heute erste 5fach Impfung - wer kann mich beruhigen?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von jollymax 18.09.06 - 19:39 Uhr

Haalo zusammen,
heute habe ich dem Drängen meines Mannes nachgegeben und unsern Sohn och impfen lassen. Obwohl ich selbst Biologie studiert habe und lange Jahre voll hinter dem Impfen stand, bin ich inzwischen sehr skeptisch geworden. Hätte unsern Sohn wahrscheinlich nur 3fach impfen lassen, wenn mein Mann migespielt hätte. Mein Mann ist allerdings Mathematiker und der Meinung statistisch ist die Wahrscheinlichkeit einer schlimmen Erkrankung viel höher als eines Impfschadens. Im Prinzip gebe ich ihm ja Recht, aber trotzdem fühle ich mich nicht ganz wohl. Allerdings denke ich kann man die zweite Variante (nicht oder weniger Impfen) nur gemeinsam tragen. Was meint ihr, wer baut mich auf?
Viele Grüße
Jollymax

Beitrag von ixama 18.09.06 - 20:03 Uhr

Hallo Jollymax,

aufbauen ist schwierig.

Ich mache mir darüber allerdings auch keine großen Gedanken (dass es einen Impfschaden geben könnte etc.), da ich total froh bin, dass es die Impfstoffe gibt.

Liest man Bücher, die von vergangenen Zeiten handeln, ist es doch erschreckend, dass es "normal" für eine 12 köpfige Familie war, dass drei der Kinder nicht über das Kindesalter hinweg kamen.

Ich habe den Eindruck, dass Impfungen und Antibiotika manchmal zu kritisch hinterfragt werden. Mehr als es gut wäre und am Ende gar nicht geimpft wird. Das ist jedoch nicht bei dir der Fall. Habe mich von deinem Beitrag entfernt.

Jeder will am Ende das beste für seine Kinder. Der Weg ist schwierig.

Ich wünsche Euch alles Gute!!

Beitrag von flautando 18.09.06 - 22:03 Uhr

Liebe Jollymax,

musste fast ein wenig schmunzeln, als ich Eure Überlegungen zum Impfen las. Es ist interessant zu sehen, dass Dein Mann und Du jeder für sich wissenschaftlich argumentiert.

Du siehst die biologischen Aspekte, er die statistischen, was auch naheliegend ist...

Hier ein Buchtipp, der beiden Wissenschaften entgegen kommt, da er biologische Aspekte, sowie auch statistische enthält und das Thema gründlich und wissenschaftlich angeht:
Viera Scheibner "Impfungen - Immunschwäche und plötzlicher Kindstod".

Beitrag von claudi1234 19.09.06 - 09:42 Uhr

Hallo,

Felix hat bisher alle Impfungen (3 x 5-fach, 1 x MMR) absolut ohne Nebenwirkungen absolviert!! Kein quengeln, kein Fieber, kein Ausschlag.....absolut NICHTS!

Nach Absprache mit meiner Heilpraktikerin gebe ich Felix am Impftag und bis 2 Tage danach 3 x 5 Globulis Thuja D6. Das soll Impfreaktionen verhindern.

Ich verstehe aber durchaus auch, wie Dir zumute ist. Mir geht es jedesmal genauso, obwohl Felix bisher nie reagiert hat. Aber ich denke auch, lieber 1-2 Tage quengeln oder Fieber in kauf nehmen, als dass er nachher eine der Krankheiten bekommt und es ihm dann über einen langen Zeitraum richtig schlecht geht. Da ist doch impfen wirklich die bessere Alternative.

Aber wie gesagt, es geht auch (wie bei uns) oft ohne jegliche Nebenwirkungen vonstatten.

Liebe Grüße

Claudia + Tim (13 Jahre) + Felix (14 Monate)