umfrage: verwöhnen

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von bomaus79 18.09.06 - 12:52 Uhr

ich hätte gerne gewußt ob ihr eure kinder verwöhnt und wenn ja in wie weit?

was heißt f+r euch verwöhnen?

meine tochter bekommt zwischendurch auch einmal was geschenkt und man sagte mir ich würde sie verwöhnen. ich sehe es ein wenig anders. sie bekommt ja nicht täglich was

Beitrag von alpenbaby711 18.09.06 - 13:00 Uhr

Ich denke wenn deine Tochter einmal was bekommt und net ständig mag das zwar verwöhnen sein, aber auf keinen Fall in einem übermässigen Maß. Mein Sohn bekam bisher net viel weil er ein paar Geschenke von anderen Leuten bekam und sonst mit einfachen Sachen hier spielt. ABer neulich kaufte ich bei Norma so ein Telefon wo Geräusche macht beim Draufdrücken, einmal ne Mütze in einem Geschäft.
Damit verwöhne ich ihn auch mal gerne, aber eben in Maßen.
So gesehen wenn mans net übertreibt isses doch OK.

Ela

Beitrag von nico13.8.03 19.09.06 - 14:07 Uhr

Hy

Für mich is Verwöhnen wen ich für mein Kind Dinge mach die er alleine erledigen kann. Mein Mann sagt immer er findet es toll sein Kind zu verwöhnen.Was aber nicht heist das Nico alles bekommt.
Zwischendurch bekommt er auch Sachen und Spielsachen.

By sagt niki und nico

Beitrag von ayshe 18.09.06 - 13:09 Uhr

naja,
es gibt positives verwöhnen
und
negatives verwöhnen.


positives:
liebe, nähe, zuhören, verständnis usw.
gemeinsame ausflüge, unternehmungen


negatives:
zu viel geld, geschenke, alles hinterherbringen wie ein page.
ich kenn einen 11-jährigen, der nichtmal seine schultasche packt, macht die mutter, kennt kaum seinen stundenplan.
er holt sich nichtmal seine schuhe selber, hat noch nie gekocht usw. völlig unselbständig und "verwöhnt", wird wohl für das spätere leben eine reine haushaltsfrau brauchen #augen

also ab und zu etwas kleines zwischendurch ist sicher drin ;-)


lg
ayshe

Beitrag von ladytron 18.09.06 - 14:11 Uhr

ich differenziere da immer zwischen verwöhnen und verziehen ;-)
an liebe und da sein kann es nicht genug geben...und ich denke der beste indikator ist immer noch mein bauch...ich mache sicherlich für mia mehr als ich für jeden anderen menschen tun würde....aber auch das hat seine grenzen....
wie meine umwelt das sieht....darüber mache ich mir keine gedanken mehr...wichtig ist das mein kind zufrieden und ausgeglichen ist....

lg
simone

Beitrag von prinzessin1976 20.09.06 - 12:28 Uhr

Aber auch das Dasein und Lieben missverstehen manche Eltern!
Es ist zwar wichtig Zeit mit den Kindern zu verbingen aber genauso ist es wichtig dass Kidner lernen alleine zu spielen und in Ihr Spiel aufzugehen! Sich in eine Sache hineinzusteigern ohne dass da Jemand daneben sitzt und alles kommentiert!
Ich verbringe sehr viel Zeit mit meinem Sohn aber genauso verbringe ich Zeit im Wohnzimmer und er spielt im Zimmer ausgiebig und konzentriert mit seinen Sachen! Diese Auszeit ist wichtig für die Kinder und wenn Kinder nicht alleine spielen können dann liegt es meist daran dass die Eltern die Möglcihkeiten nicht gegeben haben!

Beitrag von maupe 18.09.06 - 14:45 Uhr

Hi, verwöhnen heißt für mich: das Kind bekommt alle (auch die "mal zwischendurch" geäußerten) Wünsche erfüllt bzw. die Eltern erfüllen ihre Wünsche. Hauptargument: Wir können es uns doch leisten.
Wir sind der Meinung alle Wünsche müssen nicht erfüllt werden (was hatten wir als Kind nicht alles für Wünsche) oder die Kids sollen ruhig warten bis Weihnachten/Geburtstag. Denn wann sollen sie lernen Maß zu halten, sich wirklich über ein Geschenk freuen, für später lernen zu sparen? Wie oft landet das gutgemeinte Mitbringsel oder herbeigedramste Ding schon nach zwei/drei Tagen in der Ecke?
Wir sind auch groß geworden.
Verwöhnen wir unseren Sohn? Nein.
Bekommt er Aufmerksamkeit, Wärme, Nähe? Jederzeit.
Gibt es Dinge in seinem Zimmer, mit denen er nicht spielt? Nein.

LG maupe (die schon die ersten Weihnachtssachen gesammelt hat)

Beitrag von 463 18.09.06 - 15:09 Uhr

Hallo!

Also, wenn ich Deine Antwort so lese, dann ist mein Sohn ja TOTAL verwöhnt. Sein Zimmer enthält Dinge, die nach schon 1 Tag in der Ecke liegen, Sachen mit denen er schon länger wie 4 Wochen nicht mehr gespielt hat, Dinge die er nicht wirklich braucht und bekommt regelmäßig etwas geschenkt weil er es sich halt wünscht. Zudem darf er 2x wöchentlich seine geliebte Pferdewurst vom Markt holen und 1x wöchentlich gibts sein absolutes Lieblingsessen.

Unser Kind bekommt zudem Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit, wird gefördert wo es nur geht, vernünftiges Essen und Trinken, anständige Klamotten, darf Freunde einladen, darf TV gucken, u.s.w.

Muß ich ne schlechte Mutter sein ........!


Marina

Beitrag von matjamu 18.09.06 - 15:49 Uhr

dann bin ich wenigstens nicht die einzige "schlechte Mutter" :-)
ich verwöhne meine Kinder nach Meinung einiger hier nämlich auch sehr.
Aber ich kann daran nichts schlimmes sehen. Warum soll ich NEIN sagen, wenn sie was möchten und es für mich machbar ist? Ich geh einfach mal von mir selber aus. Wenn ich mir ein Parfum kaufe, oder Schmuck oder irgenwas was mir gefällt, obwohl ich es nicht brauche, dann tut mir das doch auch gut. Denn mal ehrlich, was braucht man denn wirklich?? Das meiste Zeug braucht man nicht, aber man kauft es sich trotzdem.
Und was die anderen Dinge angeht, wie TV schauen, Freunde einladen usw... das erlaube ich auch immer und ich hab sogar die Erfahrung gemacht, dass alles was verboten ist besonders reizvoll ist. Meine Kinder müssen mich nicht fragen wenn sie was im Fernsehen anschauen möchten, und trotzdem kommt es oft vor, dass der Fernseher tagelang aus bleibt, weil sie einfach interessanteres mit ihrer Zeit anzufangen wissen.
Genauso halte ich es mit Süßigkeiten oder Eis. Es ist immer was da und für alle zugänglich, trotzdem wird selten genascht.
Ich hab um solche Dinge noch nie viel Aufheben gemacht und es war nie ein Problem.

Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ich verwöhne meine Kinder auf andere Art und Weise. Sie MÜSSEN nicht zu Hause helfen, bieten es aber manchmal freiwillig an, und während der Schulzeit mach ich alles. Also von Betten machen, Zimmer aufräumen bis hin zum Schulbrot schmieren.

Beitrag von 463 18.09.06 - 18:47 Uhr

Super! Deine Meinung ist die meine.Genauso läuft es auch bei uns. Danke, ich dachte schon, ich wäre die einzige, die sich hier als Mutti eines TOTAL verwöhnten Kindes outet!

Gruß, Marina

Beitrag von risala 18.09.06 - 16:59 Uhr

hi!

ja, wir verwöhnen unseren sohn (3,5 jahre)#freu

fabian bekommt immer mal wieder ein kleines auto (ab uns zu auch mal ein größeres) von siku geschenkt - z.b wenn das bett nachts länger nicht nass war, wenn er irgendwo sehr lieb war oder einfach, weil uns danach war...

beim einkaufen darf er sich auch immer 1 sache aussuchen! meist wählt er eine tüte rosinen, gummibärchen oder chips aus. wenn wir im zoo sind, darf er sich auch was aussuchen - bisher sucht er sich immer was kleines aus... habe daher keine probleme mit einem quengelnden kind im geschäft - auch nicht, wenn es mal nichts gibt!

er bekommt aber auch schon mal zu hören, das etwas zu teuer ist oder das wir uns etwas nicht leisten können... bekommt also nicht immer alles was er will.

wir erziehen ihn zur selbständigkeit - trotzdem helfe ich ihm beim anziehen, wenn er darum bittet.


gruß
kim

Beitrag von 463 18.09.06 - 18:48 Uhr

#pro#pro#pro. Genau so!

Marina

Beitrag von risala 19.09.06 - 12:42 Uhr

#danke

Beitrag von mili21 20.09.06 - 15:00 Uhr

Ist bei uns auch so, Geschenke sind für unseren Sohn (knapp 3) aber auch eine kleine Tüte Gummibärchen oder ähnliches…es gibt nicht jeden Tag was, aber schon oft. Und er versteht auch schon, wenn etwas zu teuer istund läßt sich ganz einfach ablenken, dafür weiß er aber, dass wir ihm geben was wir können…Liebe kriegt er eh ohne Ende, wenn er Baby sein will, spielen wir das mit und knuddeln ihn ganz doll, nach ein paar Minuten ist er dann wieder ganz groß und Bauarbeiter. Also ist er schon verwöhnt, aber ein ganz lustiger und auch kuscheliger Kerl, der auch anderen was abgibt…nicht immer aber immer öfter, grins!
Wenn man den Kindern mit Kleinigkeiten Freude bereiten kann, warum nicht?
Ich freu mich an seinen blitzenden Augen…diese Einstellung, hatte ich auch nicht, geht auch ohne, versteh ich nicht. Meine Eltern hatte auch nicht viel Kohle, aber uns immer kleine Freuden bereitet, die nicht viel kosteten. Muß ja nicht immer ne neue Barbie oder ein ferngesteuertes Auto sein…jamil freut sich tierisch über Kronkorken oder einen Flummi oder ähnliches. Er schenkt mir auch ständig imaginäre Autos oder Sterne, die er aus der Luft holt, da verwöhnt er mich auch ganz schön!
Mili

Beitrag von stehvieh 18.09.06 - 19:34 Uhr

Hallo!

Verwöhnen ist für mich zum Beispiel, Kindern Sachen abzunehmen, die sie eigentlich gut selber können - meine 2,5-jährige Tochter kann sehr gut alleine Treppen steigen, ich weiß nicht, warum ich sie tragen soll #kratz, auch wenn sie manchmal natürlich keinen Bock hat. Die Oma macht's meistens doch, nur sollte klar sein, dass bei Oma andere Gesetze gelten als zu Hause. Oder jeden geäußerten materiellen Wunsch sofort zu erfüllen. Man weiß ja, wie oft Kinder etwas sehen, es unbedingt haben wollen und hätte man mal 5 Minuten gewartet, wäre es schon vergessen gewesen...

Aber manchmal gibt es zwischendurch Sachen, die kauf ich ihr gern. Was zum Basteln, kleine Bücher... Wenn es irgendwo Pixie-Bücher in diesem Behälter in Kinderhöhe gibt, darf sie sich eins aussuchen, das wird gekauft. Kreativspielzeug und Bücher kann man nie zuviel haben. #:-)

LG
Steffi + Caroline Johanna (29 Monate) + Josephine Marie (8 Wochen)

Beitrag von hummelinchen 18.09.06 - 19:44 Uhr

Die Frage ist doch nicht: Schlechte oder gute Mutter... Och, Mädchen...

Eltern sind dazu verpflichtet den Kindern alles für ihr späteres Leben beizubringen. In welcher Art liegt doch an den Eltern.
Doch kaum bekannt sind Auswirkungen auf Verhaltensweisen der Eltern. Entweder wollt ihr Respekt und Wertschätzung vermitteln. Oder euch sind andere Werte wichtiger.

- Der Leitsatz ist wirklich: Weniger ist mehr -> Schon überhaupt in der Reizüberfluteten Welt in der Kinder aufwachsen
- Wertschätzung lehren geht nicht mit laufenden Geschenken, ganz im Gegenteil, da lernt das Kind nur Gleichgültigkeit den Sachen gegenüber (Weniger ist mehr)
Und Wertschätzung ist wichtig!!!!!!!!
- Respekt gegenüber Menschen und Gegenständen erfordert den gleichen Umgang der Erwachsenen mit Respekt -> als Vorbild
Oft nicht gegeben Beispiel gefällig? Sch... Bullen o.ä.

Es ist auch wichtig im Umgang mit Geld, zu lernen, dass nicht alles gekauft werden kann.
Denn wo ist die Steigerung mit 18 ??
Hey, und ich kaufe mir auch nicht alles...
Noch dazu kommt, dass ein Kind lernen muss auf Dinge zu sparen, erst darauf zu verzichten. Denn wer alles immer sofort bekommt, wird als Erwachsener ein Aussenseiter. Doch wer will das schon...
Vollgepropfte Kinderzimmer sind Gift. Ein Tipp wäre, einen ganzen Schwung wegzuräumen und nach einem 1/4 Jahr zu tauschen. So wird Spielzeug wieder attraktiv.

Ich weiß, dass es sooo viel Spass macht die lieben Kleinen zu verwöhnen aber nicht immer gutes kommt dabei raus..
Wenn ihr eure Kids verwöhnen wollt, schenkt ihnen Zeit, Liebe, Kuscheleinheiten.
Und das beste daran -> ist umsonst... ;-)

So, und nu erst einmal schlau machen in Psychologie bevor hier unsachliche Angriffe kommen.

lg Tanja

Beitrag von salem511 19.09.06 - 08:07 Uhr

Ist ja nicht verkehrt, was Du sagst. Aber verwöhnen ist nicht nur kaufen.

Man kann ein Kind auch verwöhnen, indem man ihm jeden Handgriff abnimmt. Man braucht nicht einem 3 1/2jährigen nach der Toilette die Hose hochziehen, ihm die Schuhe anziehen, wenn er's selbst kann, man braucht nicht immer zu sagen "er ist noch klein, er muss das noch oft genug machen, wenn er groß ist". Mit dem Ganzen meine ich meine Schwiegermutter, die meinem Sohni dermassen Zucker in den Hintern bläst, dass es schon nicht mehr schön ist. Die Folgen kann man durchaus merken:
Er versucht dasselbe Spielchen bei meinen Eltern, die zum Glück und dank mehr Erfahrung nicht darauf eingehen, und zu Hause kommt immer Oma's Leitspruch: "Ich bin noch klein, ich kann das nicht". Ein Tag bei Großeltern und wir haben hier 3 Tage Theater. Und es wird - je älter er ist - immer schwieriger.

LG
Salem

Beitrag von hummelinchen 19.09.06 - 13:55 Uhr

Da trifft das Wort "Verwöhnen" ja auch nicht so richtig. Das ist ja manipulatives "Kleinhalten".. Nicht gerade sehr förderlich für das Selbstbewusstsein.
Autsch, das ist gemein..
Hilft nur, dem Knaben zu erzählen, dass er doch schon groß ist. Mütter wissen sowas besser als Omis... Vielleichts hilfts..

lg Tanja

Beitrag von 463 21.09.06 - 13:36 Uhr

Darf ich mal ganz ehrlich was Fragen?
Hast Du Kinder?
Psychologie ist ja manchesmal hilfreich, keine Frage, aber in bestimmten Punkten stimme ich Dir absolut nicht zu.
Überfülltes Kinderzimmer - jaaaaaaaaaaa, haben wir.
Weniger ist mehr - wir haben Masse.
Und? Trotzdem ist unser Kind ein kleiner lieber Kerl und groß wird er auch.,

Ich gebe ihm einfach das, was ich früher nicht hatte. Ich versuche durch ihn einfach nur ein wenig meine Kindheit noch einmal mitzuerleben, denn ich hatte lediglich ne alte Kiste voll Schrott (im wahrsten Sinne des Wortes) und alles das, was andere nicht hatten. (Andere: Markenklamotten, tolle Spielsachen, neues Fahrrad, Walkman,....) Heute seh ich einfach nur glänzende Kinderaugen, nämlich die meines Sohnes und freue mich einfach mit ihm. Das ist dann der schönste Moment, wenn er zu mir kommt und sagt: Danke Mami, Du bist die beste! Und ich krieg noch einen dicken Kuß dafür!
Daher ist mir egal, ob das Zimmer aus allen Nähten platzt oder ob er mal lange Zeit nicht mit bestimmten Sachen spielt, aber mein Kind kann später nicht sagen (so wie ich)ich hatte ja nix und hab nix bekommen!

Aber ich nehme keinem seine Meinung übel, es ist halt alles Ansichtssache. Aber das ist halt meine persönliche Meinung!

Gruß, Marina

Beitrag von kleene0106 19.09.06 - 13:28 Uhr

Hallo,

ich glaube ich verwöhne meine Kinder auch, genauso wie ich mich auch verwöhne.;-)

Wenn ich mit den beiden einkaufen gehe, dann kann es schon mal sein, dass sie sich ein Ü-Ei aussuchen dürfen wenn sie danach fragen oder ich frage ob sie eins möchten. Genauso gibt es aber auch Tage, an denen kaufe ich nichts für die Kinder wenn wir einkaufen fahren. Jenachdem welche Hose ich trage (Spendierhose oder normale Jeans);-)
Wenn es mir gerade in den Sinn kommt, fahre ich auch nachmittags einfach mal mit ihnen in ein Spielwarengeschäft und schaue ob ich etwas schönes für die beiden finde (für meine Tochter z.B. ein Heftchen für den Mini-Lük-Kasten oder ein tolles Buch, etc.). Manchmal finden wir was schönes, dann freuen sie sich darüber natürlich, aber manchmal ist auch einfach nichts passendes dabei, dann ist das für sie auch in Ordnung, denn sie wissen ja, irgendwann wird es wieder mal was geben.
Beim Essen verwöhne ich sie oft, indem ich sie wirklich mal entscheiden lasse was sie nun essen wollen und das wird dann auch gemacht und wenn es nur popeliger Milchreis ist.
Genauso haben sie aber auch ihre "Pflichten", das Zimmer wird gemeinsam aufgeräumt (meine Tochter schafft es nun auch teilweise schon alleine), die Schuhe werden meist selber angezogen (da muss ich meinem Sohn noch bei helfen), die Teller und Gläser werden gemeinsam in die Küche und in die Spülmaschine geräumt (da kann mein Sohn auch schon mithelfen), all diese Sachen eben.

Das läuft hier aber meist ganz von alleine und ohne großes Theater. Ich finde das klappt bei uns ganz gut. Mir ist es sehr wichtig dass sie selbständig sind und bleiben und dass sie auch eigenen Erfolgserlebnisse haben, aber genauso dürfen sie sich dann auch mal verwöhnen lassen.:-D


LG
Kleene

Beitrag von wolkenwesen. 21.09.06 - 09:27 Uhr

Mein Sohn bekommt öfters mal ein neues Kinderbuch von mir, wenn ich irgendwo eins sehe das ihn gerade interessiert. Und bei richtig schönem Wetter gehen wir öfters zur Eisdiele. Außerdem streichel ich ihn abends in den Schlaf. Das ist vielleicht verwöhnen, aber im positiven Sinne, finde ich.
Verwöhnen im negativen Sinn wäre für mich z.B. ihm alles hinterhertragen, immer seine Spielsachen Aufräumen, ihn füttern, obwohl er allein essen kann, oder wenn ein Kind alles bekommt, was es gerade will (z.B. Kekse oder Spielsachen, die man im Geschäft sieht).

LG Henny mit Kiran (bald 3) und #baby (22. SSW)

Beitrag von chrysalaki 22.09.06 - 09:35 Uhr

Hi,
ich verwoehne alle meine Kinder! Viel Liebe, kuscheln, rumalbern auchmal was hinterher raeumen oder bringen ( in Masse). Und auch Geschenke.
Von Klammoten bis hin zu Spielsachen ( versuche aber bei den Spielsachen nicht zu uebertreiben - Denn das Kinderzimmer ist bald rappel voll.
Aber ich moechte schon das die im Haushalt mithelfen jeder sowiel er kann.
lg
Chrysalaki