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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von jill33 17.09.06 - 22:39 Uhr

Hallo...

Vieleicht kann mir einer sagen was ich machen soll bzw kann...

Also, wir leben mit drei Kindern in unserem Haushalt. Eins davon zieht jetzt aus. D.H ich bekomme für dieses keinen Unterhalt und Kindergeld mehr.
( Muß dazu sagen, das mein jetziger Mann nicht der Vater von den dreien ist) Für die anderen zwei bekam ich diesen Monat urplötzlich keinen Unterhalt mehr. Das waren 500 Euro die mein Ex jetzt nicht mehr zahlen möchte. Obwohl er arbeitet. Läuft aber schon über den Anwalt alles.

So, da uns jetzt durch den Auszug unseres ältesten und den Unterhalt von meinem Ex ( den er ja nicht mehr zahlen möchte) ganze 900 Euro im Monat fehlen, die Kinder aber auch keinen Anspruch auf UVG haben, weil ich ja neu verheiratet bin.
Mein jetziger Mann ist Geringverdiener. Jetzt bin ich mal zum Wohnungsamt, und wollte mir einen Antrag holen wegen Mietbeihilfe. Da sagte man mir gleich nach ein paar Fragen, uns würde nichts zustehen...#kratz

Wir sollten es doch mal beim AA versuchen. Nach langen Überlegungen bin ich da auch mal hin. Hab mir ja auch nicht ausgerechnet was zu bekommen. Aber hätte mich dann wenigstens als Arbeitssuchende eintragen lassen.

Der Berater war wirklich sehr freundlich und nett. Muß ich echt sagen. Rechnete mir dann aus, das uns noch so 150 Euro zustehen würden. Hatte ihm das dann erzählt das mein Ex auf einmal nicht mehr zahlt und gab mir zzgl. zu den ganzen Anträgen noch einen extra Antrag mit für den Unterhalt meiner Kinder. . hab ich den jetzt richtig verstanden , das das AA für den Unterhalt meiner Kinder aufkommt bzw. leistet? zzgl zu den 150 Euro??

Ich muß ganz ehrlich sagen und weiß das die Kritik sehr hoch ist: ich kann wirklich auf die 150 Euro im Monat verzichten und würde mir lieber Arbeit suchen. Ich möchte lediglich das was meinen Kindern zusteht. Und das viel lieber von dem Vater.

Mein Mann bekommt unterschiedlich Geld. es kommt immer auf die Tage an. Z.B Feiertage bekommt er garnicht bezahlt. Kann aber durch Überstunden diese wieder reinholen. Das würde das AA doch dann auch wieder anrechnen, oder?

Es wäre schön, wenn ich Antworten bekäme, von denen die sich wirklich auskennen und für weitere Fragen bin ich gerne bereit zu antworten.

#danke schonmal im vorraus...

Claudia

Beitrag von missybaer 18.09.06 - 08:40 Uhr

hallo

allzuviel kann ich dazu leider nicht sagen.
aber wenn dein ex mann für seine kinder finaznziell nicht mehr aufkommen möchte kannst du zum jugendamt gehen, sie setzen sich dann mit ihm in verbindung und das geld bekommst du vorrübergehend vom jugendamt.

Beitrag von mork 18.09.06 - 09:11 Uhr

Hallo,

weshalb bekommt Dein Mann Feiertage nicht bezahlt? Gesetzlich steht ihm eine Bezahlung zu.
Wie sieht es denn mit Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaub aus? Meistens hapert es auch dann dort zu Unrecht mit solchen Zahlungen.

Was arbeitet er denn genau?

Beitrag von jill33 18.09.06 - 11:32 Uhr

Hallo mork

Er ist im Sicherheitsdienst tätig....

Er bekommt wirklich nur die Tage bezahlt, die er auch arbeitet.

Der März ist daher immer ein sehr schlimmer Monat für uns, weil der Februar sehr kurz ist.

Beitrag von mork 18.09.06 - 22:18 Uhr

Dann hält sich der Arbeitgeber aber nicht an die gesetzlichen Bestimmungen.

Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Zahlung von Lohn für Arbeitstage die auf einjen Feiertag fallen.

Genauso auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlten Urlaub.

mork

Beitrag von risala 18.09.06 - 10:20 Uhr

hi!

geht zum jugendamt und schildere deine situation, beantrage unterhaltsbeistend (geht nur bis zum 12. lebensjahr der kinder so meine info). dann bekommst du den unterhalt für die beiden die bei dir wohnen über das ja und das holt es sich beim kv wieder. wenn der große noch in der ausbildung ist, dann ist der vater auch hier noch unterhaltspflichtig - allerdings geht das geld dann an deinen sohn, da er ja auszieht.

gruß
kim

Beitrag von mariella70 18.09.06 - 10:30 Uhr

Hi Kim,
das stimmt leider so nicht. Wenn die Mutter wieder verheiratet ist, bekommt sie keinen Unterhaltsvorschuss mehr. Sie kann nur mit Unterstützung des JA und eines guten Anwalts den Vater unter Druck setzen, dass er seinen Pflichten nachkommt. Der Große ist über 18 und muss selbst klagen, bekommt aber dafür Prozesskostenhilfe.
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von risala 18.09.06 - 12:34 Uhr

hi!

dann ist die vk nicht mehr aktuell.... bin davon ausgegangen, dass der große unter 18 ist. aber unterhalt einklagen ist kein problem - hab ich auch machen müssen... leider... aber ich war auch in ausbildung und konnte darauf nicht verzichten.

mit dem unterhaltsvorschuß bzw. der beistandschaft bin ich mir nicht so sicher... eine ehem. bekannte hat das vor ein paar jahren bekommen, obwohl sie wieder verheiratet war - weil der neue mann nicht so viel verdiente, dass er das kind u. seine frau damit "durchfüttern" konnte. bekamen aber noch zusätzlich zum einkommen sozialhilfe und kind war erst 4. vielleicht hat sich ja was geändert. dass will ich nicht ausschließen. hab halt auch nur meine erfahrungen / mein wissen geschildert.

aber ich denke, der weg zum jugendamt lohnt sich auf jeden fall.

gruß
kim

Beitrag von jill33 18.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo...

Also als erstes möchte ich euch sagen das mein Sohn erst 14 ist und sich mal wieder ( wie jedes jahr) entschieden hat zu seinem Vater zu ziehen. Das ist die eine Sache.

Die andere, das ich eben beim JA angerufen habe, Da hat man mir mal erklärt was die "Beistandschaft" eigentlich ist.

und zwar geht es dort genauso zu wie beim Anwalt. Sie versuchen den Unterhalt einzuklagen. Da ich aber schon beim Anwalt bin, halten die sich jetzt da raus. Mehr nicht. Und bekommen tue ich für die Kinder dort auch nichts.

Hab dann beim Sozialamt angerufen, die mich aber zu AA weitergeleitet haben. Wo ich jetzt doch letztendlich die Leistungen für meine Kinder beantragen muß!!

Also, bin ich wieder da wo ich war...

LG Claudia

Beitrag von risala 18.09.06 - 13:58 Uhr

hi!

oh mann... das ist ja noch komplizierter als gedacht...

also, meine mutter hatte die beistandsschaft bekommen (klar, ja klagt unterhalt ein bzw. versucht es - geht aber in vorleistung!), obwohl sie auch beim anwalt gewesen ist. ist aber natürlich schon einige jahre her. meine schwiegermutter bekommt diese (ihr jüngster ist 14) auch - war aber auch noch nicht beim anwalt.

klar, wenn der sohn zum vater zieht ist dieser nicht mehr "geldwert" unterhaltspflichtig - sondern du (?). dazu aber mal ne frage: hast du deinem sohn auch schonmal angedeutet (oder deutlich gesagt - weil er das ja wohl schon öfter getan hat), dass er endlich mal eine endgültige entscheidung treffen muss? hört sich nämlich fast so an, als würde er immer da wohnen wollen, wo er die wenigsten "probleme" vermutet (was in dem alter ja durchaus ein grund sein kann - wenn auch für mich nicht nachvollziehbar). denn das kann dir doch auch nicht gut tun bzw. den geschwistern. und ihm eigentlich auch nicht.

naja, da bist du mit deiner frage garantiert besser bei einem anwalt aufgehoben... ist eine sehr komplizierte situation.

wünsche dir alles gute!

kim

Beitrag von manavgat 18.09.06 - 13:27 Uhr

Ihr erhaltet ergänzedes ALG 2. Warum hast Du schlechte Gefühle dabei, du bist doch nicht schuld?!

Alles Gute

Manavgat