Krankschreibung bis Mutterschutz?

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Beitrag von lenas 21.09.06 - 11:32 Uhr

Hallo zusammen!

Mein Befristeter Vertrag geht bis 31.10 und mein Mutterschutz beginnt am 7.11!

Ich muss mich jetzt Krankschreiben lassen wegen frühzeitiger Wehentätigkeit!
Jetzt meine frage lasse ich mich bis zum 31.10 Krankschreiben und melde mich ab den 1.11 Arbeitslos?
Oder lasse ich mich bis zum 7.11 Krankschreiben?

Meine Sorge ist nämlich das ich kein Mutterschutzgeld/Versicherungsschutz bekomme!
Weil ich gelesen haben das man entweder einen Arbeitgeber hat oder Arbeitslos gemeldet sein muss!

Ein Beschäftigungsverbot kommt somit auch nicht in frage, da ich mich dann auf keinen fall Arbeitslos melden kann!

Danke für Eure Antworten

Liebe Grüße Lena

Beitrag von eineve 21.09.06 - 12:09 Uhr

>>Ich muss mich jetzt Krankschreiben lassen wegen frühzeitiger Wehentätigkeit! <<

DAS sollte dein arzt wissen - das er dazu ein beschäftigungsverbot auszustellen hat - das schont des arbeitgebers finanzkasse und seine emotionale empfindung gegenüber frauen die schwanger werden könnten.

warum? - durch das beschäftigungsverbot hat dein ag keine finanzielle einbuse (erstattung durch seine pflichtmeldung wieviel frauen er im gebährfähigenalter beschäftigt) UND du musst nicht nach 6 wochen bei deiner krankenkasse von dir aus krankengeld beantragen. es genügt wenn du krankengeld beantragen musst nach ende der beschäftigung.

das arbeitsamt wird deine arbeitslosenmeldung auch nicht annehmen - da du krankgeschrieben bist und lediglich dokumentiert wird, das du vorgesprochen hast - der antrag den du ausfüllen würdest - wäre eh nur verschwendung. melden - ja damit du abgesichert bist - antrag kannst knicken - der ist erst dann greifbar, wenn du vom arzt arbeitsfähig geschrieben wirst - was bei einer krankmeldung wie ein beschäftigungsverbot ausfällt.