Erfahrungsberichte gewünscht: Wie schnell Gewöhnung an Baby?

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Beitrag von ginger_girl 21.09.06 - 16:22 Uhr

Hallo ihr mit Baby,

ich bin ziemlich schwanger und erwarte im November meine Kleine. Sie ist mein erstes Baby und ich habe noch keine Ahnung von gar nichts.
Ich frage mich, wie schnell man sich an so eine Situation mit Baby gewöhnt bzw. gewöhnen kann. Wie war das so bei euch.
Vor allem frage ich mich, wie das so mit Weihnachten gehen soll. Also Weihnachten ist dann ja schon so einen Monat nach der Geburt. Und normalerweise bin ich dann immer zu meiner Familie und dann zu der Familie meines Mannes, die ganz weit auseinanderwohnen.
Natürlich würde ich gern meine Kleine an Weihnachten präsentieren. Aber ich frage mich, ob das nicht zu stressig wird, wenn ich mich selbst noch nicht richtig an sie gewöhnt habe. Das Problem ist auch, dass zu meiner Familie dann nicht nur ich und meine Mann kommen würden, sondern zusätzlich meine Schwester mit zwei Kleinkindern und dann noch meine andere Schwester und dann kommen wahrscheinlich noch die lieben Verwandten ins Haus und je mehr ich mir das vorstelle, desto größer werden meine Zweifel, ob sowas mit klitzekleinem neuen Babyschatz zu überstehen ist....wir müssten alle in einem Haus übernachten, da wir alle nicht in der Nähe wohnen. Ohje. Was meint ihr. Wie macht ihr das so? Wie würdet ihr das machen???

Würde mich sehr über Erfahrungen freuen!

Danke Ginger

Beitrag von koalamausi 21.09.06 - 16:32 Uhr

Sofort! :-)

Du gewöhnst Dich wirklich sofort daran, ein Baby zu haben. Und bei mir war es zumindest so, daß wir intuitiv wußten, wie das alles geht und was man dem Baby zumuten kann und was nicht.
Und was Du nicht weißt, das lernst Du ganz schnell durch Erfahrung. Ich war letzte Woche mit der kleinen Maus den ganzen Tag bei meiner Schwester (mit Sport machen etc.) und nachts kam dann die Quittung: Sie hat die halbe Nacht gequengelt und wollte nicht schlafen. Also werden wir diese Besuche jetzt auch wieder verkürzen und reduzieren.

Am Anfang dachten wir auch: Wir haben doch keine Erfahrungen mit Kindern, wie badet man die Kleinen denn, machen wir nicht alles falsch? #kratz
Aber man macht das dann automatisch und hat das richtige Gespür dafür.

Lad doch deine Eltern und Deine Geschwister Weihnachten zu Dir ein. Sie sollen sich dann bei Dir um alles kümmern (kochen, anschließend aufräumen, sauber machen etc.) und Du kannst Dich verwöhnen lassen und Dich um Dein Baby kümmern. Und Du umgehst die Begegnung mit anderen Verwandten.

LG
Koalamausi (mit Britta *29.7.2006)

Beitrag von smile1967 21.09.06 - 17:30 Uhr

Hallo Ginger

Naja, ich denke mal, das hängt ganz von Dir, vom Geburtsverlauf und von Deinem Baby ab. Also "gewöhnen" würde ich das nicht nennen, eher eine Art sich kennenlernen, sich aufeinander einstellen und sich anpassen.
Das hat bei mir schon ca. 3-4 Wochen in Anspruch genommen bis ich sagen konnte, wir kommen klar und sind als Familie zusammengewachsen! Lag vielleicht auch daran, dass es mir nach der Geburt nicht sonderlich gut ging (körperlich, habe viel Blut verloren).

Zum Thema Weihnachten bzw. Familienfeiern allgemein kann ich nur von uns berichten: Unser Kleiner war die ersten paar Wochen extrem empfindlich, was Lärm, Trubel und viele Leute anging. Sowohl wenn wir irgendwo zu Besuch waren als auch wenn der Besuch bei uns war (ich rede nicht von einer oder zwei Personen, sondern von mehreren....) hatten wir danach eine unruhige Nacht. Jan war vor zwei / halb-drei nicht zum schlafen zu bringen #augen, war unruhig, quengelig und wollte nur bei uns auf dem Arm sein. Ich muss dazu sagen, dass wir das sonst nicht von unserem Kleinen kannten, er war von Anfang an ein guter Schläfer und ging immer gern ins Bett (auch jetzt noch, zum Glück). Aber er hat wohl die vielen neuen Eindrücke, die vielen Menschen und den ganzen Trubel abends verarbeitet und wir habens zu spüren bekommen.
Nachdem wir das so ca. 3-4 mal beobachtet hatten, haben wir sämtliche Besuche auf unbestimmte Zeiten verschoben. Das "Problem" hat sich dann von alleine erledigt. Seit Jan ca. 6-7 Wochen alt ist kann man ihn überall hin mitnehmen und er geniessts! Aber so als "Frischling" ging das gar nicht!

Ich würde mich nach dem Kind richten, mal ausprobieren, wies auf soviel neues reagiert. Und im Zweifelsfall lad Deine Eltern zu Dir ein (ich würd mich allerdings auf 2-4 Personen beschränken, ist auch für Dich so bald nach der Geburt nicht so anstrengend) und lass Dich bekochen ;-)

Liebe Grüsse und alles Gute für die bevorstehende Geburt
Dani mit Jan Hendrik, 18.03.2006

Beitrag von kleineute1975 21.09.06 - 17:41 Uhr

Hi

also ich fand die erste Zeit ziemlich hart...ist schon eine arge Umstellung wo man überhaupt nicht mit rechnet...

Mein Sohn ist von Juli und wir waren Weihnachten auch bei beiden FAmilien..

ich sag dir nur er war schon 6 Monate und es war schrecklich bei meiner FAmilie ging es da waren wir Heiligabend nur zu 4 ohne andere Kinder..bei meinem Mann..waren 5 andere Kinder Alter von 3-9 Jahren die nahmen gar keine Rücksicht (Kind schlief im anderen Zimmer) bis er so arg heulte und wir gefahren sind....

ich denke du mußt es einfach testen..ist auch die Frage wie es dir 4 Wochen nach Geburt geht evtl. habt ihr auch gar keine lust und seit froh, mal ein Weihnachten zu Hause zu bleiben...und nur für euch zu sein.....

LG Ute

Beitrag von ck160181 21.09.06 - 17:53 Uhr

Hallo,

ich will Dir keine Angst machen, aber bei mir hat das ziemlich lange gedauert, bis ich rausgefunden habe, was mein Kind von mir möchte. Die ersten 8 Wochen war ich gar nicht in der Lage irgendetwas großes zu unternehmen. Wir hatten auch große Schwierigkeiten mit dem Stillen, außerdem bekam ich die Kriese, wenn andere mein Kind halten wollten (und das wollten sie alle). Jetzt können wir auch auf größere Feste usw. gehen, aber nur wenn wir um 19.00Uhr wieder zuhause sind. Da beginnt sein Bettgehritual. Sind wir um diese Zeit noch unterwegs, #schrei er bis wir zuhause sind.
Aber jedes Kind und jede Mutter ist anders.
Es ist auch schön und wichtig in der Anfangszeit nicht zuhause zu versauern.
Du wirst das richtige für Dein Kind machen.#liebdrueck
Die Mutterliebe ist nämlich ruck zuck da.

Gruß Conny

Beitrag von reini77 21.09.06 - 20:31 Uhr

hallo ginger,

also meine maus kam am 30.11. letztes jahr auf die welt. ich würde an deiner stelle auf keinen fall weg fahren!! lass es so ruhig wie möglich angehen. das ist ganz wichtig für euch und das stillen. du bist ja dann auch noch im wochenbett. wir haben es so gemacht, das meine mutter zu weihnachten zu uns kam. der rest der familie mußte eben mal zurück stecken. auch unsere eltern wohnen sehr weit weg. sie wollten zwar alle die kleine sehen, kann ich auch verstehen. aber ich wollte in erste linie ganz viel ruhe für uns drei. es braucht schon ein paar wochen bis sich alles einspielt. und in dieser zeit schläfst du sehr wenig und legst dich am besten immer hin, wenn dein baby schläft. angst brauchst du keine haben, denn du hast deinen mutterinstinkt und eine hebi, die zu dir nach hause kommt und schaut, ob alles in ordnung ist.

ich wünsch dir alles gute!

lg ulrike + helena, die dieses jahr weihnachten bei oma und opa sein wird