Alle 2 Std stillen rund um die Uhr!!!!!Brauche Aufmunterung...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von ttine1973 18.09.06 - 13:57 Uhr

Wem geht es denn ähnlich???#heul
Mein Kleiner ist jetzt 4 1/2 Monate alt, sehr zufrieden,lacht viel aber er will von Geburt an alle 2 Std an die Brust(ausser 1.Nachtschlafphase, da sinds 4)!!
Tagsüber ist das ja ok, hab ja sonst nix zu tun;-), aber nachts ist es echt Horror!Durch den Schlafmangel werde ich total depri...wir haben versucht abends mit Flasche ein paar Stunden rauszuholen-3 mal gings gut, ich konnte ca 5 Std schlafen. Seit kurzem spuckt er leider 2 Stunden später alles wieder aus. Wir versuchen ihn mit Schnulli, Tee und schaukeln wieder zum Schlafen zu bewegen, nix hilft, aber nun schreit er NACH dem Stillen auch. Meine Nacht sieht demnach so aus:
8 Uhr stillen,einschlafen klappt dann prima
12 Uhr stillen, einschlafen ok
2 Uhr stillen Riesengeschrei, #schrei, ab ca 3 Uhr schlafen
4 Uhr stillen Riesengeschrei bis 5
6 Uhr stillen, nacht zu Ende#gaehn
Das geht so seit er lebt, also nix Wachstumsschub o.ä.
In meinem Bekanntenkreis schlafen ALLE Babys durch!!!auch Stillbabys!!!könnt echt aus dem Fenster springen...
LG an alle denen es so geht wir mir

Beitrag von thistlejo 18.09.06 - 14:30 Uhr

Hier schlafen auch alle Babys durch bis auf meines, und die lassen sich sogar wach ins Bett legen, und die brauchen auch nachts keine Brust mehr, sondern nur noch den Schnuller... :-p #augen (Sie ist auch viereinhalb Monate alt) Meine ist die Einzige, die anscheinend so oft nachts stillen will.

Was mir geholfen hat, war, nachts nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Das klingt jetzt blöd, aber das hat mich viel mehr gestresst als die ganze Stillerei. Einfach, weil ich eh Einschlafprobleme habe, und wenn ich dann die ganze Zeit denke "ich muss jetzt schlafen, in drei/zweieinhalb/zwei/usw. Stunden wacht sie wieder auf", wird das alles noch viel schlimmer.

Leg dich gegen deinen Schlafmangel auch mal ein paar Tage abends um acht hin. Es bringt keinem was, wenn du auf dem Zahnfleisch gehst.

Meine Tochter hat EINE gesicherte Schlafphase von drei bis dreieinhalb Stunden, danach geht das auch alle anderthalb bis zweieinhalb Stunden so. Deshalb lege ich sie auch nicht so früh schlafen, sondern gehe gemeinsam mit ihr gegen zehn oder halb elf ind Bett. Dann können wir wenigstens gemeinsam schlafen, so finde ich das ständige Aufwachen auch nicht sonderlich schlimm. Ist halt bloß was blöd, wenn alle anderen Babys angeblich durchschlafen.

Schläft er bei euch im Bett oder im eigenen Zimmer? Ich fände das Ganze auch viel anstrengender, wnen ich für's Stillen aufstehen müsste. Aber sie schläft neben mir im Babybalkon, da muss ich uns bloß beide auf die Seite rollen.

#liebdrueck

Julia

Beitrag von ttine1973 18.09.06 - 14:57 Uhr

Er liegt bei mir im Zimmer in seiner Wiege direkt neben meinem Bett. Wir haben ihn heute nacht ausquartiert, da ich dachte er wacht vielleicht wegen unserer Schlafgeräusche so oft auf. Habe ihn aber gegen 4 zu mir ins Bett geholt. Leider schläft er da auch überhaupt nicht gut...Hast du auch mal an zufüttern gedacht?Will ja eigentlich mit Brei bis 6 Monate warten, weiss aber nicht ob ich das schaffe...

Beitrag von thistlejo 18.09.06 - 18:14 Uhr

Nee, ich füttere auf keinen Fall zu. Den Stress tu ich mir nicht auch noch an! Außerdem kann meine Maus noch nicht sitzen, und Personen, die im Liegen essen müssen, kriegen im Allgemeinen flüssige Kost... ;-)

Das Blöde ist einfach, dass _angeblich_ alle Babys um mich rum durchschlafen oder zumindest länger am Stück als meines. Gut und schön, ich hab durch das viele nächtliche Stillen einen sehr hohen Prolaktinspiegel (das ist das Hormon, das bewirkt, dass Mütter nicht nach zwei Wochen komplett durchdrehen), aber manchmal habe ich das Gefühl, die anderen denken, das kommt davon, dass ich die Kleine rumtrage und nicht schreien lasse und immer an der Brust oder im Tuch einschlafen lasse. Ach, was soll's. Ich muss ja wissen, was ich mache.

Wir haben so einen Babybalkon, also ein kleines Babybett direkt an unserem dran. So kriegt sie unsere Bewegungen nicht mit, ist aber trotzdem so nah, dass ich nicht aufstehen muss.


Vielleicht setze ich mich jetzt in die Nesseln, aber vielleicht muss er gar nicht immer stillen, sondern Pipi? Meine Tochter pullert nachts nicht, aber eine Bekannte von mir hatte auch solche Nächte, bis sie gemerkt hat, dass ihre Kleine muss und deshalb aufwacht (Babys pullern nämlich nicht im Tiefschlaf). Sie hatte sie halt immer gestillt, und dann musste die Kleine noch öfter Pipi und ist noch mehr aufgewacht. Als sie angefangen hat, die Kleine im Halbschlaf abzuhalten, hat sie danach ohne Stillen weitergeschlafen und demzufolge länger am Stück, weil die Blase ja leer war. Bei meinem Kind klappt das allerdings auch nicht, die pullert nachts trotz des vielen Stillens nicht.

Beitrag von silkina 18.09.06 - 14:55 Uhr

Daß Babys nachts oft gestillt werden wollen, ist vollkommen normal, egal, was Deine Bekannten sagen. Bedenklich finde ich aber das Schreien NACH dem Stillen. Hast Du das mal mit deinem KiA besprochen? Auch Deine Nachsorgehebamme kannst Du bei Problemen ja weiterhin in Anspruch nehmen. Es kann sein, daß Dein Kind zwar die Beruhigung durch die Brust sucht, dabei aber überfüttert wird und wegen Bauchschmerzen schreit ... oder vielleicht gibt es Probleme mit Reflux? Das sollte der KiA abklären. Grundsätzlich würde ich auch empfehlen, um acht zu Bett zu gehen, damit Du von der längeren Schlafphase was hast. Fernsehsendungen auf Video aufnehmen, und mit Deinem Schatz kannst Du Dich dann ja morgens um sechs unterhalten.

Ansonsten kann ich nur sagen, es wird besser! Bestimmt!

Silke, die die ersten sechs Monate auch praktisch überhaupt nicht geschlafen hat

Beitrag von ttine1973 18.09.06 - 15:08 Uhr

Er schreit wirklich erst, seitdem wir versuchen ihn zu "manipulieren". Da ich das alles jetzt natürlich nicht mehr mache, hoffe ich das wird wieder. Ich werde morgen mal zur Hebamme und nächste Woche haben wir sowieso Termin beim KiA.
Aber ich fürchte ich muss da durch...war mein Leben lang der überzeugung ich brauch mindestens 9 Stunden Schlaf am Tag...da kann ich jetzt nur lachen;-)
Nehme mir auch vor, früher ins Bett zu gehen. Aber das ist eben auch die einzige Zeit, in der der Kleine schläft und wir können die Ruhe geniessen.
LG,tine

Beitrag von vick27 18.09.06 - 16:45 Uhr

_Meine Hebi hat gesagt ich soll die Kleine u mir ins Bett nehmen,im liegen die Brust geben und weiterschlafen.Normalerweise schlafen die Babys dann mit ein...#kratz. Bei mir klappts..

Lg Mascha.

Beitrag von reini77 18.09.06 - 20:59 Uhr

hallo,

uns gings genauso. ich fühle mit dir. helena wurde 6,5 monate voll gestillt und kam tag und nacht alle zwei stunden. etwas besser wurde es dann mit der beikost. aber von durchschlafen sind wir weit entfernt. das hat sie bis jetzt zweimal getan und sie wird jetzt bald zehn monate. manchmal macht mich das auch echt fertig. auch bei uns im bekanntenkreis schlafen alle babies super #kratz.
ich stille auch jetzt noch einmal in der nacht. wach wird sie meißtens öfter. dann geht meißtens der papa zu ihr.

da müssen wir wohl durch. ich hab mich an den schlafmangel gewöhnt.

lg ulrike + helena *30.11.05