Beide Kinder per Notkaiserschnitt entbunden

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von gesine2006 18.09.06 - 12:03 Uhr

Hallo,

leider habe ich meine beiden Jungs (geb. 2000 und 2006) unter äußerst dramatischen Umständen per Notkaiserschnitt bekommen. Beim ersten war die Ursache Bradykardie (Herztöne gingen extrem in den Keller) mit grünem Fruchtwasser und Nabelschnurumschlingung, beim zweiten ebenfalls Bradykardie, Ursache nicht ganz klar, wahrscheinlich wegen Plazentainsuffizienz.

Mich würde jetzt einfach interessieren, wie oft solche Notkaiserschnitte vorkommen und wie andere Frauen damit umgehen. Im Moment kommt es mir so vor, dass ich das ganz gut verkrafte, ich habe allerdings auch kaum Zeit, darüber nachzudenken.
Aber ich bin schon sehr traurig, dass mir auch beim zweiten Kind der entscheidende erste Moment fehlt und kann mir die Schilderungen anderer Mütter über ihre glücklichen Geburten kaum anhören.

Ich würde mich freuen, wenn ich andere Leidensgenossinnen finde.

Liebe Grüße

Beitrag von sami.flower 18.09.06 - 12:15 Uhr

hi,

ich habe am 31 mai 2006 mein sohn per notkaiserschnitt bekommen.

erst wurde am 30 mai um 8 uhr eingeleitet und dann fing es an das seine herztöne immer wieder abfielen,trotzdem lag ich 19 stunden inn den wehen und nichts passierte.als es noch schlimmer wurde entschieden sich die ärzte für den ks,für mich war es die erlösung denn ich hatte wahnsinnig angst um mein kind.

er hatte auch grünes fruchtwasser,die ärzte meinten es wurde höhste eisenbahn.

von daher bin ich froh das alles gut ging und mache mir keine gedanken darüber das ich "nur" per ks entbunden habe!auch wenn ich gerne auf natürlichen wege entbunden hätte.

sei froh das deine kinder gesund auf die welt kamen.:-D


lg kathi+nicky

Beitrag von sabsetom 18.09.06 - 12:15 Uhr

Hallo,
mein erstes Kind habe ich zwar entbunden aber war noch zu jung um das alles richtig zu checken. Weiß jetzt nicht wie ich das erklären soll.
Meine Tochter wurde per KS geboren wegen Plazenta praevia totalis und Blutungen. Ich fühle mich um ein Erlebnis betrogen. Ich war total traurig, weil ich meine Tochter zum ersten mal in der Kinderklinik gesehen hab und nicht direkt nach der Geburt. Ich hatte teilweise sogar Depressionen deshalb.
Nun bin ich wieder schwanger und wünsche mir nichts sehnlicher als eine normale Geburt die ich aktiv mitgestalten und erleben kann. Aber man weiß ja nie.
Ich verstehe Dich auf jeden Fall, es fehlt einem was.
LG Sabrina

Beitrag von collin.joels.mama 18.09.06 - 12:18 Uhr

Hallo,

ich hatte auch einen KAiserschnitt, allerdings nicht unter Vollnarkose. Aber ich hätte mir Vollnarkose gewünscht.

Mein Sohn kam 13 Wochen zu früh. Ich hatte eine Spinalanästhesie, war voll dabei.

Ich wünschte, ich hätte das alles nicht mitbekommen. Ich habe keinen ersten SChrei vom Baby gehört, ich habe kein Baby gezeigt bekommen, man ist nur mit einem Bündel ruckzuck an mir vorbei gerannt, und selbst das hab ich nicht wirklich wahrgenommen. Mein Kind sah ich erst am 3. Tag. ICh durfte es nur streicheln, auf den Arm nehmen durfte ich es nicht.

Nun ist er 3,5 Monate alt und seit fast 2 Wochen zuhause. Immer noch denke ich oft an diese schlimme Geburt. Aber es lässt sich nicht ändern. In meinem Kopf dreht sich der Gedanke, ob der Kleine es mit einer normalen Geburt auch geschafft hätte.. Oder mit einem KS in Vollnarkose.. Was sehr unwahrscheinlich ist. Also freue ich mich, dass er lebt, dass er sich so schön entwickelt.

Aber das Gefühl, versagt zu haben, etwas verpasst zu haben, kenn ich nur zu gut! Durch die ganzen Umstände nach der Geburt konnt ich nur sehr langsam ein inniges Verhältnis zu meinem Kind aufbauen. ICh konnte es anfangs nicht so wirklich als mein Kind akzeptieren.

Lg
STeffi

Beitrag von shanti.y 18.09.06 - 12:20 Uhr

hallo,

ich bin selbst nur haarscharf an einem notkaiserschnitt vorbei gekommen, bei unserem kleinen waren die herztöne auch sehr schlecht und ich war schon komplett für den op vorbereitet, als es dann doch noch voran ging und der kleine schnell mit saugglocke geholt werden konnte #schwitz
ich habe den eindruck, daß sowas heute immer häufiger vorkommt, weil die ärzte natürlich auch kein risiko eingehen wollen - ist ja auch besser so! auf meiner station waren damals einige frauen mit notkaiserschnitt, da hatte ich wirklich glück.
aber ich kann dich trösten, auch die erste 3/4 stunde war bei uns nicht sofort total schön, denn ich wurde noch ewig genäht und das tat höllisch weh. ich hatte zwar den kleinen im arm, aber mußte mich wirklich bemühen, ihn nicht zu quetschen vor schmerzen (habe dafür die hand meines freundes gequetscht :-) ) von genießen der ersten minuten kann also nicht wirklich die rede sein. erst als das alles fertig war, so ca. eine 3/4 stunde nach der geburt, konnten wir die zeit mit unserem schatz richtig genießen, wir wurden im kreißsaal allein gelassen und erst da konnte ich ihn richtig anschauen etc. vorher war das wirklich kaum möglich, obwohl ich ihn im arm hatte.

lg, shanti + kai *28.03.06

Beitrag von kruemmel79 18.09.06 - 12:24 Uhr

Hi

Lara Sofie wurde am 9.6.06 per Not KS geholt. Eigentlicher ET war der 10.7.

Ihre Herztöne waren an diesem Tag schlecht und ich wurde sofort zur Überprüfung ins KH gesteckt. Das war so um 13Uhr.

Dort wurde ich auch nicht mehr weggelassen. Es wurde nach ner halben Stunde entschieden, das ein KS gemacht wird. Wollte eigentlich ne PDA aber ging bei mir nicht, da ich ein zu starkes Hohlkreuz habe. Dann halt Vollnarkose.

Meine Tochter sah ich erst 2 Tage später, da sie in ein anderes Kh mit Frühchenintensiv gebracht wurde.
Es war alles so schlimm, vorallem das ich meine Tochter erst so spät sehen konnte.

Weshalb ihre Herztöne nicht ok waren konnte mir keiner sagen. Fruchtwasser und Plazenta waren völlig ok.

Sie lag dann 2,5 Wochen auf der Intensiv( hatte ne Infektion und sie hat Probleme mit der Niere). Infektion hat man schnell in den Griff bekommen, aber die rechte Niere wächst nicht richtig mit und sie hatte eine Thrombose in der rechten Nierenvene.

Nun ja ist alles nicht Lebensbedrohlich aber Mist. Sie bekommt bis Dezember sowas wie Heparin von mir gespritzt und dann mal sehen.

Aber ich leide teilweise immernoch darunter das ich sie nicht "normal" bekommen habe und sie nicht sofort sehen konnte.

Aber das wichtigste ist es geht ihr gut und sie wächst und gedeiht prima.

Sorry das es so lang wurde.;-)

LG verena und Lara Sofie