Eileiterschwangerschaft

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von tatjana34 20.09.06 - 19:43 Uhr

Hallo! Ich hatte Ende Juli eine Eileiter- oder eventuell Bauchhöhlenschwangerschaft, Ich hatte eine Bauchspiegelung und bekam auch noch eine Methotrexatbehandlung, weil das hcg nicht zurückging. Soweit meine Vorgeschichte.
Jetzt könnten wir eigentlich wieder üben, aber ich habe eine panische Angst, dass sich das ganze wiederholt und ich diesmal vielleicht auch noch einen Eileiter verliere oder mich vielleicht ganz vom Kinderwunsch verabschieden muss.
Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemachtß Freue mich über jede Antwort.
L.G. Tatjana

Beitrag von silkesommer 20.09.06 - 20:15 Uhr

Wie lange musstest du MTX nehmen???

lg

silke

Beitrag von tatjana34 21.09.06 - 17:27 Uhr

Hallo Silke!
Es war eine einmalige Infusion.
Tatjana

Beitrag von andrea2912 20.09.06 - 20:37 Uhr

ja ich liebe Tatjana,

im April 06. Bei mir musste das Ei aus dem EL entfernt werden - bei dir scheint es ausschließlich medikamentös gewesen zu sein, oder irre ich?
Egal, jedenfalls habe ich volles Verständnis für deine "prophylaktische" Panik vor einer erneuten EUG.
Nur, hilft dir diese Angst nicht weiter, im Gegenteil, sie wirkt sich auch wieder auf Geist und Körper aus.
Vielleicht solltest du erstmal noch etwas auszeit nehmen und warten, bis dein Kinderwunsch wieder überhand nimmt. So war es bei mir jedenfalls...ich hatte solche Angst, dass ich erstmal nicht schwanger werden wollte. Inzwischen habe ich mich beruhigt, will wieder ganz entspannt warten können.
Um dich hoffentlich ewas zu beruhigen, die Wahrscheinlichkeit erneut eine EUG zu haben ist eher gering, zumal du nicht einmal operiert wurdest (dein EL also keine zusätzlichen OP-Narben aufweist).
Mir hat das Internet auch sehr geholfen - es gibt nämlich garnicht so selten eine EUG. Schau doch mal unter www.eileiterschwangerschaft.de
Sehr nette, verständnisvolle Ebene dort!

Ich wünsche dir viel Kraft, neuen Mut und alles Liebe!!#klee

Andrea

Beitrag von tatjana34 21.09.06 - 17:32 Uhr

Liebe Andrea!
Danke für deine Antwort. Der linke Eileiter wurde bei mir geöffnet, weil eine kleine Ausbeulung da war, aber es war wohl nicht die richtige Stelle. Nach der Methotrexatgabe wurde dann am rechten Eileiter oder Eierstock per Ultraschall etwas festgestellt, was von einem eingebluteten Eileiter bis zu Zysten alles sein kann.
Hoffentlich klappt bei dir alles und du wirst bald schwanger!
Liebe Grüsse
Tatjana

Beitrag von hahahi 20.09.06 - 20:42 Uhr

Also ich wuerde sagen Kopf hoch. Ich hatte ebenfalls eine Eileiterschwangerschaft und auch einen Eileiter verloren. Aber ich wusste damals nicht, dass ich schwanger war und bin trotz grosser Schmerzen und drei Wochen Schmierblutungen auch nicht zum Arzt. Du bist ja jetzt entsprechend aufmerksam und da wuerde Dir das nicht passieren. Vor 2 Jahren wurde ich trotzdem wieder problemlos schwanger. Die Eileitergeschichte ist inzwischen vergessen, auch wenn ich damals sehr darunter gelitten habe. Die Aerzte haben damals immer gesagt, wie viele Patientinnen sie kennen, die trotz eines Eileiters Kinder bekommen. Ich habe nie daran gezweifelt und selbst wenn, heisst das ja nicht, dass Du unfruchtbar bist, es bliebe dann immer noch kuenstliche Befruchtung.

Beitrag von tatjana34 21.09.06 - 17:35 Uhr

Liebe hahahi!
Wie schön, dass du ein Kind hast. Natürlich haben mir die Ärzte auch gesagt, dass es problemlos klappen könnte, aber die Angst bleibt.
Liebe Grüsse
Tatjana

Beitrag von njusi22 20.09.06 - 20:50 Uhr

Hallo!

Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen!

Hatte die gleiche Geschichte wie du, Bauchhöhlenschwangerschaft und dann eine BS.

Mir wurde die Zyste mit eingenistetem Ei entfernt, und nun ist mein HCG-WErt wieder leicht gestiegen. :-[

Diese Methotrexatbehandlung, wie läuft die ab? Sind das Tabletten?

Mir wurde gesagt, wenns am Freitag bei der Kontrolle wieder gleich ist, müßte ich was nehmen.

Hat man danach Schmerzen?

Lg Birgit

Beitrag von tatjana34 21.09.06 - 17:37 Uhr

Liebe Birgit!
Habe dir in deinem Thread geantwortet. Es ist wirklich nicht schlimm und du bist auf der sicheren Seite!
Liebe Grüsse
Tatjana

Beitrag von pipim 20.09.06 - 21:50 Uhr

Servus Tatjana,

zunächst mal Kopf hoch.

Es heißt das Frauen die schonmal eine Ess hatten, erhöhtes Risiko dazu haben.

Aber hier posten sooo viele Mädels, wo es dann beim zweiten Mal geklappt hat, das ich da nicht wirklich drann glauben kann.

Gegen die Angst kann dir Bryophyllum helfen, das wird in solchen Fällen oft angewandt.

Bitte sprich mit einer ausgebildeten Apothekerin darüber, sie kann dir alles genau erklären, was Wirkung und Anwendung betrifft.

Ich halte nicht viel von Selbstmedikation, es geht hier ja nicht um einen Schnupfen.

Ich drück dir ganz doll die Daumen und wünsch dir alles gute.

Liebe Grüße

Pipim#blume und #baby 7+1


Beitrag von tatjana34 21.09.06 - 17:40 Uhr

Liebe Pipim!
Danke für deine Antwort. Von Medikamenten zur Beruhigung halte ich eigentlich nicht soviel, weil die Angst nur betäubt wird. Ich muss wahrscheinlich wirklich noch etwas warten und die Sache als solches besser verarbeiten.

Liebe Grüsse
Tatjana

Beitrag von kimmi2 21.09.06 - 09:46 Uhr

Hallo Tatjana,

erinnerst du dich noch an mich? Ich hatte ungefähr zur gleichen Zeit wie du eine Eileiterschwangerschaft. Mir wurde auch Ende Juli Methotrexat gespritzt. Übt ihr jetzt wieder? Ich wollte noch einen Monat warten, da man ja drei Monate nach der Behandlung nicht schwanger werden soll. Aber es fällt so schwer... Mein Frauenarzt meinte, eigentlich könnte man sogar schon nach einem Monat wieder loslegen, aber auf dem Beipackzettel steht ja was anderes... #gruebel Was hatte denn dein FA gesagt?

Klar habe ich auch angst, dass es nochmal eine Eileiterschwangerschaft werden könnte, aber irgendwie bin ich recht positiv eingestellt. Wir werden es einfach versuchen. Beeinflussen kann man es ja eh nicht.

Viele Grüße
Kimmi

Beitrag von tatjana34 21.09.06 - 17:50 Uhr

Liebe Kimmi!
Ja, mein FA hat auch gesagt, ein Monat Wartezeit wäre ausreichend. Wir wollen jetzt wieder anfangen zu üben. Hattest du auch eine Abbruchblutung? Ich hatte 14 Tage Blutungen und zwei Tage später war der Wert bei Null!
Leider wurden bei mir noch Zysten oder es kann auch ein eingebluteter Eileiter sein festgestellt. Um es genau sagen zu können müsste nochmal eine BS gemacht werden. Das hat mich natürlich noch mehr verunsichert.
Drücke dir die Daumen.
Liebe Grüsse
Tatjana

Beitrag von kimmi2 21.09.06 - 18:56 Uhr

Ich hatte direkt nach der OP meine Blutung, das war Anfang Juli. Dann ist ja der hcg-Wert wieder gestiegen und ich bekam die Spritze. Ich warte immer noch auf eine Blutung... War schon beim FA und der meinte, das wäre normal, da der hcg-Wert ja solange erhöht war.

Das mit der Zyste tut mir leid. Was sagt denn dein FA? Ist eine BS sinnvoll?

Viele Grüße
Kimmi

Beitrag von tatjana34 23.09.06 - 22:23 Uhr

Hallo Kimmi!
Wenn es nur Zysten sind ist ja alles in Ordnung, aber Angst habe ich davor, dass es ein eingebluteter Eileiter ist. Der wäre dann höchstwahrscheinlich unbrauchbar. Aber im Moment heisst es erstmal wieder üben und testen. Aber ich habe noch nicht den nötigen Mut dazu.
Hat sich dein Zyklus noch nicht wieder normalisiert? Drückr dir die Daumen, dass das bald wieder wird!#blume
Tatjana