Mitarbeiterin im Callcenter, um Termine für einen Finanzmakler zu

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von aerobicbraut 21.09.06 - 12:31 Uhr

Hallo Miteinander,

ich habe die Möglichkeit, in einem CallCenter zu arbeiten, um für einen Finanzmakler neue Kunden zu gewinnen und Termine zu vereinbaren.

Jetzt weiß ich, da man ja mittlerweile gerichtlich gegen solche Anrufe vorgehen kann, ob ich überhaupt den Job annehmen kann. Ich weiß nämlich nicht, ob dann gegen die Firma vorgeganen wird oder gegen mich persönlich. Weil dies möchte ich nicht.

Hat jemand von Euch da Erfahrung oder hat schon einmal in so einem CallCenter gearbeitet. Bin für alles dankbar.

Liebe Grüsse

aerobicbraut

Beitrag von risala 21.09.06 - 12:56 Uhr

hi!

das man gerichtlich dagegen vorgehen kann, angerufen zu werden wusste ich bisher nicht...

aber wenn du in dem callcenter outbound telefonieren musst und auch kalt-akquise machen sollst... ich würde den job nicht machen wollen... habe (obwohl nicht meine hauptaufgabe) zu stoßzeiten im cc der deutschen bank ausgeholfen... und fand das schon sehr anstrengend - und da wollten die kunden was von uns...

wenn du dir zutraust immer freundlich zu bleiben - auch nach dem 10. kurz angebundenen kunden und nicht nach provision je termin bezahlt wirst... kannst du es versuchen. wenn jemand gegen diese anrufe vorgehen will kann er das nur gegen die firma tun - ausser du bedrohst denjenigen z.b. um einen termin zu bekommen...

ich würde es mir nicht antun wollen... oder doch nur, wenn wir in großen finanziellen schwierigkeiten stekcen würden...

gruß
kim

Beitrag von milain 21.09.06 - 13:06 Uhr

Das hört sich fast an wie versicherungsverkauf am Telefon, und mal ganz ehrlich würdest du selber sowas am telefon machen?
Ich hab auch mal im CallCenter gearbeitet und gerade letzdens eine zusage zu so einer stelle wieder bekommen. Darum ging es auch versicheurngen an denn mann zu bringen zwar nich am telefon dafür müsste ich privat zu den kunden nach Hause. So eine arbeit is reine Provisions schiene und ob da wirklich was bei rum kommt?
Also ich würde dir davon abraten ich habe das Jobangebot auch abgesagt. Wer kauft heut noch was am telefon...

LG Maren

Beitrag von angel_28 21.09.06 - 20:04 Uhr

Also ich bin seit 3 Jahren in dieser Branche tätig
Es ist nicht immer strafbar, das hängt davon ab woher die Adressen stammen
Strafbar macht man sich laut § 1 UWG nur mit unerlaubten Werbeanrufen, sprich wenn man Leute anruft die kein Einverständnis zur Telefonwerbung gegeben haben
Wir rufen nur Leute an die mal irgendwo unterschrieben haben, das deren Daten zu Werbezwecken weitergegeben werden dürfen
Sollten es jedoch nur eingekaufte Adressen sein, dann würde ich die Finger davon lassen

Beitrag von milain 21.09.06 - 22:01 Uhr

Aber mit diesen Adresskatalogen arbeitet so gut wie jedes CallCenter. Ich wurde selber auch schon oft angefunden von der SKL z.b finde es selber sehr nervig das die leute dann auch meist richtig aufdringlich werden und kein nein akseptieren so das man nur mit auflegen zum ende des gespräches kommt. Finde es scheiße das firmen wie Otto oder andere wo man was bestellt diese daten weiter geben...