hallo Stillmamis, wie oft und wie lange stillen und frage wegen Blähun

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von carmenal 20.09.06 - 12:37 Uhr

hallo Stillmamis,
mein kleiner ist heute 3 Wochen alt.Da er gut im Futter steht, soll ich ihn laut meiner hebamme max alle 3 Stunden anlegen. Tagsüber funktioniert es so lala, alle 2,5-3 Std, nachts aber kommt er alle 1,5 - 2 Std, obwohl ich ihm erst die eine, dann wickeln damit er wieder wach wird und dann die andere, die er vor Müdigkeit nur antrinkt gebe.
Was kann ich tun um nachts die Stillzeiten zu verändern ohne die halbe nacht ein schreiendes Baby durch die Wohnung zu tragen? Schnuller funktioniert nachts nicht so gut, weil er ihm aus dem Mund fällt und er dann schreit.

Nächstes Problem, Blähungen?
Was tut ihr dagegen. Meiner bekommt Sab tropfen, pflanzliche Zäpfchen ( alles bei Bedarf) , sein Kirschkernkissen , viel Liebe und Kuscheleinheiten. Flieger, herumtragen usw,

Danke an alle antworten

Beitrag von pialogo 20.09.06 - 12:52 Uhr

hi,
nur so eine idee: vielleicht musst du ihn doch tagsueber oefter anlegen?
ich stille meinen kleinen tags so alle 1,5 - 2h und leider abends fast nonstop. dafuer schlaeft er meistens nachts 3 manchmal 4h am stueck (zumindest 1x, dann 2-3h). er ist jetzt 5 wochen alt.
ich koennte mir denken, wenn er tags mehr bekommt, dass er nachts dann laenger durchhalten kann.
blaehungen: bei meinem hilft babymassage gut und die beinchen bewegen (richtung kopf, fahrradfahren usw).
viel glueck, liebe gruesse von pia

Beitrag von sunflower.1976 20.09.06 - 12:52 Uhr

Hallo!

Ehrlich gesagt...ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Du so ein kleines Baby an irgendwelche Stillzeiten gewöhnen sollst. Meine Hebamme UND eine Stillberaterin sagten unabhängig voneinander, dass man die Kinder ab besten nach Bedarf stillt, also dann, wann sie Hunger haben. Das hat bei uns gut geklappt und die Stillabstände haben sich von alleine und ohne Weinen verlängert.

Gegen Blähunge hilft es auch, das Bäuchlein im Uhrzeigersinn zu massieren, am besten mit speziellem Öl (gibt´s beim DM, Namen weiß ich nicht mehr). Du kannst auch selber Fencheltee trinken, die Wirklstoffe gehen in die MuMi über.

Alles Gute!
LG Silvia

Beitrag von carmenal 20.09.06 - 12:58 Uhr

ich will meinen kleinen ja nicht an zeiten gewöhnen, meine Hebamme meinte nur ich soll ihn nicht so oft anlegen ( alle 1,5-2 Std) da er jetzt schon 4700gr hat, also 2,5 Wochen nach der Geburt schon 600 gramm zugenommen, also er bekommt mehr als genug zu trinken. ich sollte die Abstände bei mind. 2,5-3 Std halten. aber es funktioniert nicht so daher bat ich um Meinungen, Ratschläge und Tipps

Beitrag von sunflower.1976 20.09.06 - 13:08 Uhr

Hallo!

Ein Stillkind kann nicht "überfüttert" werden.
Die Stillabstände verlängern - v.a. bei so jungen Babys - ist schon ein Stillen nach der Uhr und nicht mehr nach Bedarf. Da kann es, wenn man Pech hat, zu einem Nährstoff-Mangel kommen oder die Brust produziert plötzlich weniger Milch.
Die Aussage einer Stillbberaterin war, dass Stillabstände von 2 Stunden in dem Alter völlig normal und richtig sein.Das ist nur meine Ansicht zu dem Thema...sorry!

LG Silvia

Beitrag von raleigh 20.09.06 - 17:30 Uhr

Dass es nicht funktioniert, ist kein Wunder. Bei so jungen Babys wird ja deshalb auch das Stillen nach Bedarf empfohlen, weil:
1) sie nehmen, was sie brauchen
2) sie Nähe und Geborgenheit suchen
3) sie damit auch ihren Durst löschen (stell dir vor, du hast Durst und irgendwer verbietet dir das Trinken)
4) weil man sie nicht überfüttenr kann, manche Kinder sind halt schwere - das verwächst sich, du musst ihn deshalb nicht direkt auf Diät setzen.

Beitrag von freefallinggirl 20.09.06 - 13:01 Uhr

Hallo Carmen,

bei so einem Rat stellen sich mir direkt die Nackenhaare auf :-[ denn 1. die Brust ist nicht nur Nahrungsquelle, sondern auch Trostspender und Sicherheitszone für ein Baby und 2. kann man ein Kind, das bei Bedarf angelegt wird nicht überfüttern. Jedes Kind nimmt anders und in seinem ganz eigenen Rhythmus zu. Wenn du jetzt streng nach der Uhr anlegst, kann sich die Milchmenge unter Umständen verringern. Also laß den Quatsch und vertraue deinem Kind, daß es sich nur das holt, was es braucht. #herzlich

Gute Tipps und moralische Unterstützung findest du auch bei www.stillclub.org oder telefonisch bei 01805 STILLEN.

Ganz liebe Grüße
Claudia mit Laura (25 Monate) und Simon (26 Tage)