Umfrage zu: "Jedes Kind kann schlafen lernen"

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Beitrag von 110385 20.09.06 - 12:30 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Ich habe von Geburt an riesen Einschlafprobleme mit meiner Tochter (6 Monate). Erstens schläft sie nur wippend auf dem Pezzi-Ball auf meinem Arm ein und zweitens schreit sie auch noch dabei. Sie schreit sich also praktisch in den Schlaf. Egal ob morgens, mittags oder abends. Ich kann nicht richtig mit ihr spazieren gehen, denn wenn sie nur ein bischen müde wird, fängt das Gebrüll an. Langsam geht mir die Geduld zu Ende. Ich habe ALLES probiert. Nichts hilft. Schnuller nimmt sie auch nicht. Ich habe gestern mit unserem Kinderarzt darüber gesprochen und er sagte das sie sich das unbedingt abgewöhnen muss. Und von alleine wird das angeblich nicht passieren. Er hat mir das Buch "JEdes Kind kann schlafen lernen" empfohlen und sagte das ich zwei Wochen lang konsequent bleiben müsste. Danach geht es Mutter und Kind besser. WEnn ich aber Emily ins Bettchen lege, brüllt sie so doll das sie kaum noch Luft bekommt!!! Da kann ich ihr zusprechen, streicheln ect. wieviel ich nur will. Das nützt nichts. Was soll ich tun??????? Gibt mir bitte eure Ratschläge und Erfahrungen mit diesem Buch. Soll ich es mir kaufen und ausprobieren?

Beitrag von debuggingsklavin 20.09.06 - 12:35 Uhr

Huhu!

Immer diese doofen Kinderärzte mit ihren bekloppten Tipps.

a) Kinderärzte sind weder Pädagogen noch Kinderpsychologen
b) (gehört nicht hier hinein) sind Kinderärzte auch keine Ökotrophologen/ Ernährungswissenschaftler.

Das Buch ist furchtbar.
Ich schreib Dir mal, was ich schon mal einer Dame hier geschrieben habe.

#####

Du brauchst das Buch nicht kaufen, es ist gelinde gesagt scheisse.
Ich habs gelesen, um zu gucken, mit was für nem Mist die Eltern versuchen, ihre Kinder aufs Schlafen zu konditionieren. Was anderes ist das nämlich nicht (Pawlowsche Hund sagt Dir bestimmt was?)
Außerdem wird kein Stück auf die Bedürfnisse des Kindes geachtet, sondern nur auf die "verdiente Ruhe" der Eltern. Ob das Kind sich schlecht fühlt ist hierbei ziemlich schnuppe.
Aber passt ja zu unserer egoistischen Gesellschaft.

Kernaussagen des Buches sind:
Jedes Kind kann schlafen lernen. Sagt ja der Titel schon.
Hierbei wird aber den Eltern die schuld in die Schuhe geschoben.
Kind schläft im Familienbett? Nimmt den Schnuller? Schläft nur auf dem Arm ein? Oder nur an der Brust oder mit der Flasche?
- Klar, die Eltern sind Schuld und haben dem Kind diese Eigenart angewöhnt.

Also das Prinzip funktioniert so:

Es wird den Eltern geraten, dass sie das Kind schreien lassen sollen.
Aber kontrolliert. ;-)

Der Ablauf des Behandlungsplanes sieht so aus:
Feste Essens- und Schlafenszeiten. Nachts "braucht" ein Kind ja kein Essen mehr. (Stimmt nicht, gibt genug Erwachsene, die auch nachts Essen und Trinken)

Einschlafhilfen werden weggenommen. Einschlafstillen, Tragen, Fläschchen dürfen nicht mehr statt finden

Das Kind muss allein und wach ins große Bettchen gelegt werden.
Die Autoren schreiben hier sogar, dass das Kind anfangen kann zu weinen.
Konsequenz: 3 Minuten schreien lassen. Dann rein gehen.
dann wird das Kind am 1. Tag bis zu 7 Minuten weinen gelassen.

Gefahr hierbei: Kinder haben KEINERLEI Zeitgefühl und auch 3 Minuten fühlen sich wie ne Ewigkeit an.

Das geht so weiter und ab dem 4. Tag muss das Kind jedesmal 10 Minuten weinen gelassen werden.

Also: Schreien lassen nach Plan.
Als Tipp wird gegeben: Nicht auf den Arm nehmen, keinen Nucki geben, keine Flasche geben. Hinlegen und wieder raus gehen.
Baby MUSS ja lernen, allein einzuschlafen. Warum eigentlich? Muss doch ein Erwachsener auch nicht. Der schläft immer mit Partner.

Wenn das Kind schlimmer (die Autoren nennen es wütender) schreit, dann wird das Kind damit bestraft, dass die Eltern nur ganz kurz bei ihm bleiben.

Ziel der Methode ist es, dass das Kind resigniert und nicht mehr schreit.
Dass dabei ne Kinderseele gebrochen wird, vergessen viele Leute, oder denken gar nicht erst weiter drüber nach. Es ist eine wirkliche Qual fürs Kind und wer ein bisschen Grips im Kopf hat, kann sich auch in ein Baby hinein versetzen und stellt ein paar Monate seine Bedürfnisse hinten dran. Leider ist das in unserer Gesellschaft überhaupt nicht Ganz und Gebe.

Das Kind soll am Besten direkt schon alles ALLEIN machen.

Naja, dann wird noch als Tipp gegeben, dass man ein Protokoll über jeden Pups des Kindes führen kann, um die Schlafgewohnheiten zu protokollieren.
Das ist noch das Harmloseste am ganzen Buch. Kann ja nicht schaden, wenn man nen Überblick hat und dann analysieren kann, ob da was schief läuft.

Aber kontrolliertes Schreienlassen? Ne, das bringt den Eltern nur kurze Freude. Mittlerweile sind die Wartesääle der Kinderpsychologen voll mit Ferber-Opfern.

Hier mal ne Rezension von Rabeneltern.org:
http://www.rabeneltern.org/expblog/details.php?id=133

Im Übrigen möchte ich anmerken, dass Professor Ferber, der in dem Buch so gern als Quelle der Maßnahme erwähnt wird, diese Methode schon längst revidiert hat und Verfechter des Familienbettes ist. Passiert schon mal, wenn man als ehemals kinderloser Professor doch auf einmal Kinder hat. ;-)

######

LG :-)

Beitrag von moni04032005 20.09.06 - 12:40 Uhr

Genau! Die Dame war ich.:-D

Beitrag von moni04032005 20.09.06 - 12:38 Uhr

Ich hatte letztens eine ähnliche Frage gestellt.
Ich kann dir nur von dem Buch abraten.
99 % aller Antworten hatten mir auch abgeraten. Einige sogar dringend!

Das Buch kann schlimme Folgen haben für dich und Dein Kind.
Ich selbst habe es nie gelesen aber sehr viele Erfahrungsberichte darüber. Da sind schon so einige kleine Babyseelen daran zu Grunde gegangen, lieber Finger weg!!!

M#blumeni

Beitrag von egoistin 20.09.06 - 12:40 Uhr

vielleicht hilft dir das nicht viel, aber ich denke, jedes kind braucht ein ritual. bei mir siehts so aus:

um 19 uhr spiele ich ein bisschen mit ihr, bade sie (oder auch nicht), singe ihr was vor, rede viel mit ihr und dann leg ich sie meistens auf ihre spieldecke, wo sie die ganzen spielzeuge betrachtet, die da so runterhängen. dann zieh ich ihr den pyjama an. dann um viertel vor 8 kriegt sie das letzte fläschchen und ich lege sie ins bett und sie schläft.

du musst einfach JEDEN TAG das gleiche tun, dann checkt sie es, dass schlafenszeit ist.

Beitrag von raleigh 20.09.06 - 12:46 Uhr

Nennt sich Einschlafritual. :D

Beitrag von ayshe 20.09.06 - 12:47 Uhr

hallo,

ich würde das oder ähnliche schlafdrillmethoden NIEMALS machen!!!


ich weiß, man denkt oft, man könne einfach nicht mehr,
wünscht sich ein ruhiges baby.
ich war auch oft fertig, aber die mühen haben sich gelohnt!
heute ist meine kleine 29 monate und schläft sehr schön.
und das VON ALLEINE!!!
bzw durch die hilfe mit einschlafbegleitung.


über schlaf an sich und seine phasen findest du gute infos in largos "babyjahre" und von sears "schlafen und wachen"

an deiner stelle würde ich versuchen, herauszufinden, wann der beste zeitpunkt ist, wie du ihn erkennen kannst aus dem müdigkeitsablauf,
dann WIE/WOMIT sie am besten einschläft (auf dem arm?) und sie dann begleiten.


hier infos zu jkksl:

http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern2.htm

http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=624431&C...2518322


Ein Text von Birgit Welter (Stillberaterin, LLL) mit Auszügen von Denise Both (Stillberaterin, IBCLC)

„Das Kind wird verwöhnt und verzogen.“

"Ja, das ist jetzt schon total verwöhnt"
"Ihr verzieht das Kind, nachher will es nur noch auf den Arm"
"So lernt das Kind ja nie alleine einzuschlafen, alleine zu spielen, sich mit sich selbst zu beschäftigen ..." "Wie soll das Kind denn seinen Rhythmus finden, wenn Du es ständig mit der herumziehst".
So und ähnlich lauten viele Aussagen wohlmeinender Freunde, Verwandte und auch wildfremder Menschen, von denen man auf der Straße angesprochen wird.
Was ist dran an dieser Theorie, dass das Baby durch die Zuwendung,
die es erhält verwöhnt und verzogen wird?
Bernadette Stäbler beschreibt in ihrem Buch "Mama" die Angst,
sein Kind nicht richtig zu erziehen:
"Und schon ist sie da, diese Angst, sein Kind zu verziehen.
Welche Ursachen hat sie? Denn, wer dieses unschuldige Baby anschaut,
fühlt sich sehr glücklich.
Niemand kann sich vorstellen, dass es eines Tages unerwünschte Handlungen vollbringen wird.
Wenn wir also von "verziehen" sprechen, haben wir ein älteres Kind vor Augen.
Das Kind im Trotzalter, das immer "nein" ruft, läßt seine Mutter denken:
"Was für einen Dickkopf habe ich mir großgezogen. Sicher habe ich es falsch gemacht!"
Ist es wirklich so wichtig, dass unsere Kinder vor der Zeit lernen, alleine zu schlafen, alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen?
Ist es notwendig, dass wir Erwachsenen unseren Lebensrhythmus ändern und an das Baby anpassen, damit sich das Kind gut entwickelt?
Auch hierzu möchte ich wieder aus dem Buch von Bernadette Stäbler zitieren:
"In vielen ursprünglich lebenden Kulturen, die wir "primitiv" nennen, wurden inzwischen Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse eine Umwälzung unserer Ansichten über die herkömmliche Kindererziehung mit sich brachten.
Ich möchte eine afrikanische Studie herausgreifen und vereinfacht darstellen:

Die erste Gruppe gebar ihre Babys zuhause und ließ diese keinen Moment allein.
Geborgen bei der Mutter, wurden sie nach Bedarf gestillt und mussten niemals schreien.
Bald ging die Mutter wieder auf das Feld, um die gewohnte Arbeit zu verrichten, das Neugeborene in ein Tragtuch geschlungen.
Die Kontrollgruppe bekam ihre Babys im Krankenhaus mit aller medizinischen Hilfe, einschließlich schmerzlindernden Medikamenten.
Gleich nach der Geburt wurden Mutter und Kind getrennt, um zu ruhen.
Die Babys bekamen Fläschchen und Schnuller, weil dies "das Moderne" war.
Daheim schliefen die Kinder in ihrem Bettchen, in ihrem eigens dafür hergerichtetem Zimmer.
Allein, ohne Körperkontakt. Alles ging recht zivilisiert zu, nämlich nach einem genauen Zeitplan, denn die Kinder sollten sich früh an ein geordnetes Leben gewöhnen und weder kleine Tyrannen noch nervös werden.
Ein Jahr später offenbarte sich das Unerwartete:
Die Kinder der ersten Gruppe waren in allem den anderen voraus: Sie waren intelligenter in ihren Verhaltensweisen und auch viel sozialer eingestellt, selbst die körperliche Entwicklung war besser, obwohl sie die ganze Zeit "festgebunden" waren.
Ähnliche Ergebnisse ergaben vielseitige Studien in den verschiedensten Kulturkreisen.
Wenn wir versuchen, dies mit einer natürlichen, einfühlsamen Intelligenz nachzuvollziehen, wissen wir, warum das Ergebnis so ausfallen musste.
Das Baby fühlt sich bei seiner Mutter geborgen.
Es muss seine Kräfte nicht für das Weinen verbrauchen.
Der mütterliche Körper gibt ihm Wärme.
Wenn das Baby sich an seine Mutter schmiegt, fühlt es ein wenig von dem Glück, das es neun Monate lang im Mutterleib haben durfte.
Es kennt von daher ja auch schon die Herztöne seiner Mutter, es kennt sogar schon ihre Stimme und nun sieht es endlich ihr Gesicht, ihre Augen und darf an der Brust trinken, wenn es möchte.
Das ist das Glück, die mütterliche Liebe, die Impulse gibt für die Intelligenz und das soziale Verhalten. Wenn das Baby sich an die Körperbewegungen der Mutter anpassen muss, während sie ihre alltägliche Arbeit verrichtet, übt es in wundervoller Weise seine Muskeln und den Gleichgewichtssinn." (Aus: Denise Both: "Tragen")

In einem amerikanischen Buch über die Entwicklung von Kindern (Aldrich: "Babys are Human Beeings"') habe ich einmal den wichtigen Satz gefunden
"Damit Kinder sich gut entwickeln können, sind liebevolle Fürsorge und ein beständiges, direktes Eingehen auf ihre Bedürfnisse so ausgesprochen wichtig".
Das steht zwar manchmal im Widerspruch zu unserem "modernen, westlichen" Lebensstil, aber es zahlt sich langfristig aus.

Es ist ein seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen bewährtes "Mittel" ein Kind an der Brust zu beruhigen und zum Einschlafen zu bringen.
Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden.
Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses "natürliche" Verhalten des Kindes nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem:
Babys und Kleinkinder wissen nicht, was zur Zeit "Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben und Eltern, die nicht in das "Schema der derzeitigen Mode" passen, werden verunsichert.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass niemand fragt
"Wann muss das Kind selbstständig atmen lernen" oder
"Wann muss das Kind frei laufen können"?
Beim ersteren geht jeder davon aus, dass dies eine Fähigkeit ist, die ein gesundes Kind selbstverständlich beherrscht und bei zweiten wird eine große Zeitspanne von vorneherein als normal angenommen.
Nur beim Schlafen, da wird dem Kind nicht die Kompetenz zugestanden, dass es auch diese Fähigkeit selbst und in dem für es passenden Tempo entwickeln wird.
Da wird immer wieder behauptet, dass die Eltern das Kind entsprechend "trainieren" müssen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt noch jedes Kind aus dem Bett der Eltern ausgezogen ist und zwar lange vor der eigenen Hochzeitsnacht :) . Die Zweifler und all die, die meinen, dass sie es besser wissen, kannst Du ja mal fragen, ob sie gerne alleine schlafen und ob sie der Meinung sind, dass sie ihren Partner "verwöhnen" (im Sinne von "verziehen"), wenn sie gemeinsam in einem Bett, vielleicht sogar aneinandergekuschelt, schlafen.

Um Menschen bewusst zu manipulieren, muss ein gewisses logisches Denkvermögen und auch bereits eine vorausschauende Denkweise vorhanden sein. Über beides verfügt ein Baby oder Kleinkind noch nicht, denn es kennt noch keinen Zeitbegriff und es hat auch noch keine zielgerichteten Gedankenfolgen wie sie erforderlich sind, um den Eltern "auf der Nase herumzutanzen".

Es ist deshalb auch nicht möglich ein Baby zu "verwöhnen" im Sinne von "verziehen".
Ohnehin ist verwöhnen ja nichts Negatives.
Freuen wir uns nicht alle darüber, wenn uns jemand verwöhnt, will heißen etwas Gutes tut.
Verwöhnen ist nichts anderes als jemandem etwas Gutes tun, dafür zu sorgen, dass er sich wohl fühlt und das ist etwas Positives.

Largo, Buch „Kinderjahre“:
„Manche Erwachsene befürchten, ihr Kind zu verwöhnen, wenn sie auf seine Bedürfnisse allzu rasch eingehen.
Sie meinen, das Kind immer wieder hinhalten zu müssen, damit es nicht allzu verlangend oder gar aufsässig wird.
Das Gegenteil ist richtig.
Wenn man ein hungriges Kind vertröstet, wird sein Hunger nicht kleiner werden.
Nur wenn es Essen bekommt, hört es auf, nach Nahrung zu verlangen.
Genauso ist es auch mit den emotionalen Bedürfnissen.
Erst wenn das Verlangen nach Nähe und Aufmerksamkeit gesättigt ist, klingt es ab.
Kein Kind ist unersättlich in seinen Ansprüchen. Ein Kind verlangt nicht mehr Geborgenheit, als es braucht.


von Biggi Welter zum „Einschlafstillen“ und „Allein einschlafen“
http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard...rum=129



http://www.continuum-concept.net/familienbett/ferb...ni.html

Seabrook
http://www.continuum-concept.de/ferberkompl.htm

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafe...d.shtml
http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafe...d.shtml
http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.p...rum=155
http://www.rund-ums-baby.de/forum/mebboard.php3?st...rum=100
http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard...rum=110
http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard...rum=129
http://www.trostreich.de/Service/Rezension/Rezensi...n2.html
http://www.allattiamo.it/ferberd.htm
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&b...=992926
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&b...1294504
http://www.attachment-parenting.de/baby/zusammen_s...fen.htm
http://www.rabeneltern.org/foren/forumextern/viewt...?t=7509
http://pb1.forenshop.net/cgi-bin/forenserver/foren...ad=4689
http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern3.htm


biggi welter
http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard...rum=129



lg
ayshe

Beitrag von noni1975 20.09.06 - 12:52 Uhr

Ich kann Dir mal schreiben wie wir das gemacht, weil uns kleiner auch nur auf dem arm eingeschlafen ist in dem ich ihn in den schlafwiegen musste oder mit im stunden lang auf dem Arm in der Wohnung rumlaufen musste.#schwitz

Irgendwann hat es mir auch gelangt und hab dann folgendes gemacht(auch wenn viele die Methode kritisieren)

Essen gegeben noch mit ihm geschmust und dann hab ich ihn ins Bett gelegt.
Hab ihm noch mal über den kopf gestreichelt und ihm einen Gute Nacht Kuss gegeben.

Dann bin ich raus, er hat natürlich geheult.......bin nach ca. 2min
wieder rein hab ihm sein schnulli gegeben wieder über den Kopf gestreichelt ihn beruhigt und bin dann wieder raus.
Hab das vielleicht so alle 2min. wiederholt.
Nach ca. 8 min ist er eingeschlafen.

Das gleiche habe ich dann jedesmal gemacht wenn er Müde war, also auch Tagsüber.

Nach 2 Tage ist er von alleine eingeschlafen wenn ich ihn ins Bett lege, macht jetzt manchmal noch so jammer geräume, aber heult nicht mehr.

Also bei uns hat das super geklappt.

Im Elternbett schlafen zu lassen halte ich nichts davon, weil ich das bei meinem großen schon gemacht habe, und das ende vom Lied war, das mein Sohn bis zu seinem 7 Lebensjahr im Elternbett noch geschlafen hat. Sobald er in sein Bett sollte hat er geheult.
Beim 2 war ich gott seih dank konsekwender!(keine Ahnung wie das geschrieben wird)

Hoffe Dir etwas geholfen zu haben

Gruß Noni + Raphael 5 Monate der alleine einschläft und keine Schaden davongetragen hat.;-)

Beitrag von frosti1977 20.09.06 - 12:52 Uhr

Hallo,

uns hat das Buch geholfen. Jetzt könnt ihr mich alle beschimpfen.
Ich stand für meine Zwillinge mehrmals in der Nacht auf, um ihnen den Schnuller wieder in den Mund zu drücken und tagsüber wollten sie gar nicht mehr schlafen. Das war zu viel, für mich und auch für die beiden. Sie waren nur noch schlecht gelaunt und total übermüdet.
Dass die Einschlafhilfen weggenommen werden, stimmt so nicht. Wir haben tatsächlich den Schnuller weggenommen und ihnen statt dessen ein Kuscheltuch gegeben. Die Einschlafhilfe wurde also nur ersetzt. Seit der ersten Nacht ohne Schnuller schliefen sie durch. Sie wachen erst so gegen fünf auf, weil sie Hunger haben. Dann kriegen sie natürlich auch was.
Ich denke, jeder muss für sich selbst entscheiden. Uns hat's geholfen.

Liebe Grüße,

Françoise

Beitrag von uschi3 20.09.06 - 12:57 Uhr

Hallo!
Ich leide mit Dir #heul
Bei uns ist es das Gleiche. Unsere Kleine, 5 Monate & 1 Woche, schreit sich auch immer in den Schlaf - meist streßt sie sich dabei so rein daß sie am Ende patschnaß geschwitzt einschläft.
Ich hab' zwar mittlerweile ein Einschlafritual mit ihr angefangen in der Hoffnung auf Besserung, aber es hat bis jetzt noch nicht wirklich was gebracht. Aber ich geb' die Hoffnung einfach nicht auf. Manchmal denk ich mir auch daß sie evtl. ja auch nur 'Dampf ablassen' muß bevor sie ruhig schlafen kann.
Von dem Buch halt ich nichts. Ich find es einfach nur brutal ein Kind alleine schreien zu lassen.
Meine Kleine bekommt von mir immer Körperkontakt wenn sie schreit. Ich glaube ich könnte nichts Schlimmeres machen als sie mit ihrem Schreien alleine zu lassen.
Kopf hoch, ich bin mir sicher daß unsere Kleinen es irgendwann bestimmt einmal schaffen auch ohne großes Schreien in den Schlaf zu finden #herzlich

Beitrag von 110385 20.09.06 - 13:08 Uhr

Wow, noch ein Baby was vorm einschlafen schreit?! Das tröstet mich aber ;-)
Vom schreien lassen halte ich eigentlich auch nix. Deshalb quäle ich mich ja schon 6 Monate ;-)#schmoll
Das Problem ist das Emily brüllt, als würde sie jemand umbringen wollen. Es ist nicht nur ein Gemecker. Und Einschlafhilfen wie Schnulli will sie auch nicht. Sie ist so wütend vorm einschlafen, da könnt der Weihnachtsmann vor ihr stehen und es wäre ihr scheissegal ;-).
Aber du hast recht. IRGENDWANN hört das mal auf!
Wünsche dir viel Kraft :-)

Beitrag von binna1 20.09.06 - 13:08 Uhr

Bei uns hat es ware wunder vollbracht. vanessa ist seitdem sehr ausgelichen. sie schläft ohne hilfsmittel ein. ich lege sie ins bett sage gute nacht und das wars. nach 5 bis 10 minuten schläft sie und seitdem auch durch. wenn du interesse an dem buch hast ich habe es als pdf.

sabrina

Beitrag von 110385 20.09.06 - 13:10 Uhr

Dankeschön!
Kanst du es mir schicken? Würde es mir mal aus Neugier durchlesen.

Beitrag von cheery75 20.09.06 - 13:27 Uhr

huhu sabrina,

darf ich mich dem anschliessen?
würde es auch sooo gerne mal lesen.
vielleicht kannst du es mir ja auch mal schicken.
urbia@rotti.net
würde mich echt freuen.

lg cheery

Beitrag von michi0512 20.09.06 - 13:31 Uhr

nette HP :-p

Beitrag von cheery75 20.09.06 - 13:41 Uhr

oh dankeschoen!!!!!!!!!
das tolle ist die zwei mäuse verstehn sich echt super ;-)
schau mal in der vk da ist der link zu tyras seite da sind tolle bilder

lg cheery




















de















Beitrag von michi0512 20.09.06 - 14:33 Uhr

haben auch ne rottimausi....

sie und der kleine haben sich ganz dolle lieb. vorallem sie ihn ^^

Beitrag von lady_chainsaw 20.09.06 - 13:17 Uhr

Dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu ;-)

Information über Prof. Ferber:
Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat.
Dabei betonte er:
1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein
und
2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen.

Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus:
Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen. Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=search&s=ferber

http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/liebesstrategien/steinzeitbabys.xml

http://www.rabeneltern.org/schlafen/ammenmaerchen/schlafen-amm.shtml

http://www.continuum-concept.de/ferberkompl.htm

http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html

http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=35557&forum=110

http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E34AA96EBFC3F4F64941A3AB8036D08A9~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

http://www.familienbett.de/

http://www.psy-mayer.de/begriffe/bett1/bett1.htm

http://tcgrabs.oca.ch/wolf-baer/Fakten%20des%20Kinderschlafs.pdf


Interview der Zeitschrift „Eltern“ mit Stephan Valentin (Autor von „Mein Kind schläft durch“)

http://www.eltern.de/mein_baby/baby_alltag/interview_valentin.html


Ach so: meine Tochter hat die ersten 7 Monate auch nur im Lullababy geschlafen oder wenn ich auf dem Pezzi-Ball saß #schwitz

Von einem auf den anderen Tag konnte ich sie hinlegen ohne dass sie schrie.#huepf

Seit dieser Zeit wird Luna jeden Abend in den Schlaf begleitet #freu

Wie ist es, wenn Du Dich zusammen mit ihr hinlegst und sie ganz doll bekuschelst? Luna braucht heute noch ab und an mal Ganz-Körper-Kuscheln - meist reicht ihr aber Händchen-Halten.

Gruß

Karen + Luna (3 Jahre)

Beitrag von meinengelchen2005 20.09.06 - 14:08 Uhr

Hi,

das ist hier ein leidiges Thema. Die Meinungen gehen hierbei ganz weit auseinander.
Uns hat diese Buch geholfen. Auch wenn mich hier jetzt einige beschimpfen werden, aber es ist meine eigene Meinung und alles andere ist mir egal. Mara ist immer auf unserem Arm eingeschlafen. Es war irgendwann die Hölle. Jede Stunde ist sie wach geworden, sie hatte selber keinen erholsamen Schlaf mehr hat tagsüber nur geweint. Hat garnicht mehr gelacht.
Eines Tages habe ich sie dann einfach, wie hier einige schreiben, in ihr dunkeles großes Bett gelegt, ALLEINE. Sie hat zweimal geweint, nicht geschrien. Von da an konnt sie alleine schlafen in ihrem Bett.
Ich habe das Buch gelesen und kenne mittlerweile viele die nach dem Buch gehandelt haben und das mit Erfolg.
Ich bitte nun die anderen ihre Komentare mir gegenüber doch bei sich zu behalten. Es ist meine Meinung die ich hier vertrete. Übrigends hat Mara keinen Schaden oder ähnliches davon getragen und ich kann das Buch weiter empfehlen.

Beitrag von kleinesuse_21 20.09.06 - 14:47 Uhr

Hallo

Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde, ich habe dieses Buch auch gelesen und mich ungefähr daran gehalten.
Bei Lea war es so, dass sie nur auf dem Arm einschlafen wollte und nach einer Stunde wieder wach wurde(abends) und erst mit uns ins bett ist.
Ich hatte irgendwann ehrlich gesagt die Schnauze voll gehabt, denn sie hat auch nachts nicht geschlafen und war jede Stunde wach.
Also hab ich das Buch gelesen, obwohl hier total von abgeraten wird und es geschrieben wird, dass die kinder stundenlang schreien usw. Das stimmt überhaupt nicht.
Ich aber kann sagen, dass bei unserer Tochter kein Gebrüll war, lediglich nur ein kurzes weinen und das hat nichts mir verlassen sein zu tun gehabt.
Nach 15 min. hat sie geschlafen. Wir haben dieses"Programm" 2Tage gemacht, seit dem schläft lea allein ein und eigentlich auch durch.
Ich finde es nur nicht gut, wenn man dieses "programm" bei so kleinen Babys macht, denn die Brauchen ihre Mutter und wenn die weinen ist es weil die Mama fehlt.
Ich würde es auch beim nächsten Kind wieder machen, aber auch erst ab ca. 10 Monaten, denn da wissen die meisten schon, wo der hase langläuft

Gruß Suse und Lea *27.10.2005