Schreikind ?! Wer erzählt mir seine Erfahrungen & das Danach....

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von iddel 21.09.06 - 11:41 Uhr

Hallo,

ich gehöre noch nicht hier hin, brauch´ aber mal euern rat. Meine Tochter ist nun gut 6 Monate alt und ein Schreikind. Jeden monat habe ich die erneute hoffnung, das es besser wird, aber bislang war das bis auf ein paar Tage leider nicht der Fall. :-(

Wer hat die gleichen Erfahrungen gemacht und wer kann mir sagen wann es besser wird (wird es überhaupt besser?) und ob es immer schwierige Kinder bleiben ??

Bin ganz schön blank mit meinen Nerven und hoffe auf eure Antworten..

LG Kerstin & Lilly 28 Wochen

Beitrag von lady_chainsaw 21.09.06 - 11:46 Uhr

Hallo Kerstin,

Luna war auch ein Schreikind #liebdrueck

Besser wurde es so ab ca. 7 Monate - richtig erkennbar ab ca. 8 Monate.

Zu diesem Zeitpunkt wurde sie um einiges mobiler, konnte an der Hand laufen und sich um den Tisch hangeln ;-)

Jetzt ist Luna 3 Jahre alt - schwierig würde ich sie nicht bezeichnen, aber halt fordernd #schwitz

Aber im Grunde ein absoluter Sonnenschein, der Hummeln im Hintern hat :-p

Wenn Du noch Fragen hast, frag ruhig #bla

Gruß

Karen + Luna (3 Jahre)

Beitrag von iddel 21.09.06 - 12:24 Uhr

#danke für deine Antwort. Was für ´ne süße Tochter du hast #pro !!!

Mein Kinderarzt meinte auch, dass Schreikinder erwiesenermaßen sehr sensibel & intelligent sind, zuviel wollen (von sich und Anderen) und deshalb so unzufrieden sind.
Na prima dachte ich, das hilft mir nun auch nicht weiter....

Im Moment will Lilly krabbeln, ihr fehlt aber noch etwas Kraft in den Armen. Das scheint sie gar nicht zu akzeptieren.
Außerdem dreht sie sich nur auf den Bauch, kommt nicht zurück, schreit dann und wenn ich sie wende schreit sie noch schlimmer. :-[

Ist deine Luna auch so ein Sensibelchen ?? Ich brauch´ nur etwas bestimmter "NEIN" sagen, wenn sie etwas nicht soll, dann schreit sie so erbärmlich, dass ich sie lange beruhigen muss. #kratz

Wir werden wohl abwarten müssen und einfach auf den nächsten Monat hoffen.... ;-)

LG Kerstin

Beitrag von lady_chainsaw 21.09.06 - 12:36 Uhr

Hallo Kerstin,

also direktes Sensibelchen würde ich sie nicht sehen #gruebel

Sie ist feinfühliger als andere Kinder - aber sie bezieht nicht immer gleich alles auf sich #freu Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, kann sich selbst aber nicht so gut verteidigen (da brüllt sie dann lieber los #augen)

Intelligent - keine Ahnung. Sie ist sehr aufgeweckt, schaut sich Dinge sehr genau an bevor sie selbst etwas versucht, lernt Dinge praktisch über Nacht (deshalb hat sie auch erst mit 2,5 Jahren angefangen durchzuschlafen).....

Glaub mir, es wird immer besser ;-)

Gruß

Karen

Beitrag von bettibox 21.09.06 - 11:49 Uhr

Hallo Kerstin,

also unsere Tochter war am Anfang ein Schreikind bis wir feststellten, daß sie ausser unter den obligatorischen Blähungen, auch extreme Verspannungen im Nackenbereich (war eine Saugglockengeburt) hatte, dadurch schaute sie auch immer in eine Richtung. Wir sind dann bereits nach sechs WOchen mit ihr zur Krankengymnastik und mussten die knapp 8 Monate machen und mit jedem Monat KG wurde sie ruhiger und ausgeglichener.
Die Krankengymnastikzeit war für uns super hart, aber es hat sich gelohnt. Wir haben es auch mit Osteopathie versucht, die hat bei uns leider nichts gebracht.
Jetzt ist sie 23 Monate alt und absolut pflegeleicht.

Habt ihr ausgeschlossen, daß Lilli irgendwas fehlt? Wurde sie auf Kiss untersucht?

Einen Rat kann ich euch leider nicht geben, aber ich drück euch die Daumen, daß es besser wird.

LG Ines

Beitrag von iddel 21.09.06 - 12:14 Uhr

Vielen Dank #danke für deine Antwort. Lilly wurde auf KISS untersucht, hat sich aber nicht bestätigt. Wir waren beim Osteopathen ect. - NIX.

Wir werden wohl abwarten müssen und einfach auf den nächsten Monat hoffen....

LG Kerstin

Beitrag von celia79 21.09.06 - 12:08 Uhr

Hallo Kerstin,

meine Tochter war auch ein Schreikind! Die ersten Monate waren grauenvoll, ich war auch mit meinen Nerven am Ende und habe gedacht, dass würde nie aufhören.
Wir sind dann über eine Bekannte auf das KISS Syndrom gestossen worden und waren dann bei einem Dr. Biedermann in Köln, der sich darauf spezialisiert hat.
KISS ist nichts schlimmes, unsere Tochter hatte sich durch eine zu schnelle Geburt und dadurch, dass sie sehr gross und schwer war, das Kopfgelenk verschoben. Durch sanftes Einrenken und nach einer Erstverschlimmerung von ca. einer Woche war sie ein ganz anderes Kind. Das übermäßige Schreien war wie weggeblasen. Klar, sie hat auch ihren kleinen Dickkopf und hat auch öfter gequengelt, aber das ist nach einem Anfang mit Schreien wie Musik für die Ohren.
Schau mal unter www.kiss-kid.de, da findest Du eine Liste der behandelnden Ärzte in ganz Deutschland und sogar Ausland und die Symptome.
Lass sie einfach mal durchchecken, mittlerweile hört man immer mehr von sowas. Und unseren KIA konntest Du da völlig vergessen, zuerst waren es die 3 Monats, dann die 4, 5......Koliken.

Liebe Grüsse und Kopf hoch, dass wird auf jeden Fall bald besser werden, die Kinder bleiben auch nicht schwierig, meine Maus ist heute eine ganz, ganz liebe!

LG Celia mit Hannah (23.12.2004)

Beitrag von iddel 21.09.06 - 12:17 Uhr

Auch dir vielen Dank für deine Antwort.

Lilly wurde auf KISS untersucht, hat sich aber nicht bestätigt. Wir waren beim Osteopathen ect. - NIX.

Der Kiarzt will auch von nichts was hören. Sie wäre sensibel usw. Koliken waren auch immer seine Sprüche.

Besonders schlimm ist es, wenn der Tagesablauf anders ist - dann ist quasi der ganze Tag gelaufen !! :-(

Wir werden wohl abwarten müssen und einfach auf den nächsten Monat hoffen....

LG Kerstin

Beitrag von celia79 21.09.06 - 12:23 Uhr

Hallo Kerstin,

letzte Woche hatte hier eine andere Mutter gepostet, dass sie jetzt mit ihrer Tochter, mittlerweile 1 Jahr alt bei einem dieser speziellen Ärzte war und man hat KISS festgestellt. Sie waren vorher bei Krankengymnasten, Ostheopathen etc...... Die haben immer gesagt, es wäre jetzt wieder in Ordnung. Das Kind hat aber weiter geschrien und schlecht geschlafen.
Na ja, ist nur so ein Gedanke von mir, vielleicht lasst ihr einfach nochmal nachschauen...

Alles Gute und LG Celia

Beitrag von iddel 21.09.06 - 12:27 Uhr

Hallo Celia,

das bringt mich wahrhaftig zum Nachdenken. Ich werd´ es doch mal abchecken lassen. Müssen zwar 150km zum Nächsten guten Fachmann fahren (Dortmund). Aber wenn einem geholfen wird macht man das gern.
So manches Mal war ich ein bischen enttäuscht, dass man nie was fand. Klingt zwar doof, aber so tappt man im Dunklen.

LG und DANKE sagt Kerstin

Beitrag von celia79 21.09.06 - 12:31 Uhr

Ich wünsche Euch auf jeden Fall "Glück", dass was gefunden wird. In Dortmund ist ja glaube ich dieser Dr. Sacher, wir waren bei seinem Kollegen in Köln. Dort war die andere Mutter auch und war sehr überrascht.
Ach ja und was noch super hilft, wenn sie nichts finden, ist die Cranio-Sacral Therapie beim Ostheopathen. Allerdings sollte man da einen suchen, der sich auf Kinder spezialisiert hat.
Zusätzlich haben uns noch Bachblüten geholfen. Wir haben einfach 1x täglich 4 Tropfen von RESCUE auf Kopf und Arme gestrichen. Das hatte uns eine Kinderkrankenschwester empfohlen.

LG Celia.

Beitrag von iddel 21.09.06 - 21:35 Uhr

Wir haben am 2.10. einen Termin beim Osteopathen zur Granio, dann ggf. Dr.Sacher !!! :-D

Lieben Dank. Gruß Kerstin

Beitrag von natalia73 21.09.06 - 13:23 Uhr

Hallo Kerstin,
ich weiss ganz genau, was du durch machst. Max war auch ein Schreibaby und das 8 Monate lang. Ich hatte eigentlich gar keine Hoffnung mehr, dass es irgendwann aufhört und siehe da: am Tag wo er das sitzen und krabbeln gelernt hat (fast gleichzeitig) wurde alles auf einmal besser. Etwas anstrengender als andere Babys war er bis zum 1. Geburtstag (aber schon gar kein Vergleich mit den ersten 8 Monate) und jetzt ist er das liebste und unkomplizierste Kind auf Erde (nicht nur ich, sondern ich werde oft angesprochen vom Kindergarten oder damals von der Tagesmutter, also alle Leute, die viel mit Kindern zu tun haben). Er ist lieb, lustig, aufgeweckt, schläft wunderbar durch, lässt sich durch nichts ausser Ruhe bringen,...
Also: nicht alle Schreibabys, sind später kompliziert. Einige werden zu Sonnenscheine und dann weisst du, es hat sich gelohnt :-)
Liebe Grüsse,
Natalia

Beitrag von visilo 21.09.06 - 13:37 Uhr

Hallo,

ich hab auch so ein Exemplar zu Hause, die ersten 8 Monate waren der reinste Horror, danach wurde Lukas mobiler und schrie nicht mer ganz so oft. Nun ist er 22 Monate. Ich würde nicht behaupten das er pflegeleicht ist. Er ist sehr selbstbewußt, aktiv und will alles ausprobieren. Das Problem ist vieles funktioniert noch nicht so wie er es gerne hätte ( vor allem das Sprechen ist ein großes Problem für ihn) Er spricht kaum, würde aber gerne und rastet immer sofort aus wenn wir ihn nicht verstehen oder was nicht funktioniert. WEnn er aber was gefunden hat was ihm Spaß macht spielt er stundenlang alleine ( z.B. Holzeisenbahn, Autos oder Bücher).
Glaub mir es wird besser oder zumindestens anders. Ich finde es ganz ok wie es jetzt ist obwohl ich mir manchmal ein ruhiges Kind wünsche. Auf der anderen Seite bin ich froh das ich ein so "unabhängiges " Kind habe, er hat nie geklammert oder gefremdelt, er ist offen gegenüber anderen ( Kindern + Erwachsenen) und er zeigt sehr deutlich was oder wen er mag oder auch nicht er hat sich schon immer von jedem in´s Bett bringen lassen und hat auch immer gut durchgeschlafen.

Ich habe keinen direkten Vergleich ob er schwierig ist, jedes Kind ist auf die eine oder andere Art schwierig, man muß es halt so nehmen wie es kommt, ändern kann man es ja eh nicht;-).

LG
visilo+Lukas (16.11.04)