Mit 15Monaten noch nicht robben/krabbeln...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von janni77 21.09.06 - 12:06 Uhr

Hi,
unser Nachbarsjunge ist 15Monate alt und kann gerade einmal sitzen und selbst da fällt er manchmal um. Die Ärzte sagen, dass organisch alles ok ist. Ansonsten ist er recht fröhlich, aber bewegt sich echt Null. Man muss dazu sagen, dass er einen sehr großen Kopf hat und die Proportionen zum Körper (noch) nicht stimmen.

Meine Kleine ist 11 Monate und kann schon fast Laufen, es ist eine doofe Situation für mich, dass sie den Nachbarsjungen schon so extrem überholt hat.
Die Eltern tun mir ziemlich leid, obwohl ich auch der Ansicht bin, dass sie in der Förderung nicht alles richtig machen.

Er bekommt nun Krankengymnastik und Frühförderung.

Kennt das jemand, dass sich Kinder so extrem langsam entwickeln? Kommt dann irgendann mal ein Sprung und er kann plötzlich laufen? (das denken nämlcih die Eltern, ich allerdings nicht, denn er hat ja kaum Muskeln aufgebaut bisher).

Danke.
Jana

Beitrag von celia79 21.09.06 - 12:18 Uhr

Hallo,

also ich kenne das von einer Bekannten, die Tochter hat erst so mit 13 Monaten krabbeln gelernt, bis dahin sass sie halt immer viel und hat so gespielt. Laufen gelernt hat sie dann erst mit 19 Monaten. Es gibt halt eben Spätzünder, dafür hat sie deutlicher und früher gesprochen als andere.
Die Mutter hat sich auch immer Sorgen gemacht und ist alle paar Wochen zum KIA, der aber immer sagte, es wäre in Ordnung. Sie hatte keine Defizite.
Sie hat auch immer gedacht, dass ja keine Muskeln vorhanden sein könnten, es hat aber trotzdem geklappt.
Und es gibt wohl auch Kinder, die die Krabbelphase ganz übergehen und direkt an zu laufen fangen.

Liebe Grüsse, Celia mit Hannah (23.12.2004)

Beitrag von affelaft 21.09.06 - 12:22 Uhr

hallo jana!



es gibt wiklich kinder, die sehr spät mit dem laufen anfangen und dann auch zumeist das krabbeln überspringen.

es ist aber gut möglich, dass er dafür viel früher mit dem sprechen beginnen wird als deine maus.

unsere kinderärztin sagte mal, dass es normal wäre, wenn sich entweder das laufen oder die sprache früher und das andere später entwickelt.

mein sohn konnte mit 10 monaten laufen, fing aber dafür mit dem sprechen erst monate nach dem 2. geburtstag an. trotzdem spricht er genauso deutlich wie andere kinder, die viel früher angefangen haben.

du kannst also davon ausgehen, dass auch der kleine noch laufen lernt und dafür warscheinlich viel schneller.



gruß,

bettina und dennis

Beitrag von janni77 21.09.06 - 12:48 Uhr

Hi,
leider ist es mit der Sprachentwicklung genauso.
Meine Tochter fängt gerade an Wörter wie: Bär, Ball, Mama, Papa, wauwau usw auch zielgeriechtet zu benutzen. Der Sohn spricht noch gar nicht... Aber er hat eine extrem starke Mimik und Gestik. Zb wenn er traurig ist, dann sackt er extrem mit den Schultern zusammen und senkt den Kopf. Also drückt er sich so schon ganz gut aus. Und er lacht auch viel mehr als meine Kleine (also nicht Grinsen, Lächeln, sondern das richtige Lachen)

Jana

Beitrag von katja_und_bernd 21.09.06 - 12:33 Uhr

Hallo,
Julia ist jetzt fast 17 mon alt und läuft seit ca. 3 Wochen richtig. Gekrabbelt ist sie mit 10,5 mon. Sie war im Vergleich zu anderen immer eher spät dran. Weswegen ich auch schon überbesorgt die KiÄ aufgesucht habe #hicks, die meinte dann, wenn Kinder bis zum 1. Geburtstag nicht krabbeln und bis zum 18. Monat nicht laufen, dann schickt sie diese zur KG. Insofern finde ich das schon komisch, dass der Kleine mit 15 mon nicht mal robben kann. #gruebel
Kann es sein, dass die Eltern den Jungen viel hingesetzt haben, obwohl er selber noch nicht sitzen konnte? Die Kinder bekommen dann oft Probleme beim Krabbeln lernen. Außerdem ist das Krabbeln durchaus wichtig für die Entwicklung. Kann schon sein, dass der Junge auf einmal anfängt zu laufen, aber ich würde das nicht so locker sehen. #gruebel
LG Katja #sonne

Beitrag von janni77 21.09.06 - 12:44 Uhr

Hi, nein hingesetzt haben sie ihn gar nicht, weil er ja immer nach hinten umkippt. Er hat monatelang, also im prinzip bis er 13monate alt war nur auf dem rücken gelegen, da er die bacuhlage nicht mochte.

Beitrag von ca2005 21.09.06 - 12:48 Uhr

Hallo,
Warum tun dir die Nachbarn leid ?? Ich finde deine Einstellung etwas seltsam, denn nur weil deren Sohn noch nicht gehen kann oder allgemein grobmotorisch langsamer ist er doch nicht besser oder schlechter als deine Tochter?!? Er kann vielleicht schon Sachen (feinmotorisch Sprache etc) die deine Tochter in dem Alter noch nicht können wird, und du wirst dann sicherlich auch kein Mitleid von anderen Nachbarn brauchen.
Wie du auch schon von anderen jetzt gehört hast gibt es tatsächlich solche Sprünge.-also lass vielleicht das Ewige Vergleichen sein.
llgCA

Beitrag von janni77 21.09.06 - 12:58 Uhr

Ja, mir tun die Nachbarn leid. Denn wir gehen zusammen zum Babyschwimmen und da müssen sie immer mit ansehen, was andere können und ihrer noch nicht (hinterher kann man sich ganz viel Zeit lassen und Kinder krabbeln/spielen lassen im Raum).
Ich bin sonst auch kein Fan von Vergleichen. Aber die Eltern fragen mich auch ständig: Kann denn deine schon.... Plappert Deine schon. Und leider muss ich immer mit Ja antworten, denn sie spricht nunmal schon ein bisschen und macht dies und das, was sie eben so fragen. So als wären sie auf der Suche nach etwas wo ihr Sohn "schneller/besser" ist. Ich kann das auch absolut nachvollziehen und deswegen tun sie mir schon leid!
Ich weiß auch dass Mitleid nicht hilft, aber das sind nunmal meine Gefühle . Und der Junge tut mir auch leid, denn alle Kinder holen sich den Keks bei der Betreuerin ab, den es immer nach dem Schwimmen gibt und er sitzt da und muss warten, bis der Keks zu ihm kommt...



Beitrag von littleknirps 21.09.06 - 12:49 Uhr

Huhu,

wenn das Kind jetzt KG und Frühförderung bekommt, dann ist doch alles ok, dann wird ja jetzt was gemacht.

Im normalfall kann man als Eltern gar nicht soviel falsch machen, dass der natürliche Fortbewegungstrieb eines Kindes nicht stärker ist. Kinder wollen lufen und sich fortbewegen.

Lg
Tanja

Beitrag von alpenbaby711 21.09.06 - 13:09 Uhr

Hi du!

ich möchte dich net angreifen, aber ich finde den Vergleich das man die Kindern die halt manches später können vielleicht nicht richtig gefördert hat falsch.
Mein Sohn wird jetzt 17 Monate und läuft auch noch meistens an der Wand entlang und zwischendurch mal ein paar Schritte alleine. Er braucht halt etwas länger jaaaaaaaaaaaaa und. Mein Gott er ist auch erst mit 13 Monaten gekrabbelt und vorher halt gerobbt. Ich hab mir keinen Kopf gemacht aber wenn ich sehe/lese, das manche wohl meinen, wenn man so spät manches erst kann das die Leute einem leid tun, dann sind das die Gründe warum sich manche Mütter verrückt machen und meine die Kids müssen alles können. Manche sind halt schneller und manche net. Aber spätestens wenn man anfängt sich verrückt zu machen dann setzt man vielleicht auch sein Kind unbewußt unter Druck und meinste damit ist einem geholfen?

Gruß Ela

Beitrag von arienne41 21.09.06 - 13:35 Uhr

Hallo!

Mein Sohn lief erst mit 21 Monaten und er ist Top fit.
Mit 25 Monaten turnt und klettert er viel mehr als andere Kinder in seinem Alter.

Auch er hatte nicht.
Bei manchen kommt das eben ganz schnell und heute kann sich kaum einer vorstellen das er nicht laufen wollte. Organisch war alles ok.

Was meinst du warum er KG und Frühförderung bekommt?
Wohl auch wegen dem Muskelaufbau. Also kümmern sich die Eltern auch um das Kind.

Nun frage ich dich kennst du dich damit aus mit dem Muskelaufbau usw?

Aber du kennst das ja

Da tratschen und klatschen die Nachbarn über andere Kinder#bla#bla#bla statt vor ihrer Tür zu kehren.



Ob sie in der Frühförderung alles richtig machen weiß ich nicht. Das wirst auch nur du beurteilen können wenn du so was gelernt hast?
Hast du das???

Beitrag von janni77 21.09.06 - 13:53 Uhr

Danke für den Beitrag.
Eigentlich wollte ich genau so eine Antwort haben wie dein erster Teil beinhaltet. Einer der sagt, dass es eben manchmal etwas länger dauert, aber dann doch alles gut wird!

Den zweiten Teil hättest Du dir allerdings sparen können.
Ich poste das hier nicht, weil ich denke, dass die Eltern ihr Kind vernachlässigen und darüber tratschen will.
Aber zb muss man seinen Kindern eben auch etwas zutrauen, damit sie sich entwickeln, und dazu muss man nicht Medizin studiert haben, um das zu wissen. Und manche Eltern sind eben überängstlich und übertragen das auf das Kind, das dann automatisch gehemmt ist. Bsp. Sitzen udn nach hinten überfallen. Da sie Angst vor Verletzungen haben, halten sie das Kind lieber fest, ist ja auch verständlich, aber es muss auch mal was selbst können/lernen.

Ich habe das u.a. gepostet, weil ich mich auch freuen würde, wenn die Kinder miteinander spielen könnten.
Jetzt werden wieder einige sagen, na können sie ja.
Ja könnten sie auch, aber wenn meine Tochter dem Jungen immer zb den Keks aus der Hand klaut, oder auf ihn draufklettern will (und er dabei vielleicht umfällt), dann sind das nicht so schöne Spielstunden...

Beitrag von colli26 21.09.06 - 14:55 Uhr

Hallo jana,
sag mal, warum postest Du das jetzt eigentlich hier? Es handelt sich nicht um Dein Kind, die Eltern haben scheinbar schon Fachleute konsultiert und sind jetzt in wirklich guten Händen (KG und Frühförderung).

Weißt Du, es mag sein, dass die Eltern dieses Jungen manchmal sehr unsicher sind, weil er dies oder jenes noch nicht kann. Aber so Äußerungen wie "MEINE Tochter kann aber schon dies und jenes" macht die Unsicherheit bestimmt nicht besser. #kratz

Meine Kinder waren Frühchen und hatten gerade in den ersten Monaten schon noch einiges aufzuholen und ich kann Dir sagen, nichts nervt mehr als diese ewigen Vergleiche, wohlmöglich dann auch noch mit einem gönnerhaften "aber das muss ja nichts heißen, mein Kind ist da eben besonders früh dran" geschmückt :-[ Und genau diese Einstellung liest m an bei Dir wirklich aus fast jeder Zeile raus!

Freu Dich doch einfach ganz wertfrei an Deiner Tochter und vielleicht wirst Du dann auch irgendwann die Größe besitzen, zu sehen, was Kleine Menschen wirklich "groß" macht. Das ist bestimmt nicht irgendein Leistungsanspruch, sondern die wertungsfreie und bedinungslose Liebe, die sie bekommen.

Nachdenkliche Grüße

Coli
mit Jule und Lena (16 Monate)

Beitrag von janni77 21.09.06 - 15:11 Uhr

Im übrigen ist meine Tochter auch 4 Wochen zu früh gekommen und lag am Anfang auf der Kinderintensiv...

Ausserdem habe ich den Eltern noch NIE ohne Aufforderung gesagt; meine Tochter kann aber schon... das würde ich nie machen, ich halte mich da mit Absicht zurück.
Ich bekomme nur immer die Frage von Ihnen (hatte ich in einer anderen Antwort schon dazu geschrieben); kann sie schon..? Macht sie schon...)? Soll ich dann lügen und sagen, dass sie noch nicht "spricht", krabbelt, dies und das macht.
Das wäre sicher auch der falsche Weg. Die Eltern des Jungen vergleichen ja immer, was ich auch absolut nachvollziehen kann, denn natürlich machen sie sich Gedanken.

Ich glaube einige wollen mich hier falsch verstehen.
Ich habe nunmal Mitleid mit dem Kind und auch den Eltern, auch wenn Mitleid nicht hilft das weiß ich.
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.
Ich wollte gerne Beispiele von Euch hören, wo es auch so eine Entwicklungsverzögerung gab und am Ende alles gut wurde und wie lange es etwa dauern könnte.

soviel dazu,
ich poste relativ selten, aber solche Antworten schrecken echt ab...