wie erziehe ich die nachbarin (die mutter, nicht das kind!)? (lang)

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von milchschnitte 21.09.06 - 11:13 Uhr

hallo ihr alle!

es geht um eine nachbarin...
sie schnauzt alle kinder in der siedlung zusammen, aber auf so eine unmögliche art, die man gar nicht beschreiben kann.
nicht dass ich der meinung bin, mein kind dürfte nicht mal ausgeschimpft werden, wenn es mist gebaut hat, aber dann bitte schön in einer vernüftigen art und nur dann, wenn es auch gerechtfertigt ist.
wenn es nach meinem gefühl geht, würde ich jetzt bei ihr klingeln, sie zur schnecke machen, dass sie winzigklein wird, wenn sie mich draußen sieht. aber mir ist natürlich klar, dass ich nicht auch noch ausfallend werden kann. "ruhig an ihr kritik üben", bringt gar nichts, weil sie sich sofort im ton vergreift. sie beschimpft die kinder hier (ihr eigenes auch), sie seien ja total bescheuert geworden, doof und ... ich möchte mich gar nicht weiter darüber äußern.
den kindern hier haben wir schon gesagt, sie sollen in dem moment, wo sie ihr wieder unter die finger geraten, sagen, dass sie bitte ordentlich mit ihnen sprechen soll. sie dürfen schließlich erwachsene auch nicht anschreien.
was würdet ihr denn tun? bei den anderen muttis geht´s von ignorieren bis zurückschreien...

liebe grüße und #danke

Beitrag von katja.lev 21.09.06 - 11:22 Uhr

Und weswegen schnautzt sie die Kinder zusammen?

Beitrag von milchschnitte 21.09.06 - 11:42 Uhr

hallo katja,
tja, das wüsste ich auch gerne...ich kann es nicht wirklich sagen, weil finde, dass es meistens absolut ungerechtfertigt und auch ungerecht ist.
sie scheint der meinung zu sein, andere wären nicht in der lage, ihre kinder gut zu erziehen und meint, sie müsste das übernehmen. oder sie macht andere schlecht, damit sie selbst besser dasteht. wenn einem kind ein wort rausrutscht was ihr nicht gefällt, ist das kind eklig, wenn der eine nachbarsjunge mit dem anderen (viel jüngeren) in einer mannschaft spielen und ihr sohn die andere "mannschaft" sein soll, will sie das zu dritt spielen verbieten (meistens geht ihr sohn dann leer aus) , wenn sie der meinung ist, das nachbarmädchen hätte in der schule auf ihren sohn zu warten, dann schnauzt sie das kind an...
ständig muss sie jedes kind zurechtweisen. und sie macht auch vor anderen leuten keinen halt. sie zieht andere durch den kakao, wenn die nicht dabei sind, versucht leute aufzuhetzen wo sie nur kann. neue objekte sind da auch die lehrer in der schule, andere nachbarn sowieso und mein kind ist hinterlistig und fies.
keiner traut sich, ihr mal die meinung zu geigen #schmoll.
ich ja auch nicht #heul, es macht ja eh keinen sinn...
lg

Beitrag von nirhy 23.09.06 - 10:49 Uhr

Hallo milchschnitte

solche Situationen "erledige" ich immer schriftlich. Schreib ihr einen Brief, anständig, aber bestimmt.

In meinen Augen hat diese Frau massive persönliche Probleme, oder aber kann ihr Kind nicht loslassen und hat das Gefühl, sie müsse die ganze Umgebung verändern, damit es für sie und ihr Kind stimmt...

Mir wäre aber wichtig, dass sie mitbekommt, wie sie eigentlich nach aussen hin wahrgenommen wird.

LG

nirhy #liebdrueck

Beitrag von milchschnitte 24.09.06 - 15:17 Uhr

hallo nirhy,

vielen dank! ja, sie macht wirklich den eindruck, als müsste sie andere kleiner machen, um sich selbst besser zu fühlen. ich denke, sie hat echt schwierigkeiten mit ihrem kind, sodass sie immer wieder deutlich machen muss, wie furchtbar andere kinder sind. in voller lautstärke, damit andere es mitbekommen.

lg milchschnitte

Beitrag von mareliru 21.09.06 - 11:29 Uhr

Gar nicht.
Wenn jemand mein Kind ungerechtfertigt anmotzt oder anschreit (egal ob gerechtfertigt oder nicht), dann stelle ich mich vor es und mache klar deutlich, so nicht. Wenn das wiederholt vorkommt, dann muss ich meinem Kind erklären, dass das kein akzeptables Verhalten ist und wir uns von der entsprechenden Person fernhalten. Ignorieren würde ich da gar nichts, ausser die Person, solange sie uns nicht in die Quere kommt.
Wir wohnen in einer nicht so tollen Gegend und was da manchmal auf dem Spielplatz am Ende der Strasse passiert ist echt traurig. Daher gehen wir oft auf einen anderen, auch wenn wir 10-15 Minuten hinlaufen müssen.
LG Mare

Beitrag von milchschnitte 21.09.06 - 11:46 Uhr

hallo mare,
ich bin ja sonst auch nicht der typ, der ausrastet, aber es kann ja auch echt nicht mehr sein, dass alle sich das mit ansehen.
die armen kinder...
zu hause hab ich mir schon meinen text zuasmmen gelegt, aber dann vor dieser tante zu stehen...#schock
lg

Beitrag von nytestar 21.09.06 - 13:38 Uhr

OOh, da werden Erinnerungen wach....

Eine solche Nachbarin hatten wir auch, als ich noch klein war.
Das Problem war, meine "lieben Eltern" hätten sich eher die Zunge abgebissen als uns zu verteidigen.

Aber wir hatten dafür unsern Opa. So nannten ihn alle in der Strasse. Naja, und der ist eines Tages zu Madame gestiefelt und hat die Frau dermassen zur Sau gemacht, so was habe ich seitdem nie wieder erlebt. Die ganzen Nachbarn standen staunend und still an der Strasse und haben zugehört. Mann, das war der Hammer....

LG
Jenny




Beitrag von rina2381 21.09.06 - 14:16 Uhr

cool!
das möchte ich mich auch echt mal machen!
und einige andere sicher auch...
die bringt das, dass ihr kind nicht mehr mit den anderen spielen darf, aber ich denke auch, dass man der frau mal die meinung sagen muss. sie ist fest davon überzeugt, dass sie mit keinem probleme hat. #kratz wer´s glaubt...noch nicht #cool
lg

Beitrag von milchschnitte 21.09.06 - 14:22 Uhr

solche nachbarn gibt´s wohl überall was?
ich werd´s dann mal auf die nette freundliche art probieren und wenn´s nicht klappt, muss man wohl deutlicher werden...
lg
milchschnitte