Beendigung Elternzeit !!!! erneut SS (lang)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mainroth 21.09.06 - 09:42 Uhr

Hallo Ihr,

habe gestern schon mal gepostet. Habe ein Schreiben von meiner KK bekommen, das mein Arbeitgeber mich nach Beendigung der Elternzeit (morgen) nicht mehr beschäftigen wird, oder so!!! Erstmal großer Schock. Habe dann versucht mich mit meinem AG in Verbindung zu setzten auch weil ich ja wieder schwanger bin. Hab ihn heute endlich erreicht., nun der nächste Schock. Wir hatten tel. vereinbart das ich auf alle Fälle nach meiner Elternzeit wieder bei ihm anfange und er wollte mich auch einstellen wenn ich nur auf Teilzeit komme. Bin nun davon ausgegangen das ich bis zum MuSchu wieder bei ihm arbeite. Nun weiß er davon nichts mehr und diese Gespräche hätten niemals stattgefunden. Er hat nur gemeint ich solle halt morgen nochmals bei ihm vorbeikommen aber er geht davon aus mich nicht mehr bei sich zu Beschäftigen weil ich mich ja nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Was ja so nicht stimmt. Wer weiß rat an wen ich mich wenden kann bzw. welche Rechte ich habe.

LG Sylvia

Beitrag von awapuhi 21.09.06 - 09:46 Uhr

Hi Sylvia,

ich würde direkt einen Fachanwalt für Arbeitsrecht konsultieren und mich nicht auf irgendwelche Diskussionen mit dem AG einlassen.

Das mit der telefonischen Vereinbarung ist natürlich blöd, deshalb immer alles schriftlich fixieren, sonst passiert nämlich genaus das wie Du es jetzt erlebst. Leider Gottes ist der Arbeitsmarkt hart umkämpft und die allerwenigsten AG kennen noch sowas wie Loyalität...

LG
awapuhi

Beitrag von mainroth 21.09.06 - 09:49 Uhr

Hallo awapuhi,

danke für deinen Tip, aber wie ist das mit dem Anwalt habe keine Rechtschutzversicherung und kann mir deshalb auch keinen Anwalt leisten oder bekomme ich irgendwo Zuschuß für den Anwalt?

LG Sylvia

Beitrag von awapuhi 21.09.06 - 09:58 Uhr

Hi Sylvia,

mit den Beihilfekosten kenne ich mich leider nicht aus, aber Du kannst ja mal bei einem Fachanwalt unverbindlich anfragen, die können Dir sicherlich Tipps geben.

Wenn Du tatsächlich nochmal zu Deinem AG zu Gespräch gehst, siehe zu, dass Du einen Zeugen dabei hast, denn Dein AG wird an solch einem Gespräch mit Sicherheit zwei Personen teilnehmen lassen. Kenne solche Szenarien leider auch von meinem AG und rechnet nach Beendigung des Mutterschutz schon mit dem schlimmsten.

LG
awapuhi, 30. SSW

Beitrag von trienchen80 21.09.06 - 10:15 Uhr

Hallo Mainroth !

Kannst dich auch bei dem für deinen Bezirk zuständigen Amtsgericht mal wegen Beratungshilfe erkundigen. Da erfährst du auf jeden Fall was die Kriterien hierfür wären !

Viele Grüsse Melli + Urmelchen (21. SSW)

Beitrag von fraukef 21.09.06 - 09:49 Uhr

Hi Sylvia

ich würde vielleicht beides parallel machen - die idee von awapuhi mit dem Fachanwalt ist nicht schlecht...

Aber vielleicht kannst Du ja trotzdem zu Deinem AG zu dem Gespräch gehen - einfach um guten Willen zu beweisen...

Hmmm - irgendwie war ich bisher immer der (zugegebener maßen wahrscheinlich naiven) Ansicht, dass einen der AG nach der Elternzeit wieder einstellen MUSS... Aber scheinbar ist es so einfach nicht...

Liebe Grüsse und lass Dich nicht unterkriegen,

Frauke

Beitrag von mainroth 21.09.06 - 09:55 Uhr

Hallo Frauke,

hab im Internet etwas gegooglt und dort stand eben auch das das Beschäfftigungsverhältnis nach der Elternzeit vom Arbeitgeber zu den normalen Kündigungsbedingungen endet. Also schriftliche Kündigung mit einem Monat (bei mir). Wenn ich das Arbeitsverhältnis (wenn ich es richtig verstanden habe) nach der Elternzeit beenden hätten wollen, hätte ich 3 Monate vorher kündigen müssen. Ich habe keine Ahnung was ich jetzt machen soll. Hätte ich gestern den Brief nicht von der KK erhalten wäre ich auf die Arbeit gegangen und mich hätte dann dort der Schlag getroffen. Mich ärgert es nur weil er immer gesagt hat und sie kommen wirklich nach der Elternzeit wieder, und sie sind sooo eine gute Arbeitskraft und wenn es nicht Vollzeit klappt dann kommen sie halt nur noch als Teilzeitkraft. Habe aber leider keine weiteren Zeugen und ich glaube nicht das eine meiner Kolleginnen da zu mir halten wird.#heul#heul#heul

LG Sylvia

Beitrag von fraukef 21.09.06 - 10:08 Uhr

Hallo Sylvia

dann wende Dich am besten wirklich schnellst möglich an einen Anwalt - zumindest eine Erstberatung sollte die Welt nicht kosten... Und vielleicht kann der dir ja weiterhelfen.

Klar wenn Du das ganze schriftlich hättest, wäre das VIEL einfacher - wahrscheinlich hätte Dein AG sich dann gar nciht getraut, so etwas abzuziehen...

Im Detail kann ich Dir da leider auch nicht weiterhelfen - ich kenne mich da einfach VIEL ZU WENIG aus. Aber Du solltest auf jeden Fall alles probieren! Selbst wenn er dich nciht wieder anstellt kriegst du so vielleicht zumindest eine Abfindung - und ein gescheites Arbeitszeugnis brauchst Du ja auch noch...

Lass Dich nciht unterkriegen!

Frauke

Beitrag von cateline 21.09.06 - 09:50 Uhr

Hallo Sylvia,
hast du keine Arbeitsvertrag? Da gibt es Kündigungsfristen oder? hast du ihn über die neue Schwangerschaft informiert? Dann hast du ja Kündigungsschutz. Ansonsten bleibt dir nur der Weg zum Anwalt, aber du mußt dir klar sein wie das Arbeitsverhältnis ist wenn du deinen Arbeitgeber verklagt hast. Ich habe das schon zwei mal wegen anderen Sachen getan und auch gewonnen, zum Glück sehe ich meinen Chef nicht oft, aber das Verhältnis zu ihm ist distenziert. schau doch mal auf der Seite von verdi.

liebe Grüße Catelin 26 SSW

Beitrag von ninniya 21.09.06 - 09:50 Uhr

Hallo!

Schön so etwas in der Schwnagerschaft, oder? #liebdrueck
Ich habe zwar gestern Dein Ausgangsposting gelesen, aber nicht, was dann noch so kam.
Wie sieht es denn überhaupt aus mit Kündigungsfrist? Wie lang ist die bei Dir? Wie groß ist denn das Unternehmen? Du selber hast doch noch keine Kündigung erhalten, oder habe ich das falsch verstanden?
Prinzipiell ist es ja so, dass Du dem Arbeitgeber auch erst innerhalb einer bestimmten Frist NACH Kündigung mitteilen kannst, dass Du schwanger bist und dann muss er im Normalfall die Kündigung rückgängig machen. Aber ich suche gerade mal noch, ob ich noch was dazu finde...

LG NinniYa (39.SSW)

Beitrag von trira051974 21.09.06 - 09:51 Uhr

Hallo Sylvia,

also, wende Dich am besten sofort an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Wenn Du in einer gewerkschaft bist, hast Du dort die Möglichkeit, einen Anwalt zu bekommen (ist durch den Beitrag abgedeckt).
Ansonsten kann es sich Dein AG nicht so einfach machen. Du hast erstmal Anspruch auf einen Deinem Letzten Arbeitsplatz gleichgestellten Arbeitsplatz. Und wenn Du schwanger bist, hast Du eh Kündigungsschutz. Von daher würde ich mich an Deiner Stelle ganz schnell an einen Anwalt wenden.

LG Beatrix mit Krümel inside (38+5 / ET-9)

Beitrag von lisasimpson 21.09.06 - 09:53 Uhr

Hallo!

Kannst dich auch mal ans Gewerbeaufsichtamt wenden und ihnen den Fall vorstellen.
Kann schon sein, daß der Arbeitgeber dich nicht mehr einstellen muß, aber das du wieder schwanger bist, kan ner dich auch nicht (so einfach) kündigen.
Besprech das am besten mit einem Fachmann und dann mit deinem AG!

ich drück dir die Daumen
Lisasimpson

Beitrag von mainroth 21.09.06 - 09:59 Uhr

Hallo Ihr,

danke erstmal für eure Antworten, ich habe ja noch nicht mal eine Kündigung von meinem Chef erhalten, habe es durch Zufall durch ein Schreiben meiner Krankenkasse erfahren, denen hat er mitgeteilt das ich eben nicht mehr bei ihm nach der Elternzeit beschäftigt bin. Toll, hab jetzt erstmal ein Attest das ich wieder schwanger bin werde ich ihm bei unserem Gespräch vorlegen. Arbeite leider in einem kleinen Betrieb sind nur 3 Ausgelernt und ein Azubi. Keine Ahnung wie das weitergehen soll. Meine normale Kündigungsfrist beträgt einen Monat.

LG Sylvia

Beitrag von ninniya 21.09.06 - 10:19 Uhr

Hallo Sylvia!

Den Attest würde ich ihm nicht persönlich übergeben (da vermutlich keine Zeugen dabei sein werden), sondern lieber per Einschreiben (eventuell mit Rückschein, dann hast Du einen Nachweis, wann er den Attest erhalten hat). Prinzipiell ist es wichtig, dass Du ihm innerhalb von 2 Wochen nach Zugang der Kündigung mitteilst, dass Du wieder schwanger bist (auch möglichst per Einschreiben). Diese Frist genügt, um den Kündigungsschutz des Mutterschutzgesetztes zu erhalten.
Fälle, wo der Kündigungsschutz nicht greift, sind wohl Kleinbetriebe, "wenn der Betrieb ohne qualifizierte Ersatzkraft nicht fortgeführt werden kann" oder "eine besonders schwere Pflichtverletzung durch die Frau". Ob ein Fall oder gar beide (verspätete Mitteilung der erneuten Schwnagerschaft) bei Dir zutreffen kann ich nicht beurteilen.
Ansonsten sind irgendwelche mündlichen Absprachen mit dem AG ja auch nicht relevant, da Du ja scheinbar ein noch bestehendes Arbeitsverhältnis hast (war also nicht befristet, oder?).

Ich würd Dir auch raten, alles, was Du ihm jetzt mitteilst schriftlich zu machen und Dich an das Gewerbeaufsichtsamt oder Landesamt für Arbeitsschutz zu wenden, um Dir professionellen Rat zu holen. Die andere Seite ist natürlich die, dass es bestimmt nicht angenehm sein wird, dort nochmal irgendwann zu arbeiten.

LG NinniYa

Beitrag von trira051974 21.09.06 - 10:13 Uhr

Hallo Sylvia,

wenn Du keine Rechtsschutz-Versicherung hast und auch nicht in einer Gewerkschaft bist, kannst Du Dich an eine Beratungsstelle für Schwangere (ProFamilia o.ä.) wenden. Die können Dich bezüglich Prozesskostenbeihilfe etc. beraten. Eventuell wäre auch ein Beratungsgespräch beim AA eine Möglichkeiit.
Ist jetzt halt eine Riesenrennerei und wird bestimmt nicht so einfach für Dich.
Lass Dich aber nicht unterkriegen #pro

LG Beatrix mit Krümel inside (38+5 / ET-9)

Beitrag von 99candies 21.09.06 - 10:19 Uhr

Hey Sylvia,

erst mal tief durchatmen.

Es geht hier tatsächlich nicht um "wieder einstellen", sondern dein AG muss dir erst einmal KÜNDIGEN.

Also hast du schon mal auf jeden Fall Anspruch auf Abfindung, wenn er dich kündigt.

Die Frage ist aber tatsächlich, ob er dich überhaupt kündigen KANN, wenn du schon wieder hops bist.

Das glaube ich nicht!

Ich würde mir auch Rat beim Fachanwalt holen oder über
die einschlägigen Foren; wenn du in der Gewerkschaft bist,
wird dir da kostenlos geholfen.

Drück dir die Daumen
Candies

Beitrag von 25067400 21.09.06 - 10:19 Uhr

hi !

ich schreibe jetzt hier als arbeitgeber und werde bestimmt gleich angegriffen. vielleicht sollte man auch mal die andere seite sehen.
du warst mit deinem 1. kind schwanger und bist nun sofort nach ende der elternzeit wieder schwanger. für einen arbeitgeber ist solche eine situation nicht gerade prickelnd, weil du für ihn nicht gerade effektiv einsetzbar bist. er müsste dich wieder für eine kurze zeit einarbeiten, deine vertretung entlassen und dann, wenn du wieder in den mutterschutz gehst, sich wieder um eine neue kraft kümmern und diese wieder einarbeiten (hängt natürlich vom job ab). das ist ein immenser aufwand und kostet auch viel. ich weiß es hört sich nicht fair an und ich bin selber schwanger aber ich habe so was mal mit einer ehemaligen kollegin erlebt. die hat 1 monat wieder gearbeitet und war sofort wieder schwanger. das war für uns alle echt ein schock, weil wieder alles umgemodelt wurde und wieder eine neue kraft eingestellt wurde usw.. warum bleibst du denn nicht zu hause und genießt die zeit mit deinem 1. kind bis das zweite kommt ? wer weiß wie lange du das noch kannst ?

so, nun zur rechtlichen seite. er muß dich wieder einstellen, zwar nicht auf deine alte stelle aber er muß die eine vergleichbare position anbieten. aber: er braucht die keinen teilzeitposten anbieten, dazu ist er nicht verpflichtet. wenn du nur teilzeit arbeiten kannst und er keine stelle für dich hat, dann hast du leider etwas pech.

bin mal gespannt, wie es jetzt weitergeht.
viel glück trotzdem mit deinem 2. #baby

lg nadine


Beitrag von ninniya 21.09.06 - 10:32 Uhr

Prinzipiell hast Du auf jeden Fall Recht. Ich kann mir in dem Fall auch gut vorstellen, dass der Arbeitgeber z.B. durch die Krankenkasse erfahren hat, dass sie wieder schwanger ist. Nun ist ja der Geburtstermin auch ziemlich bald- viel mehr als 1 oder 2 Wochen bis zum Beginn der nächsten Mutterschutzfrist können es ja auch nicht sein. Wenn ich das, was ich gerade gelesen habe, richtig verstanden habe, müsste ihr der AG, wenn sie jetzt wieder arbeiten kommt, auch wieder den vollen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen, was für so einen Kleinstbetrieb natürlich schon heftig ist. Und gut finde ich es auch nicht (gerade bei einem kleinen Betrieb), wenn man so lange wartet mit der Mitteilung über die Schwangerschaft- von daher kann ich den AG auch verstehen (bin selber auch leitende Angestellte und habe auch öfter mit solchen Personal-Sachen zu tun, die einen dann natürlich ärgern).
Aber erstmal ging es ja darum, welche Rechte sie hat und die liegen ja nunmal so.

LG NinniYa (39.SSW)

Beitrag von 25067400 21.09.06 - 10:49 Uhr

ja, hast du richtig verstanden. klar recht ist recht, völlig klar. ich denke eben aber immer, dass man auch ein wenig fair auf beiden seiten bleiben sollte. ich war ja auch jahrelang angestellte und habe so manches gesehen und erlebt, wo ich dachte: das hätte ich so nie gemacht. für einen kleinbetrieb kann so was echt exestenziell sein. ein großer betrieb / konzern usw. steckt das eher weg.

lg nadine
33+6

Beitrag von fraukef 21.09.06 - 10:34 Uhr

Hallo Nadine,

keine Angst - ich werde Dich jetzt nicht "verbal steinigen". Im Gegenteil - ich kann Deine Argumente aus Sicht des Arbeitgebers sogar verstehen - vielleicht liegt es daran, dass meine Eltern selbständig sind und ich in einem Arbeitgeber - Haushalt aufgewachsen bin... Also - dass die Situation für den AG nicht toll ist - da bin ich absolut einverstanden!

ABER es ist doch so dass der Ton die Musik macht! (Nein, damit meine ich nicht Deinen Post, sondern den Ton von Sylvias AG). VOrallem wenn er sie wieder einstellen muss. In diesem Fall sogar der NICHT VORHANDENE TON. Scheinbar hat er ihr ja nicht mal ne Kündigung geschickt - und das ist so nicht in Ordnung!! Und wenn ich das richtig verstanden hab, wusste der AG zur ZEit der Kündigung (Mitteilung an die KK) ja noch nicht mal was von der 2. Schwangerschaft... Wobei das hätte Sylvia vielleicht wirklich vorab mitteilen können... Es wäre vielleicht wirklich effektiver gewesen, wenn man sich rechtzeitig zusammengesetzt hätten, vielleicht hätte man dann ne gemeinsame Lösung finden können. Aber so ist das ganze extrems unschön abgelaufen - und das will ich so nicht so recht akzeptieren...

Liebe Grüsse

Frauke

Beitrag von 25067400 21.09.06 - 10:55 Uhr

hallo frauke !

bin da ganz deiner meinung. das wollte ich auch noch schreiben (habe es aber vergessen, ss-gehirnschwäche ;-).
die art und weise war sicherlich nicht ok. habe eben schon mal geantwortet, dass ich der meinung bin, dass etwas mehr fairness auf beiden seiten immer mehr bringt. so sehe ich das jetzt als arbeitgeber aber auch schon als ich noch angestellt war. meine mitarbeiter würden niemals über die krankenkasse erfahren, dass ich sie entlasse - das ist schon eine sauerei.
vielleicht war da aber vorher schon der wurm in dem verhältnis der beiden drin. nun ja, wie dem auch sei, würde jetzt keine klage und dergleichen anstreben weil so was echt aufs gemüt geht und ich würde mir das in der ss nciht antun wollen (vor allem mit einem kleinkind nicht.)

liebe grüße

nadine

Beitrag von mainroth 21.09.06 - 13:27 Uhr

Hallo Nadine,

hab mehrmals versucht mit ihm zu reden, er ist arzt, war aber angeblich nie da, Urlaub Fortbildung oder er hatte einfach keine Zeit. Außerdem Hat er mir ja mehrmals gesagt daß er mich als Arbeitskraft wieder haben möchte. Und nun eine komplette Wandlung um 180°. ER weiß ja angeblich nicht einmal mehr das er mich mehrmals angerufen hat(zu beginn der Elternzeit) und wollte das ich als Teilzeitkraft komme. Die Tage bis zum MuSchu kann ich zwar überbrücken aber mein CHEF möchte ja nicht das ich wieder komme. Wortwörtlich hat er zu mir gesagt sie waren drei Jahre weg, ich mußte nach einem Ersatz für sie suchen, Azubi, und jetzt wollen sie wieder bei mir Anfangen, wobei ich immer gesagt habe nach der Elternzeit fange ich garantiert wieder mit dem Arbeiten an. Hab auch mit meinem FA telefoniert, der meinte nur kann mir wenn es so weitergeht morgen meine krankmeldung abholen. Und er findet es sehr schade das mein Chef mir jetzt solche Probleme macht.

LG Sylvia

Beitrag von 25067400 21.09.06 - 13:45 Uhr

Ja, dass hört sich wirklich nicht gerade fair an. Kann ich irgendwie nicht verstehen warum man sich nicht an absprachen halten kann. ich zumindest für meinen teil, würde selbst wenn ich es vergessen hätte oder mich nicht mehr daran erinnern könnte, versuchen eine lösung zu finden.
er ist dann vielleicht doch eher einer der arbeitgeber, die sich über schwangere und mutterschutz aufregen. ich habe aber gehört, dass viele arzthelferinnen echte probleme diesbezüglich mit ihren chefs haben sollen. frage mich echt wieso ??? gerade ärzte müssten doch eher verständnis haben für so was. ich denke, er möchte dich loswerden, damit er jemand anderes fest einstellen kann, ohne zusätzliche kosten wieder für dich tragen zu müssen, denn das würde wieder auf ihn zukommen wenn er dich wieder einstellen würde.
ein bisschen nachvollziehen kann ich es auch, da man einfach wieder besser planen kann (du würdest ja eh nur kurze zeit bleiben) und im moment muß jeder arbeitgeber auf lohnkosten achten (leider). einen anspruch auf teilzeitarbeit hast du leider nicht, von daher könnte er jetzt wenn er fies wäre sagen: "ich biete dir an vollzeit zu arbeiten oder gar nicht", warscheinlich in der weisen voraussicht, dass du es gar nicht könntest. dann bräuchte er dich auch vom gesetz her nicht mehr einstellen.
ich würde mich jetzt nicht so sehr darüber ärgern da du doch eh bald wieder in den mutterschutz gehen kannst. such' dir nach möglichkeit später irgendwann einen anderen arzt. manchen ist einfach nciht zu helfen. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da klima gut sein wird wenn du dort wieder anfängst zu arbeiten. von daher würde ich mir den stress nicht antun wollen.

lg
nadine

Beitrag von rain72 21.09.06 - 10:34 Uhr

Hallo Sylvia,
wenn Du Elternzeit genommen hast, die morgen ausläuft, dann läuft ab dann dein "altes" Arbeitsverhältnis ganz normal weiter. Dafür musst Du Dich auch nicht zwischendurch gemeldet haben. Es geht also auch gar nicht darum, ob Dich Dein Arbeitgeber "wieder einstellt" - Du bist noch bei ihm eingestellt, allerdings natürlich zu den bisherigen Bedingungen (also Vollzeit, falls Du vor der Elternzeit in Vollzeit gearbeitet hast).
Eine Änderung des Arbeitsvertrages in einen Teilzeitvertrag ist natürlich auch mündlich möglich, aber wenn der AG das jetzt abstreitet, hast Du das Problem, dass Du die Änderung nicht beweisen kannst. Kannst Du denn die Zeit bis zum Mutterschutz für Nr. 2 irgendwie überbrücken, dass Du so lange Vollzeit arbeiten kannst?? Wenn ja, dann mach das (notfalls ruhig auch mal krankmelden, so was kann einem ja auf den Magen schlagen, kriegst ja dann 6 Wochen lang Entgeltfortzahlung). Außerdem rechnet Dein Arbeitgeber anscheinend ja sowieso nicht mit Dir, weiß also vielleicht auch gar nciht, wie er Dich beschäftigen sollte. Darum: Einfach hingehen, Arbeitskraft anbieten, wenn er Dich wieder nach Hause schickt, lass Dir das schriftlich geben, dann hast Du trotzdem Anspruch auf Deinen Lohn!
Lass Dich nicht unterkriegen!
LG
rain72