...ich bin eine schlechte Mutter...

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Beitrag von sternendeuter 18.09.06 - 20:43 Uhr

...dabei habe ich Luca bei der kleinsten Aktivität auf den Boden gesetzt bevor ich ihm den Rücken zugedreht habe...es mußte ja dazu kommen...
Luca ist kopfüber vom Bett gefallen...Er kann "nur" rückwärts robben und ich war mir meiner Sache ziemlich sicher, dass nichts passieren wuerde ...und nun ist es da, das schlechte Gefühl, versagt zu haben, nicht ausnahmslos für das Wohl meines Kindes sorgen zu können...
Ich habe ihn in die Mitte des Bettes gelegt und wußte, er kann rückwärts robben, irgendwann wäre er an der Wand angekommen, aber dass
er ausgerechnet heute einen Satz nach vorne ausprobiert, haette ich nicht gedacht... er schrie, liess sich meines Erachtens recht fix beruhigen ca. 30-45 Sek. aber er tat mir leid, das ungute Gefühl, dass mehr passiert ist, lies mich sofort beim KIA anrufen "Ich komme" und dann bin ich schnell in meine Sachen gesprungen und los...Wir sind auch gleich dran gekommen, der Arzt sagte, es sehe ganz gut aus und hat mich belehrt worauf ich in den kommenden 48 Stunden achten soll und hat mich heim geschickt.. In diesem Moment war ich nur froh, dass auf dem ersten Blick nichts zu sein scheint...Aber mit ein wenig Abstand betrachtet, frage ich mich "kann er innere Verletzungen haben???Vielleicht inneren Blutungen???"KLingt vielleicht total überzogen, nein einfach ängstlich...vielleicht kann mir ja jemand ein wenig die Angst das mehr passiert ist nehmen, aber auch vielleicht aufzeigen, was noch passieren kann bzw. mir mitteilen, woran ich größere Ausmaße erkennen kann...

Möchte doch, dass es meinem Suessen wieder richtig gut geht...

VG Sternendeuter
Bin total verzweifelt...:-(:-[

Beitrag von xandi0212 18.09.06 - 21:01 Uhr

Hallo Doreen!

Mir ist genau das selbe passiert, nur war Alexander da erst 4 Monate alt.

Was ich dir total empfehlen kann ist Cranio- sacrale Therapie.
Sogenannte Ostheopaten.
Wir haben so eine Ostheopatin im Dorf, und ich schwöre auf diese Therapie.
Ich litt nach der Schwangerschaft sehr an Rückenschmerzen und bekam von meiner Tante den Tipp zu ihr zu gehen. War 2 mal dort und zack, is weg!!!
Man liegt auf einer Liege, hört Entspannungsmusik(nicht bei Babies, nur auf Wunsch) und sie/er tastet dich ab. Man spürt das fast nicht aber es hilft. Man konnte schon vielen Schreibabies zum Beispiel helfen,usw.
Da Alexander eben auch schon öfter gestürzt ist, ging ich zu ihr, weil er auch so unruhig schlief und einfach anders war. Sie machte die Therapie indem sie ihn auf dem Schoß setzte, ich gab ihm was zu spielen und sie tastet.
Bitte, versuch es denn ich kann dir sagen das diese Methode die sicherste und glaubwürdigste Weise ist ein Kind auf Schäden zu untersuchen. Denn wie will ein KIA sehen, was die Ostheopaten spüren.(Womit sie immer Recht haben)

Ich hoffe ich konnte dich überzeugen, bzw. helfen.

Alles Gute, lg Karin+Alexander*2.12.05*#herzlich

Beitrag von sternendeuter 18.09.06 - 21:13 Uhr

Hallo Karin,

da bringst Du mich auf eine gute Idee...Ich halte davon auch sehr viel...Zumahl ich mit Luca schon 2x bei einer Cranio-sacral therapeuthin war und ich auch ein sehr gutes Gefühl danach hatte. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich mit keiner Silbe an sowetwas gedacht...

Dankeschöööööööööööööön

LG Sternendeuter

Beitrag von xandi0212 18.09.06 - 21:19 Uhr

Bitte, gern geschehn. Ich weiß das wird dir ein besseres Gefühl geben, aber wahrscheinlich wird er/sie was finden aber sie können es eben wieder "heilen"

Gott sei Dank gibt es solche Menschen und nicht immer die, die mit Medikamente und Antibiotika alles schlimmer machen!

Alles, alles Liebe, Karin..

Beitrag von sternendeuter 18.09.06 - 21:23 Uhr

...nee nee, nix Medikamente - ich denke auch, dass man mit Naturheilkunde und richtiger anatomischer Ausbildung und dem richtigen Fingerspitzengefühl viel mehr ausrichten kann...

vielen Dank und Euch auch alles Gute
einen schoenen Abend noch

LG Sternendeuter

Beitrag von julia76 18.09.06 - 21:04 Uhr

Erstmal drück ich dich. Mach dir keine Vorwürfe. Sowas KAnn nun mal Passieren und zwar jeder Mutter. werfe die den 1 Stein die sagt MIR passiert das nicht.
Und jetzt zu deinem sonnenschein. wenn er fit ist ist das ein gutes Zeichen. Kinder stecken so manche Stürze weg. MeinSohn fiel die Treppe runter Kopfüber.. Die haben echt nen dickern Schädel als wir glauben. Klar kann aus sowas mal ne gehirnerschütterung werden. Aber innere Blutungen, nein glaub ich icht. Wie hoch war den euer Bett?
Also Kopf hoch das wird schon wieder.
Gute besserung

lg julia

Beitrag von sternendeuter 18.09.06 - 21:09 Uhr

erstmal vielen Dank für deine Anteilnahme...das Bett war schon ein Stück über "kniehoch" und er ist auf PAKETT #schock gestürzt...
Aber er hat sich recht schnell beruhigen lassen und er hat auch 10 Minuten später schon gelächelt und im Grunde verhält er sich wie sonst auch...selbst beim Einschlafen hat er das gleiche Theater gemacht, wie sonst auch...also kein anderer Luca als sonst auch...


vielen Dank für deinen Zuspruch.

Sternendeuter

Beitrag von sternchen7778 18.09.06 - 21:09 Uhr

Stop, stop, stop!!! Du bist KEINE schlechte Mutter!!! Du hast nichts mit Absicht getan! Du hast Deinem Kleinen nicht bewusst etwas Schlimmes angetan!

Ich versteh' Dich aber gerade zuuuu gut. Felix ist am Wochenende von der Couch gefallen...

Nachdem der erste Schock bei ihm und bei uns durch war, konnte ich das Ganze sehr schnell sehr rational betrachten. Er hat uns wieder angelacht, auf die selben Scherze wie sonst reagiert. Ich konnte ihn hochnehmen, knuddeln, hinlegen, ohne dass er gemeckert (oder wg. Schmerzen geschrien) hätte. Äußerlich sichtbar ist auch nix. Kein blauer Fleck, keine Beule. Und nachdem er auch einige Stunden später nicht gebrochen hat oder sich anderweitig verändert hat, hab' ich eine Gehirnerschütterung auch ausgeschlossen. Er ist wirklich wie immer.
(Wir waren nicht mal beim KiA...)

Ist Dein Kleiner denn irgendwie anders als sonst? Was hat Euer KiA denn für die nächsten 48 Std. gesagt?

LG, Sandra mit Felix (*28.03.06)

Beitrag von sternendeuter 18.09.06 - 21:21 Uhr

Hallo Sandra,

er ist so wie immer und das freut mich auch, er ist nach wie vor unser kleiner Steinbock und das Zubettgehen war genauso schlimm, wie ich es von ihm kenne;-)

Vom Arzt habe ich folgende Info´s für die kommenden 48 Stunden erhalten:
1. Das "A und O" BEOBACHTEN!!!
2. die kommenden 2 Nächte nicht allein schlafen lassen und wenn ich nicht stille (mache ich aber noch) bis zu 3x wecken und schaeun wie er sich bewegt, wie er reagiert und ob er die Augen aufmacht
3. Bei Erbrechen, ungewöhnlicher Schläfrigkeit, schlechtes Trinkverhalten und auffälligen Verhalten in die Klinik
4. starke Schwellung am Kopf - Zeichen für eine Verletzung des Schädelknochens - KLINIK!

Weist Du noch mehr als ich???

LG Sternendeuter

Beitrag von sternchen7778 18.09.06 - 21:29 Uhr

Nein, mehr weiß ich auch nicht.

Na ja, bei uns ist es jetzt über 48 Std. her...

Beitrag von sternendeuter 18.09.06 - 21:31 Uhr

...dann wollen wir mal hoffen das es so bleibt

Euch alles Gute

schönen Abend

Beitrag von sternchen7778 18.09.06 - 21:38 Uhr

Sei optimistisch...

LG, Sandra.

Beitrag von nebelung 18.09.06 - 21:09 Uhr

Hallo Sternendeuter.

Lass dich mal #liebdruecken, ich weiss genau, was in dir vorgeht. Mir ist mein Suesser letzten MIttwoch aus der KiWa-Tragetasche gefallen, mit dem Kopf auf Pflastersteine! #schock
Mir dreht sich noch immer der Magen, wenn ich dran denke!
Ich hab ihn ins KKH gebracht und da er noch so relativ klein ist, haben sie ihn und mich (stille voll) fuer 48 h dabehalten und ihn erstmal verkabelt!
Ich denke, du kannst nachvollziehen, wie ich mich gefuehlt habe, gequaelt von Vorwuerfen und schlechtem Gewissen habe ich erstmal die Nacht durch ge#heult.

Du kannst nichts anderes machen,als ihn zu beobachten.
Der Prof. der Kinderklinik sagte mir, das sowas haeufiger passiert als man sich vorstellen kann, das troestet ein kleines bisschen ;-)
Bei uns ist es fast eine Woche her und ich sehe Estin noch immer ganz genau in die Pupillen....

Alles Gute.
LG, nebelung & Estin *18.6.06

Beitrag von puesen 18.09.06 - 21:20 Uhr

hi du,

nein, du bist deshlab keine schlechte mutter. du bist nur nicht perfekt. fehler macht jede von uns. es ist schwer, sich das zuzugestehen. aber ab und an ist man nunmal auch angenervt oder übermüdet oder einfach aus irgendeinem anderen grund nicht so ganz bei der sache. ich hab auch schon dankgebete gen himmel geschickt, weil ich mist gebaut hab mit dem kleinen und zum glück nix passiert ist. neulich zum beispiel hab ich doch glatt vergessen, den autositz anzuschnallen #schock, stell dir das mal vor. ich war so in hektik, weil ich jemanden zugeparkt hatte und der stress machte, dass ich's offebar glatt vergessen hab. zu hause hab ich's dann erst gemerkt und einen riesenschreck bekommen... er sitz hatte sich nicht verschoben, aber stell dir mal vor, wir hätten einen unfall gehabt...ich mag gar nicht dran denken...

sei dankbar, dass offenbar nix passiert ist (wenn er diesbezüglich bedenken gehabt hätte, hätte der kinderarzt euch garantiert nciht nach hause sondeern zur beobachtung ins krankenhaus geschickt). und mach den gleichen fehler halt nicht nochmal. mehr kannst du m.e. nach nicht tun.

lieber gruß + kopf hoch

marie

Beitrag von 01wba056 19.09.06 - 01:56 Uhr

Eine schlechte Mütter bist Du ganz bestimmt nicht!

Ich wollte es zwar nie jemanden erzählen (ausser meiner Familie) aber bitte: Mir ist mein Zwerg mit 5 Wochen aus der Wippe gefallen. Ich habe die Wippe mit den Trageschlaufen gehalten (war ca in Kniehöhe vor mir) und ich merkte, daß ich die Schlaufen nicht sicher in der Hand hatte. Ich wollte die Wippe gerade am Boden stellen um sie besser zu nehmen, als ich eine Schlaufe verlor und der Kleine rausgerollt ist. Blöd war, daß das ganze im Badezimmer passiert ist und er auf die Fliesen fiel.
Der Kleine hat geplärrt und mein Mann, der dabei war, hat ihn auch Gott sei Dank schnell beruhigen lassen. Ich hab gezittert wie nur irgendwas und hätte heulen und mich gleichzeitig selbst ohrfeigen können. Ich konnte tagelang nur an diese Situation denken und war echt fertig.

Als ich es meiner Mutter und meiner Schwester erzählt habe, reagierten beide gleich: So ein Hoppala hat fast jede Mutter irgendwann. Und beide hatten eine Geschichte parat was ihnen schon Mal passiert ist. War irgendwie beruhigend, zu wissen, daß man nicht der einzige unfähige Mensch ist.... Daher schreibe ich Dir auch!

Dein schlechtes Gefühl kann ich Dir leider nicht nehmen, das hab ich selbst auch noch wenn ich zurückdenke. Aber mach Dir bewusst, daß Du eine gute Mutter bist, da Du dich sehr sorgst und dir wünscht, daß es dem Kleinen immer gut geht! Mit der Einstellung KANNST du gar keine schlechte Mutter sein!

Und mach Dir nicht zu viele Gedanken wegen möglicher Verletzungen: Jetzt ehrlich, hast du schon mal gehört oder gelesen, daß ein Kind durch einen Sturz aus dem Bett schwer verletzt wurde? Nöö? Ich auch nicht!

lg
Mia