habt ihr buchtipps betreffend schüchternem kind?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von schkodeli 19.09.06 - 07:38 Uhr

hallo zusammen!

also, meine kleine ist sehr schüchtern, nicht nur gegenüber erwachsenen sondern auch gegenüber anderen kindern. jedenfalls wenn sie die kinder nicht kennt. wenn wir also bspw. auf einem spielplatz sind, spielt sie nie mit anderen kindern oder geht auf diese zu. im gegenteil... mit den befreundeten kindern ist das natürlich was anderes, aber auch da braucht sie immer etwa eine anlaufzeit von einer halben stunde. ich will sie ja diesbezüglich nicht ändern, ich weiss dass das halt einfach einer ihrer charaktereigenschaften ist, aber wie kann ich ihr "helfen", damit sie vorallem gegenüber anderen kindern etwas offener wird? ich denke, sie steht sich da manchmal selbst im weg mit ihrer schüchternheit, denn eigentlich würde sie gerne spielen. hat jemand vielleicht einen buchtipp für mich? oder erfahrungstipps? in eine spielgruppe kann ich sie nicht geben, da ich eh schon 50% arbeite und sie in dieser zeit bei der oma ist, da will ich sie nicht noch zusätzlich weggeben. (ausser ab nächstem sommer 3 stunden, da kann sie nämlich hier bei uns in die waldspielgruppe, das werd ich dann auch machen, aber ich möchte sie jetzt schon etwas "öffnen" für andere kinder).

danke schon mal für eure antworten!

liebe grüsse
brige und lisa (2 1/2 jahre)

Beitrag von zaubertroll1972 19.09.06 - 09:16 Uhr

Hallo,

einen Buchtip habe ich nicht.Aber ich rate Dir Deiner Tochter regelmäßigen Kontakt zu gleichaltrigen Kindern zu ermöglichen. Es gibt doch soviele Kurse die man mitmachen kann, auch mit Eltern. Naja, und dann würd` ich sie halt immer wieder ermutigen, ihr sagen daß die Kinder mit ihr spielen wollen, etc. Einen anderen Rat habe ich leider auch nicht.
Ich bin auch berufstätig aber war mit meinem sohn wöchentlich in einem Spielkreis. Zusätzlich mindestens einmal habe ich mich mit anderen getroffen.
LG Z.

Beitrag von schkodeli 19.09.06 - 09:57 Uhr

hallo

ich treffe mich schon regelmässig mit freundinnen mit kindern, aber das natürlich in der regel auch nicht mehr als 2x die woche. eher 1x. weil 2 1/2 tage arbeite ich, irgendwo dazwischen muss ja auch noch etwas haushalt reinpassen und am wochenende sind wir halt häufig "en famille". ;-) einen spielkreis wo die eltern bzw. die mutter dabei ist gibt es leider bei uns in der gegend gar nicht, nur solche wo man die kinder abgibt. und das will ich wie gesagt nicht, weil wir ja eh schon genug "getrennt" sind. ab nächsten monat gehen wir ins muki-turnen (wer hätte gedacht dass ich sowas jemals machen würde... :-) lach!) und da hats ja auch kinder.

danke für deine antwort!

liebe grüsse
brige

Beitrag von stubnhocker 19.09.06 - 10:11 Uhr

Hallo!
Meine Tochter wird im Dez. drei JAhre alt und bei uns war/ist es genau so!! Ich gehe jetzt in eine Mutter-Kind-Gruppe deswegen und wenn ich arbeiten gehe (im November) geht meine Schwiegermutter weiter mit ihr hin! Ich möchte auch unbedingt dass sie unter Kinder kommt, sonst tut sie sich im KIGA nur unnötig schwer. Auf Spielplätzen z. B. geht sie auch immer nur dort hin, wo gerade keine Kinder sind. In eine Hüpfburg brachte man sie nicht rein, wenn andere Kinder drin waren. Man musste sie an den Händen halten, dann hüpfte sie am Rand etwas auf und ab. Dann war einmal die Hüpfbur leer und sie traute sich voll rein. Es kamen andere Kinder dazu und sie wollte auf einmal nicht mehr raus. Seitdem ERlebnis geht sie leichter in eine Hüpfburg, auch wenn andere Kids drin sind. Ich denke, es regelt sich alles von alleine, obwohl man die Kinder schon auch unter andere Kinder geben sollte, z. B. Hallenbad, Spielplatz, Geburtstagspartys anderer Kinder... Gruß Marion

Beitrag von schkodeli 19.09.06 - 11:24 Uhr

danke für deine antwort.

bei lisa kommt es sehr darauf an, ob die kinder fremd sind oder ob sie ein paar freunde dabei hat, dann sieht die welt nämlich anders aus.

aber im grossen ganzen gebt ihr meinen gedanken recht, sie sollte einfach viel unter kinder.

liebe grüsse

brige

Beitrag von stubnhocker 20.09.06 - 13:03 Uhr

Hallo Brige!
Da bist du klar im Vorteil. Bei meiner Tochter ist es fast egal, ob es fremde oder bekannte Kinder sind. Sie mag die "wilden" sowieso nicht und mit den "schüchternen " kommt ja sowieso keine Beziehung zu stande, eben weil jeder so zurückhaltend ist. Sie mag einfach lieber die Erwachsenen. Aber von mal zu mal (Mutter-Kind-Gruppe) wird es etwas besser. Alles braucht einfach seine Zeit.
Viele Grüße
Marion

Beitrag von krimifrosch 19.09.06 - 13:41 Uhr

Hallo,

meine Tochter (1,5) ist in einigen Situationen auch eher zurückhaltend, sie mag es zB gar nicht wenn zuviel remmi demmi in ihrer Spielgruppe ist oder wenn größere Kinder auf dem Spielplatz mit ihr spielen wollen und sie an die Hand nehmen "komm mit".....in neuen Gruppen bleibt sie erstmal bei mir auf dem Schoß sitzen und beobachtet lange was so vorgeht (im Gegensatz zu anderen, die sofort überall rumrennen, Spielsachen herausziehen etc.). Sie kann aber auch den Kaspar machen wenn sie sich in einer Situation wohfühlt, auch wenn sie dort noch nie war (heute zB bei Schuhkauf war sie offen und ließ sich von der Verkäuferin Schuhe aus und anziehen, babbelte mit ihr, lief herum etc...). Ich habe den Eindruck, sie ist da ähnlich wie ich......ich war zB nie der Cliquentyp und hatte "nur" 2, 3 richtig gute Freundinnen, auch heute noch gehe ich zB viel lieber allein shoppen als mit 4 "Weibern" im Schlepptau.....allein sein hat mir bis heute nie etwas ausgemacht. Sobald ich einen Platz bekomme, werde ich langsam versuchen, sie an eine Spielgruppe ohne Mamas zu gewöhnen (1-2 Vormittage), mehr würde ihr sicher nicht guttun. Aber Schritt für Schritt merke ich jetzt schon, wie sie auch mal auf andere Kinder zugeht, und bei 2 gut bekannten gleichaltrigen Kindern freut sie sich jetzt richtig wenn sie auch auf dem Spielplatz sind. Aber ich bin sicher, dass unsere Kinder nie diejenigen sein werden, die "den Laden aufmischen".
Bis zur Schule denke ich ist Schüchternheit/Zurückhaltung noch kein so großes Thema, nur wenn es in Angst umschlägt sollte man wohl Rat holen. Ach ja - und denk dran: Ärger Dich nie öffentlich v.a. vor anderen dass sie zB nicht auf andere Kinder zugeht, das verletzt die Kleinen tief. Ich weiß, manchmal nervt es, wenn sie so klammern, aber das ist dann eher unser Problem wie wir damit umgehen.

Lg Ute

Beitrag von schkodeli 19.09.06 - 13:54 Uhr

hallo

danke für deine antwort.

ich denke meine kleine ist sehr ähnlich wie deine. wie gesagt, bei ihren bekannten freunden ist sie sehr offen (jedenfalls nach etwa einer halben stunde). sie findet andere kinder auch toll, nur wahrscheinlich ist sie so der visuelle typ, sie muss immer zusehen was andere machen und ist davon fasziniert, ohne sich gleich reinzustürzen.

wir hatten einmal eine phase, da hab ich mich echt genervt, weil da wollte sie nochmal bei freunden spielen, sondern wollte nur auf meinen schoss und so... das war dann manchmal schon echt nervig und ich fands halt einfach schade für sie, weil ich denke, sie verpasst dann was.

vielleicht macht man sich manchmal auch zu viele gedanken, eigentlich ist ja alles okay.

liebe grüsse
brige