Grenzsteine nicht auffindbar?!

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von sunnyt 20.09.06 - 21:34 Uhr

Guten Tag liebe Forumleser!

Nachdem wir nach 1,5 Jahren nun endlich unsere Baugenehmigung in Händen halten haben wir schon das nächste Problem - unsere Grenzsteine sind nicht auffindbar und zwar nur auf einer Seite des Grundstücks... Leider wurde dort vor ca. 40 Jahren ein Betonfundament für einen Zaun gegossen und diese Steine eingegraben oder entfernt... Die Eigentümer sind verstorben und das Haus hat einen neuen Besitzer...

Gibt es in Bayern oder in den Gemeinden eine Regelung wer für welche Grundstücksgrenze zuständig ist, oder ist es wirklich so, dass wir die Kosten für eine Vermessung tragen müssen??? Zumal dem Vermessungsamt lt. 1997 bekannt ist, dass diese Steine fehlen - leider hat man aber vergessen dies uns mitzuteilen!?

Danke für Eure Antworten!

VG sunnyT

Beitrag von smily2 20.09.06 - 22:34 Uhr

Es wird euch wohl leider nichts anderes übrig bleiben, als die Grenze wiederherstellen zu lassen, da ihr sie für die Absteckung eures Neubaues benötigt.

Beitrag von klaus_ 20.09.06 - 23:15 Uhr

wenn ihr das Grundstück NACH 97 übernommen abt, und dem Voreigentümer bekannt war, dass hier ein Mangel ist, UND er EUch das verschwiegen hat, ist das eine arglistige Täuschung und Betrug.


Dann würde ich dem Voreigentümer gaaanz schnell die Leviten lesen !


Klaus

Beitrag von summerangel 21.09.06 - 10:13 Uhr

so ein quatsch, das ist doch kein mangel und schon gar keine arglistige Täuschung oder Betrug...
meine herren, deine kommentare schiessen doch ziemlich oft über das ziel hinaus.
die grenze muss neu vermessen werden u der grenzstein gesetzt werden - basta. ob man sich dann mit dem voreigentümer einigt wer die kosten trägt ist eine andere sache.

Beitrag von mandy21 21.09.06 - 12:47 Uhr

nochzumal:

hier prasseln ja gleich 3 Rechts"etagen" aufeinander!!

Mangel = Pflicht zur Nacherfüllung etc.
arglistige Täuschung = Vertrag kann angefochten werden
Betrug = Vertrag ist nichtig

!!!

Aber Käse ist es allemal.

Das Katasteramt macht solche Vermessungen. Wie das mit den Kosten ist weiß ich gar nicht ganz so genau. Bei uns haben wir es nicht zahlen müssen weil sowieso eine Neuvermessung fällig war. Das ist ja auch im Interesse der Gemeinde wegen der Grundsteuer und überhaupt wegen den Fluren ihrer Gemarkung.

LG

Beitrag von smily2 21.09.06 - 16:55 Uhr

Auch deine Meinung ist Käse

Das Katasteramt kann auf Antrag eine solche Vermessung durchführen. Diese ist aber genauso Kostenpflichtig, wie wenn man einen ÖBVI (öffentlich bestellten Vermessungsingenieur) beauftragt. In Neubaugebieten kann es sein, dass dies von Amts wegen durchgeführt wird, als Urvermessung sozusagen.
Da das Flurstück der Threadschreiberin aber bereits lange existiert, hat die Gemeinde die Daten des Flurstücks.

Beitrag von mandy21 22.09.06 - 10:04 Uhr

Sag mal merkst du es eigentlich noch??

Hättest du meinen Text wirklich gelesen dann wäre dir aufgefallen das ich dazu geschrieben habe das es bei mir so war!!

Also sowas. Da muss man sich schon blöd anmachen lassen für seine eigenen Erfahrungen! Nix meine Meinung...ERFAHRUNG!!!!

Unser Grundstück existiert schon seit der Jahrhundertwende und es wurde so gehandhabt wie ich es geschrieben habe du Vollprofi!


Beitrag von mikanito 21.09.06 - 16:42 Uhr

Hallo,

wir sind auch am Bauen und beim Vermessen des Grundstücks wurde festgestellt, dass 3 Grenzsteine fehlen. Uns wurde gesagt, dass das in München normal ist...
Zahlen durften wir auch :-(

Grüße