Mein Hund ist furchtbar, stinkt, nagt, leckt und haart ..LAAANG...

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von flauschiraupe 21.09.06 - 14:09 Uhr

Hallo!
Meine Hündin ist ca. 8Jahre. Sie ist ein Mischling, was für eine da ist sich niemand einig. Im Tierheim hieß es Lapradormix. Manche meinen Steffordmix, Schäferhundmix, Ridgebackmix? Oder alles zusammen? Sie hatte einmal Welpen und manche hatten einen Ridge, der Erzeuger der Welpen war ein Dogo a./Boxermix.
Seitdem ich sie habe benagt sich sich permanent und leckt am Buddel(sorry) und an den Pfoten. Kein Tierarzt weiß was das ist. Ihre Ohren scheinen regelmäßig weh zu tun, sie wühlt ewig drin rum. Ich bekomme dann immer versch. Tropfen. Die helfen zwar, aber sobald die alle sind..fängts wieder an. Durch das ständige benagen stinkt sie natürlich übelst aus dem Maul. Seit Mai hört sie überhaupt nicht mehr auf zu haaren, das Fell scheint aber nicht weniger zu werden.

Geht es jemanden auch so? Hat jemand einen Rat?
Keine Flöhe, keine Zecken, sie ist entwurmt, geimpft. Manchmal redet der Tierarzt von evtl. Milben. Aber warum wirds dann nicht behandelt?

Danke fürs zuhören! Musste mal meckern.
LG Romy

Beitrag von kessy16 21.09.06 - 14:51 Uhr

Hallo,

klingt nach einer Nahrungsunverträglichkeit.

Hast Du mal anderes Futter ausprobiert?

LG

Kerstin

Beitrag von p.thomas 21.09.06 - 14:52 Uhr

Hi

Das haaren kann einfach daran liegen das wir diesen Sommer oft grosse temperaturunterschiede hat. Ist das fell stupf oder glanzlos?

An den Füssen nagen tut meine auch regelmässig (die ist auch 8) liegts vielleicht am Alter #kratz

Du sagst sie leckt sehr viel, ist sie kastriert?
Der Geruch könnte von der Analdrüse kommen, wenn die dicht ist stinkts bestialisch, der Tierarzt kann die ausdrücken

Ansonsten kann ich nur sagen...Was hast denn du für einen Tierarzt. Ich würde an deiner Stelle mal fragen ob er nicht mal das Blut untersuchen kann. Dort kann man erstmal am schnellsten erkennen ob es was von innen herraus ist. Milben sollten behandelt werden, gerade in den Ohren.

Ich an deiner Stelle würd mir einen Neuen suchen. #schock

Beitrag von cephir 21.09.06 - 15:01 Uhr

Jau milben käm hin oder einfach nur eine psychische störung

Beitrag von chou99 21.09.06 - 15:45 Uhr

Hi!

Würde als allererstes einen Allergietest anraten!

Grüße
Nicole

Beitrag von risala 21.09.06 - 16:21 Uhr

hi!

also, das benagen ist eine verhaltensstörung. unsere hündin hat sich das beim vb angewöhnt - dort kam sie um vor langeweile und war bis zu 14 std und länger alleine. das bekommt man leider nicht mehr weg. kann es nur ein wenig verbessern, wenn man dem hund kopfarbeit bietet...

das jucken in den ohren ist ganz sicher eine entzündung - und vermutlich verursacht durch milben.

das stinken kann von den analdrüsen kommen - muss aber nicht. unsere stinken z.b. extrem, wenn sie dosenfutter bekommen. es gibt auch div. trockenfuttersorten, die sie nicht vertragen.

wenn sie ausschließlich aus dem maul sinkt liegts meistens an zahnstein - unser opa hat auch ganz üblen mundgeruch... bei ihm müsste zahnstein entfernt werden, aber da er einen herzfehler hat trauen wir uns noch nicht so richtig... werden es aber spätestens im januar machen lassen müssen, denn auch diese entzündungen (die er zum glück noch nicht hat) können aufs herz gehen.

mein tip: wechsel ganz schnell den ta! ein ta, der milben vermutet, aber nicht untersucht und behandelt - der taugt nix!
ausserdem verdient er ja so regelmäßig an dir...

gruß
kim

Beitrag von flauschiraupe 21.09.06 - 18:46 Uhr

Ich Antworte mal so: #danke für Eure Antworten!!

Also das Trockenfutter habe ich gewechselt. Es ist für eine Weile etwas weniger geworden, Nassfutter geht gar nicht. Sie stinkt extrem aus dem Maul! Das benagen an der Pfote machte sie schon, wo ich sie aus dem Tierheim geholt habe. Dort war sie nur einen Monat. Ihr Fell schaut sonst normal aus. Ich habe sie nach ihrem 10èr!!!! Wurf kastrieren lassen. Seit dem Wurf mag sie andere Hunde überhaupt nicht mehr. Peanut hat schon früher alles angebellt, wenn sie dann mit denen spielen konnte war dann alles i.O., jetzt geht gar nix mehr. Einfach katatrophe pur. Fahren jetzt tgl. auf Felder, damit wir ja keinem Hund begegnen, nur in der Früh und mal schnell Abends zum pullern gehen gehts nicht.
Da muss ich wohl mal wechseln den TA.

Beitrag von kathrincat 21.09.06 - 20:32 Uhr

unser collie hatte in dem alter eine fleisch allergie. vielleicht solltest du sie mal ohne fleisch ernähren und selber kochen mit viel gemüsse und nudel und reis. bei ihm hat es geholfen. bei den ohren wird ich sagen milben.

Beitrag von flauschiraupe 21.09.06 - 20:49 Uhr

Hallo! Erstmal #danke!
Die Größe der Hunde ist ja in etwa gleich, wieviel hast du ihm an selbstgemachten futter pro tag gegeben?

LG Romy

Beitrag von kathrincat 21.09.06 - 22:00 Uhr

einen hundenapf voll 2mal am tag, wenn er noch hunger hatte hat er aber noch was bekommen, da er nur so viel gefressen hat wie er auch hunger hatte, was mach mal auch ein problem war, da er wenn er kein hunger hatte 2-3 tage nichts gefressen hat. du kannst dann auch noch leinensamen dazu geben, ist gut fürs fell.
mit der menge würd ich testen, wenn sie zumimmt bekommt sie wenniger!

Beitrag von flauschiraupe 21.09.06 - 22:09 Uhr

Hm, ich glaube ich werde das mal probieren. Damit kann man Leben. Wenn ich ihr früher getrocknete Schweineohren/ Pansen gegeben habe dann wars noch schlimmer.

LG Romy


#danke

Beitrag von kathrincat 21.09.06 - 22:12 Uhr

das richt noch besser und du kannst ja für 2-3 tage vorkochen und in den kühlschrank stellen.

Beitrag von cybergirlsh 21.09.06 - 22:17 Uhr

Hallo Romy!
Also unser Schäfer/Husky-Opa ist nun 14 1/2 Jahre alt und wir haben ihn im November 1 Jahr, haben ihn zusammen mit dem Haus meiner Oma übernommen. Er hatte es auch ganz schrecklich mit den Ohren und mein Onkel meinte, das wäre normal, wenn er sich ab und zu mal schüttelt. Aber es ging mir zu weit und bin zum ta gefahren. Der hat dann Milben festgestellt und ich habe erst eine Salbe bekommen, waren zwar für Katzenmilben und danach so eine weiße Flüssigkeit. Wenn Du genau wissen willst, wie die heißt, schreib mich einfach an. Dann so insgesamt 3-4 mal bei Ta gewesen und alles wieder gut. Musst die Ohren mal massieren und mit tuch und Finger mal drin rumbohren. Wird ihr bestimmt weh tun, aber dann siehst du, wieviel Dreck drin ist. Aber an Deiner Stelle würd ich den ta auch mal wechseln, 2 Meinungen sind immer besser...

LG,
Sabrina #hund + #katze + #katze + Hamster

Beitrag von flauschiraupe 21.09.06 - 22:26 Uhr

Hallöchen!

Aso wir haben Surolan bekommen und noch eins(Name fällt mir nicht ein). Immer im Wechsel. Die helfen auch, aber leider nur während der Gabe. Sobald die leer sind gehts wieder los. Die Ohren mache ich sauber, da kommt haufen Schmand raus und das stinkt auch. Dieses Ohren geschüttel ist sooo nervend. Naja, ich werde beim nächsten mal den TA wechseln und mal wieder über 100€ verplämbern(verprassen, ausgeben). Wo das noch hinführt... #gruebel

Vielen #danke!

LG Romy

Beitrag von jennyspike 26.09.06 - 11:14 Uhr

Hallo Romy,

bei unserem Hund haben wir schnellstens einen Bluttest machen lassen, nachdem er sich seine Pfoten wundleckte, schuppte, stank (auch aus dem Maul) und ewig seine Ohren kratzte. Jede Berührung von uns, durch Streicheln, Halsband oder Geschirr hat ihn wahnsinnig gemacht und er hat sich gejuckt als wenn er 1000 Flöhe hätte. Der Test fiel allerdings negativ aus, und der TA behandelte weiter auf alle möglichen Parasiten, nahm Pilzkulturen von den weißlichen Stellen an den Ohren ect.
Als das Gewebe an den Ohren trotz Hammersalben (Cortison, Antibiotika) schwarz wurde und sich begann aufzulösen, sind wir mit ihm zu einer Tierheilpraktikerin. Die wollte für ihre Anamnese zwar die komplette Lebensgeschichte incl. sämlicher bislang gegebener Futtermittel und Leckerchen und deren Inhaltsstoffe, stellte aber nach einer Woche eine Reisallergie fest. Jester bekam Globuli, eine homöopatische Salbe und neues Futter - und lebt seitdem endlich beschwerdenfrei!!!

Liebe Grüße,
Jenny