Schwanger und Diplomarbeit - es macht mich fertig!

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von froschpyjama 18.09.06 - 12:26 Uhr

Hallo Ihr,

vielleicht kann mich ja jemand aufbauen!

Ich bin jetzt in der 19 SSW ( ET am 19. Februar) und muß/will vor der Geburt noch meine Diplomarbeit schreiben.

Theoretisch muß ich "nur" anfangen, die Gliederung steht so ziemlich, Literatur habe ich auch schon gewälst etc.
Aber irgendwie kann ich mich nicht richtig aufraffen und hänge dann jeden Morgen am Schreibtisch, schaffe aber nicht besonders viel.

Zusätzlich stresse ich mich damit, dass ich allen erzähle, dass ich NATÜRLICH noch vor der Geburt (am besten vor Weihnachten) fertig sein will. Dadurch setze ich mich selbst noch viel mehr unter Druck, weil ich dann immer angesprochen werde: Und wie weit bist Du schon?

Ich habe einen Sohn (2 1/4), der bis drei Uhr zur Tagesmutter geht, aber trotzdem schaffe ich nicht viel, mache stattdessen den Haushalt, oder quäle mich mit #Schwanger-Zipperlein.
(erst Übelkeit, jetzt immer noch Müdigkeit und eine nervende Krampfader + Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen #heul)

Kann mir eine von Euch einen Tipp geben, wie Ihr Euch gut konzentrieren und motivieren konntet?
Zwischendurch stöhne ich schon,dass ich ja gar nicht mehr anfangen brauche, weil ich es eh nicht schaffe bis Februar fertig zu werden.... #augen

Ach mensch, eigentlich bin ich nicht so, aber zur Zeit bekomme ich fast nichts auf die Reihe.

Danke fürs ausheulen.
Gruß
Kathrin

Beitrag von sandryves 18.09.06 - 12:33 Uhr

ich weiss nur,das wenn ich mich in der berufsschule bei den hausaufgaben nicht konzentrieren konnte.habe ich meinen tagesablauf gemacht(haushalt,einkaufen...) und wenn mir was eingefallen ist,habe ich es in mein kleines diktiergerät gesprochen und danach aufgeschrieben.
vielleicht hilft es dir ja,wenn du dich auf dem sofa mal inlegst und dir was einfällt.
gruss
sandryves

Sabrina+Yves Cedric(2)+#ei(31+4)

Beitrag von bree32 18.09.06 - 12:41 Uhr

Hallo!
Bin jetzt in der 34.SSW und habe nächste Woche mein Kolloquium.
Hab also während der SS mein Diplom geschrieben. Ich hatte alle Literatur vor meiner Anmeldung gelesen, so dass ich ein wenig mehr Zeit hatte.
Mit dem Motivieren war es bei mir auch nicht so einfach. Ich hatte aber gottseiDAnk keine SS-Zipperlein, wie Übelkeit etc.
Man muss sich halt selbst sehr disziplinieren und ich würde das auch echt tun, denn dann bist Du auf jeden Fall bevor das Kind kommt, fertig.
Mein Tipp: Morgens früh aufstehen. Wenn Dein Kleiner weg ist, setz Dich eine Stunde hin und les oder schreib. Mach ein bisschen Haushalt. Dann nochmal ne Stunde. Mittagessen und wenn Du es schaffst nochmal ne Stunde was für die Arbeit tun. Dann ist Dein Kleiner wieder da und dann verbring schöne Zeit mit ihm.
Ich denke, die erste Woche wird hart sein, aber dann ist man ziemlich gut im Rhythmus.
Was mir auch geholfen hat, ist ein Zeitplan zu machen.
Einfach mal anfangen - der Anfang ist immer am schwersten. Sobald Du dann aber einmal drin bist, geht´s ganz gut.
Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen und bin sicher, dass Du das Ganze bis Ende des Jahres schaffen wirst.
Mit zwei Kindern Diplom schreiben, stell ich mir auf jeden Fall schwieriger vor. Ich fand´s schon ätzend und hab bisher nur eines im Bauch...:-)
Also toitoitoi und viel Disziplin!
Liebe Grüße
Bree

Beitrag von krilu3009 18.09.06 - 12:58 Uhr

Hallo Katrin,

erst mal Hut ab... Studium Kind und Schwangerschaft... da darf man auch mal down sein. ich kann dir nur raten (was das Studium und die Diplomarbeit) angeht... motiviert dich durch ganz verschiedene Sachen. Mein Freund hat vor einem Jahr geschrieben... und war zeitweise so unmotiviert, weil er keine Perspektive sah, also kein Ende...dazu dann noch pausenlos Kopfschmerzen...
ich rate dir nur, tu was an deiner Arbeit. Also mach vielleicht jeden 2.Tag etwas...und wenns nur etwas schreiben ist...dann hast du was getan und fühlst dich gleich besser...das ist immer so. Einmal zwingen zum Anfangen...dann rutscht es besser. Ich habe im Allgemeinen die Erfahrung gemacht, dass man sowas nicht auf die lange Bank schieben sollte, dann wird es nur immer schlimmer und das schlechte Gewissen meldet sich. Ich bin jetzt in der 10.SSW und mir ist immer schlecht, ich häng auch nur so durch. Zwinge mich einmal am Tag spazieren zu gehen...und wenns nur 20 Min sind... dann arbeite ich mind 4 Stunden. Aber ich teile mir das ein.
Mir hat auch geholfen, dass ich z.B. meinen Schreibtisch aufgeräumt habe... und mein Haushalt immer morgens mache, das mich das nicht ablenkt.
Es tut gut, etwas zu tun...es wird dich aufbauen...und setz dir Termine, aber wenn du es nicht schaffst... sprich mit deinem Prof.
Ein Freund von uns hat sein Thema abgegeben wegen Problemen und schreibt nun 2 Monate später neu weiter..mit neuem Thema.
Liebe Grüße
#herzlich
Tina

Beitrag von catjuscha 18.09.06 - 13:05 Uhr

Hallo Kathrin,

ich kann das gut nachvollziehen!

Habe letztes Jahr meine DA geschrieben und sie wirklich am allerletzten Tag, dem 31.12., vormittags zum Binden gebracht, eine Freundin hat sie dann am 2.1. per Einschreiben verschickt, da ich schon im Urlaub war. Der 2.1. war der allerletzte Tag der Abgabe...

Die DA ist auch nicht besonders gut ausgefallen, aber immerhin geschafft. Wie meine Vorschreiberin bin auch ich der Meinung, das es immer einfacher wird, sobald der Einstieg geschafft ist. Ich hab auch ewig davor gesessen und der Druck wurde immer größer, da ich einen festen Abgabetermin hatte. Ich hatte auch Gliederung, konnte mich aber einfach nicht aufraffen, noch dazu lebe ich im ca. 6-wöchigen Wechsel im Ausland. Aber irgendwann im September hab ich den Einstieg geschafft und von da ab ging es aufwärts!

Dann hatte ich im Juli diesen Jahres mein Kolloquium und war zu dem Zeitpunkt in der 9. SSW. Ich wollte es unbedingt hinter mich bringen und nicht erst zum nächsten Termin, im November. Ich hab mich echt gequält, da mir auch übel war etc. Die Tage zuvor hab ich kaum geschlafen...aber ich hab es geschafft und bin jetzt soo stolz!

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und Durchhaltewillen, auch wenn es schwer ist! Die Belohnung und der Stolz über die Leistung sind echt toll!

Liebe Grüße
Catjuscha

Beitrag von bankmaus78 18.09.06 - 13:18 Uhr

Hallo Kathrin,#liebdrueck

schön, dass ich nicht die Einzige mit solchen Vorhaben bin;-)

Ich bin auch in der 19. SSW und habe ET am 14.02.#freu

Ich habe auch das Motivationsproblem. Nächste Woche habe ich erstmal eine große Prüfung (4h) und ich muss mich fast zwingen, was dafür zu lernen.:-[
Aber ich mache es mittlerweile so, dass ich immer im Wechsel lerne. Ich kann mich so max. 1-1,5h konzentrieren, danach mache ich dann eine Pause und esse was, schlafe, mache den Haushalt etc. ;-)

Im Oktober will ich dann auch mit meiner Diplomarbeit anfangen, habe allerdings noch kein Thema, muss aber nur 50-55 Seiten Rohtext schreiben. Daher steht mir auch noch eine stressige Zeit bevor. Ich will auch bis Ende des Jahres fertig werden, damit ich danach genug Zeit habe, mich auf unseren Krümel zu freuen:-p

Also nur zu, du hast ja dann schon einmal den Vorsprung, dass du "nur noch" anfangen musst. Los raff dich auf, je eher du fertig bist, desto eher kannst du dich auf deine Familie konzentrieren#huepf#huepf#huepf

Liebe Grüße und viel Motivation von Katja und #babyKrümel

Beitrag von froschpyjama 18.09.06 - 14:39 Uhr

Danke für die lieben Antworten!

Ja, Ihr habt mir auf jeden Fall etwas Mut gemacht - habe eben einen Termin mit einer Freundin ausgemacht, an dem ich mit ihr dann meine Gliederung und mein weiteres Vorgehen besprechen werde!
Heute Morgen habe ich immerhin ein paar Literaturangaben in meine Tabelle übertragen...

Ich muß wohl einfach versuchen diese Durchhänger mit konsequentem Arbeiten zu vertreiben.

nochmal #danke
Kathrin

Beitrag von flyingany 18.09.06 - 17:44 Uhr

Hallo!

Fang einfach an zu schreiben - egal wie schlau du das findest, was du da verzapfst. Nur so kann man eine Schreibhemmung besiegen.

Mir ging es in den ersten Tagen immer genau so und das war die einzige MEthode, die geholfen hat.

Noramalerweise habe ich die ersten Seiten dann irgendwann wieder umgearbeitet oder teilweise ganz gelöscht, aber egal -der Anfang war geschafft.

In diesem Sinn - losgetippt!!!!

ANY