LANG: meinung zu Karenz 1 od. 2 jahre?

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Beitrag von danys_tigger 20.09.06 - 11:59 Uhr

Hallo!

Ich schreib mit dem Nick meines Freundes (meiner funktioniert komischerweise nicht bei der Anmeldung)…

Also das ist jetzt ne lange geschichte, also nur lesen wenn ihr VIEL zeit habt *g*

Ich bin 19 jahre alt, mein Freund ist 26. Wir haben einen drei monate alten sohn. Habe vorher mit evra pflaster verhütet, aber anscheinend hat’s irgentwann nicht funktioniert. Vielleicht ist unbemerkt ein eckerl leicht abgegangen oder sonst was.naja egal.
Wir freuen uns trotzdem total über unseren sonnenschein.

Ich bin aber noch in einer ausbildung, die ich jetzt unterbrochen habe. Ich weiß ja nicht wie das bei euch in deutschland ist, aber in österreich ist es so das man 2 jahre in karenz (mutterschaftsurlaub) gehen kann.

Jetzt haben mein freund und ich uns eigentlich darauf geeinigt, dass das erste jahr ich in karenz gehe und das 2 jahr geht er. Da ich noch etwa 10 mon. Lernen muss. Und danach bleib ich wieder ein wenig zu hause bis der kleine in den KiGa gehen kann.

Grund dieser Entscheidung: wir dachten das es besser ist, wenn der kleine die mama nur ein jahr hat und dafür in der zeit in der mama nicht da ist hat er wenigstens den papa, den er kennt, der ihm vertraut ist. (ich weiß, ein kind braucht die mama usw. aber ich beschreib ja wieso wir das so wollten).
Und danach hat er wieder die mama.

Und wenn ich zwei jahre zu hause wäre, dann müsste er von einen tag auf den andren auf einmal bei einer fremden Frau sein. Tagesmutter oder so was. Die er nicht kennt und gar nichts. Bei uns gibt’s nämlich keine krabelgruppe oder so was wo man mit 2 jährigen hin kann. Und wir haben auch keine omi oder opi die aufpassen können. Weil mein freund und ich beide nur mehr einen vater haben und beide müssen arbeiten.

So nun war ich also shcon einige male bei meinem chef und sagte ich würde gern nur ein jahr gehen. Hab ihm das auch erklärt, aber ich hab nie ein ja oder nein gehört. Nur dauernd ob mir denn langweilig sei zu hause das ich überhaupt auf so eine schreckliche idee komme, und ich soll wieder mal kommen und mirs noch mal überlegen usw…

Und dann hab ich heute mal mit meinem dad geredet, und der war auch so was von dagegen… aber über uns entscheiden kann eh keiner, wenn wir das so wollen, können wirs auch machen. Arbeiten zu gehen und endlich meine ausbildung fertig zu machen kann mir ja niemand verbieten.

Also dachte ich, ich frag mal hier nach meinungen:

Was ist besser aus der sicht des babys: 2 jahre mami und danach ne fremde frau.
Oder 1 jahr mami und danach papi?

Bin jetzt wirklich ich bzw. sind es wirklich WIR die so beschränkt sind? Denn irgentwie kommt es uns ja toll vor, dass der kleine besser papi hat als ne fremde…

So, das alles is jetzt n bisschen lang geworden, aber ich wollts ja genau beschreiben.

Danke schon mal ganz herzlich für eure meinungen!

Ps: wie gesagt wir wissen beide das dem kind die mami wichtig ist, und wenn’s nach mir geht würd ich am liebsten 5 jahre zu hause bleiben und ihn dann erst halbtags in den KiGa geben… zur angewöhnung an die schule… aber das geht ja nicht…

Beitrag von quickys1 20.09.06 - 12:16 Uhr

Hallihallo,

also, ich stimme Euch voll zu. Und zwar nicht nur Eurem Sohn zuliebe, sondern auch, damit Du Deine Ausbildung zu Ende machen kannst. Wenn Du erst einmal ganze 2 Jahre raus bist, kannst Du eigentlich besser wieder von vorne anfangen. Ich finde die Lösung sehr gut und evtl. kann man den Kleinen in dem Jahr mit Papa ja ab und zu schon mal an eine Tagesmutter gewöhnen, wenn der Papa vielleicht nur 2 Tage oder so arbeiten geht. Ich denke dann wäre der Abschiedsschmerz am Geringsten.

Liebe Grüße

Nicole mit Michèle (3Jahre) und Colin Manuel (9Monate)

Ps. Ich arbeite seit 2 Monaten wieder!

Beitrag von inajk 20.09.06 - 12:38 Uhr

Eurem Kleinen gehts am besten wenn es euch gut geht! Also macht es genau so wie ihr euch gut dabei fuehlt. Schaden tut ihm keine Version, ganz sicher nicht, sonst waeren Generationen von Hollaendern, Skandinaviern, Franzosen etc. komplett gestoert, oder? Nur die Deutschen (und offensichtlich Oesterreicher) haben solche Aengste. Meine Kleine geht 3 Tage in die Krippe seit sie dreieinhalb Monate ist, und es geht ihr praechtig damit. Also, nur die Ruhe...
LG
Ina

Beitrag von bleathel 20.09.06 - 12:38 Uhr

Hi,


warum sollte sich denn der Vater nicht genau so gut kümmern können wie die Mutter?
Ist ja auch sein Kind.
Und bevor ich mein Kind zu fremden Leuten gebe, macht das doch besser der Vater.
Bei uns nimmt übrigens mein Mann die komplette Elternzeit, ich gehe nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Die Pumperei wird dann halt nervig, aber das ist ja bei euch nimmer nötig.


gruss
Julia