lasst eure kinder doch einfach mal klettern!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 10:50 Uhr

mir fällt auf, dass viele eltern ihren kindern kaum noch was zutrauen. das fängt schon ganz früh an. kaum fängt es an sich hinzustellen, wird ständig alles getan, dass sich das kind nicht weh tut. alle ecken werden geschützt, beim ersten sitzen gibt es ein kissen rundherum, weil es könnte ja mal umfallen.......
später geht es weiter, wenn die kinder auf dem spielplatz sind. dann steht die mama immer dahinter, es könnte ja runterfallen (von dem 60 cm gerüst....).
ich find das gaaaanz schrecklich. ich seh echt leute, die bei nem 5 jährigen noch dahinter stehen, wenn der ein (ok, zugegebenermaßen schon recht hohes, vielleicht 2,50)klettergerüst erklimmt. und oftmals können die kinder in dem alter auch gar nicht richtig klettern bzw trauen sich nicht.
wie oft hat meine bald 3 jährige schon weitaus größeren kindern was vorgeklettert. was kommt sind dann manchmal eher blöde blicke in meine richtung, von wegen: wie können sie ihr kleines denn einfach so klettern lassen?!
es ist wirklich so, dass lisa super sicher klettert, noch nie von einem gerüst gefallen ist und ich denke das auch daran liegt, dass ich nie großartig dahinter stand und ihr geholfen oder sie aufgefangen habe. denn wieso auch vorsicht walten lassen, wenn mich ja immer jemand auffangen kann. wobei ich das noch bezweifel, denn mit auffangen ist ja wirklich bei den größeren dingen nicht mehr so einfach!

Beitrag von luke05 17.09.06 - 11:07 Uhr

Da gebe ich dir vollkommen recht, ich war nämlich auch so eine Vorsicht -Mama, und siehe da mein kleiner (4,5Jahre) klettert nochnichtmal einen Zaun hoch. Ich versuche grade wieder alles rückgängig zu machen und animiere ihm zum klettern.
Bei meinem zweiten(14Monate) sehe ich alles anders, und er ist jetzt schon viel mutiger wie mein Erstgeborener war.

Ich bereue es, das ich aus ihm ein Angsthasen gemacht habe. Aber es war mein erstes Kind, da ist die Vorsicht wohl normal.....


LG nadine

Beitrag von thueringer78 17.09.06 - 11:17 Uhr

Ich würds ja gerne sehen wenn meine kleine mal klettern würde. Aber sie tuts nicht .. das ist ihr suspekt und ich habe keine Ahnung warum.

Beitrag von mantus111 17.09.06 - 11:41 Uhr

mal sehen ob du immernoch so weit abstand nimmst von deinem kind, wenn es die 2,50m mal nach unten fällt und sich was bricht...
ich glaube mit drei jahren fehlt einfach noch die einschätzung über die gefahr.
wenn es sich um so ein hohes gerüst handelt!

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 13:25 Uhr

Meinem Sohn habe ich von Baby an viele Bewegungsfreiheiten gegeben damit er seine Fähigkeiten auch testen und erproben kann. Statt ihn ständig im Sitz anzubinden habe ich in jeden Raum eine "Krabbelinsel" gebaut und ihn, wo immer ich mich gerade aufgehalten habe, hingelegt!
Auf dem Spielplatz war ich an seiner Seite solange er KLEIN war! Bis ich gemerkt habe dass er in seinen Bewegungen und seinem Vorausschauen sicherer wurde. Dann habe ich mich langsam immer ein Schritt weiter von ihm entfernt! Jetzt wird er demnächst 3 und ich kann mich beruhigt auf dem Spielplatz auf die Bank oder Sandkastenrand setzen und einen Kaffee trinken, während der Kleine spielt! Wenn er etwas ausprobieren möchte wo er sich nicht sicher ist ruft er mich!!!

Da ich in einem Kindergarten als Erzieherin arbeite kann ich allen Müttern nur raten auf ihre Kinden Kinder acht zu geben aber sie nicht überzubehüten!
ích kann meist nach dem Vorgespräch mit Eltern und Kind bereits sagen wenn es ein überbehütetes Kind ist! Ganz normal ist dass Kinde runterschiedliche Entwickungen durchlafen aber viele Kinder werden von ihren Eltern klein gehalten und das ist sehr schade denn so werden die Fähigkeiten des Kindes von den liebenden Eltern blockiert!!!

Wer sein Kind ständig die Treppe rauf und runter trägt weil er meint das Kind könnte die Treppe runter fallen, wer sein Kind auf Schritt und Tritt verfolgt weil es ja evtl. fallen könnte, der gibt dem Kind zu spüren "Du kannst das noch nicht! Du brauchst meine Hilfe!" das Kind entwickelt somit Ängste und es wird in seiner Entwicklungsfreiheit gestoppt! Warum? Weil Eltern manchmal sehr schnell urteilen und meinen ihr Kind könne dies oder jenes eh noch nicht alleine! Nicht nur auf dem Spielplatz sondern auch andere Dinge wie z.B alleine mit dem Löffel essen, Hose alleine anziehen, kneten, malen... Ein Kind kann mit 1 LJ bereits üben alleine zu essen. Nicht nur ein Keks! Sondern auch sein Mittag!!!! Ein Kind kann mit 1LJ sehr wohl mit Fingerfarben malen oder mal eine runde kneten! Da muss man eben ndaneben sitzen! Und mit 1,5 kann ein Kind auch seine Hose lernen alleine anzuziehen! Mit Mithilfe der Eltern natürlich! Auch die treppe kann es mit etwa 1,5 Jharen üben zu besteigen. natürlich mit der Hand einer Erwachsenen person!
Man muss natürlich auf sein Kind achten...das ist hoffentlich schon mal allen klar!
Wir müssen unsere Kinder aber fordern und ihnen die Möglichkeit geben sich auszuprobieren und glaubt mir es gibt wenig Kinder die über ihre Fähigkeiten hinausgehen! Und meist sind das die Kinder die von den Eltern überbehütet wurden und dann im Kindergarten ihre Grenzen nicht kennen, und nachdem ihre Angst überwunden ist, über ihre Fähigkeiten hinaus handeln!

Mein Sohn hat sich mal ein Schlüsselbeinbruch in der Schulter zugezogen da war er etwa 1,5!
AAAABER nicht weil er zu hoch geklettert ist sondern weil er mit einem Freund herumgetollt hat! Auf einer Matratze. Ich saß direkt daneben und es ist trotzdem passiert! Also es kann immer was passieren auch da wo man meint kann ja nichts passieren!
Auf dem Spielplatz, wo er sich und ssine Fähigkeiten ausprobieren und testen darf ist ausser kleinEr Kratzer nie etwas passiert!



Beitrag von jonagabi 17.09.06 - 14:49 Uhr

das kingt ja alles immer so ganz nett, aber was macht man, wenn das kind selber wenig bis keine anstalten macht, sich selbstständig zu machen? meiner wollte nie selber essen, deswegen musste er es jetzt lernen. er wurde einfach nicht mehr gefüttert und nach ein paar hungrigen tagen, war er dazu bereit. jetzt klappt es schon ganz gut. er wollte sich auch nie alleine an- oder ausziehen. musste er jetzt auch lernen. zwangsweise. klettern wil er auch nicht, obwohl er gerne und viel auf dem spielplatz tobt und wenigstens mittlerweile rutschen mag. ich kann irgendwie mittlerweile sätze wie: alle kinder wollen oder möchten... nicht mehr leiden,w eil es auf unserem nie zutrifft. er macht seine seine mit anders und wird schnell schief angeguckt.

aber ich verstehe schon, was du meinst. wir haben uns auch immer bemüht, ihn seinen weg finden zu lassen. nur steckt einfach nicht in jedem kind ein abenteurer.

gabi

ps: fingerfarbe findet er heute noch eklig:-)

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 21:07 Uhr

Ich meine auch nicht dass JEDES Kind gleich weit entwickelt sein muss wie jedes andere! Das eine Kind mag Dieses und das andere Jenes! Meiner hat zur Zeit eine Phase da will er sich nicht alleine Anziehen weil er Baby spielt! Er ist seit einer Weile im Kindergarten und ist ja dort nun mit den großen Kindern zusammen! Zu hause dagegen hat er dass Bedürfnis ein "Baby" zu sein und trägt wieder mal ab und zu eine Windel! Mir ist klar dass dies eine Phase ist die vorbei gehen wird und darauf zurück zu führen ist dass er einen neuen Lebensabschnitt verarbeitet: Nähmlich den Kindergarteneintrtitt!! Abwarten und Tee trinken!!! Das wird sich schon bald geben! Je mehr Aufmerksamkeit man diesem entwicklungsrückschritt schenkt desto länger wird er dauern!

Was die Abneigung der Fingerfarben angeht würde ich ihn auf keinen Fall zwingen! Stattdessen Knete anbieten oder mal aus Hefeteig Brötchen formen! Am meisten macht es Spass wenn man Knete mit dem Kind zusammen herstellt!!! Das ist bei den meisten Kinder Motivation genug es selbst auch zu probieren!

Im grunde ging es mir auch nichtdarum dass jedes Kind mit fingerfarben malen sollte nur eben dass viele Eltern davon ausgehen dass ihre Kinder dass noch nicht können!!! Auch Wachsmalstifte!

Also falls Du ein Rezept braucht für Knete zum selbermachen lass es mich wissen!!!:-)

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 19:29 Uhr

genau so mein ich das. ich habe echt den eindruck, dass viele ihre kinder, vielleicht nur unbewusst, klein halten wollen.

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 20:56 Uhr

Also aus der Erfahrung mit den Eltern aus dem Kidnergarten sind die meisten ganz erstaunt wenn wir sagen sie sollten ihr Kind fördern sich Schuhe und Jacke alleine anzuziehen. "Waaaas das soll mein Kind können?"
Schade dass so viele Eltern sich nicht informieren wie und wann man seine Kindern wie weit fordern darf bzw sollte!

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 19:35 Uhr

ich denke nicht, dass ich dann meine meinung ändern würde. denn meine kleine kann schon gaaanz sicher die gefahr einschätzen. und das genau aus dem grund, weil sie ja schon klein angefangen hat mit klettern. ist ja nicht so, dass sie von heute auf morgen die 2,50 klettert, sondern eben erst nur kleiner gerüste. da ist sie dann sicher ein paar mal runtergefallen und weiss daher, wie sie sich halten muss, damit das nicht passiert.
wann sollte man denn deiner meinung nach ein kind darauf klettern lassen? plötzlich wenn es vier ist, oder fünf?! meinste von heute auf morgen haben die die einschätzung?! nur wegen dem alter? also ich denke ich kann da meine tochter sehr gut einschätzen und sie ist allemal fit für diese geräte-wobei ich dir recht gebe, die meisten 3 jährigen sind sicher nicht so weit. aber dazu habe ich mich ja schon geäußert............
und wenn du gleich von so nem unfall ausgehst, die meisten unfälle passieren ja im haushalt. und andererseits: wenn dein kind mal irgendwann die treppe runterfällt, weil es rumgetobt hat oder so-willst du es dann immer an der hand halten?!

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 21:13 Uhr

Ganz genau so ist es: Kinder lernen aus Erfahrungen!!!!
Sitz ein Kind auf der Schaukel und Du sagst: "Halt Dich fest sonnst fällst Du runter" wird das Kind es zwar hören aber vertsehen kann es dass nicht!!! Wenn ein Kind auf der Schaukel sitzt, loslässt und dann mit dem Kopf im sand landet und dieses einige Male wiederholt weiss es dass es sich festhalten muss! Da kann man als Erwachsener 1000 mal sagen es soll sich festhalten!!!

EIN KIND LERNT UND ENTWICKELT SEINE FÄHIGKEITEN DURCH ERFAHRUNGEN!!!!!

Genauso ist es mit dem Klettergerüst!!!! Es lernt schritt für Schritt bzw Sprosse für Sprosse aus seinen Erfahrungen!!!!!

Beitrag von sandryves 17.09.06 - 11:44 Uhr

so sehe ich das auch.
ich sage immer,wenn er hinfällt wird er es lernen und nicht wieder machen.
o.k. manchmal kann ich auch nicht hinschauen.er klettert wie verrückt und ist aber auch noch nicht runtergefallen.und wenn es ihm zu heikel wird,ruft er mich.
gruss
sandryves

Sabrina+Yves Cedric(2)+#ei(31+3)

Beitrag von sopherl2211 17.09.06 - 11:47 Uhr

Da gebe ich Dir vollkommen recht, allerdings sollte man schon daneben stehen und zur Not es auffangen können, das wird sogar noch beim Sportunterreicht an den Geräten in höheren Schulen gemacht...

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 19:28 Uhr

da kommt es sicher auf das gerät drauf an. als lisa noch kleiner war und es sich um große geräte handelte, stand ich sicher auch noch daneben. aber zb bei diesen spinnennetztürmen ist es ja gar nicht möglich die kinder aufzufangen, wenn sie wirklich fallen würden. und ausrutschen können sie auch mit 6 noch, also versehen können immer passieren (man selber ist ja auch schon die treppe als erwachsener runtergefallen, nicht wahr?!)

Beitrag von .claudi. 17.09.06 - 12:34 Uhr

Da gebe ich dir Recht, allerdings finde ich, sollte man bei waghalsigen Kletteraktionen der Kinder schon daneben stehen und notfalls dem Kind zur Hilfe kommen zu können. Ich denke, wichtig ist, dem Kind zu vermitteln, daß man ihm das zutraut und ihm keine Angst zu zeigen, auch wenn man alles eher ängstlich beobachtet. Gut ist auch, wenn man Sachen positiv formuliert, z.B. nicht "paß auf daß du nicht runter fällst" sondern "halte dich gut fest".

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 13:26 Uhr

Ganz genau!!!!

Beitrag von kitty1980 17.09.06 - 13:46 Uhr

Hallo!

Es wird immer übervorsichtige und "eher lässige" Mama´s geben. Beide Seiten lassen sich nicht bekehren, denn im Moment sind sie sicher, nur das Beste für ihre Kinder zu tun und meistens richtig zu handeln. Oder meinst du, dass sich jemand von diesem Thread beeinflussen lässt? #kratz Ich verstehe deshalb den Sinn nicht ganz??

Gruß,

Melanie:-)

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 19:26 Uhr

klar, ändern werd ich die leute vielleicht nicht. aber vielleicht überlegen die demnächst auf dem spielplatz doch mal, wenn sie ein so klettermütiges kind sehen, ob die mutter das nicht vielleicht bewusst macht, und nicht nur weil sie zu bequem ist. das wird einem nämlich, so habe ich zumindest den eindruck, manchmal zugesprochen.
ich erleb es eben oft, dass mütter meiner kleinen zb von sich aus auf die schaukel heben, weil ich eben nicht daneben steh. dabei weiss ich sie kann es alleine, und soll es meiner meinung nach auch tun. klar ist das von den leuten lieb gemeint, aber ich find es eben nicht gut, wenn ihr einer hilft, weil sie es alleine machen soll.
wegen solcher dinge wollte ich eben dein beitrag hier verfassen

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 21:19 Uhr

Ja vor allem diese Schrägen Blicke der Mütter manchmal die eigentlich soviel aussagen wie: "MEIN GOTT; DU BIST EINE RABENMUTTER!!! SCHÄM DICH!!!!"

Da wird mir echt schlecht und ich möchte denen ins Gesicht sagen:
Spätestens wenn Dein Kind im Kidnergarten ist wird es lernen sich selbstsändig bewegen zu können und vielleicht werde sogar ICH DIE RABENMUTTER die Erzieherin von Deinem Sprössling sein!!!!
:-p

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 21:20 Uhr

Ich sage es natürlich nicht!!!!!#freu

Beitrag von sabine78 18.09.06 - 10:16 Uhr

ja genau das....irgendwie will man sich dann am liebsten rechtfertigen, aber das bringt ja nichts........wenn die eben ne andere ansicht haben.
im moment scheint es mich besonders aufzuregen. vielleicht wegen der schwangerschaft, und weil dann erst recht alle denken, die steht nur nicht auf und hilft weil sie zu ko ist. ist aber nicht so.
ich hoffe es gibt noch mehr erzieherinnen wie dich. denke aber schon, denn mit so vielen kindern kann man ja nicht so hinterher sein. ausserdem fördert ihr ja denke ich schon die selbstständig, im gegensatz zu so mancher mutter
(es fängt ja schon damit an, dass die kinder nicht mal ihre hausschuhe im kindergarten alleine anziehen können/müssen, meiner tochter habe ich das von anfang an "beigebracht"....wenn sie mal nicht mag, machen wir eben ein wettanziehen :-))

Beitrag von maupe 17.09.06 - 14:12 Uhr

Hi, hast absolut recht. Wir haben versucht abzuschätzen wie weit wir daneben stehen mussten und wo er ohne große Gefährdung auch mal fallen konnte. Ergebnis: ein motorisch sehr sicheres Kind.

Wie anders es Eltern handhaben habe ich dann mal auf einem Spielplatz im Freelife Park Hochsauerland erlebt. Dort stand eine Rutsche, die erstmal "erobert" werden musste. Beim erstenmal bin ich nebenher gegangen, danach lielß ich unseren Kleinen selber machen. Andere Gleichaltrige oder sogar ältere durften nur mit Mama dort hinauf oder waren, wenn sie dann doch alleine am Klettern waren, irgendwan motorisch überfordert und warteten auf Hilfe. Nun hatten die Mamas (diese waren es nunmal ausschließlich, Papas waren nicht zu sehen) aber nicht sehr viel Lust ständig auf die Rutsche zu klettern - also wurden die Kinder nach zweimaligen Rutschen "überredet" das im Sand spielen doch viel mehr Spaß macht. Auserdem konnten die Muttis sich dabei besser unterhalten.

LG maupe

Beitrag von flornett 17.09.06 - 14:50 Uhr

Da gebe ich Dir auch vollkommmen Recht!! Viele Kiddys wissen nicht mal wie sie in einem Baum klttern sollen, wir sind früher als Zwerde auf Mauern, Bäume usw geklettert hat immer vioel Spass gemacht. Heute hingegen höre ich auch shcon in der Schule ihr Kind hat kaum Kraft am Seil zu klettern oder so was in der Art. Wenn ich heut zutage meinen Sohn(9) suche dann auich in Bäumen. Was ich mich schon mit meinen Nachbarn angelegt habe, ihr Kind hat nichts in Bäume zu suchen!! Es gibt doch Spielplätze , aber kann da ein Kind richtig klettern?? Auch nicht unbedingt. Also mein Sohn... Immer rauf auf duie Bäume wir waren auch nicht anders in seinem Alter!

Beitrag von angelzoom 17.09.06 - 16:01 Uhr

oh wie recht du hast. wir waren vor ner weile beim schwimmen. da steht so ein "spinnennetzturm". joshua (wird nächste woche drei) sofort rauf auf das gerüst. es ist ca. 2 1/2 meter hoch. unten rum ist sand. ganz oben ist ein aussichtskorb oder wie man das nennt. #kratz
auf jeden fall geht da plötzlich eine andere mutter wie eine furie auf mich los und mault mich voll ich solle mein kind da runter holen ihrer würde das sonst nach machen#augen. ich schätze ihrer war so ca. fünf. sie meinte dann nur ich sei unverantwortlich und so weiter. aber du hast recht. wenn man die kidis immer nur beschützt und ihnen sachen verbietet und sie überall wo sie hoch wollen wieder runter holt, dann lernen die das ja nie.
meiner klettert also wirklich überall hoch und kommt meistens auch sicher wieder runter.;-)
ich bin stolz das meiner das so gut kann und ich werde es auch beim kleinen nicht anders machen.
liebe grüße janette

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 19:23 Uhr

jepp, genau das meine ich. wir haben genau so einen spinnennetzturm bei uns vor der türe stehen. da kletter lisa auch schon seit sie etwas über zwei jahre ist drin rum. anfangs nur immer die ersten seile, jetzt aber schon bis ganz oben. klar ist das hoch, und ich darf mir auch nicht denken was passiert wenn sie runter fällt. aber ich habe einfach so viel vertrauen, weil wirklich noch nie was passiert ist. wenn sie mal ausrutsch darauf, weiss ich sie hält sich gut fest. ich denke bei kindern wie unseren wird weniger passieren, als bei denen die ständig überbehütet sind, denn immer daneben stehen und auffangen kannste wirklicht nicht.........

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