Umfrage: nach welchen Kriterien sucht ihr die Paten aus?

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Beitrag von herbstlos1976 20.09.06 - 08:27 Uhr

Hallo,

mich würde interessieren, nach was ihr eure Paten aussucht und was für euch Paten bedeuten.

Früher wurde in unserer Familie grundsätzlich nur Verwandtschaft als Paten genommen. Für mich selbst bedeutet ein Pate ein wichtiger Mensch an der Seite meines Kindes. Und so werden sehr gute Freunde beispielsweise zu Familienmitgliedern. Und wenn mir und meinem Mann etwas passiert, wünsche ich mir, dass die Paten sich mit um die Kinder an unserer Statt kümmern.

Wir haben das Problem, dass viele, die wir gern als Paten hätten, nicht evangelisch sind, nicht mehr in der Kirche sind oder nicht von ihrer Kirche ein Patenamt bewilligt bekommen (griechische Kirche stellt sich quer :-()

Die Große haben mit 6 Monaten getauft, für TImo, nun 7,5 Monate haben wir noch keinen Termin und ich denke jetzt, dass wir es wohl zu seinem 1. Geburtstag planen...

Ich bin gespannt, was ihr dazu erzählen könnt.

Liebe Grüße

Tanni

mit Timo und Finja

Beitrag von stehvieh 20.09.06 - 08:35 Uhr

Hallo!

Bei uns sind alle Paten aus der Familie. Die Große hat die ältere Tochter des Cousins meines Schwiegervaters zur Patin (klingt kompliziert, aber der Kontakt zu der Familie ist eng und ihr Vater ist Patenonkel meines Mannes) und dazu die Schwester meines Mannes, die Kleine (wird in 2 Wochen getauft) bekommt die jüngere Tochter des Cousins meines Schwiegervaters zur Patin und dazu den Verlobten meiner Schwägerin - der gehört schon total fest zur Familie und kann super mit Kindern. Wir wollten auch Paten, die uns voraussichtlich nicht abhanden kommen.

Eine Freundin von mir wäre gern Patin für die Kleine geworden. Ich hab hin- und her überlegt. Klar schaffen wir als Erwachsene es, eine Freundschaft auch über größere Entfernung aufrecht zu erhalten, aber seit dem letzten Treffen sind 2 Jahre vergangen. Will ich, dass mein Kind seine Patentante nur alle 2 Jahre sieht? Nein, deshalb haben wir wieder jemanden aus der Verwandtschaft gewählt, den wir oft sehen. Meine Schwester ist leider nicht getauft und kann daher nur Taufzeugin, aber nicht Patin werden.

LG
Steffi + Caroline Johanna (29 Monate) + Josephine Marie (8 Wochen)

Beitrag von herbstlos1976 20.09.06 - 08:37 Uhr

Danke für die Meinung. Ja, das mit dem sehen ist so eine Sache, aber da kann ich besser auf Freunde zählen, als auf die Verwandtschaft (leider!!!).

Sag mal, wie ist das mit der Taufzeugin, habe ich noch nicht von gehört. Aber das wäre super für meine Freundin (auch Trauzeugin), wo die Kirche sich quer stellt...

Liebe Grüße
Tanni

Beitrag von cldsndr 20.09.06 - 09:10 Uhr

Hallo Tanni,

Ich bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten; mein Mann wurde niemals getauft. Trotzdem hat Liam eine Art "Patentante" (halt ohne kirchliches Zeremoniell), weil es uns sinnvoll erscheint einen "speziellen" Erwachsenen zu habe, der halt nicht enge Familie ist. Bei meinem Mann wurde ähnlich verfahren und er hat heute noch eine sehr gute Beziehung zu seiner "Patentante".

Auswahl:
Geld ist zum Glück kein Problem - wir wollten daher keinen "großzügigen Schenker", sondern lieber jemanden der Zeit, Liebe, und Geduld schenken kann. Die Wahl fiel auf eine gute Freundin, die zwar nichts auf der Bank hat, dafür aber sehr herzlich, aktiv, kinderlieb und kreativ ist und ich meine wir haben die Richtige ausgesucht. Sie sieht ihr "Patenkind" alle paar Wochen und der Kleine strahlt jetzt schon wenn sie kommt #freu. Im Schuhregal steht ein paar winziger Gummistiefel, die sie ihm zur Geburt geschenkt hat - mit dem Versprechen sobald die passen zu Rhein zu gehen und Enten zu füttern - und ich weiß sie wird das Versprechen einlösen.

Wäre Geld wirklich knapp, oder erwartete ich, daß die Paten einsprängen sollte uns etwas passieren, würde ich wahrscheinlich schon jemanden suchen der finanziell gut gestellt ist.
Wäre ich religiös, wäre mir die Religionszugehörigkeit der Paten wichtig - die sollen ja schliesslich helfen das Kind christlich zu erziehen.
Sofern diese Aspekte jedoch weniger wichtig sind, finde ich daß die Paten eher die Rolle guter erwachsener Freunde übernehmen sollten - erst zum Spielen, später damit das Kind sich auch mal über die Eltern "auskotzen" kann.

Gruß
Claudia