Ich kann bald nicht mehr , die Geburt läßt mich nicht los !!!

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Beitrag von kristallengel 18.09.06 - 20:47 Uhr

Hallo , ich bin ziemlich traurig und weiß nicht weiter. Jetzt dachte ich ich schreib mal hier , vielleicht ist unter Euch jemand der mich versteht und mir einen rat geben kann.
Die Geburt meines Sohnes (jetzt 5 Monate her ) war sehr schmerzlich für mich . Um es kurz zu machen , alles fing normal an , dann wurd es immer schlimmer. Eine Stunde versuchte der Chefarzt meinen kleinen mit der Glocke zu holen. Immer wider sagte er zu mir das ich noch ein paar mal pressen soll dann wäre der kleine da . Und aus dem Paarmal wurde eine ganze Stunde. Ich spürte der kleine stekt fest und schrie schon um 10.00 Uhr das ich einen Kaiserschnitt will. Aber keiner ging auf mich ein. Das mit der Glocke war dann ab 12.00 Uhr . nach 13.00 Uhr wurde ich in den OP verlegt , aber immer noch mit dem Versuch der Glocke. Es war fruchtbar, ich bekam nicht mal schmerzmittel.
Gegen 13.30 Uhr machte mir der blöde Chefarzt zwei dammschnitte weil er dachte es geht dann . Aber nix ging , es ging mir immer schlechter und dem kleinen auch . Um 13.50 dann drohte meine kleiner zu sterben und es wurde ein Notkaiserschnitt gemacht , was er zum glück uberstanden hat , es Ihm aber sehr schlecht ging hinterher und er 14 auf intensiv lag mit sehr starken schmerzmitteln.
jetzt 5 Monate nach der geburt geht es langsam etwas besser , obwohl ich noch zu eingien therapien muß weil bei der Geburt virl versaut wurde.
Seit tagen plagen mich Alptäume, die Bilder der Geburt laufen dann immer wie ein film in mir ab und ich wache auf und bin fürchterlich am heulen.
Auch am tage wenn mein Manuel mal am weinen ist , muß ich sofort an die schreckliche Geburt denken. Die gedanken lassen mich nicht los, und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann.
Mein Kleiner ist mein großer sonnenschein , und ich liebe Ihn über alles.
Ich möchte alles verarbeiten können und nach vorne sehn schaffe es aber momentan nicht , ich könnt die ganze zeit nur Heulen so wie jetzt grade.#heul#heul Ich würde mich freun wenn jemand von euch ein paar aufmunternde Worte für mich hätte , oder vielleicht einen rat damit es mir bald besser geht . Ist jetzt bissel lang geworden aber ich mußte mir das einfach mal von der Seele schreiben.
danke fürs lesen . gruß christina#heul

Beitrag von fusselchenxx 18.09.06 - 20:53 Uhr

Hallo Christina...

Erst mal fühl dich #liebdrueck ......

Ich kann dich sehr gut verstehen... Meine Geburt selber war schon schön, aber alles davor und danach war die Hölle... Joshua kam fast 8 Wochen zu früh zur Welt und das troz Wehenhemmer... Bin mit Wehen ins KKH kam direkt an den Wehenhemmer und am nächsten Tag wurde dann doch abgeschalten, weil es nix brachte und der Kleine kam... Die Ängste etc die man danach hat, kannst du sicherlich verstehen.. Dein Kleiner lag ja auch ITS...
Habe das ganz auch noch nicht verarbeitet und Joshua wird am Donnerstag schon 11 Monate... ich bin am überlegen, ob ich nicht mal zum Therapeuten gehen soll... Dort kann einem geholfen werden...
Das kann ich dir also auch mal empfehlen...

Alles Gute...

LG Fusselchen + Joshua *21.10.05

Beitrag von tinkerbellchen 18.09.06 - 20:54 Uhr

#sternHallo!

Eigentlich wollte ich selber gerade trost suchen, aber ich kann verstehen wie du dich fühlst... ich gehe auch in Therapie zwar aus anderen Gründen, aber ich kenn dass Gefühl wo man sich wünscht dass das alles nicht passiert wäre, und es einem doch einfach nur gut gehen soll... Aber das wird, dass versprech ich dir, immer positiv denken auch wenns nicht leicht fällt, ich kämpf jeden tag aufs neue... aber auch wenns nicht tröstlich ist, so ist das Leben es passiert so oder so... ob man sich nun quält oder versucht die Dinge schön zu sehen, sich einfach fern halten von Dingen die einem quälen oder Menschen die einem nerven, und nur dass tun was man will oder kann.... Jetzt komm ich mir richtig dumm vor mit meinem Posting was ich gleich schicke....

Alles wird gut, kommt Zeit kommt rat... und weinen tut gut, dass befreit, also lass es zu...

Ich hab noch einen schönen Spruch: Wenn sie Babys sind gib ihnen Wurzeln, sind sie größer gib ihnen Flügel #liebdrueck#liebdrueck#herzlich ich drück dich ganz lieb

Beitrag von lanzaroteu 18.09.06 - 20:56 Uhr

ohje, das hoert sich gar nicht schoen an........weiss dein mann, wie es dir geht??

ich kann dir nur raten, mit deinem arzt (frauenarzt/hausarzt) zu sprechen, der wird dir wen nennen koennen, der dir wirklich weiterhelfen kann.
das ist bestimmt nicht leicht, aber ich denke, je eher du professionelle hilfe bekommst, desto eher geht es dir wieder gut und du kannst dein baby 100% geniessen.

ich wuensch die alles alles gute!!

#liebdrueck ute

Beitrag von kristallengel 19.09.06 - 06:08 Uhr

ZU deiner frage wegen meinem Mann, ich habe versucht mit Ihm zu reden wie ich mich fühle , aber es interessiert ihn nicht . Er meint ich soll mich nicht so anstellen , es könnte nicht sein das ich an die geburt denke so lange wäre sie ja schon her.:-[ Ich bin echt wütend auf Ihn. Wärend der Schwangerschaft hatte ich kaum Unterstützung von Ihm. Ich lag mehrere Wochen mit vorzeiteigen Wehen im Krankenhaus und er hat mich in der Zeit nur 3 mal besucht , und wenn er angerufen hat dann hab ich nur vorwürfe bekommen weil ich im Krankenhaus liege#heul. das ist auch eine sache die ich bis heut enicht vergessen kann.und die ich denke ich nur mit therapie lösen kann. HAbe jetzt auch gar keine Lust merh mit meinem Mann zu reden weil er mich ja doch nicht versteht. Ich warte jetzt ab was mir dann der therapeut raten wird.
Danke nochmal fürs zuhören . gruß christina . Ps . bitte niczt über meine Vk antworten er ließt meine Mails!!!:-(

Beitrag von lanzaroteu 19.09.06 - 09:38 Uhr

das ist ja sche****......da werd ich ja wuetend, wenn ich es nur lese.

ich drueck dir die daumen, dass der therapeut dir helfen kann, die geburt zu verarbeiten und auch sonst in deinem leben klarer zu sehen!!

lg ute

Beitrag von sabienchen22 18.09.06 - 20:57 Uhr

Hallo!!

lass dich erstmal #liebdrueck

das klingt ja alles ziemlich schrecklich, aber bei so einem Geburtstrauma ist es vielleicht am besten, wenn du dir professionelle Hilfe holst!!
Da wird dir sicher am besten geholfen #liebdrueck

Ansonsten kann ich dir nur anbeiten, dass wir per mail miteinander reden #bla

Alles Liebe,
Sabine & Sarah *9.12.2005

Beitrag von sternchen7778 18.09.06 - 20:59 Uhr

Hallo Christina,

das, was Du durchgemacht hast, ist purer Horror, ein Trauma! Hast Du einen Arzt, dem Du voll vertraust (FA, Hausarzt o.ä.)? Mit dem würde ich mich an Deiner Stelle mal unterhalten, damit Du eine Überweisung zu einem Psychologen bekommst. Der kann Dir meines Erachtens am besten helfen!

Bis dahin genieß' jeden schönen Moment mit Deinem Kleinen, jedes Lachen von ihm. Versuch aus ihm Kraft zu schöpfen.

#liebdrueck, Sandra mit Felix (*28.03.06)

Beitrag von svenja2006 18.09.06 - 21:02 Uhr

Hallo Christina!

Zunächst: Ich kann dich nur zu gut verstehen, meine Geburt lief auch alles andere als so ab, wie man das im Geburtsvorbereitungskurs hört. Bei mir war es eine ganz ganz tolle noch dazu fast nur polnisch sprechende Hebamme in der Klinik, die mir alles versaute, auch meine Kleine wäre ohne mein Drängen fast gestorben, ihre Herztöne gingen runter, und da die mich vorher vom CTG nahm, bemerkte sie nix, als ich sagte das ich die kleine jetzt garnicht mehr spüre wurde ich angeflaumt "ok, wenn sie unbedingt wollen schreiben wir eben noch eins". Naja, sie lies mich komplett alleine im Wehenzimmer hängen, mit heftigsten Wehen und Schmerzen, sagte nur "ich stelle mich aber sehr an", als dann die Ärztin mal vorbeikam um sich vorzustellen schaute sie nochmal beiläufig auf den MuMu, davon ausgehend, das die Hebamme alles unter Kontrolle hat, und schrie nur noch 10 cm, das Baby kommt. Nun wusste ich auch, das ich schon längst Presswehen hatte, konnte es nur einfach nicht einordnen. Noch 4 Presswehen und das Kind war da. Wenn die Doc nicht zufällig vorbeigekommen wäre, hätten mein Mann und ich das Baby echt alleine im Wehenzimmer bekommen.

Ich selbst verarbeite das gut, indem ich die komplette Geburt in eine Art Tagebuch schreibe, sozusagen meine Geschichte. Dieses haarkleine detaillierte Aufschreiben tut mir sooo gut. Vielleicht solltest du aber auch darüber nachdenken, hierüber mal mit einem Psychologen zu sprechen, der dir sicher auch sehr gut helfen könnte.

Viele Grüße, Nicole, und denk dran, du bist nicht alleine und nicht alle Geburten ausser deiner das pure Glück, ich denke das solche Erfahrungen leider viel zu viele Frauen machen müssen!

Beitrag von casiopaya777 18.09.06 - 21:03 Uhr

Hallo Christina,
ich denke , es ist wirklich wichtig nach so einem schlimmen Erlebnis , das ganze zu verabeiten. Wenn man es unterdrückt , kommt es doch immer wieder hoch. Wenn Du das alleine nicht schaffst-( schaffen übrigens die meisten alleine schlecht) müßtest Du Dir professionelle Hilfe holen. Sprich: Eine nette Psychotherapeutin oder eine Selbsthilfegruppe. Das heißt nicht, dass Du irgendwie verrückt wärst- ganz und gar nicht!! Ich kann Dich echt verstehen, meine Schwangerschaft + Geburt war auch schrecklich, und ich träume zwischendurch immer wieder davon. Ich hab absolutes Grauen, wenn ich daran denke, noch eine Baby zur Welt zu bringen. Aber ich war mit meinem Mann noch mal in dem KH, im Kreissaal, hab viel mit meiner Hebamme darüber gesprochen und es wird immer besser. Unsere Maus ist jetzt 9 Monate alt.
Ich wünsche euch alles, alles liebe.
Sandra #liebdrueck

Beitrag von tracy781 18.09.06 - 21:06 Uhr

Hallo Christina,

lass dich erst mal #liebdrueck. #herzlich#kuss Oh man das war ja der reinste Horror. Ich kann dir leider keinen Tipp geben wie es dir bald besser geht. Versuch doch zu denken, es ist schön das er da ist und du ihn über alles liebst.

Wenn ich das so gelesen habe bin ich froh, dass die Ärzte bei mir recht schnell reagiert haben und mir somit das erspart geblieben ist. Ich hatte einen Wehenbelastungstest bekommen und bei diesem Test stellte sich heraus das mein Kleiner den Wehen nicht gewachsen gewesen wäre und somit wurde er per Kaiserschnitt geholt. Zum Glück nur mit Teilnarkose.

Aber glaube mir in dem Moment wo die Herztöne immer wieder abgesagt sind durch das Wehenmittel habe ich jedes Mal Angst gehabt. Ich hatte auch noch Angst um meinen Kleinen während der ganzen OP, erst als ich den ersten Schreier gehört habe, habe ich aufgeatmet. Ich habe das alles wie in einem Traum erlebt. Ich habe innerlich geweint, als sie mich in den OP gefahren haben. Nach außen habe ich "gelacht". Aber in mir sah es fürchterlich aus. Ich hatte so schiss. Vorallem ging alles soooooooo schnell. Ich konnte es noch gar nicht richtig verarbeiten. Ich habe zwar mit bekommen warum und wieso, aber richtig erklärt hat es mir niemand. Vielmehr es war alles so als würde es um Leben und Tod gehen. Ich war fix und fertig. NAch außen habe ich die Starke gemiemt. Aber innerlich war am heulen. Ich hatte so Angst das irgendwas passiert.

Ich habe erst richtig aufgeatmet als alles rum war. Ich war einfach dann nur happy.

Aber so eine richtige Depression habe ich am nächsten Tag bekommen. Ich hatte die NAcht nicht gut geschlafen und hatte noch Schmerzen. Dazu kam das meine Zimmernachbarin und ich an diesem Tag richtig viel Besuch hatten. Um neun abends ist der letzte gegangen. #schwitz Ich wollte nur noch heim zu meinem MAnn. Mir ging es richtig dreckig. Aber dann habe ich an die Geschichte gedacht die uns unsere Hebi im GVK erzählt hat und ab diesem Zeitpunkt ging es steil bergauf. Ich war nur noch glücklich das alles gut gegangen ist. Am nächsten TAg sah die Welt ganz anders aus. Ich habe angefangen es zu genießen und bin den Flur hoch und runter gerannt. Ich meine ich bin zwischen Stillzimmer und Zimmer gependelt.

Irgendwann habe ich dann noch so ein Durchhänger gehabt, weil das mit dem Stillen nicht geklappt aht. aber das habe ich dann auch in den Griff bekommen. Und als ich dann nach 6 Tagen aus´m Krankenhaus kam, ging es mir richtig gut.

Ups, sorry sehr lang geworden. Aber ich wollte dir damit zeigen das deine Gefühle ganz normal sind. Versuch dir einfach zu sagen, dass es doch ein glückliches Ende hatte. Denk nur noch an die schönen Momente mit deinem Sonnenschein.

Wenn du noch mal jemand brauchst zum reden, kannst du mich ja über meine VK anmailen. Ich höre gerne zu.

Gruß und Kopf hoch,

Tracy + Louis 9,5 Monate

Beitrag von lilflame 18.09.06 - 21:15 Uhr

Ich kann nicht nachvollziehen wie es dir im Moment geht, aber wenn ich deine Geschichte lese, hätte ich nicht übel Lust den Arzt der Klinik anzuzeigen, anzubrüllen, zu verprügeln oder anderes.

Ich kann nicht verstehen, wie ein Arzt so lange mit der Glocke da rumhantieren kann...das ist mir ein Rätsel...
Bei mir ist GsD alles gut gegangen, ich hab mich auch über die Hebi aufgeregt, aber es war okay.

Ich rate dir, eine Therapie zu machen, in der du dir alles von der Seele reden kannst. Es muss auch schwer für dich sein, überhaupt wieder Vertrauen in irgendwelche Ärzte zu setzen...

Ich drück dich und wünsche Dir, das du dieses Erlebnis bald verarbeiten kannst und neue Freude findest.
Alles Liebe und viel Erfolg, solltest Du dich für eine Therapie entscheiden.

Lilly

Beitrag von 6woche 18.09.06 - 21:50 Uhr

Hallo süsse


lass dich mal ordendlich#liebdrueck es tut mir echt wahnsinnig leid was euch 2 da passiert ist:-( dein eigendlich solte ja eine Geburt etwas ganz schönes sein#schmoll nur weil so ein A..... von einem Artz herum doktoren musste und wohl seinen doktor im Lotto gewonnen hat müsst ihr zwei jetzt darunter leiden:-[#heul#schmoll
Kontest du dieses A..... wenigstens auf schmerzensgeld verklagen? Hast du dir einen guten Anwalt besorgt??Wen nicht dan amch das bitte dne so ein Arz darf keine weietern Kinde auf die Welt bringen.Und wenn mir jetzt jemand noch schreibt ICH ÜBERTREIBE DAN PLATZTE ICH:-[:-[ Gehst du vieleicht zu einemPsüchologen? das hört sich schlimme an als es ist Bitte las dir helfen das du das ganze verarbeiten kannst,du mahcst dich sonst kaputt! Bitte schreib mir wie es weiter geht du hast ja meine e-mail addy oder sonst über meine VK


lganz liebe Grüsse andrea und janic 9,5 monate


#liebdrueck#herzlich

Beitrag von goldkind 18.09.06 - 22:26 Uhr

Hallo,
ich weiß zu gut,was Du durchmachst!!!
Auch ich hatte ein schreckliches Geburtstrauma.
Ich habe das Glück eine tolle Heilpraktikerin bzw. Heilerin zu haben,die mir total gut getan hat.
In welcher Ecke von Deutschland lebst Du denn?

Beitrag von kristallengel 19.09.06 - 06:01 Uhr

Guten Morgen,
Ich möchte mich bei allen die mir auf meinen Beitrag geantwortet haben herzliche Bedanken. Es ist schön zu wissen das man nicht alleine ist , und das es Menschen gibt dei einem verstehn.
Ich habe die halbe NAcht nachgedacht was ich tun kann , und nach dem ich jetzt noch gelesen habe was ihr alle so meint habe ich mich entschlossen einen therapeuten aufzusuchen, denn alleine schaffe ich es wirklich nicht alles zu verarbeiten und loszulassen. Ich werd mich heut morgen bei meiner fa informieren und dann gleich einen termin zumr therapie abmachen.
Herzliche danke euch allen . Mehr kann ich grad nicht sagen , ich denke es sind tränen #heulder hoffnug die mir grad runterkullern. Herzliche grüße Christina