Waffen zur Verteidigung im Haus?

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 11:55 Uhr

Ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage, aber ich hatte letzte Nacht einen Alptraum und lag danach lange wach, musste grübeln und überlegte was ich tun würde, wenn plötzlich jemand im Haus steht und unsere ganze Familie auslöscht#schock.
Sowas passierte ja nun schon oft- man liest so etwas immer wieder in der Presse, sieht sowas im TV.
Neben einigen Veränderungen, die ich jetzt Sicherheitstechnisch vornehmen möchte, würde ich mir auch gerne eine Waffe ( müsste natürlich legal, frei und erlaubt sein) zulegen, die ich im Schlafzimmer lagern möchte, da ich mich ja Nachts dort aufhalte.
Vor einigen Jahren gab es in unserer Siedlung mehrere Einbrüche- auch bei uns, aber wir waren Gottlob nicht zu Hause.
Wie handhabt Ihr so etwas. Für Tipps und Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Gundel

Beitrag von p.zwackelmann 18.09.06 - 12:01 Uhr

Gegen Sicherheitstechnik ist ja nichts einzuwenden, aber Waffen?#schock#schock#schock

Geht gar nicht.

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:03 Uhr

Wäre das so abwegig?
Ich habe nicht vor sie zu benutzen oder damit herumzuspielen.
Wir sind erwachsene, vernünftige Menschen.
Aber für den Fall der Fälle? Sollte man nicht etws im Haus haben, womit man sich verteidigen könnte?

Beitrag von p.zwackelmann 18.09.06 - 12:05 Uhr

Bringt eh nichts, da du die Waffe verschlossen lagern müsstest.

Das Risiko der Unfallgefahr ist viel höher.

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:05 Uhr

Trifft dies auch bei Gaswaffen u.ä. zu?

Beitrag von p.zwackelmann 18.09.06 - 18:41 Uhr

Keine Ahnung, denn das ist ein Thema,wo es um Gewalt geht, somit kümmer ich mich nicht darum.

Beitrag von schnuffinchen 18.09.06 - 12:02 Uhr

Guckst Du zuviel Ami - Filme?

Legal, frei und erlaubt darfst Du keine Schusswaffe auf Deinem Nachtkästchen deponieren!

Wenn man im Besitz einer Waffenbesitzkarte ist (ehemals Waffenschein), verpflichtet man sich, die Waffe in einem abschliessbaren und vor allem abgeschlossenen Waffenschrank zu lagern. Eine geladene Waffe darfst Du nur im Schiesstand gebrauchen, es sei denn Du bist Jäger (mit Jagdschein), diese dürfen geladene Waffen auch auf der Jagd nutzen. Für alle anderen Sportschützen gilt: Nur im Schiesstand!

Mal abgesehen davon, auch für Notwehr gilt: Es ist das mildeste (wirksame) Mittel zu wählen. Ja klar, greift man natürlich gleich zur Wumme oder was?

Informiere Dich mal lieber darüber, wieviel Unfälle durch Schusswaffen und deren laienhaften Gebrauch im Jahr passieren.

Viele Einbrecher würden ihre Opfer unbehelligt lassen, wenn diese nicht mit einer Knarre rumfuchteln würden!

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:05 Uhr

Du hast keinen Grund mich direkt so anzupampen.
Ich habe eine normale Frage gestellt.

Beitrag von schnuffinchen 18.09.06 - 12:09 Uhr

Entschuldige, es ist selbstverständlich VÖLLIG NORMAL, sich eine Schusswaffe anschaffen zu wollen.

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:13 Uhr

Was NORMAL ist und was NICHT, das bestimmst ganz sicher nicht DU.
Und nun halt Dich aus meinem Thread heraus.

Wärst Du des LESEN und des VERSTEHENS mächtig, dann hättest Du GANZ LEICHT herausfinden können, dass ich NICHTS UNERLAUBTES vor habe.

Schönen Tag noch!

Beitrag von schnuffinchen 18.09.06 - 12:29 Uhr

"Und nun halt Dich aus meinem Thread heraus."

DEIN Thread? Aha.Soso.

Zu Deiner Information: Schusswaffengebrauch ausserhalb eines Schiesstandes ist für Sportschützen (was Du nach Erwerb einer Waffenbesitzkarte wärest)auch in den eigenen vier Wänden "unerlaubt". Man nennt das auch illegal. Soviel dazu.

Und wenn Du die Waffe zum Schutz vor Einbrechern willst, hast Du doch letztendlich nichts anderes vor. Oder willst Du den potentiellen Einbrecher mit dem Satz "Dort im Schrank sind meine zwei Freunde Smith und Wesson, die hol ich wenn Sie nicht abhauen!" verschrecken?

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:32 Uhr

Du hast nichts vestanden.
Es ist müßig mit jemandem zu diskutieren, der einen nicht verstehen will.
Danke trotzdem für die wenigen interessanten Infos.

Beitrag von schnuffinchen 18.09.06 - 12:35 Uhr

Gott sei Dank.

Ich bin sogar froh darüber, Menschen wie Dich nicht zu verstehen.

Schönen Tag noch.

Beitrag von klaus_ 18.09.06 - 19:59 Uhr

Zitat
Legal, frei und erlaubt darfst Du keine Schusswaffe auf Deinem Nachtkästchen deponieren!
FALSCH - kommt auf das Nachtkästchen an

Zitat
Wenn man im Besitz einer Waffenbesitzkarte ist (ehemals Waffenschein),
FALSCH, WBK (grün, gelb..) gibts, und Waffenschein auch


Zitat
Für alle anderen Sportschützen gilt: Nur im Schiesstand!
FALSCH

Resumee:
Du hast echt keine Ahnung ! Mach mal besser nach Sachkundeprüfung, bevor Du hier soviel Schmarrn auf einmal erzählst.


Kopfschüttel
Klaus

Beitrag von jupp43 18.09.06 - 12:18 Uhr

Du bist hier sicherlich ziemlich blöd angemacht worden, aber der Gedanke, dass in unserem Land Leute Schusswaffen im Schlafzimmer aufbewahren könnten, erschreckt auch mich ziemlich #schock.

Wir sind doch nicht in Amerika #schock #schock

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:22 Uhr

Es müssen ja keine Schußwaffen sein?!?

Ich fragte mit dem Hintergrund, weil ich wissen wollte ob irgendjemand überhaupt irgendetwas in dieser Art zu Huase hat oder wie sowas bei anderen Leuten gehandhabt wird.
Ich fragte nach Tipps und Ratschlägen und nicht nach welchem Kaliber#augen.

Bin ich denn die einzige die sich über sowas Gedanken gemacht und wirke deshalb so ungewöhnlich mit meiner Frage?#kratz

Es ist irgendwie wieder typisch.
Wenn jemand fragt: Wie oft und wie habt Ihr Sex?- Dann wird geplaudert bis es ins Pornomillieu abdriftet. Aber fragt man so etwas, meinen immer irgendwelche Leute, sich aufspielen zu müssen.
Es macht langsam keinen Spass mehr, hier irgendwelche Fragen zu stellen.

Beitrag von nytestar 18.09.06 - 12:30 Uhr

Mal ehrlich:

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du die Waffe auch benutzt? Wärst Du im entscheidenen Moment wirklich dazu in der Lage?
Waffen lagert man - wenn überhaupt - nicht in der Nachtischschublade! Sondern im Waffenschrank...
Das klingt immer so leicht, aber im Ernstfall sieht die Lage nicht selten ganz anders aus.

Wenn bei uns einer einbricht, muss er erstmal an mind. einem ziemlich großen Hund vorbei, die alle als Wachhunde "angestellt" sind und nachts frei auf dem Gelände rumlaufen.

Und dann muss er an mir vorbei - und im Vergleich dazu sind die Hunde das kleinere Übel..;-)

Wenn Du Angst hast, bist Du mit einer Alarmanlage sicher besser bedient.

LG
Jennifer

Beitrag von gundel_gaukelei 18.09.06 - 12:33 Uhr

Danke für Deine Antwort. Vermutlich hast Du vollkommen recht.#blume

Beitrag von verzweifelte04 18.09.06 - 13:04 Uhr

hallo!

..also auf deine "angestellten" würde ich mich nicht verlassen *gg* - ist nicht bös gemeint, aber kein Hund widersteht einem schönen Stück Fleisch...

die wachhunde meiner Freundin wurden so vergiftet...

wir machen einfach abends die Rollos runter, Handy liegt immer griffbereit und dann hoff ich, dass bei uns niemand einbricht. - wär schon ungewöhnlich wenn es eine Familie 2 mal erwischt - bei meinen Eltern wurde 2 Wochen bevor sie ins Haus eingezogen sind, eingebrochen..

ich glaub, einbrecher suchen sich auch lieber Häuser/Wohnungen aus, wo niemand zu Hause ist...

positiv denken ;-)

lg
moni

Beitrag von risala 18.09.06 - 13:12 Uhr

oh mann.. die armen hunde... aber wachunde sollten meiner meinung nach so erzogen sein, dass sie futter nur von hundeführer / bestimmten personen annehmen!

allerdings ist es schon ungewöhnllich, wenn in ein haus mit einem / mehreren hunden eingebrochen wird. es gibt untersuchungen mit einbrechern, die eindeutig aussagen, dass die wahrscheinlichkeit eines einbrauchs mit der haltung eines / mehrer hunde(s) deutlich reduziert wird, da die einbrecher fürchten durch den lärm "verraten" zu werden.

gruß
kim

Beitrag von verzweifelte04 18.09.06 - 13:25 Uhr

sry, hab ich jetzt nicht dazu geschrieben, hier gings nicht um einen Einbruch, nur ihre Hunde wurden so vergiftet...

ich glaub nicht, dass man einen hund so erziehen kann, dass er nur futter von gewissen personen annimmt.. meine freundin hats auch versucht..

lg
moni

Beitrag von risala 18.09.06 - 14:12 Uhr

doch, kann man. gehört aber viel erfahrung dazu und eine sehr konsequente erziehung.

der schäferhund meines opas (zollhund) nahm nur futter von ihm und meiner oma an, der schäferhund den die fam. meines mannes früher hatte nahm futter nur von ihm und meinem mann an - und unser bernhardiner nahm futter von nicht-familienmitgliedern nur an, wenn er unser ok dazu hatte.

gruß
kim

Beitrag von verzweifelte04 18.09.06 - 15:04 Uhr

..naja, kann ich mir schlecht vorstellen.

wenn nachts wer fleisch aufs grundstück wirft, kann ich mir nicht vorstellen, dass der hund da stundenlang dran vorbei geht.. zumal er ja weiß, dass es keiner sehen würde...

aber wenn du sagst, es funktioniert.. lass mich ja gern vom gegenteil überzeugen. ich hätt mir das echt nicht gedacht, dass so was funktioniert...

lg
moni

Beitrag von risala 18.09.06 - 13:01 Uhr

hi!

ich gestehe offen... wenn es in deutschland erlaubt wäre (wie in ami-land) und wir würden einsam wohnen hätten wir vermutlich auch eine waffe zur selbstverteidigung im haus... ist aber nicht...

wir haben keine weiteren sicherungsmaßnahmen, ausser, dass wir 3 hunde haben... nicht groß, aber die verteidigen uns bis aufs blut... und unser wolfspitz sie einem wolf nich unähnlich wenn sie droht... möchte nicht erleben, wie sie reagiert, wenn es ernst wird...

als ich noch alleine gewohnt habe (im erdgeschoss) hatte ich anfangs in meiner wohnung auch schiss. eben weil einbrüche in der nachbarschaft passiert sind und ungebetene besucher auch auf meiner terasse waren (war wohl nicht interessant, was in meiner wohnung stand ;-)). ich hatte von da an immer ein großes küchenmesser im nachttisch... sicher ist sicher #schein aber ein baseballschläger würde es auch tun...

du siehst, es gibt genug legale möglichkeiten... eine alarmanlage ist teuer - aber wenn du es dir leisten kannst und dieses geld inverstieren kannst - dann tu es!

lg
kim

Beitrag von manavgat 18.09.06 - 13:19 Uhr

Völliger Schwachsinn!

Sprich mit der Polizei, die haben so Beratungstunden, wie Du Dein Haus/Deine Wohnung einbruchsicher machen kannst.

Gruß

Manavgat

  • 1
  • 2