Bin überfordert, brauch zuspruch

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Forum: Baby

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Beitrag von tinkerbellchen 18.09.06 - 20:57 Uhr

Meine kleine hat gerade eine einstündige Schreiattacke hintersich, und hat sich nicht beruhigen lassen auch nicht an mamas busen #heul alle sagen mir, dass das normal ist, babys weinen nun mal, wird ja auch richtig sein, aber ich fühl mich jedesmal so als versager, und mein Mann versteht mich nicht, der tut so als hätt ich keine Nerven und keift mich an weil ich während der Schreiattacke vergessen habe, einen nassen Fetzen vom Bett weg zu tun #heul#heul#heul aber den ganzen tag mit der kleinen irgendwann hat man keine nerven mehr... oder? Fühlt sich dass bei euch auch so schlimm an? #herzlich

Beitrag von lilflame 18.09.06 - 21:05 Uhr

Hallo Bellchen,

vielleicht hast Du´s ja auch schon gelesen, Nici hatte gestern und heute das gleiche. Da schreit er zwei Stunden durch und kaum ist Papi zu Hause wird gelacht und gekichert, ich kam mir richtig verarscht vor...okay, nach 20 Mins hat er auch den Papi angebrüllt, aber ich war so mit den Nerven runter, das ich auch am heulen war.

Deinem Mann würde ich die Kleine übrigens bei so einer Schreistunde mal in den Arm drücken, mal sehen was er alles vergisst, stehen und liegen lässt....Also sowas finde ich echt *zumkotzen*

Mach dir keine Gedanken, du bist kein Versager, keine Rabenmutter...nichts dergleichen. Deine Kleine hatte Bock zu schreien und nicht aufzuhören...Das passiert und geht wieder vorbei...

Okay, ich hab jetzt gut reden, Nici schläft und wenns morgen weiter geht bin ich sicherlich auch wieder mit den Nerven runter und fühle mich selbst schlecht. Aber das hört irgendwann wieder auf und unsere Kleinen lachen uns an und dann ist wieder alles in Butter und das Herz geht uns auf!!

Alles Liebe

LG Lilly & Nici (schläft jetzt wie ein Engelchen)

Beitrag von schlumpfine2304 18.09.06 - 21:07 Uhr

hey.
lass dich mal drücken!
ich hab auch jeden morgen und jeden abend ein bis zwei stunden schreiphase. da kannst du leider nichts machen, außer es zu akzeptieren und bei dem kleinen zu sein. ich war gestern noch genauso verzweifelt wie du. hast du nicht vielleicht eine freundin, mit der du dich austauschen kannst? die dir einfach sagt, dass es ihr auch beschissen ging/geht? mir hat das total geholfen. ich akzeptier jetzt, dass mein kleiner halt auch einfach mal nur schreien will ohne dass er etwas hat oder sich beruhigen will. du bist kein versager! die phase geht vorbei! hab geduld. so wie ich ;-)
lg a.

Beitrag von casiopaya777 18.09.06 - 21:10 Uhr

Hallo,
auch wenn Dir das jetzt nicht wirklich hilft: Die ersten 3 Monate sind einfach blöd,( weil alles neu ) und sehr anstrengend. Aber es wird wirklich besser. Versuch Dich damit zu trösten, und versuch Dir zwischendurch immer mal wieder was gutes zu tun. Bei mir war es Abends eine schöne lange Dusche. Zwischendurch mal shoppen gehen, viel spazieren, viel frische Luft. Und wie gesagt, es wird besser.
Alles Gute
Sandra

Beitrag von simi.heid 18.09.06 - 21:14 Uhr

#blumedu arme,du hast nicht geschrieben wie alt deine kleine ist??
egal,meine erste hatte auch so schreiattaken.
es geht vorbei,irgendwann wirst du dafür belohnt,mit einem ausgeglichenem kleinkind.
versuche dir freiräume zu schaffen,wenn es gar nicht mehr geht.drück sie deinem mann in den arm,und erklär ihm das es nicht nur um das schreien geht,sondern das du durch den anstrengenden tag mit ihr einfach abends nicht mehr kannst.
wünsche dir alles gute...

simi und maya7w#baby

Beitrag von anita_kids 18.09.06 - 21:15 Uhr

hallo,

keine sorge, du bist nicht allein...sophie hat das auch so gut wie jeden abend (heute hat sies auf nachmittag verschoben, was besonders unpassend ist...papa arbeiten und die andern drei wollen ja trotzdem was von mama haben #heul), das schlimmste waren mal drei stunden, da war ich dann aber auch langsam mit den nerven durch. mein mann ist dann immer arg am verzweifeln *was hast du denn* (süss, aber sie sagts ihm ja doch nicht) oder er sagt dann zu mir *sie muss doch was haben*. aber wenn sie dann einmal schlafend im bett liegt (heut seit ner stunde schon), ist der stress eigentlich schon fast vergessen...und mal ehrlich...auch wenn es eins/zwei/drei stunden dauert, wenn sie dann schlafend auf unserem arm liegen sind wir ja doch stolz, gelle ;-)

lg anita, der vor ner woche auch mal die augen vor sophie zugefallen sind #hicks#gaehn

Beitrag von siegfrieda 18.09.06 - 21:19 Uhr

Jaaa, es ist furchtbar! Vor allem, wenn man sich Sorgen und Gedanken macht, was die Kleinen bloß haben könnten. Aaaaber ich denke auch die Babies müssen sich mal "aussprechen". Sie haben ja kaum eine andere Möglichkeit, sich mitzuteilen. Ich denke, die Schreiattacken sind eine Art Stressabbau für die Kleinen. Da hilft nur Ruhe bewahren und aushalten. Ich würde gar nicht groß versuchen das Baby zu beruhigen (also wenn man merkt, dass es sich nicht beruhigen lässt) sondern einfach nur da sein und Verständnis zeigen. Es ist alles etwas viel für die neuen Erdenbewohner.

Mein Sohn ist nun 4 1/2 Monate alt und hat abends immer noch Schreiattacken. Ich habe jedoch gemerkt, dass es uns beiden wesentlich besser geht, wenn ich mich nicht verrückt machen lasse und mir keine Vorwürfe mache, wenn ich ihn nicht beruhigen kann. Wichtig ist nur, dass das Baby merkt, dass Mama da ist und es lieb hat. Dann wird es sich beruhigen, wenn es den ganzen Stress rausgelassen hat.

Lass Dich von Deinem Mann nicht nerven, meiner kapierts auch nicht, ist wohl normal. Die haben halt keine Ahnung wie es ist, den ganzen Tag nur zu versuchen, das Baby glücklich zu machen und sich anschreien zu lassen. Das kann Einen echt fertig machen!

Beitrag von plumperquatsch1975 18.09.06 - 21:42 Uhr

hi ???
deine kleine ist wie alt?
schreiattacken hört sich nach recht klein an...
Mir hat folgendes geholfen:

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Tu dir selbst einen Gefallen und lies alles ganz in Ruhe durch.
Es hilft ungemein...
Habe immer danach gehandelt und Hannah hat sich schnell auf meinem Arm oder dem vom Papa beruhigt. Wir haben sie weinen lassen, waren ganz ruhig und haben ihr "Sicherheit" gegeben und es wirkt echt Wunder. Habe Anfangs nicht dran geglaubt aber es ist so. Wenn ihr Ruhe und Sicherheit ausstrahlt, findet eure Kleine (sofern nix körperliches vorliegt) schnell ihre Ruhe.
Hol dir nen Tragetuch und binde sie oft ein. So hat sie deine Wärm, Geborgenheit und ist viel ausgeglichener.
Abends haben das fast alle kleinen Babys mit dem Schreien. Siemüssen den Tag sozusagen abreagieren.
Ich halt die Daumen und schreib mal ob dir der Artikel geholfen hat.
Gruß mandy + hannah 17.11.05

Beitrag von tinkerbellchen 19.09.06 - 06:55 Uhr

Hallo! Ich find den artikel auch sehr gut, und auch logisch einleuchtend!!!! Ich werd mal versuchen danach zu handeln... DANKESCHÖN, ich poste ihn mal, um uns noch ein paar meinungen zu holen, allerdings hat er mich überzeugt!!!!

Beitrag von 6woche 18.09.06 - 21:42 Uhr

Hallo

Das weinen ist auch normal den sie müssen ja auch dne Tag verarbeiten ,das sind immer ganz viele eindrücke wo die kids so am Tag sammeln,unterstüzt dein Mann nicht??




lg andrea und janic 9,5 monate

Beitrag von tiggazwei 18.09.06 - 21:51 Uhr

Hallo Tinkerbellchen,

mein Kleiner ist jetzt drei Monate alt, und zwar sehr pflegeleicht und "locker", aber auch ich kenne stundenlange Schreiattacken, oder die Hilflosigkeit die dann irgendwann in Form von Wut und Tränen hochkommt,.... und einen Mann, der alle fünf Minuten vorwurfsvoll fragt, was der Kleine denn nun hat, und wieso ich ihn nicht beruhigen kann.

Ich versuche mir dann immer vor Augen zu halten, dass er gewickelt, gefüttert, müde und gut versorgt ist, und dann lenke ich mich ab. Meist habe ich meine Mam angerufen, weil sie mich abgelenkt hat und getröstet hat. Gleichzietig hat der Kleine gemerkt, dass ich mich mit anderen Dingen beschäftige und so langsam aufgehört. Es gibt auch Momente da kann man richtig "hören" wie es in seinem Kopf rattert- er hält inne, stellt fest, dass es ihm doch an nix fehlt motzt noch ein bißchen, und schläft irgendwann ein.
Oder ich wusel noch im Zimmer rum; sortiere Klamotten, räume auf, ziehe ständig an der Spieluhr-schnur,... etc.
Ich möchte nicht, dass mich hier jemand mißversteht (so wie bei meinem letzten und bisher einzigen Posting)- natürlich tröste ich ihn auch ab und zu, und rede mit ihm, wenns ganz schlimm ist, nehme ich ihn auch raus. oder ich lasse ihn auf meinem Bauch einschlafen.
Grundsätzlich möchte ich aber auch, dass er lernt, sich mit sich selbst beschäftigen zu können- sich selbst beruhigen zu können, wenn er noch zu "aufgedreht" ist um zu schlafen.
Die letzte Schreiattacke ist schon länger her- und es waren auch nicht viele- eher Phasen.
Mir hat bei der letzten das Buch "oje ich wachse" sehr geholfen.Es hat mich beruhigt und mir gezeigt, was in dem Kleinen Scheißer vorgeht, und mit diesem Verständnis kann man leichter mit dem Geschrei umgehen. Es zeigt auch, dass man KEINE Rabenmutter oder unfähig ist,....

Hol Dir ruhig dieses Buch, es wächst sozusagen mit Deinem Kind mit und Du findest zu jeder Phase passenden Rat während der ersten vierzehn Monate.

Mach Dir keine Gedanken; Du bist sicher eine gute Mutter!!

Ich hoffe ich konnte Dich ein wenig trösten,
einen schönen abend noch,

Gruß, tiggazwei mit "Chief-Kommander"(3Monate)