komische ansichten einer beleghebamme!!????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lueky 18.09.06 - 21:02 Uhr

hallo
ich hatte mich für eine beleghebamme entschieden!
mit der hatte ich vor zwei wochen ein beratungsgepräch,die sagte mir dann das sie ein teil der vorsorgeuntersuchung übernimmt!!!:-(
ich sagte ihr das ich aber lieber zu meiner fä gehen möchte worauf die hebamme dann sagte,wenn sie keine vorsorgeuntersuchung machen kann wird sie auch nicht als beleghebamme für mich da sein,weil sie dann ja gar kein überblick über den schwangerschaftsverlauf hätte!!!#kratz
nun war ich heute bei meiner fä,die sagte das hätte sie noch nie gehört(wenn ich so ins krankenhaus gehe kommt ja auch ne hebamme die den ssverlauf nich mitbekommen hat)und sie fände es auch nicht so gut wenn jeder mal ne untersuchung macht und keiner von beiden wüsste was der andere gemacht hat!!!

tja nun steh ich hier zwischen zwei stühlen#augen#augen
es nervt mich!einerseits möchte ich ne beleghebamme aber andererseits hab ich auch keine lust wenn meine fä da gegen ist!!!
auserdem stell ich mir das bescheuert vor wenn die hebamme mich hier auf dem sofa untersucht#hicks

und nun#gruebel#kratz#gruebel#kratz

Beitrag von liz 18.09.06 - 21:07 Uhr

hallo!

hm. und wenn du dir eine andere beleghebamme suchst? eine die akzeptiert dass du dich vom fa untersuchen lässt und die dann trotzdem für dich da ist?

liebe grüße
liz

Beitrag von lueky 18.09.06 - 21:13 Uhr

hab ich auch schon drüber nachgedacht!nur die beleghebamme sagte das es allgemein so ist das beleghebammen ein teil der vu übernehmen!!
und wenn man das nicht will gibts halt keine beleghebamme#gruebel#gruebel

Beitrag von bibi_3574 18.09.06 - 21:24 Uhr

Hallo Lueky!
Ich habe auch eine Beleghebamme und ich fand das eigentlich völlig verständlich, das sie sich mit meiner FÄ die Vorsorge teilen möchte. Meine FÄ findet das auch völlig okay und somit haben wir alle damit kein Problem.
Meine Hebamme begründete mir das damit, das sie die Patientin vorher gerne näher kennen lernen möchte um auch ein gewisses Vertrauen aufbauen zu können. Ich hatte dann letzte Woche die erste Vorsorge bei ihr und ich muß sagen: ich war einfach nur begeistert! Eine Stunde wirklich absolut nur ICH. Wir haben gequatscht, ich konnte ihr Löcher in den Bauch fragen und so ganz nebenbei ist die Vorsorge abgelaufen. Vor allem konnte ich dann wirklich in der einen Stunde alle Fragen nach und nach hoch holen, die ich sonst in der 15 Minuten FÄ-Zeit mal wieder total vergessen hätte. Die Hebamme wies mich Ihrerseits wieder auf Sachen hin die ich doch mal die Ärtzin fragen sollte, was mir von alleine gar nicht in den Sinn gekommen wäre.
Also für mich steht fest: Ich habe von den zwei Untersuchungsmethoden wesentlich mehr, da ich so auch mal eine zweite Meinung höre oder eben auch jeder auf seinem Gebiet die Fragen besser beantworten kann. Welche Ärztin kann einem schon so genau Antworten über einen Geburtsverlauf geben? Da ist die Hebamme doch wesentlich besser in der Routine und umgekehrt kann mir die Ärztin medizinische Fragen eben zum Teil besser beantworten...

Wie Du das nun handhaben willst mußt Du aber ganz alleine entscheiden. Ich würde Dir von meiner Seite nur eben ein absolutes #pro pro und "dafür" geben ;-)

LG dat Bibi (#baby 36 SSW)

Beitrag von diamant78 18.09.06 - 21:59 Uhr

Hallo,

warum willst du den die Vorsorge nicht von deiner Hebi machen lassen, sie ist doch diejenige, die auch bei der Geburt dabei ist und nicht deine FÄ. Also deine Hebi kann ich da schon verstehen.

Ich hatte eine Hausgeburt und ab der 20. SSW habe ich nur noch die VU von meiner Hebi machen lassen, es ist genau der selbe Ablauf wie beim Arzt nur ohne Ultraschall und ohne vaginale Untersuchung, dafür aber viel schöner, da du dein Baby ertasten kannst und die Hebi sich sehr viel mehr Zeit für dich, deine Fragen und dein Baby nimmt. Da kann kein Monitor, der eh nur komische Durchschnittswerte errechnet nicht mithalten.

Meine FÄ war total geschockt, als ich sagte, ich entbinde zu Hause und die VU macht jetzt meine Hebi. Du hast doch die Verantwort für dich und dein Baby und nicht deine FÄ - das ist doch total egal, wie sie darüber denkt und was sie zu dir sagt, wir sind doch nicht 11 und noch Schüler, die ohne Hausaufgaben zur Schule gehen und Angst vor dem Verhalten des Lehrers haben. Habe mir auch doofe Fragen und Meinungen von meiner FÄ anhören müssen, aber da ich zu ihr gesagt, daß es doch nichts mir ihr oder ihrer Arbeit zu tun hätte, sondern die Hebi ist ja bei der Geburt dabei und da sollte man schon etwas über den Schwangerschaftsverlauf wissen. Ist finde es also mehr als wichtig, wenn du auch die Vorsorge (es müssen ja nicht alle Termine sein, aber zumindest im Wechsel) auch von der Hebi machen lässt.

Tut mir leid, wenn es sich jetzt etwas komisch angehört hat, aber ich denke, wenn du eine Beleghebamme haben möchtest, dann würde ich auch die VU von ihr machen lassen, warum sonst willst du dann überhaupt eine Beleghebamme, daß ist doch der Hintergrund, daß die Beleghebamme im Gegenteil zu einer "normalen Hebamme im KH" dich schon kennt und auch deine SS "begleitet" hat.

Alles Gute und denke doch nochmal darüber nach. Auf deine FÄ würde ich da gar keine Rücksicht nehmen.

LG
Julia + Coco 10.05.05

Beitrag von gudderhaas 18.09.06 - 22:00 Uhr

Also ich find das garniocht so verkehrt, was deine Hebamme sagt. Aber warum willst du dich von ihr nicht untersuchen lassen, wenn du bei ihr entbinden willst?

Und dass die FÄ dagegen ist, ist ja logo: könnten ihr ja ein paar Kröten flöten gehen :-(.

Lg nic

Beitrag von suri76 18.09.06 - 22:17 Uhr

nur so nebenbei überlegt: möglicherweise hat die beleghebamme finanziell mehr davon, wenn sie ein teil der VU mitübernimmt.

du kannst dich auch parallel betreuen lassen!!!! FÄ und hebi! zahlen die kassen auch.

lg: suri ( 25.ssw )