Kinderarmut

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von zanadu 21.09.06 - 12:23 Uhr

Hallo, wißt ihr wie die auf die Zahlen von 524 Ausgaben im Durchschnitt pro Kind und Monat kommen? Das ein Kind Arm ist wenn die Elten pro Kind und Monat nur 207 Euro zu Verfügung haben. Ich dacht immer Arm ist wer weniger als die Hälfte vom Durchschnitt verdient.
Gruß Zanadu

Beitrag von kleene0106 21.09.06 - 20:44 Uhr

Hallo,

magst du mir das mal genauer erklären??#gruebel Irgendwie weiß ich grad nicht was du meinst, bzw. was du genau damit sagen oder fragen möchtest.#hicks

Kleene

Beitrag von zanadu 22.09.06 - 10:10 Uhr

Hallo, eigendlich wollte ich nur wissen wie und wer darauf kommt, das für jedes Kind in Deutschland im Monat 524 Euro ausgegeben werden? Ich finde die Summe grade für Eltern mit mehr als einem Kind schon sehr hoch. Warum ist ein Kind Arm wenn seine Eltern nur 204 Euro für seinen Unterhalt zur Verfügung stehen?Ich mache mir so Gedanken , weil ich grade noch einen Artikel über das Duchschnittseinkommen von Familien gelesen habe. Der Durchnitt sind 3733 Euro, in dieser Berechnung sind aber für Einfamilienhaus Besitzer 800 Euro theoretischer Miteinnahmen enthalten. Sind für die "Armen "Famlien auch die gesparten Kosten enthalten z.B. Kosten mich unsere Kindergartenplätze für 2 Kinder 324 Euro für Harz Emfänger mit Essen 75 Euro. Das ist ein theoretisches Plus von 249 Euro.

Beitrag von kleene0106 22.09.06 - 13:15 Uhr

Hallo zanadu,

3733 € soll das Durchschnittseinkommen von Familien sein? Nicht schlecht. Ich hätte jetzt gedacht es wäre weniger.
Unser Einkommen liegt etwas höher, aber trotzdem gebe ich keine 524 € im Monat für die Kinder aus, bzw. es müssten ja dann 1048 € sein, wir haben ja zwei Kinder.

Ich bin aber ohnehin immer ein bisschen skeptisch was diese Statistiken betrifft, denn wirklich genau können sie nicht sein. Und wenn man "nur" 204 € an Unterhalt für die Kinder hat, ist das schon nicht wenig. Natürlich muss man dann hier und da mal gucken und rechnen oder Preise vergleichen, aber das tue ich auch. Also als "arm" würde ich sie deswegen nicht bezeichnen.

Um was genau ging es denn in dem Artikel? Zur Zeit habe ich öfter mal wieder was davon gehört, das die Kinderarmut zunimmt, aber nur dadurch, dass sie schon von Geburt an von der Sozialhilfe leben. Das wiederrum ist insofern nachvollziehbar, da es kein "eigenes" Geld ist und die Eltern somit weniger hätten als das Existenzminimum. Vielleicht deswegen?#gruebel


LG
Kleene