Deutsch-Nachhilfe

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von bea40 19.09.06 - 10:55 Uhr

Wer weiss Möglichkeiten für Deutsch-Nachhilfe, besonders in Rechtschreibung. Ich finde es sehr schwer, grade für Deutsch gute Nachhilfelehrer zu finden.
Mein Sohn und meine Tochter machen sich ihre Deutschnoten, sprich Aufsätze usw. um mindestens eine Note kaputt, nur weil ihre Rechtschreibung so miserabel ist. Ich habe schon einiges versucht, Texte abschreiben lassen, Diktate..... bisher hat alles nicht gefruchtet.

Danke für Eure Tips.

Beitrag von p.zwackelmann 19.09.06 - 12:09 Uhr

Geh zur Schülerhilfe oder einem ähnlichen Institut. Ich kann es nur empfehlen.

Beitrag von manavgat 19.09.06 - 13:02 Uhr

Es gibt kein schlechteres Institut als dieses!

Gruß

Manavgat

Beitrag von p.zwackelmann 19.09.06 - 13:44 Uhr

Meine Kinder haben sich jeweils in Deutsch und Mathe vom 4 auf 3 bzw 2 verbessert.

Beitrag von manavgat 19.09.06 - 14:09 Uhr

In welchem Zeitraum?

Ich habe für fast alle Anbieter früher gearbeitet. Wenn dort mal ein Lehrer arbeitet der gut ist, dann ist es Zufall. Die Gruppen werden quer gemixt und gerade bei Deutsch ist man oft der Meinung: das kann ja eh jeder (Deutsche). Schön für Dich, wenn Du Glück hattest.

Ich bin nicht allen Konkurenten gegenüber so negativ eingestellt. Die Schülerhilfe steckt mehr Geld in Hochglanzwerbung, TV-Spots und den großen Wasserkopf als in die, die letztenendes die Arbeit machen: die Lehrer )und deren Weiterbildung).

Gruß

Manavgat

Beitrag von p.zwackelmann 19.09.06 - 14:19 Uhr

Innerhalb des erten halben Jahres.

Freunde schicken ihre Kinder auch dorthin und sämtliche Kinder (insgesamt kenne ich 3 weitere) haben sich innerhalb eines halben Jahres um 1 bis 2 Noten verbessert.

Die Gruppen sind gemixt, 6 Kinder meist zusammen und der Lehrer wurde jedem Kind gerecht.

Beitrag von manavgat 19.09.06 - 16:35 Uhr


6 Kinder sind zu viel. Gemischte Gruppen sind für einen langfristigen Lernerfolg auch nicht gut. Ein guter Kurs sollte fach- und leistungshomogen sein. Ich sehe das Problem darin, dass diese Art "Nachhilfe" eben nur ein Nachhelfen ist. D. h. wenn Du sie beendest, hast Du meistens die gleiche Situation wie vorher.

Wenn Du und Deine Kinder zufrieden sind, dann ist es in Ordnung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 19.09.06 - 13:01 Uhr

aus welchem PLZ-Gebiet kommst Du?

Gruß

Manavgat

Beitrag von bea40 19.09.06 - 13:20 Uhr

Ich komme aus dem PLZ - Bereich 40721 , Düsseldorfer Raum

Beitrag von manavgat 19.09.06 - 13:24 Uhr

Da kenne ich jetzt leider niemanden. In manchen Städten leben ehemalige Lehrer von meinem Institut, dann hätte ich mal schauen können.

Ich verstehe Dein Problem gute Lehrer zu finden. Fachlich sind die meisten noch ganz gut, aber pädagogisch zum Davonlaufen.

Wenn Du selbst üben möchtest bzw. Dein Kind mit Dir übt, dann kannst Du hier mal stöbern:

www.aol-verlag.de

www.klett.de

Klett hat auch gute PC-Programme.

Gruß

Manavgat

Beitrag von 81nadine 19.09.06 - 17:15 Uhr

Hallo Bea!

Habe als Schüler auch Nachhilfe gegeben.
Zum einen ist es oft wirksam, wenn nicht die Mama mit den Kindern übt sondern jemand "Fremdes", da man hier "lernwilliger" ist.
Ausserdem habe ich den Kindern angeraten, oft zu lesen (wichtig ist hierbei, dass die Bücher nach aktueller Rechtschreibung sind).

Ruf doch in einer Schule in Deiner Nähe (z.B. Gymnasium) an und sag, dass Du jemand für Nachhilfe in Deutsch suchst und ob man Dir nicht jemanden empfehlen kann!?

Dir alles Gute,

Nadine

Beitrag von klaus_ 20.09.06 - 19:56 Uhr

schau Dir mal lernserver.de an


Du zahlst einen einmaligen Obulus und bekommst Prüfungstexte . Die werden zusammen mit Deinem Kind prüfungsmäßig zuhause bearbeitet und dann zurück an die Uni.
Die werten dann aus , WORAN es hakt und Du bekommst für DEIN Kind einen Schwung (echt viel !) Sachen zum üben.

Es ist teurer als ne normale Lern-CD , ich fand aber, absolut perfekt.



Klaus

Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 23:38 Uhr

Ich kann Dir nur wirklich einen guten Rat geben, die Rechtschreibung Deiner Kinder nachhaltig zu beeinflussen.

#huepfBring sie zum Lesen!!!#huepf

Kauf ihnen TKKG-Romane und die ???, Cajus-Bücher sind auch toll (spielt in der Römerzeit).
Schau Dich einfach mal bei Amazon um, da gibt es zig Kinder- und Jugendbücher.

Fakt ist nämlich, dass sich Rechtschreibung am Besten durch regelmäßiges Lesen festigen lässt. Fernsehen ist dagegen ganz übel für den Ausdruck, die Grammatik und die Rechtschreibung.

LG Schlumpf

PS: Nicht mit mir über das Rauchen diskutieren!!!:-[

Beitrag von bea40 21.09.06 - 05:15 Uhr

Vielen Dank, du hast Recht , Lesen ist wirklich sinnvoll, ich habe auch viel gelesen in meiner Kindheit. Mein Sohn , bei dem die Rechtschreibung auch sehr zu wünschen übrig läßt, hat zuerst nicht so gerne gelesen,mittlerweile liest er auch ganz gerne, angefangen hat es mit den Harry Potter Büchern. Jetzt liest er auch auch Fussballkrimis, die drei Fragezeichen usw.
Leider hat es an seiner Rechtschreibung nicht viel geändert.

Beitrag von marysa1705 22.09.06 - 21:57 Uhr

Dem kann ich nur zustimmen!
Ich habe als Kind gelesen, gelesen, gelesen, ...
Seit ich meinen Bücherei-Ausweis hatte, habe ich Bücher echt verschlungen. Ich bin jede Woche zur Bücherei und habe mir jeweils 12 Bücher ausgeliehen (mehr durfte man nicht #heul ) und habe die innerhalb der Woche gelesen. #freu
Und ich war immer in Deutsch sehr gut, konnte gute Aufsätze schreiben und auch in Diktaten war ich sehr gut.

LG Sabrina

Beitrag von wally48 23.09.06 - 16:36 Uhr

Du hast leider vergessen in welcher Klassenstufe und in welchem Schulsystem deine zwei sind.
In erster Linie mußt du rausfinden ob es sich um eine Lese-Rechtschreibschwäche, oder um Regelfehler, oder gar eine Legasthenie handelt. Letzteres bekommt man mit einer "normalen" Nachhilfe nicht in den Griff!
Mir scheint aber eher, es handelt sich um Regelfehler.Wie sieht es denn in der Englischen Rechtschreibung aus?
Ich habe selber eine Nachhilfeschule, (steht ja auch in meinem Profil) und daher kenne ich solche Problematiken.
Und man kann ohne die Diktate oder die Aufsätze der Kinder gelesen zu haben, leider keinen konkreten Ratschlag erteilen.

Beitrag von 01wba056 24.09.06 - 00:48 Uhr

Ich hatte in der Schule eine spitzen Deutsch Lehrerein. sie hat uns echt viel abgefordert und wir haben sie gehasst. Sie hat immer gesagt, eines Tages, werdet ihr mir dafür danken und wir haben ihr nie geglaubt....

Rechtschreibung hat sie uns so beigebracht:
Wir hatten jede Woche ein Diktat. Die Worte mit Rechtschreibfehler des Diktates hat sie uns vor jeder Deutsstunde angesagt und wir mussten sie aufschreiben und abgeben. Wir haben oft ewig die selben Worte aufschreiben müssen. Solange, bis keine EINZIGER in der Klasse bei einem dieser Worte noch Fehler machte.

Die Übung dauerte immer nur 3-4 Minuten und war im Nachhinein gesehen sehr effektiv! Versuch es doch mal. Schreib Dir aus den Schulheften der Kinder Wörter raus mit Rechtschreibfehlern und lass sie die gezielt üben. Jeden Tag! Wenn sie die können such Dir neue Wörter raus.

Und Lesen ist natürlich auch toll! Ich finde aber, zum Lesen sollte man nicht gezwungen werden. Es soll Spass machen. Geh mit Deinen Kindern ins Buchgeschäft. Sie sollen sich selbst umschauen und versuchen etwas zu finden, das sie interessiert. Lass Dir erzählen, was im Buch passiert.

Bei meinem Sohn hat es dadurch funktioniert indem ich mit ihm eine Wette abgeschlossen habe: Ich habe Harry Potter auf Englisch gelesen und er das gleiche Buch in Deutsch. Wer zuerst fertig war, hatte gewonnen. Danach hat er auch die anderen Harry Potter Bücher gelesen!

Viel Glück!
Mia

Beitrag von zalira 03.04.12 - 10:40 Uhr

Also unser Kleiner hatte auch Probleme mit der deutschen Sprache auch gerade Richtung Grammatik war er nie so recht dabei und das hat man schlussendlich auch in seinen Noten gesehen.

Wir haben dann eine Nachhilfe bei http://www.tutoria.de/nachhilfe/deutsch ausgesucht und die hat mit ihm nicht nur die Grammatik durchgemacht sondern teilweise auch Spiele oder Rätsel, was ihm dann wirklich Spaß gemacht hat und er es anscheinend dadurch besser im Gedächtnis behalten hat.