Rauchverbot in Restaurants, Kneipen, etc.

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 00:12 Uhr

Hallo liebe Urbianerinnen und Urbianer,

ich war heute mit meiner Frau in unserem Stammlokal zu Abendessen. An einem Nachbartisch saß ebenfalls eine Schwangere, der man ihre Schwangerschaft sehr deutlich angesehen hat (schätze mal 30.SSW).
Nichts desto trotz wurde um uns herum fröhlich geraucht, bis uns das Essen kaum mehr geschmeckt hat.

Ich bin selbst Nichtmehrraucher, aber dafür habe ich wenig Verständnis.

Nehmen wir als Beispiel mal einen Alkoholiker, der in der Ecke sitzt und säuft. Stellen wir uns weiter vor, immer wenn er fünf Bier getrunken hat, müssten wir ein Bier mittrinken, aus welchem Grund auch immer. Würde Euch das gefallen?

Und doch akzeptieren wir bei Zigarettenabhängigen dieses Verhalten. Wir müssen mitrauchen, ob wir wollen oder nicht!!!

Dabei dürfen wir eines jedoch nicht vergessen, Rauchen ist UNNORMAL, Nichtrauchen ist NORMAL!!!
Deshalb ist er umso beschämender, dass ein Nichtraucher als Nichtraucher bezeichnet wird. Ich bin ja auch kein Nichtheroinabhängiger oder Nichtalkoholiker, oder??? Es gibt Menschen und es gibt Raucher, basta!!!

Meine Frage an Euch: Was haltet Ihr von einem generellen Rauchverbot in Restaurants und Kneipen???
Sollte es einer Schwangeren nicht möglich sein, darauf bestehen zu können, dass in ihrer Gegenwart nicht geraucht wird, egal wo das ist??? Denn im Gegensatz zum Rauchen, ist Schwanger sein NORMAL!!!

Ich freue mich auf Eure Antworten, besonders die von aktiven Rauchern. Wie ich aus meinem Bekanntenkreis weiß, sind erstaunlich viele Raucher für ein Rauchverbot.

LG Schlumpf



Beitrag von eineve 20.09.06 - 01:10 Uhr

>>Wie ich aus meinem Bekanntenkreis weiß, sind erstaunlich viele Raucher für ein Rauchverbot. <<

um meine ruhe zu haben vor militanten "ich will zwanghaft fremden menschen meinen willen aufzwingen" - behaupte ich das auch immer. schliesslich sind raucher freundliche menschen und werden militanten nicht rauchern nicht wirklich offenbaren was sie von deren gesellschaft halten ;-)

mal eine gegenfrage:

gefällt es dir, bei jedem schluck wein, bier oder sonstigen "alkoholischen genuss" getränkt aufgezählt zu bekommen welche auswirkungen dieses gebahren nach sich zieht? - andere müssen dich fahren, müssen die ausfälle alkoholisierter ertragen /auffangen, dafür zahlen das nach durchzechter nacht die vergiftungen von ärzten zu behandeln sind... ;-)

Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 01:22 Uhr

Ich trinke nicht mehr, seit eine Freundin vor 8 Jahren im Vollrausch fast gestorben wäre und ihr Lebensgefährte uns ausgelacht hat, als wir ihm sagten, er solle den Notarzt rufen.
Sie hatte Atemstillstand und er sagte:"Die simmullierd dooch nuhr!"

Im Übrigen finde ich militante Raucher viel schlimmer als militante Nichtraucher.
So Sprüche wie "Ich rauche gerne und lasse es mir von niemandem vermiesen." hasse ich schon immer wie die Pest.
Am Schlimmsten ist:"Ich könnte doch morgen vom Bus überfahren werden, was macht es da, dass ich vom Rauchen krank werden könnte."
Natürlich könntest Du vom Bus überfahren werden, dass kann jedem passieren, aber seien wir mal realistisch, die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch.
Die Wahrscheinlichkeit durch das Rauchen an einer tödlichen Krankheit zu erkranken liegt bei eins zu vier. Die Chance da heil rauszukommen bei null.

Ich habe nach 12 Jahren Rauchen "nur" chronische Bronchitis, chronische Stirnhöhlenentzündung und leichte Veränderungen an der Lunge, die mein Arzt gerne beobachten möchte.

Danke der Nachfrage!!!

LG Klemens

Beitrag von eineve 20.09.06 - 01:39 Uhr

>>Ich habe nach 12 Jahren Rauchen "nur" chronische Bronchitis, chronische Stirnhöhlenentzündung und leichte Veränderungen an der Lunge, die mein Arzt gerne beobachten möchte. <<

dann freu dich darüber das du nicht mehr rauchst - und einen prozess bei dir gestoppt hast. oder bedauerst du nicht mehr zu rauchen wg:

>>Danke der Nachfrage!!! <<

?

Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 01:56 Uhr

Nein, ich bedauere es nicht.
Das Einzige, was ich im Zusammenhang mit dem Rauchen bedauere, ist jemals angefangen zu haben.

Außerdem bedauere ich, dass soviele Menschen in diese Falle tappen und damit ihr Leben ruinieren.
Es macht mich wütend, dass die Regierungen der Erde zulassen, dass 500 Millionen Menschen in den letzten 400 Jahren an den Folgen des Rauchens gestorben sind. Das sind mehr als in allen Kriegen zusammen. 800.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland, etwa die Hälfte davon an den direkten oder indirekten Folgen des Rauchens.
Warum legalisieren wir eigentlich Heroin nicht??? Daran sterben jedes Jahr "nur" etwa 400 Menschen und die Gesellschaft schreit bei jedem weiteren Toten erschrocken auf.
400.000 Nikotin-Tote sind okay, aber 400 Heroin-Tote sind der Untergang der westlichen Zivilisation.
Ich könnte kotzen, dass Menschen dermaßen verarscht werden!!!

53 Milliarden Euro Steuergelder nimmt die Bundesrepublik jedes Jahr durchs Rauchen ein und gibt doch tatsächlich 14 Millionen wieder für Präventionsmaßnahmen gegen das Rauchen aus.
Was ist das denn für eine Logik???

Und selbst die Mediziner sind gegen das Nichtrauchen. Sie reden den Rauchern ein, es sei schwer aufzuhören. Mit Nikotin-Ersatzmitteln wird jedes Jahr mehr Geld eingenommen, mittlerweile geht es um Millionensummen.

Und dabei ist es eigentlich ganz einfach.

Man muss nur erkennen,

...dass die leichten Nikotinentzugserscheinungen durch das Rauchen und nicht durch das Nichtrauchen ausgelöst werden.

...dass Zigaretten die Leere in einem nicht füllen können, weil sie sie ja erst verursacht haben (Ein Nichtraucher kennt diese Leere gar nicht!!!)

...dass es wundervoll ist, die Falle zu durchschauen.

...dass man unheimlich viel Geld spart, sich die Gesundheit verbessert (bei Männer kommt die Potenz zurück!!!) und man sich endlich nicht mehr ständig müde fühlt *yipphie*.

...und dass man die ganze Zeit von der Regierung und der Zigarettenindustrie verarscht worden ist. Fast alle Menschen glauben, dass Rauchen irgendetwas bringt. Tut es aber nicht. Dass einzige, was es bewirkt, ist die Linderung der Entzugserscheinungen, die es selbst ausgelöst hat.


LG Klemens

Beitrag von eineve 20.09.06 - 02:15 Uhr

du klagst an?

nun- wenn du damit ruhe findest. gut.


Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 07:45 Uhr

Natürlich klage ich an!!!:-[

Die Schäden, die Rauchen verursacht betreffen schließlich immer nur andere.
Auf den Päckchen stehen witzige Hinweise, wie "Rauchen kann tödlich sein", so ein Quatsch, Rauchen ist tödlich!!!:-[
Oder "Rauchen verursacht Krebs", dabei weiß doch jeder, dass nicht die erste oder zweite, sondern vielleicht die 500.000 Zigarette den Krebs auslöst. Und damit tappt man in die Falle und strenggenommen ist es auf diesem Wege, die erste Zigarette die den Krebs auslöst.
Es steht auch nicht auf den Päckchen "Rauchen verursacht chronische Stirnhöhlenentzündung, die zu dauerndem Geschnüffel führt und alle Mitmenschen in den Wahnsinn treibt!". Es steht auch nicht auf den Packungen, dass Rauchen chronische Bronchitis verursacht, die schreckliche Atemnot verursacht und verhindert, dass Du große körperliche Anstrengungen machen kannst, ohne das Gefühl zu ersticken.

Ja, ich klage an, die Gesellschaft, die sich die Lügen über das Rauchen anhört und ohne nachzufragen glaubt, die das Rauchen für cool hält und die es nicht schafft, die eigenen Kinder zu schützen, solange sie selbst raucht.

Ja, ich klage an, die Regierungen, die Milliarden durch Tabaksteuer einnehmen und ein paar Millionen zur Aufklärung wieder ausgeben. Scheinheilig ist das!!! Zu dem wird von dieser Aufklärung immer dargestellt, wie schwer es doch sei mit Rauchen aufzuhören, was ein Quatsch!

Ja, ich klage an, die Zigarettenindustrie, die mit ihren Produkten 500 Millionen Menschen auf dem Gewissen hat. Im zweiten Weltkrieg sind etwa 60 Millionen Menschen umgekommen und die Deutschen sind heute noch ein Volk mit großem Schuldbewusstsein. Ob dies richtig ist oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Der Punkt ist, die Zigarettenindustrie klagt niemand an. Im Gegenteil, sie darf in Europa im vergangenen Jahr 200 Milliarden Euro für Werbung ausgeben.

kjw:-[

Beitrag von onti 20.09.06 - 11:58 Uhr

"Rauchen ist tödlich"

Nun, das Leben ist toedlich...und niemand wird gezwungen zu rauchen.

Aber Konvertiten waren schon immer etwas radikaler...

Beitrag von sissy1981 20.09.06 - 16:47 Uhr

>>niemand wird gezwungen zu rauchen<<

FALSCH sitze ich in einem Restaurant BIN ich gezwungen zu rauchen - auch wenn ich selbst mir keine Kippe anstecke.

Genau da liegt ja das Problem.

Dein Satz trifft auf die meisten Sucht- bzw. Genussmittel zu - aber bei diesem Thema ist er total fehl am Platz

LG sissy

Beitrag von onti 20.09.06 - 17:01 Uhr

Wer zwingt Dich, in ein Restaurant zu gehen? Wer verbietet Dir, den Raucher zu bitten, nicht zu rauchen?

Ich finde, es gibt schon genug Bevormundung durch den Staat.


Uebrigens bin ich selber Nichtraucher.

Gruss
onti

Beitrag von sissy1981 20.09.06 - 17:11 Uhr

Mich zwingt niemand deshalb lasse ich es. Wie einige in meiner Situation.

In einem Restaurant alle 5 Minuten jemanden zu BITTEN nicht zu rauchen - das ist doch nicht dein Ernst. Das ist doch einfach nur lächerlich

Es sollte - nein es MUSS ein öffentliches Interesse daran bestehen gesundheitgefährdendes von der Bevölkerung fernzuhalten - insofern diese sich nicht willentlich und AKTIV dem aussetzen wollen.

Jeder Raucher soll rauchen - aber nicht da wo sich auch Menschen aufhalten - egal ob Schwanger, Kinder oder einfach nur normaler Nichtraucher- die nicht Nikotinabhängig sind.

Und es kann nicht sein dass die Lebensqualität von gesünder Lebenden eingeschränkt wird für das ungesunde Laster anderer. Das ist der falsche Weg und das ist auch das falsche Signal für die nächste Generation die - wie ich einmal- erwachsen und cool sein will und darum mit dem Rauchen anfängt.

Mein Mann ist Nichtraucher - er denkt größtenteils wie du. Ich aber bin TROCKENER Raucher. Nichtraucher werde ich nie wieder in meinem Leben sein. Und ich denke ich habe genau dasselbe Anrecht auf Unterstützung wie jeder andre trockene Süchtige egal welche Abhängigkeit er hat. Dein erster Satz ist eine klare Ausgrenzung.

LG sissy

Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 07:59 Uhr

Nachtrag:

Wenn ich nicht anklage, dass sind die Raucher!!! Ich bin selbst in diese raffinierte Falle gegangen und weiß wie es ist, wenn man erstmal drinhängt.
Nichtraucher sind keine besseren Menschen, sie hatten einfach das Glück niemals in diese Falle zu tappen, vielleicht weil ihr Körper nicht stark genug war, die Zigarette zu ertragen - die Glücklichen!!! Ich konnte von Anfang an auf Lunge rauchen ohne zu Husten, was war ich damals mit 13 cool.
Hätten wir als Kinder angefangen, wenn nicht soviele Erwachsene rauchen würden?
Sicherlich ist Rauchen gefährlich, aber doch nicht die erste Zigarette und die zweite auch nicht und dann ist es meistens schon zu spät.
Nikotin ist die am schnellsten süchtig machende Droge der Welt.

Außerdem wird Nikotin als Insektoid eingesetzt, verständlich, schließlich ist es ein Nervengift, dass hochkonzentriert bei bloßem Hautkontakt tötet. Der Nikotingehalt einer Zigarette in die Blutbahn injiziert, ist sofort tödlich.

Niemand weiß, wie eine Sucht ist, bevor er selbst Süchtiger war und deshalb hilft es nicht, unseren Kindern zu sagen, hier dürft nicht rauchen, während wir selbst die Zigarette im Mundwinkel haben.

kjw

Beitrag von samy_71 20.09.06 - 20:13 Uhr

#aha Diese Argumente kenn ich doch! ;-)

Nicht zufällig aufgehört mit Hilfe "Allen Carr-Endlich Nichtraucher" ??
Hat bei mir leider nicht geholfen:-(.

Aber denke doch mal an die Zeit zurück, als du noch geraucht hast#kratz.
Wir waren mal in einem "Nichtraucher-Restaurant". Haben das vorher nicht gewußt, Tisch war reserviert. Raucher (incl. mir) haben natürlich gegrummelt, Nichtraucher waren heilfroh.
Ergebnis: das Essen an sich war wirklich angenehmer, muß ich zugeben. Aber NACH dem Essen saßen da 4 zappelige Raucher, die dann immer in 2er-Grüppchen raus vor die Tür sind, was die Nichtraucher wiederum extrem genervt hat, war man doch gerade in einem schönen Gespräch.....#bla und eine extreme Unruhe hatte es auch gebracht. Wir hatten ausgerechnet den Tisch im letzten Eck, das Restaurant war sehr eng. Dann kamen wir wieder -eine fette Nikotinwolke hinter uns herziehend und wurden angeschaut, als hätten wir gerade gemeinschaftlich jeder laut einen fahren lassen!#augen

Ich bereue es auch, jemals damit angefangen zu haben, weil ich schon mehrere erfolglose Versuche hinter mir habe#augen. Wie du so schön gesagt hast, ein Nichtraucher fühlt diese Leere nicht in sich, aber ein Ex-Raucher (wie sagte meine Mutter immer: "Einmal Raucher, immer Raucher!")

Meine Schwester hat zwecks Schwangerschaft seit einem Jahr nicht mehr geraucht -und ist heilfroh. Sie hat auch gesagt, daß es sie mittlerweile sehr stört. Als wir aber am Wochenende zusammen am Lagerfeuer saßen, hat sie dann doch ziemlich gegiert, ist aber eisern geblieben#cool und hat auch einmal mehr verflucht, jemals damit angefangen zu haben.

So isses halt#schwitz.

Beitrag von blinkingstar 20.09.06 - 08:30 Uhr

Jeder soll selbst entscheiden, ob er nun raucht, trinkt oder Drogen nimmt.
Aber: was gibt einem rauchenden Menschen das Recht darüber zu entscheiden, das ich nun mitrauche weil er es für sich so entschieden hat?
Immerhin ist rauchen gesundheitsgefährdend, wie mittlerweile jeder wissen dürfte. Also haben rauchende Menschen das Recht, meine Gesundheit zu gefährden, weil sie entschieden haben, das auch mit ihrer Gesundheit zu machen....
Das ist für mich der Grund, weshalb ich für ein Rauchverbot an öffentlichen Plätzen bin. Wenn ich meine Gesundheit in Gefahr bringen muss, so will ich es wenigstens selbst entscheiden. An öffentlichen Plätzen sollte das Prinzip gelten: was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andren zu!

Beitrag von projekt_schlumpf 20.09.06 - 08:41 Uhr

Genau das meine ich: Niemand muss von meiner Cola trinken, dafür muss ich nicht mitrauchen.
Stell Dir mal vor, einer im Restaurant bestellt Schnecken und deshalb müssen alle eine Schnecke essen. Ich denke, dass trifft das Rauchen ganz gut.

Danke für Deine Unterstützung.#huepf#huepf#huepf

LG Schlumpf

Beitrag von chrysalaki 20.09.06 - 13:40 Uhr

Was hat den Deine Antwort mit den obigen Beitrag zu tun??#kratz
lg

Beitrag von paulfort35 20.09.06 - 11:16 Uhr

Hallo,
ich bin F Ü R ein Rauchverbot in Restaurants. Mir verdirbt der Rauch den Appetit. Rauchen in öffentlichen Räumen ist rücksichtslos!!

LG
Paule

Beitrag von sunny156 20.09.06 - 11:54 Uhr

Hallo,

ich bin auch dafür das das Rauchen zumindest in Restaurants abgeschafft wird (von mir aus auch in Kneipen etc. nur wird das schwer um zu setzen zu sein), denn ich finde es mega ätzend so beim essen eingeräuchert zu werden! Ich selber hab früher mal geraucht und es dann sein lassen, als ich erfahren hab das ich schwanger bin! Doch selbst als ich noch geraucht hab, hab ich nie in Restaurants geraucht oder schon gar nicht wnen sich Kinder oder Schwangere in meinem unmittelbarem Umfeld aufhielten! Auch als Raucher fand ich es lästig beim essen zugequalmt zu werden!!

Ich sage auch.. jeder wie er will, aber wenn andere da drunter leiden müßen ist es echt sch.... ! Deutschland ist da mal wieder hinterher... in anderen Ländern klappt das doch auch gut...

LG,
Sunny

Beitrag von chrysalaki 20.09.06 - 13:43 Uhr

#pro
Bin absolut Deiner Meinung!! Menschen duerfen rauchen sofern andere Menschen nicht davon betroffen sind!!
lg
Chrysalaki

Beitrag von sissy1981 20.09.06 - 16:38 Uhr

Ich bin für ein generelles Rauchverbot. Aus sehr egoistischen Gründen. Ich bin - seit meiner zweiten SS nun vollkommen "trockener" Raucher - aber immer noch zu Rückfallgefährdet als dass ich mich in eine Kneipe oder ein Restaurant sitzen könnte in dem geraucht wird.

Darum lasse ich es. Aber nein weder ich noch eine Schwangere haben das Recht jemandem zu verbieten zu rauchen WENN es erlaubt ist. Aber spätestens im WInter oder bei schlechtem Wetter wird es ziemlich langweilig für mich, denn Essen gehen ist (bei uns in der Gegend) dann nur noch im Mc-Donalds möglich #schmoll.

Rauchen ist nunmal ein Genussmittel dass sich auch auf unbeteiligte auswirkt - und dazu noch gesundheitsgefährdend ist. Es sollte egal um was es sich handelt eigentlich immer erste Wahl sein die Gesundheitserhaltung öffentlich zu schützen. Das war schon meine Meihnung zu der Zeit als ich noch Raucher war.

LG sissy

Beitrag von andrea_right_back 20.09.06 - 16:58 Uhr

wo soll das hinführen? zu einer diskriminierung der raucher??

die aufgehörten ex-raucher sind echt die schlimmsten #augen

und raucher sind für dich KEINE menschen???

ZITAT:
Es gibt Menschen und es gibt Raucher, basta!!!
GEHTS NOCH????

wer den rauch nicht abkann, der soll halt in ein nichtraucherlokal gehen oder sich essen bestellen BASTA....

<..... das war eben genau so verbohrt wie deine eigene meinung!!

ich finde es soll sowol nichtraucher als auch raucherecken geben, so stört keiner den anderen !!

war am samstag in der tschechei zum shoppen und essen, und da ist es gang und gebe das man nichtraucher und raucherecken hat ( so abgegrenzt das die nichtraucher jaaaaa keinen rauch abbekommen)

vielleicht wäre es endlich an der zeit das auch nichtraucher tolleranz üben, und nicht ständig versuchen den rauchern IHREN willen aufzuzwingen!!

WAS bitte willst du denn?? das alle raucher dazu gezwungen werden NICHTRAUCHER, oder wie du es nennst MENSCHEN zu werden???

rauchen ist mein einziges laster, und das werde ich mir sicher nicht nehmen lassen, außer ich möchte es SELBST!!!

achja, und was kommst als nächstes?? verbot im eigenen haus/wohnung/garten zu rauchen, weil es die nachbarn stört??

verbot auf jeglichen feiern zu rauchen???

man bedenke, das alles was verboten ist, einen reiz darstellt, und mit einem generellen verbot erreicht man nur das sich irgendwann die raucher querstellen.

und noch was: willst du es verantworten das sämtliche wirte und gasthäuser zusperren müssen, weil rauchende kunden fernbleiben???


das ist meine meinung, die muss niemand teilen!

andrea

Beitrag von blinkingstar 20.09.06 - 17:09 Uhr

"vielleicht wäre es endlich an der zeit das auch nichtraucher tolleranz üben, und nicht ständig versuchen den rauchern IHREN willen aufzuzwingen!! "
Und rauchende Menschen zwingen die nichtrauchenden Menschen ihr Laster zu teilen... findest Du das wirklich richtig? Ich finde es jedenfalls erschreckend, dass es Menschen gibt, die sich das Recht heraus nehmen, meine Gesundheit zu gefährden....und sich dann auch noch aufregen, weil ich was dagegen hab. #kratz

"war am samstag in der tschechei zum shoppen und essen, und da ist es gang und gebe das man nichtraucher und raucherecken hat ( so abgegrenzt das die nichtraucher jaaaaa keinen rauch abbekommen)"
Ist Dir klar, dass es nicht um den Gestank geht? Es geht einzig und allein darum, dass es nun mal schädlich ist.

Du hast Dich aus freien Stücken dazu entschieden, zu rauchen. Schön und gut. Ich rauche nicht. Genauso wenig wie ich von Dir erwarte, das Rauchen aufzugeben, kannst Du nicht von mir erwarten, mitzurauchen! Ich bitte Dich lediglich darum, es nicht in meiner Gegenwart zu tun.

Beitrag von sissy1981 20.09.06 - 17:14 Uhr

und noch was: willst du es verantworten das sämtliche wirte und gasthäuser zusperren müssen, weil rauchende kunden fernbleiben???


mit wie vielen Ländern muss man den Blödsinn eigentlich noch widerlegen?

Beitrag von utsn 20.09.06 - 22:33 Uhr

zwar etwas radikal aber im grunde bin ich deiner meinung.

ich rauche schon seit jahren nicht mehr und kenne die exraucher.voller böser worte bis....zum tag x wo sie doch wieder anfangen;-)

grundsätzlich finde ich, sollten nichtraucher dort geschützt werden, wo sie nicht fliehen können. also auch in restaurants.

kneipen wohl eher nicht.

und soll ich dir mal sagen, was ich denke?? um wirklich noch öffentlich umsatz machen zu können, werden wohl viele lokale extra raucher und nichtraucher räume schaffen...und rate mal wo am ende mehr lossein wird.:-D


genau!

wofür ich dann aber auch wäre, ist waschzwang!!! was ist mit all den stinkenden menschen?? mit denen, die hier nur einmal durch den hausflur gehen und diesen für den ganzen tag mit schweißgeruch verseuchen??:-[

ist gerade mal modern das rauchen schlecht zu machen, in unserem gesundheitswahn. aber an wirklich wirksame lebensverlängernde faktoren denken wir nicht wie z.b. freundschaft, toleranz, spaß und nächstenliebe....#bla

so das war mein geschwafel

schlaft schön

le utsi

Beitrag von projekt_schlumpf 21.09.06 - 00:06 Uhr

Der folgende Beitrag ist von http://www.rauchfrei2006.de/index.php?pageID=53 :

Passivrauchen
Tabakrauch in Innenräumen ist keine Belästigung, sondern eine Gesundheitsgefährdung mit Todesfolge - dies ist wissenschaftlich einwandfrei erwiesen.

Lediglich Vertreter der Zigarettenindustrie bzw. deren Auftraggeber bestreiten diese Tatsache nach wie vor.

Passivrauchen verursacht eine Reihe von akuten und chronischen Krankheiten. Insbesondere für bereits erkrankte oder geschwächte Personen, z.B. die Millionen Asthmatiker, ist das Passivrauchen eine konstante Gesundheitsgefährdung. Für Kinder ist das Passivrauchen aufgrund ihres noch unausgereiften Organismus besonders gefährlich.

Mehr als 170.000 Neugeborene jährlich werden bereits im Mutterleib den Schadstoffen des Tabakrauchs ausgesetzt, schätzungsweise über 8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher.

In der erwachsenen Bevölkerung werden mehr als 35 Millionen Nichtraucher zu Hause, am Arbeitsplatz oder in ihrer Freizeit mit den Schadstoffen des Passivrauchs belastet. Allein am Arbeitsplatz sind noch immer etwa 8,5 Millionen Nichtraucher dem Passivrauch ausgesetzt.

Passivrauch enthält giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak und Kohlenmonoxid, aber auch eine Vielzahl krebserregender Stoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, N-Nitrosamine, aromatische Amine, Benzol, Vinylchlorid, Arsen, Cadmium, Chrom und das radioaktive Isotop Polonium 210. Für die im Passivrauch enthaltenen krebserregenden Substanzen können keine Dosis-Schwellenwerte festgestellt werden, unterhalb derer keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten wäre. Auch kleinste Belastungen können zur Entwicklung von Tumoren beitragen.

Passivrauch reizt akut die Atemwege und kann zu Kurzatmigkeit bei körperlicher Belastung, erhöhter Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen und Schwindel führen. Diese Symptome können bereits bei kurzzeitiger Belastung auftreten. Jedoch ist Passivrauch auch mitverantwortlich für die Entwicklung chronischer Krankheiten mit Todesfolge.

Durch Passivrauchen versterben jährlich schätzungsweise

* 2140 Nichtraucher an einer koronaren Herzkrankheit,
* 770 Nichtraucher an Schlaganfall,
* 50 Nichtraucher an chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen und
* 260 Nichtraucher an Lungenkrebs.

Etwa 60 Säuglinge versterben jährlich durch Passivrauch im Haushalt sowie durch vorgeburtliche Schadstoffbelastungen, weil die Mutter während der Schwangerschaft rauchte.

An den Folgen des Passivrauchens versterben in Deutschland derzeit jährlich vermutlich mehr als 3300 Nichtraucher, das sind mehr Todesfälle als gegenwärtig pro Jahr in Deutschland durch illegale Drogen, Asbest, BSE und SARS zusammen.

Weiterführende Links:
Passivrauchen - ein unterschätztes Gesundheitsrisiko (PDF)
Passivrauchende Kinder in Deutschland - Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben (PDF)
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