Meine Tochter schläft durch und meine Brust platzt!?!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sunnyyvie 19.09.06 - 13:51 Uhr

Hallo liebe Stillmamis!

meine Kleine ist nun 3 Monate und schläft ab und an 8-9 h durch. Ich wache immer auf, da meine Brüste super voll und hart sind. Oft streiche und drücke ich dann etwas Milch aus. Ich habe Angst wieder einen Milchstau zu bekommen. Hatte bis jetzt zwei mal einen heftigen Milchstau mit einer heftigen Brustdrüsenentzündung. Da waren jedoch meine Brustwarzen noch offen und entzündet, da sind wahrscheinlich Keime schuld gewesen, welche durch die offenen Wunden eingetretten sind. Wie macht ihr das, drückt ihr die Milch auch aus und könnt deswegen auch nicht durch schlafen? Dazu kommt, das wenn meine Süße dann aufwacht trinkt sie nur an einer Brust, da sich wahrscheinlich über die Nacht genug Milch in einer gesammelt hat. Die andere Brust muss dann nochmal 2-3 h durch halten. Habt ihr gute Tipps? Oder reguliert sich das von selbst?

Liebe Grüße
Yvonne und Alamea

Beitrag von daviecooper 19.09.06 - 14:06 Uhr

Hallo Yvonne!

Das Problem kenne ich: Charlotte (10 Wochen) schläft meistens von 20 Uhr bis 6 Uhr durch, eigentlich ein Traum, aber meine Brüste platzen auch fast. Ich streiche nachts einmal aus, um den Druck zu lindern. Bis jetzt hat sich meine Milchproduktion noch nicht wirklich auf so eine lange Pause eingestellt.

Wenn deine Kleine nur 1 Seite trinkt, würde ich sie nach einiger Zeit von der Brust "abmachen", bevor sie satt ist, und dann die andere Seite geben. So werden beide Brüste wenigstens etwas entlastet...

LG

daviecooper + Charlotte (*7.7.2006)

Beitrag von caro_22_de 19.09.06 - 14:23 Uhr

Hallo,

das sollte sich recht bald geben. War bei mir eine zeitlang auch so, aber irgendwann hat sich die Brust daran gewöhnt nachts nicht mehr so viel zu produzieren.
Ich würde auch vorschlagen, daß du die Kleine von der ersten Brust nimmst, sobald der Druck etwas weniger ist und sie an der anderen Seite anlegst. Sie wird wahrscheinlich meckern, aber das hilft dir wahrscheinlich mehr, wenn sie wenigstens ein bißchen aus beiden trinkt.

Alles Gute,
Maria & Emma (8 Mo)

Beitrag von inajk 19.09.06 - 14:28 Uhr

Ich wuerde versuchen es auszuhalten und nicht auszustreichen, sonst gewoehnt sich die Brust weniger schnell weil auch nachts noch nachfrage ist. Bei mir hat es sich inzwischen (4 Monate) gut eingependelt. Manchmal schlaeft meine Kleine 12h und meine Brueste sind dann voll aber nicht zum Platzen. Frueher habe ich nachts immer ein Handtuch ins Bett gelegt, damit die Milch beim Auslaufen nicht in die Matratze suppt...
aber keine Sorge, es wird echt besser!
LG
Ina