schläft nur an brust ein - umgewöhnen??

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Beitrag von simone819 19.09.06 - 22:56 Uhr

hallo,

meine kleine ist morgen 13 wochen und schläft nur an der brust ein. abends ist das (für mich) ja kein problem: ich stille sie gegen 19.30 uhr in meinem bett und lasse sie nach dem einschlafen da liegen bis ich ins bett gehe, dann lege ich sie in ihren stubenwagen im nebenzimmer - dort schläft sie ca. 8 - 10 stunden durch.

nur tagsüber will sie es genauso, wo eigentlich auch was im haushalt zu erledigen wäre: sie schläft fast immer nur ein, wenn sie gestillt wird. sobald sie merkt, dass ihr mund "leer" ist, wacht sie auf und schreit. ich kann sie nicht in den stubenwagen legen zum schlafen. außer beim spazierengehen im kinderwagen - da schläft sie, aber wehe ich halte an.

soll ich sie an der brust lassen - ist ihr verhalten normal und gibt sich irgendwann - oder soll ich ihr was anderes angewöhnen? schnuller mag sie fast nie, manchmal brüllt sie richtig wenn ich ihn ihr als brustersatz geben will...

was meint ihr?? gibt sich das oder soll ich was anderes tun?'

viele grüße
simone

Beitrag von tagesmutti.kiki 19.09.06 - 23:03 Uhr

Hi,

hört sich für mich so an als bräuchte sie einfach die Nähe von Dir. Versuch es doch mal mit einem Tragetuch. Sie hat deine Nähe und du schaffst deinen Hushalt.

LG KiKi

Beitrag von siraz1977 19.09.06 - 23:04 Uhr

Hallo Simone,

also mein Kleiner macht das auch so! Er schläft nur an der Brust ein, nimmt keinen Schnuller und schläft im Babywagen nur wenn ich weiterschiebe und nicht anhalte.

Anfangs dachte ich auch immer dass ich ihn umgewöhnen sollte, aber jetzt geniesse ich es einfach dass er an der Brust friedlich einschläft.

Ich werde es irgendwanneinmal vermissen, er wird ja schließlich nicht sein leben lang gestillt werden und ich möchte die Stillzeit einfach geniessen. Umgewöhnen werde ich dann eh müssen wenn ich nicht mehr stille und egal ob jetzt oder später, es wird bestimmt ein harter kampf.

Mein Tipp geniess einfach die Zeit solange du noch stillst, es gibt nichts schöneres, als ein zufriedenes einschlafen an mamas Brust, die geborgenheit ist nicht ersetzbar.

LG
Siraz

Beitrag von anne08021970 19.09.06 - 23:05 Uhr

Hallo Simone !

Ich hab auch damals damit so hin und her überlegt...
bis ich dann bei 'familienbett.de' gelesen habe, dass es das Natürlichste ist, dass Babies so einschlafen wollen.

Ich hab meine damals (und auch heute noch (9 Monate) ) so gelassen. Ihnen ist das wichtig und ich freu mich darüber, ihr das geben zu können, ausserdem suchen sie auf diese Art Nähe und die bekommen sie dann auch in dem Maß, in dem sie sie brauchen.

Und - angeblich - gibt sich das von allein (hoffen wirs mal ;-) )

LG
Anne

Beitrag von yvonnsche27 19.09.06 - 23:17 Uhr

Hallo Simone,

ich stille meine Tochter auch, und sie istam Anfang auch nur dabei eingeschlafen (außer im KiWa - da ging es so!#kratz) und ich hab sie auch einfach so einschlafen lassen! Allerdings ist das wohl nicht dein Problem - sondern eher, dass du sie nirgends nach dem Einschlafen hinlegen kannst! :-p
Ich kann dir nur sagen, dass sie sich das höchstwahrscheinlich irgendwann selbts "abgewöhnen" wird! Bis vor ein paar (4-6) Wochen ist Alexandra nur beim Stillen eingeschlafe, und ich hab sie dann schlafend in ihr Bettchen gelegt. Aber dann kam ein Abend, wo sie getrunken hat, dann irgenwann satt war und immer noch nicht geschlafen hat.... aber müde war sie für 2 Babys!;-) Also hab ich sie dann einfach in ihr Bettchen gelegt - ohne daran zu glauben, dass das klappen könnte ! Aber sie ist einfach eingeschlafen!!!! Ich konnte das gar nicht glauben - das hatte sie ja noch nie gemacht!

Mittlerweile ist es so, dass sie ca. einmal täglich beim Trinken einschläft (meist um die Mittagszeit) und die restlichen Mahlzeiten wach verputzt! Und dann danach (falls sie müde ist!) in ihr Bettchen wandert!

Also mach dich nicht verrückt, ich bin mir sicher, dass sie sich das selbst "abgewöhnt"! Und dann wird es dir fehlen....weil's ja echt sooooo süß ist, wenn sie dabei einschlafen!

#liebdrueck yvonne mit alexandra *09.04.06

Beitrag von lulu1979 20.09.06 - 03:24 Uhr

Hallo Simone,

meine Meinung ist, dass man Babys daran gewöhnen sollte, ohne die Brust oder sonstige Hilfsmittel einzuschlafen. Ich weiß, dass die Lobby des "Familienbettes" sehr groß ist, aber ich spreche mich nicht dafür aus. Natürlich brauchen Babies Nähe und sie schreien zu lassen ist wirklich keine Alternative, jedoch glaube ich daran, dass auch Babies Unabhängigkeit erlernen sollten und dazu gehört auch das alleine einschlafen.

Meine kleine Juliana ist jetzt fast 16 Wochen jung. Die ersten sechs Wochen ist sie tagsüber nur eingeschlafen, wenn wir sie bei uns auf dem Brustkorb liegen hatten. Diese Zeit war wunderbar und auch wir haben es sehr genossen, unsere kleine Maus so nah bei uns zu haben.
Jedoch ist diese Alternative nur möglich, wenn man sonst nichts zu tun hat.

Daher habe ich angefangen, sie daran zu gewöhnen in ihrem Bettchen einzuschlafen (auf Basis des Buches "Babywhisperer"). Die Autorin vertritt die Meinung, dass Babies alleine einschlafen lernen sollten, jedoch darf man sie nicht schreien lassen, damit sie das Bett nicht als Negativerfahrung kennenlernen ("Hier werde ich alleine gelassen.") Daher bin ich immer bei Juliana geblieben und habe meine Hand auf ihren Bauch gelegt und im Rhythmus des Herzens leicht geklopft. Wenn sie sich dadurch nicht hat beruhigen lassen, habe ich sie auf den Arm genommen, beruhigt und sobald sie ruhig war wieder hingelegt (sie war jedoch wach).
ich möchte behaupten, dass sie nach zwei drei Tagen verstanden hat, dass sie zwar im Bett alleine ist, aber wenn sie weint oder Ruft, jemand kommt. Seitdem haben wir mit dem selber einschlafen, ohne Einschlafhilfen, keine Probleme mehr.

So, dass ist meine Meinung. Für mich hat das ganz wunderbar funktioniert.

Liebe Grüße

Lulu und #sonne Juliana (die zur Zeit ganz friedlich in ihrem Bettchen schläft)

Beitrag von sparrow1967 20.09.06 - 07:06 Uhr

>>jedoch glaube ich daran, dass auch Babies Unabhängigkeit erlernen sollten und dazu gehört auch das alleine einschlafen.<<

Unabhängigkeit? Ein 16 Wochen junges Baby soll unabhängig werden? Hm... ein so junges Baby braucht Nähe, Körperwärme... um VERTRAUEN aufbauen zu können. Und das sollte man ihm noch ne Zeitlang gewähren, ehe man es "unabhängig" macht
Warum muß es OHNE Hilfsmittel einschlafen? Wie kalt ist das denn? Kuschelst du nicht mit deinem Partner? Liegt du ohne irgendwas im Bett?

Imho machst DU dich wieder unabhängig - dein Baby trägt nur die Konsequenzen.


Ja- ich gehöre zur Trage-und Familienbettfraktion ;-) und wir begleiten unseren Junior gerne in den Schlaf.

sparrow

Beitrag von lulu1979 21.09.06 - 03:05 Uhr

Hallo sparrow,

ja, dass du zu den Vertretern des Familienbettes gehört, habe ich inzwischen bereits mitgekriegt.

Du schreibst, dass Babies Körpernähe benötigen, um VERTRAUEN aufzubauen. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Jedoch definiere ich VERTRAUEN anders. Mein Kind soll darauf vertrauen, dass ich für sie da bin, wenn sie mich braucht. VERTRAUEN heißt nicht, dass sie mit mir einschlafen muss.

Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hast, wirst du gesehen haben, dass ich Juliana nicht weinen lasse, sondern bei ihr bin, sie in den Arm nehme und beruhige. Damit widerspreche ich dir eindeutig, dass es KALT von mir ist!!!

Okay, und jetzt zu dem Thema UNABHÄNGIGKEIT. Ich sage ja nicht, dass Juliana sich ihr essen selber machen muss. Ich möchte mein Kind zu einer Persönlichkeit erziehen, die von den Eltern losgelöst ist. Ich denke, das unabhängig schlafen ist damit nur ein erster Schritt, jedoch ein wichtiger. ich vertrete halt die Meinung, dass man bereits jetzt mit UNABHÄNGIGKEIT beginnen sollte. Wann willst du denn damit beginnen?

Okay, ich denke, wir können darin übereinstimmen, dass wir in dieser Hinsicht nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden! Und ich akzeptiere das! Ich akzeptiere auch, dass meine Erziehungsmethode mit Sicherheit nicht für alle funktioniert. Du solltest aber auch das Gleiche tun!

Für uns ist das Familienbett keine Option und damit bin ich mit Sicherheit keine bessere oder schlechtere Mutter als DU!

Grüße
Lulu mit #sonne Juliana

Beitrag von sparrow1967 21.09.06 - 08:13 Uhr

Ich hab auch nicht behauptet, dass Du ne schlechtere Mutter bist ;-).

Ja, mir fiel auf, dass Du sie nicht schreien läßt und das empfand ich als positiv.

>>ich vertrete halt die Meinung, dass man bereits jetzt mit UNABHÄNGIGKEIT beginnen sollte. Wann willst du denn damit beginnen?<<

Unabhängigkeit hat IMHO nichts mit allein enschlafen zu tun. Ich schlafe auch nicht bzw. ungern alleine ein. Bin ich deshalb abhängig? Weil ich gerne kuschel beim Einschlafen?

Für uns beginnt die Unabhängigkeit mit Dingen, die Junior selbst tun kann- z.b. mit dem ersten Krabbelversuchen, den ersten Gehversuchen, mit dem ersten Brotkrümel, den er sich allein in den Mund schiebt... damit wird er unabhängig von uns und er hat Freude daran --- und nicht mit dem alleine einschlafen müssen. Das ist eine - ich drück es mal überspitzt aus- erzwungene Unabhängigkeit. Eine Unabhängigkeit, die "nur" den Eltern dienlich ist .

Ich denke auch, dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden.

Natürlich muß ich eure Erziehungsmethode akzeptieren...ich kann schließlich nicht alle überzeugen ;-)


sparrow

Beitrag von lulu1979 21.09.06 - 11:05 Uhr

Hallo sparrow,

"Für uns beginnt die Unabhängigkeit mit Dingen, die Junior selbst tun kann ..."
Ich stimme dir damit zu, jedoch ist alleine einschlafen auch eine erlernte Gabe und nicht gegeben. Natürlich kuschel ich auch gerne und das ist etwas, was ich Juliana auch zu Genüge gebe, jedoch brauchen Menschen auch Abstand voneinander. Das ist nur natürlich.

Weiterhin schreibst du, dass du ungerne alleine einschläfst. Das verstehe ich! Es ist aber nicht so, dass du nicht die Fähigkeit besitzt alleine einzuschlafen. Und diese Fähigkeit muss erlernt werden.

Zudem ist es KEINE erzwungene Unabhängigkeit, die nur den Eltern dienlich ist. Zum Beispiel liebt Juliana es, sich in ihrem Bettchen alleine zu beschäftigen. Ich höre sie morgens erzählen und ab und an erzählt sie eine Weile und schläft dann von selbst wieder ein. Das sehe ich als einen auch für sie nötigen Abstand. Schließlich ist sie nicht nur Mama und Papa, so wie wir auch nicht nur Baby sind.

So, damit schliesse ich für mich diese Diskussion, da ich denke, wir werden beide unsere Kinder zu guten und umsorgten Kindern erziehen. Ich denke, jeder muss für sich und seine Kinder jeweils einen angemessenen Weg finden.


Lulu und #sonne Juliana

Beitrag von sparrow1967 21.09.06 - 11:16 Uhr

Gut- dann schließe Du diese Unterhaltung.

Was bleibt, ist die Frage, wie du darauf kommst, dass Einschlafen erlernt werden muß. Und zumal in dem Alter.



Wenn ich meinem Umfeld vertraue, zur Ruhe gekommen bin und keine Ängste habe- kann ich ohne weiteres einschlafen.
Und so ist es auch bei Babys und Kleinkindern.

Aber jeder hat seine Sichtweise.

sparrow

Beitrag von ayshe 21.09.06 - 11:48 Uhr

sorry, wenn ich mich mal einmische :-)

##i
ch möchte mein Kind zu einer Persönlichkeit erziehen, die von den Eltern losgelöst ist.

....

Wann willst du denn damit beginnen?
##
ja, am besten ist es deshalb auch für ein kind, wenn man ihm die zeit läßt,
entsprechende entwicklungs- und reifungsschritte zu machen, damit es dann so weit ist, SICH SELBER zu lösen.
DAS finde ich gaaaanz wichtig,
ich möchte einfach nicht mein kind schon zu früh zu etwas drängen (was es sicher auch mitmachen würde, aber das ist nicht der punkt)

nach einem und nach 2 jahren kommen sie eh in eine natürliche loslösungsphase.
das sehe ich zb an meiner tochter (29 monate)




meine meinung:
man sollte bei einem kind nie mit erwachsenenmaßstäben rangehen.


lg
ayshe

Beitrag von lulu1979 24.09.06 - 05:10 Uhr

Hallo ayshe,

okay, du schreibst das Kind soll sich mit zwei Jahren selber lösen, bzw. geht durch eine Phase der Selbstlösung. Das ist wunderbar. Und wenn du und dein Partner auf einer Wellenlänge liegen, dass eure Kinder bei euch schlafen oder ihr ihnen jede Einschlafhilfe gebt, die zur Verfügung steht, finde ich es auch klasse.

Diese Methode ist jedoch nichts für mich, da ich meine kleine Tochter auch gerne mal bei den Großeltern übernachten lassen möchte (zumindest, sobald ich sie abgestillt habe) und ich möchte dann nicht, dass meine oder meines Mannes Eltern mit meiner Tochter im Bett schlafen oder nachts dauernd aufstehen müssen, um den SChnuller wieder reinzuschieben, oder, oder, oder ...

Dies ist nur ein weiterer Grund, dass ich für unabhängig schlafen bin. Ich gehe auch nicht mir "Erwachsenenmassstäbe" an Juliana ran. Doch sehe ich das schlafen im eigenen Bett und ohne Hilfsmittel nicht als etwas schlimmes, sondern etwas, dass sowohl meiner Tochter als auch uns viele Vorteile bringt.

Wie ich aber auch bereits sparrow geschrieben habe, jeder soll die Erziehungsmethoden wählen, die am besten zu seinen Vorstellungen passen. Ich bin überzeugt, dass meine kleine Tochter ein geliebtes, ausgeglichenes Mädchen ist, dass jedoch wunderbar in ihrem eigenen Bett schläft. Ich habe nur sagen wollen, dass, wenn man etwas ändern möchte, es in jedem Fall möglich ist, auch ohne in das Extrem Ferbers zu gehen. Ich denke, dass ich einen angenehmen Mittelweg gewählt habe, der für mich und meine Familie wunderbar funktioniert. Wenn nicht für dich, ist das okay. Jeder wie er es möchte!

Grüße
Lulu und #sonne Juliana

Beitrag von ayshe 24.09.06 - 20:45 Uhr

meine tochter schläft aber zb seit einem jahr in der kita auch "allein" ein :-)

Beitrag von schnuppilette 20.09.06 - 09:15 Uhr

Hallo Lulu,

das hat bei mir die ersten Monate auch wunderbar funktioniert.
Jonas lag friedlich wach im Bett, Spieluhr an und dann ist er nach spätestens 1/2 Stunde eingeschlafen.

Tsja und was sag ich Dir:

Jonas ist nun 8 Monate alt, schläft nur noch an der Brust ein und wenn er nachts wach wird, braucht er Mama, Mama, Mama.

Und ich akzeptiere das einfach.

Ich bin mir sicher, ich habe nichts falsch gemacht und mein Herz sagt: "Dein Sohn braucht Dich jetzt!"

Alles Liebe
Andrea

Beitrag von lulu1979 21.09.06 - 03:13 Uhr

Hallo Andrea,

natürllich kann ich dir nicht widersprechen, da ich nicht weiß wie sich Juliana in den nächsten Monaten verändern wird und ich habe auch nicht gesagt, dass irgendwer irgendetwas falsch macht.

Wir wurden nach Meinungen gefragt und meine habe ich dann halt niedergeschrieben. Übrigens schläft Juliana innerhalb von ein paar Minuten ohne zu weinen oder zu grizzeln ein. Daher bin ich recht optimistisch, dass sie es beibehält.

Auch Juliana hat ihre Kuschelphasen und diese liebe ich zu gleichem Maße, jedoch achte ich einfach darauf, dass sie wach ins Bett gelegt wird und alleine einschläft. Jedoch kuschel ich solange mit ihr, bis ihr Bedürnis nach Nähe befriedigt und nicht überbefriedigt ist.

Aber wir werden uns in ein paar Monaten wieder sprechen und dann kann ich sagen, ob meine Methode nach wie vor ein Erfolg ist.

Grüße

Lulu mit #sonne Juliana

Beitrag von sparrow1967 21.09.06 - 11:18 Uhr

>>bis ihr Bedürnis nach Nähe befriedigt und nicht überbefriedigt ist. <<

Wie kann man das denn verstehen? ÜBERbefriedigt? So was gibts??

#kratz

Beitrag von ayshe 21.09.06 - 11:54 Uhr

ja, sparrow ;-)


wenn meine tochter zu mir sagt:
"mami, nis kütten (küssen), ich piele gade! den papi kütten gehen!" #heul

Beitrag von lulu1979 24.09.06 - 05:25 Uhr

Hallo Sparrow,

du wirst mir mit Sicherheit zustimmen, dass jedes Bedürfnis eine Menschen überbefriedigt werden kann. Das Bedürfnis nach Essen, Arbeit, Bewegung, Freizeit, ..........

Warum soll das Bedürfnis nach Nähe dann nicht auch überbefriedigt werden können? Also, wenn ich mal ehrlich zu mir selber bin, ich kuschel auch gerne ... --- für vielleicht eine Viertelstunde, manchmal kann ich vielleicht auch eine Stunde kuscheln. Aber ich kuschel mit Sicherheit nicht 24/7. Irgendwann habe ich genug und bewege mich weg. Wie soll ein Baby sich den bitte wegbewegen? Wie soll es sagen (wie ayshe bei ihrer kleinen, bereits sprechenden Tochter festgestellt hat): "Mama/Papa, ich habe genug, lass' mich alleine!" Wenn meine kleine Maus weint, und ich weiß dass sie nicht Hungrig/krank/nass ist, dann kuschel ich mit ihr und zwar solange bis sie ruhig und gelassen ist. Dann lege ich sie wieder in ihr Bett und wenn sie weiter kuscheln will, lässt sie es mich wissen (sie quengelt). Dann wird halt weiter gekuschelt. Aber irgendwann hat sie genug und dann schläft sie, wenn ich sie wieder in ihr Bett gelegt habe, ohne zu meckern oder zu weinen ein. Vielleicht erzählt sie dann noch ein bisschen, genießt die Zeit für sich (so hört es sich zumindest an, da sie lacht und fröhlich erzählt) bis sie einschläft.

Das zeigt mir, dass ich ihr Bedürfnis nach Nähe erfüllt habe und sie jetzt auch ohne mich zurecht kommt. Natürlich gibt es mir die Freiheit, dann andere Sachen zu machen. Ich denke, dass Juliana und ich beide gewinnen.

Solltest du dich über diesen Mittelweg (zwischen dem Extrem Familienbett und dem anderen Extrem Ferberisierung) näher informieren wollen, dann lies doch bitte das Buch "Secrets of the Baby Whisperer" von Tracy Hogg.
Ich stimme ihr mit Sicherheit nicht in allem zu, aber ihre Erklärungen zum Schlafverhalten finde ich nachvollziehbar (sie bezeichnet ihre Methode als sensible sleep).

Viel Spass dabei,

Lulu und #sonne Juliana

Beitrag von ayshe 21.09.06 - 11:53 Uhr

hallo andrea,


ja, ich finde es schön, daß du eben auch diese änderung akzeptierst, besonders bei 8 monaten.


manches bleibt nicht, wie es war,
da müssen sich eben auch die eltern mal anpassen :-)


(lulus baby ist ja erst 3 monate, da wird sich auch noch manches ändern ;-) )


lg
ayshe

Beitrag von ayshe 20.09.06 - 08:02 Uhr

ein baby fühlt sich eben ganz wunder geborgen bei der mutter an der brust, es ist NORMAL ;-)

http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=2&range=20&action=showMessage&message_id=76060&forum=129


lg
ayshe