Piercings? Tatoos?

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Forum: Körper & Fitness

Sich in seinem Körper wohl zu fühlen und ihn schön zu finden, ist für fast jeden Menschen ein wichtiges Thema. Ob es um die richtige Diät und gemeinsames Abnehmen, Tattoos,  oder auch um Sport und Fitness geht, hier ist der richtige Platz dafür.

Beitrag von julia2809 21.09.06 - 16:39 Uhr

Vielleicht könnte mir mal irgendwer erklären, WAS daran süchtig macht...
Ich habe mir als ich 15 war(heute bin ich 33) ein Bauchnabelpiercing machen lassen. Damals hatte so etwas niemand und ich hatte die Möglichkeit damit schockieren und provozieren zu können und fand mich wahnsinnig exotisch und "anders". Heute bereue ich es, denn ich finde, daß dieses Loch ziemlich häßlich ist und es wird wohl auch nie mehr zuwachsen...Findet ihr das wirklich schön oder verbindet ihr irgendwas damit? Und warum immer neue Stellen?

Beitrag von susiiie018 21.09.06 - 17:25 Uhr

Also ich habe ein Bauchnabelpiercing! (Sieht nach meiner SS leider nicht mehr sooo super aus :-( ) Und ein Nasenpiercing! (Sieht immer noch super aus ;-) ) Und an den Ohren hatte ich auch einige, aber nach einer Entzündung hab ich wieder nur mehr die 2 "Normalen" Ohrlöcher!!

Ich hab ein Tattoo am Rücken (ca. 10 cm groß) Sieht, wie ich finde, total super aus!! Möchte mir auf jeden Fall noch eins machen lassen. Muss nicht sofort sein, aber irgendwann mal!

Also süchtig bin ich nicht ;-) Glaub ich halt #gruebel

Lg
Susi

Beitrag von zckchen22 21.09.06 - 17:25 Uhr

Hallo

Ich bin eine von den "Süchtigen" :-) Ich habe 8 Piercings und 3 Tattoos und es ist von beiden noch mehr in Planung. Ich liebe sie ienfach... Sie gehören zu mir wie alles andere auch... Ich habe mir mein erstes Peircing auch mit 15 stechen lassen. Ich will damit weder schockieren noch jemanden damit provozieren oder so. Ich mache das ganz alleine ffür mich, weil ICH es schön finde... Ich denke, jeder hat eine andere meinung dazu... Es gibt auch viele, die das als Selbstverstümmelung sehen... Ich sehe es als meinen Körperschmuck....

LG Sara

Beitrag von nyiri 21.09.06 - 18:14 Uhr

Ich bezeichne mich getrost als "süchtig" (10 Piercings + 8 Tattoos) und kann nur von mir sprechen. Für mich persönlich ist das tragen dieses Körperschmucks ein Lebensgefühl. Süchtig macht in gewisser Weise auch der damit verbunden Schmerz, wobei ich den Schmerz beim Tätowieren vorziehe, wenn man da überhaupt von Vorlieben sprechen kann. Man empfindet (zumindest nach den ersten Tattoos oder Piercings) gewissermaßen Stolz auf sich selbst, die Angst und auch den Schmerz überwunden zu haben. Mit der Zeit wird der Gang zum Piercer/Tätowierer zur Routine und man verbindet damit auch andere Gedanken.

Ich schließe nicht aus, dass auch künftig noch weitere Tattoos oder Piercings folgen, aber das jüngste Tattoo ist erst 4 Wochen alt und die beiden jüngsten "Löcher" gerade mal 1 Tag... Macht also zumindest an den Löchern noch ziemlich aua... (Tragus rechts + links)...

Aber ja - ICH BIN SÜCHTIG... #freu und ich steh dazu... *wir brauchen einen Headbanger-Urbini* #huepf

Beitrag von duundich 22.09.06 - 07:49 Uhr


ich habe relativ spät mit tatoos und piercings angefangen.
aaaber für mich gehören sie mittlerweil zum leben dazu.ich finde sie sehr schön und habe motive die ich auch getrost mit 80 noch tragen kann (muss sowieso).

ja es macht süchtig aber es gibt soviele süchte,da ist diese wohl nicht so ungesund wie rauchen,trinken oder spielsucht und co.meine piercings und tatoos sehe ich als schmuck an.

LG.Moe.

Beitrag von engelchen_ac 22.09.06 - 13:52 Uhr

ich gehöre auch zu den "süchtigen"

ich wollte schon mit 14 ein tattoo haben und fand auch piercings schon immer toll. für mich gehören sie einfach zu mir. andere gehen gerne shoppen, zum friseur oder gehen schick essen wenn sie was gönnen wollen. ich geh meine tattoowiererin und meinen piercer besuchen :-)

schockieren oder provozieren wollte ich damit nie!

Beitrag von aggro 22.09.06 - 15:32 Uhr

hi..


ich gehöre auch zu den süchtigen... habe bzw. hatte, ein teil ist wieder draußen... 8 Piervings und habe 4 tattoos und bin echt ungeduldig bis ich endlich wieder unter die nadel darf... weobei mich pericings nicht mehr so interessieren.... aber tttoos habe ich noch einiges vor... und der schmerz gehört dazu finde ich......

tattoos sind für mich genauso eine verschönerung wie eine neue frisur, andere haarfarbe oder auch schon schminke, nur das sie besser überlegt sein sollten... von irgendwelchen trand wie arschgeweihen halte ich überhaupt nichts, habe auch keins und werde mir auch nie eins machen lassen.........

liebe grüße

katrin

Beitrag von julia2809 23.09.06 - 00:18 Uhr

Danke für eure Antworten! Mich persönlich schaudert es bei dem Gedanken, daß sich irgendwelche Nadeln in meine Haut bohren, aber jedem das Seine... Bei meinen Patienten sehe ich jeden Tag irgendwelche Tatoos oder Piercings, aber auf die Idee zu fragen bin ich letzte Woche gekommen, da ich gleich zwei Leute hintereinander hatte, bei denen ich mich echt gegruselt habe. Die erste Frau hatte zwei Piercings am Hals- eins im Nacken und eins dort, wo die Grube zwischen den Schlüsselbeinen ist. Ich stelle mir das total unangenehm vor: Mal bleibt die Kette hängen, mal das Kopfkissen... Kurze Zeit später kam die Zweite, so ein "Gruftie Typ" mit Schlabbersachen und als sie auf dem Stuhl lag, rutschte ihr Oberteil über ihre Schulter und ich sah, daß sie ein Spinnennetz von riesigen Ausmaßen in Rchtung Brust tätowiert hatte...
Und was ich dann überhaupt nicht verstehen kann, ist, daß es einen Haufen Menschen mit Mengen an Piercings und Tatoos gibt, die vor einer Spritze Angst haben...
lG Julia

Beitrag von aggro 23.09.06 - 13:30 Uhr

#freu#freu#freu mir geht es genauso... ich habe panische angst vor nadeln (kindheitserlebnis) aber kann vom tättoowieren nicht geug bekommen.... piercen sind ja noch dickere nadeln, die werden ja mit großen braunülen gestochen.... keine ahnung... vielleicht weil es freiwillig ist?

gerade bei tattoos und piercings gehen die geschmäcker sehr weit auseinander... das stimmt

Beitrag von heidy 23.09.06 - 01:22 Uhr

Hallo Julia,

ich hab mir mit 22 mein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Ich fand/finde das schön...

Mein Piercing am Tragus hab ich seit letztem November... finde die Stelle toll!!! Die Idee ist eher beiläufig entstanden-haben darüber gesprochen und uns daraufhin die Hand gegeben, damit wir es auch wirklich machen :-D

Ein Tattoo wollte ich schon mit 18 Jahren haben. Von Provokation oder ähnlichem keine Spur-nur für mich. Allerdings konnte ich kein Motiv für mich finden... letztes Jahr zu Weihnachten haben mein Freund und ich uns ein Tattoo geschenkt und jetzt hab ich eine Sonne zwischen den Schulterblättern... Den Schmerz hab ich mir schlimmer vorgestellt ;-)

Muss sagen, ich war schon ziemlich stolz auf mich (mentale Vorbereitung auf Geburtsschmerzen??? :-) ) und mein Freund wars auch-er hat vermutet, ich fang an zu weinen, weil ich ziemlich schmerzempfindlich bin :-)

Hm... Piercings kommen wohl nicht dazu, aber ein Tattoo kann ich mir noch vorstellen...

Liebe Grüße, Heidy




Ps. Angst vor Spritzen hab ich auch etwas, liegt aber bei mir daran, dass ich schon viele Arzthelferinnen erwischt hab, die mich ziemlich heftig blau gestochen haben...