Geht´s Euch auch so?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von jana2201 18.09.06 - 13:24 Uhr

Hallo Ihr lieben Mamis,

bin gerade irgendwie traurig. Mein Sohnemann, 19 Monate, geht jetzt seit 5 Wochen in die Kita und ich gehe seit 2 Wochen wieder arbeiten. Aber irgendwie kann ich mich kaum auf die Arbeit konzentrieren, da ich ständig an meinen Kleinen denken muss, was er wohl gerade macht, frage mich ob er auch schön gegessen hat oder ob er nur am Weinen ist. Mich macht das irgendwie ganz schön fertig, vor allem wenn ich früh mich von ihm verabschiede und er dann so sehr anfängt zu weinen. Es fällt mir dann so schwer, mich umzudrehen und zu gehen. Ich hab dann so ein schlechtes Gewissen. Geht Euch das auch so?
Ich schau ständig auf die Uhr und denke dann: Bald hast Du Dein Schatzl wieder.

Danke für Eure Antworten
und liebe Grüße
Jana:-(

Beitrag von risala 18.09.06 - 13:31 Uhr

hi!

nein, dass kenne ich nicht. #freu ich werde morgens schon geweckt mit "mama, heute wieder kindergarten?" und so war es auch, als er mit 12 mon in die kita kam. konnte nicht schnell genug zum spielen kommen.

aber ich denke, du brauchst dir keine sorgen zu machen. es ist für ihn ja auch was ganz neues. und in der regel ist es halt so: mama aus den augen - mama aus dem sinn = hört auf zu weinen ;-)

lg
kim

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 18.09.06 - 13:33 Uhr

hallo jana,

arbeitest du wieder vollzeit?

ich stecke in einer ähnlichen situation. fange im oktober wieder an zu arbeiten, aber mein süßer (knapp 14 monate) geht schon länger in die kita (damit er auch gut eingewöhnt ist). manchmal lasse ich ihn dort schlafen (mittagsschlaf), manchmal hole ich ihn schon um 12:45 ab. heute schläft er dort. ich denke auch viel an ihn, ob es ihm gut geht etc. (dass er gut isst, weiß ich #mampf)

ich denke, deine gefühle sind normal und werden sich noch etwas legen. der kleine wird auch bald morgens nciht mehr weinen, ganz sicher!
ihm geht es bestimmt klasse dort!! #liebdrueck

alles liebe und kopf hoch!
tati

Beitrag von jana2201 18.09.06 - 13:44 Uhr

Nein ich geh 35 Stunden die Woche.
Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich darüber, dass ich nicht schon früher mit der Eingewöhnung angefangen habe, aber nun kann ich das leider nicht mehr ändern.

danke für deine aufmunternden Worte.

liebe Grüße

Beitrag von dani875g 18.09.06 - 13:34 Uhr

Hallo Jana.
Ja,mir ging es damals genauso,mein Sohn ging damals auch schon mit 20 Monaten in die Kinderkrippe.Er war auch ständig am weinen und ich habe mir den ganzen Tag den Kopf zerbrochen wie es im gerade geht#gruebel.Mein 2.Sohn ist jetzt 17 Monate alt und ich bleibe mit ihm zu Hause bis er 3 Jahre alt ist,ich möchte keine Sekunde verpassen mit ihm zusammen zu sein.Ich bin der Meinung das es völlig ausreicht ein Kind mit 3 Jahren in den Kindergarten zu bringen;-).Die kleinen wachsen so schnell heran,genieße jeden Augenblick.Liebe Grüße Dani.

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 18.09.06 - 13:50 Uhr

hi dani,

nix für ungut, aber dein beitrag hilft der fragestellerin herzlich wenig, denn:

1. IST ihr kind in der kita - es stellt sich also nicht die frage, ob es dort hin soll.

2. vielleicht MUSS sie wieder arbeiten oder möchte es, um selber zufrieden zu sein.

ein paar aufbauende worte sind da sicher hilfreicher.

liebe grüße
tati

Beitrag von dani875g 18.09.06 - 14:05 Uhr

Ich kann da nur aus meiner Erfahrung schreiben,habe schließlich schon 2 Kinder.Also mische Dich da nicht ein,ich wollte Deine Meinung nicht hören#bla:-[

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 18.09.06 - 14:07 Uhr

hallooooo???!!!! ich hab doch gesagt "nix für ungut"! und es war auch nicht böse gemeint, aber halt irgendwie unpassend.
sie macht sich sorgen und fühlt sich schlecht und du sagst ihr, dass man lieber 3 jahre zuhause bleiben sollte.

im übrigen ist das hier ein forum, so dass man sich in alles "einmischen" darf.

ein bisschen freundlicher könntest du übrigens auch sein.

Beitrag von madl 18.09.06 - 13:52 Uhr

Hallo Jana

Ich stelle mich erst einmal vor: Ich bin gelernte Kinderpflegerin und bis jetzt nur in Kinderkrippen tätig gewesen.

Komm ich doch mal zu dir.

Hast du schon mal mit der Erzieherin gesprochen wie es dir im Moment geht, wenn er nicht da ist?
Wenn nicht mach das mal.

Dann würde ich dir empfehlen, vereinbare doch mit der Erzieherin ,das du einmal anrufen darfst (aber nur ein paar Minuten) um zu hören wie es ihm geht. Aber auch nicht jeden Tag.

Ich weiß das es schwer fällt aber du mußt los lassen, denn denke mal so, das er dieses Erlebnis in die Einrichtung zu gehen braucht. Z.B. Kinderkrankheiten bekommen dann im späteren Alter kann es schon schlimmer für ihn sein und natürlich sehr wichtig das soziale Umfeld mit Kindern.

Dir fällt es schwer früh zugehen!? Sage schnell Tschüß, gebe ihn einer Erzieherin die ihn schnell beruhigen (auch ablenken) kann. Gehe bitte ohne Dich umzudrehen nach draussen. Jetzt wenn er Dich nicht sehen kann atme tief durch und gehe beruhigt auf Arbeit. Wenn du an ihn denkst, denke daran es gut ihm gut. Dann das tut es mit Sicherheit. Denn die Erzieher die da arbeiten machen das schon länger und auch gut. Ein Beispiel sind die anderen Kinder.

Jana mach dir keine Sorgen das er denkt du schiebst ihn da. Er weiß und merkt jeden Tag aufs neue wie sehr Du ihn liebst.

Freue dich auf die Stunden nach der Kita. Unternehmt doch was schönes z.B. zusammen spielen.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen.

MfG
Madl

P.S. Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du sie mir gerne stellen.

Beitrag von jana2201 19.09.06 - 08:31 Uhr

Guten Morgen,

vielen Dank für Deine lieben und vor allem aufmunternden Worte. Du konntest mir wirlich sehr helfen. Als ich den Kleinen gestern von der Kita abgeholt habe, habe ich erfahren, dass er den ganzen Tag über sehr lieb war und auch der erste war, der beim Mittagsschlaf eingeschlafen war. Nur mit dem Essen das haut noch nicht so hin. Er ist dort sehr wenig. Wenn wir dann zu Hause sind, scheint er alles nachholen zu wollen, er mag nur essen.
Jedenfalls geht es mir heut auch schon etwas besser. Es tut gut, wenn man sich mit jemandem darüber unterhalten kann.
Na dann will ich mal hoffen, dass heut auch alles gut klappt und das er vor allen Dingen auch mal was isst!

Also erstmal vielen Dank und ich wünsch Dir einen schönen Tag
Jana

Beitrag von madl 19.09.06 - 12:29 Uhr

Auch wenn das essen heute noch nicht klappt, glaube mir das wird schon. #pro Es ist halt alles so neu für ihn, neue Regeln und viel mehr Kinder u.s.w.!



#danke Dir auch einen Schönen Tag noch.

Madl

P.S. Kannst Dich gerne bei weiteren Fragen melden!

Beitrag von ayshe 18.09.06 - 14:58 Uhr

hallo,

vor einem jahr kam meine tochter auch mit 17 monaten in die kita.
die eingewöhnung usw, hat mein mann gemacht, da ich schon lange längst wieder 5 monate nach der geburt gearbeitet habe.

aber mir ging es ähnlich.
es war nichtmal die trennung und lösung,
denn das hatte ich schon 1 jahr davor,
sondern die kita.
erstmal die eingewöhnung und ICH hatte keine zeit, auch MICH dort vertraut zu machen, die erzieherinnen kennenzulernen usw.

ich konnte mich nicht überzeugen, daß es ihr dort gutgeht.



weißt du, man gewöhnt sich daran.
es geht auch besser, wenn das kind nach einer zeit dort gefestigt ist, sich wirklich wohlfühlt und voll seinen spaß hat.

heute muß ich meine tochter am WE trösten, weil keine kita ist :-)


lg
ayshe