vergrößerte Lymphknoten

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von anique79 19.09.06 - 18:00 Uhr

Hallo,

mein Mann (33, schlank sportlich, gesund, Nichtraucher, Selten-Alkohol-Trinker) hat nun schon seit einem Jahr ständig vergrößerte Lymphknoten am Hals - mal stark vergrößert und mal weniger, aber immer größer als sie sein dürften. Er hat jetzt schon die Schilddrüse abchecken lassen, aber die ist angeblich in Ordnung. Andere Krankheiten hat er nicht - bis auf Allergien. Auch die letzte Erkältung liegt jetzt 5 Wochen zurück (und auch in der vorherigen erkältungsfreien Zeit waren die Lymphknoten vergrößert).

Weiß jemand, was das sein könnte? Er hat zwar keine Beschwerden (hat halt viel Stress und ist oft müde ... achja und er hat eine Varikozele), aber irgendeinen Grund muss das doch haben.
Das heißt doch eigentlich, dass das Immunsystem aktiv ist, oder? Wogegen könnte es sich denn wehren?

Wenn jemand eine Idee hat oder damit schonmal Erfahrungen gemacht hat, würde ich mich über Infos freuen!

Danke,
Anique

Beitrag von foerstergeist 20.09.06 - 13:07 Uhr

Hallo,

vergrößerte Lymphknoten haben in der Regel was mit einem Entzündungsherd im Körper zu tun.
Ich hatte im Sommer selbst zwei sehr große. Diese mußte ich regelmäßig mit Ultraschall untersuchen lassen. Die wurden dann ausgemessen, ob sie wieder zurückgehen und wenn nicht, wäre weiteruntersucht worde.
Schicke Deinen mann im jeden Falle zum Arzt, damit die Ursache abgeklärt wird. Muß ja nicht gleich was schlimmes sein, aber dann könnt ihr zumindest mit Medikamenten z. B. dagegen angehen.

Viele Grüße
Andrea

Beitrag von brynlie 20.09.06 - 15:54 Uhr

Hallo,

ganz blöde Frage: hat irgendwer schon einmal an die Möglichkeit eines Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) gedacht und das ausgeschlossen?

Das ist zwar mit die unwahrscheinlichste Erklärung (ca. 1500 Neuerkrankungen in D pro Jahr), aber eben doch eine denkbare.

Grüße,
brynlie

Beitrag von anique79 21.09.06 - 13:38 Uhr

Hallo,

danke für Eure Antworten. Ich werde ihn auf jeden Fall weiter zum Arzt schicken, aber ich schwanke zwischen ist-bestimmt-nicht-so-schlimm, weil der Arzt es einfach nicht sehr eilig hat und starker innerer Unruhe, denn wenn es doch Krebs ist, zählt ja jeder Tag.

Wir werden die Ärzte auf Trab halten!

Liebe Grüße,
Anique