Stillen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mellystern24 17.09.06 - 21:47 Uhr

Ich habe mal eine wichtige Frage, meine Mama hat gemeint ich sollte nicht stillen, weil man danach bei soviel aufpassen muss, was man isst, ausserdem kann es sein, dass die Milch nicht gleich einschiesst und das es sein kann das es für 2 evtl nicht reicht...

deswegen habe ich mir gedacht, gleich für Folgemilch entscheiden...

meine Frage.: da muss man doch vorher tabletten nehmen, das keine Milch einschiesst, weil wenn doch milch einschiesst und sie wird nicht benötigt, kann es böse entzündungen geben...

was meint Ihr dazu?

melly#stern

Beitrag von wirzweibeide 17.09.06 - 21:53 Uhr

hi,

FRAGE: warum lässt Du dich von anderen derart beeinflussen???

Entscheide doch für dich selber, ob du stillen willst oder nicht. wer kann dir denn sagen, ob die milch einschießt oder nicht? NIEMAND!

Die richtige Muttermilch ist doch sowieso nicht gleich da, die kommt erst ein paar tage nach der geburt.

Nicht böse gemeint, aber wegen dieser Ratschläge oder MEINUNG deiner mutter würde ich mich nicht beeinflussen lassen und es erstmal probieren! Es sei denn, du hast von anfang an ne ablehung zum stillen - von dir aus.....


lg

anika mit celine

Beitrag von mellystern24 17.09.06 - 21:55 Uhr

Ja du hast recht, aber wenn ich mich jetzt persönlich dagegen entscheide, wann müsste ich da die tabletten nehmen?

melly

Beitrag von wirzweibeide 17.09.06 - 21:57 Uhr

ehrlich gesagt, kenne ich keine tabletten gegen die muttermilch. es gibt möglichkeiten, die milchproduktion zu reduzieren - kalte umschläge, pfefferminztee usw... würd ich mit meinem fa besprechen. man muss ja auch irgendwann abstillen.

ausserdem, auf essen verzichten? - was hat sie dir denn da erzählt??????

a

Beitrag von krebs1985 17.09.06 - 21:58 Uhr

Hallo
Die Tabletten bekommst du normal gleich nach der Geburt.
So war es bei mir hab die Abstill-Tabletten gleich nach der Geburt bekommen.
LG jenny ET-30 #huepf.

Beitrag von wirzweibeide 17.09.06 - 21:59 Uhr

ah, dann gibts sowas doch :)

nuja, man lernt nie aus


:D

Beitrag von sabine78 17.09.06 - 22:01 Uhr

dann kriegst du die tabletten gleich nach der geburt. allerdings kann es sein, dass du trotzdem nen evtl. leichteren milcheinschuss hast, war bei meiner freundin so. dann heisst es kühlen, salbeitee trinken und so weiter.
kann allerdings auch nicht verstehen, wieso deine mutter dir solche ratschläge gibt. find das ganz schöne panikmache, aber deine mutter kommt noch aus der generation, in der man einfach nicht stillte. klar ist das stillen nicht immer einfach, gerade am anfang, aber ich würde es an deiner stelle auf jeden fall probieren. allein der erfahrung wegen.
vielleicht will deine ma auch nur deswegen nicht, dass du stillst, weil sie dann nicht mal das baby einfach so nehmen kann. ist zumindest bei vielen überomas der fall......
und zum thema essen in der stillzeit. da kommt es wirklich drauf an was dein baby verträgt. ich kenne viele, die können wirklich fast alles essen, und super blähende sachen kann man ja auch mal weglassen wenn es sein muss.
solltest auf jeden fall DEINEN weg finden und evtl. mal im internet ein bisschen übers stillen lesen

Beitrag von finnya 17.09.06 - 21:59 Uhr

Und deine Mutter ist qualifiziert genug, dass du auf diese Äusserung so derart eingehst??
Frag lieber einen Arzt oder eine Hebamme...
Und du wirst sehen -das ist Unsinn!
Wieso solltest du nicht genug Milch haben? Ich war bei der Geburt meiner ersten Tochter gerade 20 geworden, untergewichtig und hatte Milch um zehn Babies ernähren zu können. Habe sie ein ganzes Jahr problemlos gestillt, obwohl ich mir vorher nie hätte vorstellen könne, dass ich das will.
Auf die Ernährung musst du auch nicht mehr achten, als in der Schwangerschaft -damit solltest du nach 9 Monaten also keine Probleme mehr haben. Eigentlich darf man in der Stillzeit sogar mehr -meine Hebamme meinte, ich könne jetzt (nach der Geburt) ruhig raus gehen und eine Rauchen. Drei Zigaretten am Tag schaden nicht, auch wenn man stillt.. (nur ein Beispiel, man darf auch andere Dinge wieder, die in der Schwngerschaft tabu waren).
Naja, aber du musst ja wissen, ob du lieber auf deine allwissende Mama oder deinen Verstand hörst ;-)

Beitrag von sparrow1967 17.09.06 - 22:00 Uhr

Was ein Quatsch.
Man kann alles essen - sofern es die Krümel vertragen. Man muß es austesten. Manche Babys reagieren auf Kohl- anderen macht das nichts aus. Manche reagieren auf Zwiebeln- andere nicht.

Die Milch schießt ein- wenn du dich nicht durch solche blöden Erzählungen verunsichern läßt, dir ne gute Hebi suchst, die fit in der STillberatung ist.
Es ist auch möglich beide zu stillen- oder aber du wechselst ab - eine Mahlzeit bekommt eins die Brust, während das andere die Flasche bekommt.

Alles ist möglich. Du kannst auch jedes Kind nur an einer Brust trinken lassen.
Die Nachfrage bestimmt das Angebot beim stillen!!Wenn Du also immer dann anlegst, wenn die Kleinen sich melden, dann produziert deine Brust auch ausreichend Milch!! Aber nur dann.

Ach noch was: die ersten Tage kommt wenig Milch. DAS ist aber von der natur so beabsichtigt, weil in den kleinen Mägen no ch Fruichtwasser ist und davon zehren die Kleinen noch. Sie brauchen Anfangs nicht viel Milch!!

Wenn Du stillen willst- stille nach Bedarf- dann ist immer genug Milch da!! Also immer dann anlegen, wenn die Kleinen es wollen.

Ich denke eher, deien Mutter erzählt dir Schauermärchen, damit sie dann auch die Flasche geben kann ;-)!

Die erste Zeit wird stressig werden. Wenn deine Ma dir helfen will, dann soll sie für dich kochen, aufräumen und die Windeln wechseln, während DU die ersten tage zuhause im Bett bleibst und dich nur auf die Krümel, das schlafen und das stillen konzentrierst.

Alles Gute!
sparrow

Beitrag von yippih 17.09.06 - 22:00 Uhr

Hi Melly!

Ich würde es mir gut überlegen, ob Du wirklich nicht stillen willst. Es nicht zu probieren, weil nicht genug Milch da sein KÖNNTE, ist doch Blödsinn. Genauso kann reichlich da sein und Du läufst aus ;-). Und ernähren sollten man sich doch ohnehin gesund. Zunächst Mal ist Muttermilch das Beste, was man den Kids geben kann.
Bei zwei Kindern kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass es sehr anstrengend ist, beide gleichzeitig zu stillen. Und darüber sollte man sich sicher Gedanken machen, um nachher nicht enttäuscht zu sein, weil man es nicht packt. Außerdem kannst Du auch immer stillen und zusätzlich noch die Flasche geben. Selbst ein bißchen Mumi ist besser als gar keine.
Hinzu kommt, dass das Stillen dazu beiträgt, dass sich die Gebärmutter schnell und gut wieder zurückbildet!

Ich würde nicht darauf hören, wozu andere Dir raten. Du musst für Dich wirklich gucken, was kann und was will ich leisten für meine Kinder und mich - egal was meine Mutter, beste Freundin oder wer auch immer mir rät. Du musst mit Deiner Entscheidung klar kommen. Es kann sein, dass Dir das Stillen zu anstrengend ist, genauso kann es sein, dass es Dich total anstrengt nachts aufzustehen und Fläschchen vorzubereiten. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Achte einfach auf Dein Bauchgefühlt, womit Du Dich wohl fühlst.

Liebe Grüße,

Katrin & Emma (*10.06.05) & Stöpsel inside (20.SSW)

Beitrag von bine3002 17.09.06 - 22:02 Uhr

Also erstmal zum Aufpassen was man isst: Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, dass die Ernährung sich irgendwie auswirkt. Ich stille und esse alles. Meine Tochter hat keine Probleme. Ab und zu hat sie Bauchweh, aber das liegt wohl mehr an der Flasche, die ich abends zufüttere. Ach so, diese Aussage habe ich auf eine Broschüre vom Bund Deutscher Hebammen zum Thema "Stillen".

Etwa 3 Tage nach der Geburt wird die Milch einschiessen. Bis dahin lebt das Baby zum ersten noch vom Fruchtwasser in seinem Bauch und zum zweiten von der Vormilch, dem kalorienreichen Kolostrum. Damit nimmt es auch gleichzeitig viele wichtige Abwehrstoffe mir auf. Es ist unnötig, den Kindern in dieser Zeit etwas zuzufüttern oder Glucoselösung zu geben, wie es früher mal gemacht wurde. Wenn man nicht stillen will, bekommt man Abstilltabletten, sodass der Milcheinschuss unterdrückt wird.

Ich möchte dir noch etwas zu deiner Mutter sagen: Du bist 26 Jahre alt. Damals war es nicht besonders angesagt die Kinder zu stillen. Das lag unter anderem auch an der Emanzipation der Frau. Die Frauen wollten ungebunden und frei sein und dazu passte das Stillen einfach nicht. Außerdem gab es zu dieser Zeit neue tolle Säuglingsnahrung, die von der Industrie in den Krankenhäusern verteilt wurde und die Krankenhäuser haben sich dem allgemeinen Trend angeschlossen und diese Nahrung propagiert. Heute weiß man, dass Stillen das Beste für das Kind ist und ich würde dir dringend empfehlen, es wenigstens mal zu versuchen.

Du bekommst Zwillinge? Auch die können erfolgreich voll gestillt werden. Tipps dazu bekommst Du bei der La Leche Liga oder http://www.stillclub.org, außerdem würde ich dir raten, dich an eine Stillberaterin zu wenden. Selbst wenn die Milch nicht reichen sollte (was unwahrscheinlich ist, weil sie sich dem Bedarf anpasst), kannst Du immer noch zufüttern ohne gleich ganz abstillen zu müssen (z. B. morgens und abends ein kleines Fläschchen). Jeder Tropfen Muttermilch ist gut für deine Kinder und Du solltest es wirklich versuchen.

Beitrag von ninniya 17.09.06 - 22:02 Uhr

Hallo Melly!

Also, was das Einschränken angeht, das ist alles nicht so dramatisch, wie es oft dargestellt wird. Klar sollte man sich nicht ständig einen hinter die Binde kippen, aber dass man darauf achten soll, dass man keine blähenden Lebensmittel, wie z.B.Kohlsorten usw. isst, ist wohl Schwachsinn.
Dann dieses "es kann ja sein..."- echt Schwachsinn. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage, es wird also im Normalfall genug Milch "für alle" da sein. Und warum sollte die Milch nicht einschiessen...#kratz???
Ich denke, Deine Mutter ist, wie auch meine, aus der Genertion, wo das Stillen noch nicht den Stellenwert hatte, den es heute hat, einfach weil man sich über die enormen Vorteile nicht im Klaren war. Die Tabletten bekommt man, meines Wissens nach, erst nach der Geburt im Krankenhaus.
Aber echt: Lass Dich doch bitte vorher nochmal beraten, von einer Hebamme oder es gibt auch Stillberaterinnen. Wenn es nicht klappt oder Dir irgend etwas unangenehm ist, kannst Du immer noch umstellen auf Fertignahrung!

LG NinniYa (39.SSW)

Beitrag von pueppchen84 17.09.06 - 22:11 Uhr

Hallo melly

ich bin auch mit #baby#baby schwanger und ich wünsche mir nichts sehnlicher als stillen zu können. Ich mache mir da jetzt keine Gedanken drüber ob ich genug Milch habe oder wie ich das schaffen soll beide zu stillen. Ich denke positiv und lasse alles auf mich zukommen! Ich denke mal der Körper hat 9 Monate Zeit um sich mit dieser SS zu beschäftigen also wird sich auch die Muttermilch anpassen!
Ich bin der Meinung das es nichts schöneres gibt als zu stillen und preiswerter ist es auch, grad wo bei Zwillis doch alles doppelt kostet;-)
An deiner Stelle würde ich mir da von niemanden rein reden lassen, weder von deiner Mutter oder irgendwelchen Freunden. Die Leute meinen immer das sie einem schlaue Ratschläge geben müßten.
Ich gebe da absolut nichts drauf und werde auf jeden Fall stillen, wenn es nicht geht kann ich immernoch abstillen.

LG Nicole mit#baby#baby 28.SSW

Beitrag von bellona 17.09.06 - 22:23 Uhr

Sorry aber wieso hörst du auf deine mutter? ist es nicht eigendlich das schönste das würmchen im arm zu halten und zu stillen? und auserdem wer ein kind macht und es bekommt wird wohl auch etwas darauf achten können sich nicht zu betrinken und zu rauchen wie eine dampfnudel!


gruß antje

Beitrag von ena71 17.09.06 - 23:57 Uhr

die Nachfrage bestimmt das Angebot, deine Brust stellt sich darauf ein! wenn es dann doch nicht reicht, zufüttern, möglichst abwechselt, klappt auch ganz gut...

ich will gerne stillen aber werde es nicht dürfen(oder zumindest nicht lange), da ich kurz nach der Geburt wieder Medies nehmen muss die meine Maus nicht vertragen kann...

Frage mal deine Nachsorgehebi, die hilft dir auch beim stillen!

Liebe Grüße
ena und muckelmaus ssw25

Beitrag von cat205 18.09.06 - 08:51 Uhr



Wenn du dich für das nicht stillen entscheidest, dan mußt du es der Hebamme im KH gleich sagen. Sie bringen deinem Baby dan gleich ein Fläschchen mit der Nahrung die du haben möchtest. Dan geben sie dier zwei Tabletten damit du keine richtige Milch bekommst.
So war es bei mir.


Beitrag von puenktchen2. 18.09.06 - 09:07 Uhr

Entschuldige... aber hab Vertrauen in Dich und Deinen Körper.

Ich habe eine Freundin, deren Zwillinge inzwischen 5 Monate alt sind. Sie werden voll gestillt und es ist absolut kein Problem. Und natürlich geht auch viel Zeit dafür drauf *ist nun mal so bei Zwillingen* aber du kannst Sie beide gemeinsam anlegen und glaub mir Fläschen für Zwei anrühren die schon Hunger haben ist nicht lustig. Und vor allen Dingen können das am Anfang 8 Flaschen x2 sein > dann bist Du bei 16 Flaschen pro Tag die Du spülen und sterilisieren musst.... kannst Du auch eine kleine Ewigkeit für einplanen.

Stillen für Zwei ist kein Problem und vor allen Dingen praktisch.

Ich kann nur dazu sagen, dass ich grundsätzlich in allen Babyfragen viel lieber eine Hebamme oder Kinderschwester gefragt habe. Es hat sich in den letzten 30 Jahren schon einiges verändert und da würde ich mich nicht auf Halbweisheiten von damals verlassen. Und schon gar nicht von meiner Mutter *die ich sonst sehr schätze*.

Liebe Grüße
puenktchen mit Sohnemann 2,5 und Baby inside 13+2