ADHS

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von milka2680 17.09.06 - 16:08 Uhr

Hallo
Also meine frage ist wie geht man mit seinem Kind um wenn es ADHS hat?

Wir wollen auf Medikamente verzichten und suchen nach lösungen mit unserer Tochter fertig zu werden.
Hat jemand tips dazu?

Milka2680+Milena7+#baby14+0

Beitrag von flornett 17.09.06 - 16:24 Uhr

Es gibt viele Therapien die man bei einem Kinderpsychologen erfragen kann. Wie z.b. Ergotherapie, Konzentrationstraining und noch mehr. Frag einfach mal dort nach.
Viel Glück!

Beitrag von catshiller 17.09.06 - 20:18 Uhr

Hallo Milka!
Mein Sohn bekommt nach den Herbstferien einen Platz in einer Wahrnehmungstherapie(Ergotherapie für ältere Kinder)mein Partner und ich gehen dazu in eine Elternbegleitung,dort wird uns geholfen den Alltag mit dem Kind zu meistern.
Das ganze läuft bei uns über die örtliche Caritas vermittelt durchs JA!

Liebe Grüsse Katja

Beitrag von prinzessin1976 17.09.06 - 22:48 Uhr

Ich kann kein Rat an Dich geben aber will mal deutlich sagen dass ich es echt toll finde dass es doch noch Eltern gibt die nicht gleich Medikamente einsetzen!!!!!

Finde ich echt klasse!!!!

Beitrag von nessi104 17.09.06 - 23:55 Uhr

hallo!

mein sohn hat zwar nur ne leichte adhs,aber ihm hilft es sehr,wenn der tag gut durchstruktuiert ist.also gleiche zeit frühstück,mittag,abend essen...
man merkt ihm sofort an wenn es mal nicht ganz so reibungslos abläuft,man es eilig hat,dann wird er sehr unruhig.ich sage ihm immer sehr zeitig was wir am tag so vorhaben,dann kann er sich darauf gut vorbereiten,und wir haben keinen stress.er braucht das irgendwie.
ansonsten müssen wir sehr konsequent sein,denn er schießt gerne übers ziel hinaus.man muss also unbedingt grenzen ziehen.(muss man ja auch so)
mit der konzentration ist das so eine sache.wenn es ihn nicht so interessiert dann ist nix zu machen.selbst wenn zuhören will,er kann nicht.
aber im großen und ganzen kommen wir gut zurecht.die hyperaktivität hat sich so ziemlich gelegt.aber als er etwas jünger war...#schwitz

er ist natürlich anstrengender als andere kinder,aber das gleicht er wieder aus durch witz,geist und charme!

lg nessi

Beitrag von manavgat 18.09.06 - 12:38 Uhr

Nette Idee: wir wollen auf Medikamente verzichten...

würdest Du das auch tun, wenn sie einen herzfehler hätte oder Diabetes oder ähnliches?

Es gibt einige wenige ADS Kinder ohne Hyperaktivität, wo man - wenn noch keine sozialen Schwierigkeiten vorliegen mit Naturheilkunde was erreichen kann. Aber das ist sehr selten.

Meiner Meinung dazu kannst Du in den anderen Threads zum Thema nachlesen.

Auf jeden Fall wünsche ich Alles Gute für Euer Kind!

Gruß

Manavgat

Beitrag von deoris 18.09.06 - 14:07 Uhr

****würdest Du das auch tun, wenn sie einen herzfehler hätte oder Diabetes oder ähnliches? ****

Dieser Vergleich ist total bescheuert!!!!! Denn bei diesen Krankheiten riskiert man das Leben der Kinder.In dem Fall ADS oder ADHS kann man sehr viel mit Therapien ohne Medis erreichen oder würdest du deinem Kind bei Schnupfen gleich Antibiotikum geben???

Gruß

Beitrag von manavgat 18.09.06 - 18:22 Uhr

Bei ADS liegt eine Stoffwechselstörung im Gehirn vor.

Wer hier keine Ahnung hat bist Du. und davon viel.

Gruß

Manavgat

Beitrag von deoris 18.09.06 - 18:33 Uhr

Ha,lies meinen Beitrag nochmal ,dann verstehst du vielleicht was ich meine! Die Stoffwechselstörung ist nicht lebensbedrohlich im Vegleich zu einem Herzfehler.Ich selber leide an ADS also bitte erzähl mir nichts was ich schön nicht wüsste.
LG

Beitrag von carolynca 18.09.06 - 13:35 Uhr

Hallo,

Klingt schrecklich als Wort, aber Erziehungsberatungsstellen helfen meistens sehr gut das ADS in den Griff zu bekommen oder zu lindern.
Das ist kostenlos und unter staatlicher Kontrolle. Die helfen auch, Kontakt mit den Lehrern zu verbessern usw.
Aber, so etwas ist nicht jedermanns Sache, viele Eltern haben Angst, dass sie kritisiert werden, aber man bekommt als Eltern ganz gute Tips, wie man mit dem auffaelligen Verhalten umgehen kann. Vorher sollte man am Telefon abklaeren, ob die Eure Meinung teilen.

Manche schwoeren auch auf Bachblueten etc und Naturheilmittel. Nachteil sind die Kosten.

Es gibt auch Heilpaedagogen und Heilpraktiker, die helfen koennen, wuerde aber immer vorher abklaeren, ob die Eure Einstellung teilen (egal, welche ihr nun habt).

Finde es toll, dass ihr nach anderen Sachen sucht, nicht nur Medikamente. Das zeichnet wirklich gute Eltern aus!
Selbst wenn ihr euch doch fuer die Medikamente entscheidet,
habt ihr Euch informiert und andere Wege bewertet, ob die gut sein koennen oder nicht und euer bestes gegeben.

LG#katze

Beitrag von utsn 20.09.06 - 22:55 Uhr

hallo.

laß dich nicht hauen. jeder normale mensch versucht es erstmal ohne medis.(wir schon seit 7 jahren).
und hier geht es nicht um eine ernsthafte körperliche schädigung, wo man medis dringend braucht,sondern um ein kind, das leider nunmal nicht in den rahmen unserer streng gehaltenen gesellschaft paßt.würdet ihr in chile leben, wäre dein kind völlig ok.

so.

seid verständnissvoll,lobt viel und schafft klare strukturen.ein nein sollte nein bleiben und abmachungen werden eingehalten.(sollte ja eigentlich bei allen so sein).hier aber lebenswichtig.
gehe mal im netz zu den adhs- anderswelt....leuten.

das hilft ungemein, wenn ander genau die selben sorgen haben. du wirst vieles wiedererkennen und neue kraft aktivieren können.

auch therapievorschläge findest du dort.
suche ruhig einen kinderpsychologen auf(wenn du nicht schon hast) aber wartet nicht zu lange, mit irgendwelchen therapien.

liebe grüße und viel kraft

utsi