Antibiotika_Abstillen, bitte Hilfe.....

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Beitrag von kaffetante 21.09.06 - 06:25 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich vorgestern nacht im Notdienst einen Nerv im Zahn gezogen bekommen habe, ist nun meine ganze Kieferhöhle entzündet und vereitert. Soll Antibiotika nehmen. Also heißt das Abstillen. Habe es bisher mit homöopathischen Mitteln versucht und es hilft auch ein wenig, aber durch das, dass ich nun schon fast drei Tage nichts mehr gegessen habe, habe ich kaum noch Milch.

Stille noch morgens und abends und zur Zeit einmal nachts. Jetzt steh ich hier echt wie Ochs vorm Berg und hab keine Ahnung, wie ich es anstellen soll. Soll ich ihm die Flasche geben, wenn er dollen Hunger hat, damit ihm keine andere Wahl bleibt (bis dato verweigert er die Flasche)? Wie mache ich das nachts? Ich meine so ein Fläschen machen dauert ja bestimmt 20min bis die entgültig die richtige Temperatur hat, da schläft der ja nie wieder ein?

Oder soll ich versuchen die Produktion wieder anzuregen und auf das Antibiotikum zu verzichten? Mein Zahnarzt bringt mich um - mein Heilpraktiker meint, wir schaffen das ohne. Aber ich kann ja auch bei mir nichts riskieren, ist ja keinem geholfen, wenn ich jetzt wochenlang schlapp bin und die Maulsperre nicht aufkriege.

Liebe Grüße und Danke für jeden Rat#danke

Natascha mit Fabian (*29.12.2005)#baby, der sich gerade mit dem bisschen Brust zufrieden gegeben hat und wieder eingeratzt ist und nun steht die Flasche hier rum und gleich kann ich sie wegschütten und wieder von vorne anfangen....#heul

Beitrag von tagesmutti.kiki 21.09.06 - 06:43 Uhr

Hi,

es gibt Antibiotila die man in der Stillzeit verwenden darf. Die bekommt man zum Beispiel bei Brustentzündungen und Co!!!!!
Versuche soviel wie möglich zu trinken und esse kleine mahlzeiten und wenn es Pudding und Suppe sind reicht das auch!!

Wenn du es weiter versuchen möchtest hole dir die anderen Antis ansonsten musst du wohl auf die Flasche zurückgreifen.

LG KiKi mit Lainie* 08/05/06

Beitrag von niedliche1982 21.09.06 - 07:08 Uhr

Morgen :-)


kiki hat recht, es gibt antibi. die man auch während der stillzeit nehmen kann u. desweiteren mit der falsche nachts ... mach doch einfach eine termoskanne fertig u. stell daneben eine tasse mit kaltem abgekochtem wasser, mische sie zusammen wenn der kleine nachts hunger hat u. ihr müsst keine 20 min. warten ;-) schon mal probiert ob der die flasche mit mumi drin nimmt??? so hab ich die umstellung bei vanessa hinbekommen... jeden tag einen mumi mahltzeit mehr mit falche geben u. irgendwann das milchpulver versuchen!!!

Viel Erfolg #blume

Niedliche+Vanessa 19 wochen #schwitz

Beitrag von uta27 21.09.06 - 08:39 Uhr

Hallo Natascha!

Ein Antibiotikum einnehmen bedeutet nicht abstillen!
Dann muss sich der liebe Herr Dr. mal etwas einfallen lassen und nach geeigneten Präparaten suchen!

Homöopathisch würde ich dir Hypericum in der C200 empfehlen. Einmalig 3 Stück in den Mund, weitere 10 verkleppern und über den Tag verteilt langsam trinken.



hier ist eine Liste, die du zum Arzt mitnehmen kannst.

Mir fiel noch ein, dass es ein Buch gibt: "Spielmann, Schäfer et al., Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit".

dort finden Ärzte auch wichtige Informationen zu Medikamenten, die in der Stillzeit zugelassen sind.

Darüber hinaus informiert auch die embryonaltoxikologische Beratungsstelle Embryotox sehr gut über Medikation schulmedizinischer Präparate in SS und Stillzeit.





Handbuch für die Stillberatung, 1. aufl. September 2000, S. 639, Tabelle 6:
Medikamente, die stillenden Müttern normalerweise verordnet werden können:
Aciclovir keine
Amoxicillin keine
Clindamyzin keine
Erythromycin+ keine
Kanamycin keine
Rifampicin keine
Streptomycin keine
Sulbactam keine
Ticarcillin keine
Tetrazyklin keine, Aufnahme durch den Säugling vernachlässigbar.

Von den aufgeführten Substanzen wurde in der Literatur über die beschriebenen Auswirkungen berichtet oder keine Auswirkungen festgestellt.
Das Wort "keine" bedeutet, daß keine Veränderungen bei dem gestillten Säugling beobachtet werden konnten, während die Mutter die Substanz einnahm.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sich die meisten Literaturangaben auf Einzelfälle oder kleine Fallzahlen beziehen."
+ Substanz reichert sich in der muttermilch an

Ich wünsche Dir gute Besserung, liebe Grüße Uta (mit Stillkind Klara 34mon)