Hilfe wo ist denn meine Milch

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sanne08150 21.09.06 - 07:51 Uhr

Hi,:-)
mein kleiner ist jetzt 3 Monate alt,#huepf und ich habe bis jetzt immer voll gestillt, ;-)aber plötzlich habe ich kaum noch milch.#schmoll#heul#schock Ich kann ihn zwar noch satt bekommen, #schwitzaber vorher hatte ich richtigen Milchstau, #kratzund habe den Rest immer abgepumt und eingefroren. #huepfIhr wisst schon, für später, die eiserne Reserve....#mampf

Aber jetzt, ich habe ja zu tun, dass es langt bis die 4 Std rum sind....#schock

Was kann ich denn da machen???? Habe Angst, dass es nicht mehr reicht, er wird ja schließlich auch größer,..#cool
Danke für eure Hilfe..#danke
Eure sanne mit Mauricio#baby

Beitrag von spiradine 21.09.06 - 08:06 Uhr

Hallo,

hattest Du Streß ??
Außerdem stellt sich dein Miclbedarf auf deinen Kleinen ein.
War bei mir auch mal so, dann habe ich den Rat befolgt was mir hier jemand gab.
Habe mich 2 Tage ausschließlich ums Kind gekümmert Haushalt habe ich sein lassen, immer wieder angelegt, viel getrunken, Stilltee usw., gut gegessen und siehe da die Milch war wieder wie vorher.

Alles gute für Dich...

Beitrag von uta27 21.09.06 - 08:49 Uhr

Guten morgen Sanne!

Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber woran merkst Du, dass du weniger Milch hast?

Du solltest nicht vergessen, dass die Brust sich umstellt und nicht mehr auf Vorrat produziert!
Du bist in den ersten Wochen bzw. auch Monaten ein "Boiler", danach nur noch "Durchlauferhitzer" !!!

Stille einfach weiter nach Bedarf, ohne darüber nachzudenken!
Stell Dir vor, stillen ist wie atmen, das geht ganz von alleine, ohne dass man sich darüber den Kopf zerbricht!

Auch kleine Babys sind schon recht kompetente Persönchen, die sich all das holen, was sie benötigen. Manchmal sind das in Wachstumsschüben stillen alle stunde.

Wenn dein Sohn einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen benötigt oder die Menge der Milch pro Mahlzeit nicht ausreicht, dann wird er dir das durch vermehrtes stillen zeigen. Somit werden die Reserven angezapft, die immer in der Brust sind und somit die Mumiproduktion angekurbelt.
Achte immer darauf, dass er pro Mahlzeit beide Seiten trinkt, um die Milchproduktion an beiden Brüsten aufrecht zu erhalten!

Liebe Grüße, Uta (mit Stillkind Klara 34mon)

Beitrag von mellewtal 21.09.06 - 09:00 Uhr

Hallo Sanne,

mein erster Tipp an Dich: Mach' Dich nicht verrückt! Egal, was andere sagen, das A und O beim Stillen ist, dass Du Dich nicht verrückt machst und immer locker bleibst (was zugegebenerweise manchmal schwieriger ist, als gedacht ... :-)).

Ich habe meinen Sohn auch die ersten sechs Monate voll gestillt und stille ihn neben der Beikost nun immer noch - denn etwas besseres als Mumi gibt es für unsere Kleinen ja nicht.

Bei mir war es ebenfalls so, dass nach ungefähr drei Monaten, die Milch nicht mehr im Überfluss da war und da habe ich mir, genau wie Du, Sorgen gemacht. Meine Hebamme hat mich dann aber beruhigt, denn dass ist ganz normal: So um die 11. Woche stelllt sich die Brust so auf das Kind ein, dass sie sich nicht mehr so gespannt anfühlt sondern weich bleibt - Mumi ist trotzdem fürs Kind genug da.

Ich habe meinen Sohn im 3-Stunden-Rhythmus gestillt und anfangs da hat er immer so um die 10-15 Minuten getrunken, später bis jetzt dann eher so zwischen 25-40 Minuten. Lass Deinem Sohn seine Zeit, die er braucht und er holt sich das, was er benötigt.

Wenn ich was mal abpumpen wollte, dann habe ich meinem Sohn einen Vor- bzw. Nachmittag nur immer eine Seite gegeben, so dass die andere dann schön prall gefüllt zum Abpumpen war.

Mein Tipp an Dich zum Schluss: Glaub' an Dich, Du schaffst das schon! Fang' bloß nicht an nach dem Stillen noch die Flasche zugeben, denn das ist bestimmt der Anfang vom Ende: Für Deinen Sohn wird es bequemer sein die Milch aus der Flasche zu nuckeln als an Deiner Brust saugenderweise zu arbeiten, daraufhin wird Deine Brust weniger Milch produzieren und daraufhin wird Dein Sohn immer mehr die Flasche verlangen - ein Teufelskreislauf.

Kopf hoch, Du schaffst das!
Liebe Grüße,
Iris und Fabian

Beitrag von sparrow1967 21.09.06 - 11:23 Uhr

>>Aber jetzt, ich habe ja zu tun, dass es langt bis die 4 Std rum sind....<<

Du hälst einen 4 Stunden Rhythmus ein?
Leg öfter an- selbst stündliches Stillen ist normal.

Meldet sich dein Kleiner nicht öfter oder stillst du ihn nur exakt nach 4 Stunden erst?

Anlegen, anlegen, anlegen und nicht auf die Uhr schauen!!

sparrow

Beitrag von sanne08150 21.09.06 - 12:22 Uhr

Hi,
ich würde mein Kind ja öfter anlegen, nur hat er eben erst nach fast exakt 4 Std hunger. Was soll ich denn da machen....
hab schon mal früher probiert, aber da hat er gar nicht getrunken, und falls er was getrunken hat, hat er alles wieder rausgespuckt.

Beitrag von thistlejo 21.09.06 - 13:18 Uhr

Wenn du ihn nach bedarf anlegst und der bedarf wirklich alle vier stunden nur ist, dann ist es ja okay. aber stell sicher, dass er sich nicht mit schnuller oder so den hunger wegschnullert, das gibt es auch.

ansonsten mach dir keine sorgen. die anderen haben das mit der umstellung der brust ja schon geschrieben.