Umfrage bzgl. Trauertextes für Beileidskarte

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von ramona2405 18.09.06 - 09:35 Uhr

HI,

ich habe mir einige Texte eben raus gesucht und würde gerne mal eure Meinung wissen welcher am besten ist oder welchen ihr nehmen würdet. Ich habe nämlich noch nie eine geschrieben und muss nun aber eine weg schicken weil es bei meinem Mann familiär ist.

Also gut:

1.
Eine Stimme, die vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die niemand nehmen kann.

2.
Einmal wird es still in jedem Leben
und die Füße gehen müde ihren Gang.
Einmal muß man aus den Händen geben,
was man festhielt viele Jahre lang.

3.
Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und Trauer,
aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.

Was meint ihr welchen soll ich nehmen oder habt ihr noch andere bessere Vorschläge was man schreiben könnte. Ich muss die Karte nämlich heute noch wegschicken und ich bin noch absolut unentschlossen weil ich es so schwierig finde die passenden Worte zu finden.

Ich danke euch.

LG Ramona und Aylin ( heute 4 Monate )

Beitrag von dertie 18.09.06 - 09:53 Uhr

Hallo Ramona!

Ich finde alle drei sehr schön!

Aber den ersten Spruch finde ich am schönsten!

LG Sonja!

Beitrag von ramona2405 18.09.06 - 10:06 Uhr

Meinst du sowas kann man in eine Karte schreiben, denn ich finde solche Worte wie IN STILLER ANTEILNAHME irgendwie blöd da muss schon ein bißchen was stehen gerade wenn es Familiär ist oder???

Danke dir schon mal für deine Meinung!

Beitrag von felizitaz 18.09.06 - 10:17 Uhr

hallo,
ich persönlich fand es besser, wenn auch persönliche worte mit dabei waren. ist zwar schwieriger kommt aber bestimmt besser an.
gruß feli mit celina (3) und sternchen nele

Beitrag von ramona2405 18.09.06 - 10:22 Uhr

Na klar ist es besser aber mir fallen keine Worte ein....was soll man denn schreiben wenn man sprachlos ist und man noch nie eine Karte geschrieben hat?

LG Ramona und Aylin ( heute 4 Monate )

Beitrag von felizitaz 18.09.06 - 10:42 Uhr

ich weiss dass es sehr schwierig ist und da kann ich dir nun auch nicht wirklich helfen, da ich den verstorbenen ja nun auch nicht kannte. im frühjahr ist von einer ehemaligen klassenkameradin der vater tötlich verunglückt und da ist es mir auch sehr schwer gefallen. schreib einfach was du denkst, zb. das du den verstorbenen vermissen wirst, was du an ihm gemocht hast usw.
und ich finde als abschluss den folgenden spruch schön:
die zeit heilt nicht alle wunden, sie lehrt uns nur mit dem unbegreiflichem zu leben.
so gibst du den hinterblieben das gefühl, dass es ok ist wenn man über lange zeit hinweg trauert....mir hätte es damals unheimlich geholfen. da ich oft den eindruck habe, dass viele denken nun ist es schon über ein halbes jahr her und jetzt muß auch mal gut sein. die können es nicht nachempfinden, dass man immer diesen schmerz in sich tragen wird.
grß feli

Beitrag von ramona2405 18.09.06 - 10:51 Uhr

Ich habe gerade in deine VK geschaut, das ist ja schrecklich was euch passiert ist. Ich hoffe du hast genug Kraft dieses schreckliche Erfahrung zu verarbeiten.

Ich zünde eine #kerze für dein Kind an!

Alles Gute für euch und viel Kraft!

Beitrag von felizitaz 18.09.06 - 10:58 Uhr

danke für deine lieben worte.

und die waren auch selbst formuliert;-) du schaffst das schon was nettes für die karte zuschreiben.
gruß feli

Beitrag von ramona2405 18.09.06 - 11:00 Uhr

#danke