Schreit nur noch im KiGa. Was soll ich tun? Ich bin so ratlos!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sonnenkind24 22.09.06 - 13:39 Uhr

Hallo,

Jannik schreit nur noch im Kindergarten. Die ganzn 31/2 Stunden nonstop nach mir. Ich weiss nicht mehr was ich machen soll. Ihn doch wieder rausnehmen? Wir haben ja Mittwoch das Baby verloren. Er bekam es mit und seitdem weint er nur noch im Kiga. Die Erzieherinnen meinten heute, sie hätten auch noch andere Kinder, die sich schon die Ohren zuhalten. Heute morgen sagten ein paar grössere Kinder: ohje der jannik kommt, der weint gleich wieder....super oder???
Anscheinend hört Jannik kaum eine Minute auf zu weinen. Ich kann ja verstehen, dass sie ein Programm haben, dass sie auch machen müssen, aber ihn deshalb gleich rausnehmen...
Ich erkenne Jannik nicht wieder. Daheim ist er ein Raudi. Er folgt nicht, ist patzig, trotzig, brüllt, schmeisst Türen zu usw....
Und im KIGa???? Er weint, spielt nicht mit anderen, ist schüchtern usw.....
Ich war heute total sauer, wiel sie mich wieder nicht angerufen habe, dass er so viel weint....ich hätte ihn sofort geholt!
Am Montag habe ich vor, ihn erst mal nur noch 11/2 Stunden oder 1 Stunde erst mal zu bringen. Denkt ihr das bringt dann was?
Er braucht doch andere Kinder in dem Alter. Ich soll ihn doch besser erst wieder im Januar reintun, wenn er älter ist. Soviel älter ist er dann auch nicht..und dann? Dann haben sich schon Gruppen gebildet und er ist Aussenseiter Nr1! ne danke.

aber was soll ich tun? bitte helft mir ich bin echt ratlos.

lg Mariana

Beitrag von sonnenkind24 22.09.06 - 13:42 Uhr

P.s. noch was. ich darf nicht dabeibleiben, denn sonst wollen das andere kinder auch! aber ein anderer kindergarten ist hier nicht. also das fällt schon mal aus!

Beitrag von hexe19851 22.09.06 - 13:48 Uhr

hallo

ich habe mal in einem kindergarten praktikum gemacht du weißt garnicht was in einem kindergarten so vor geht die kinder werden gezwungen zum essen, sie müssen sich selber anziehen auch wenn sie es nicht können sie müssen solange sitzen bleiben bis sie angezoegen sind, zum schlafen werden sie gezwungen, und meinst du nicht das dein kleiner jannick ein bisschen angst hat da nochmal hinzugehen vllt machen die kinder auch was mit ihm das er angst hat die erzieher augen sind nicht überall und meistens gehen die eien rauchen und die kinder sind alle alleine alles schon vorgekommen und hab ich auch mit bekommen ich würde jeder mutter raten ihr kind in einen kinderladen zu bringen meine tochter ist da auch und sie will da garnicht mehr raus obwohl sie sehr mutter bezogen ist. vllt findest du in deiner n ähe ein kinderladen oder rede mal mit ihm vllt sagt er dir was da passiert

Beitrag von sonnenkind24 22.09.06 - 13:53 Uhr

Hallo,

die Erzieherinne, sagen, er gehe gar nicht weg von Ihnen. Sie sind dauernd nru mit ihm beschäftigt.
wir fragen ihn ständig, warum er weint. er sagt nru immer: kindergarten geht nicht ist viel zu teuer#kratz
er lenkt ab, er redet darüber gar nicht. ich habe mir schon überlegt, proffessionelle hilfe in anspruch zu nehmen.
montag und dienstag war noch alles ok. und jetzt? aber er sagt ja nix außer das was ich oben geschrieben habe oder dann, dass er nicht will, er möchte lieber zu hause spielen!
aber er hat noch keine freunde, die gehen alle in verschiedene kindergärten.

Beitrag von cocoskatze 22.09.06 - 19:32 Uhr

Also bitte, das geht ja gar nicht. Hier platzt mir echt gleich der Kragen!

Ich als Erzieherin, und Mutter dreier Kinder, die jeweils unterschiedliche Kindergärten besuchten bzw. besuchen, habe soetwas, wie du es hier beschreibst, noch niemals erlebt!

Deine Vorwürfe sind haltlos und absolut aus der Luft gegriffen.Es mag ja sein, daß ausgerechnet DER EINE Kindergarten, indem Du Praktikum gemacht hast ( wie lange, drei Wochen??#augen) ein schlechtes Beispiel/schwarzes Schaf ist, aber hier so pauschal GEGEN Kindergärten im allgemeinen Stimmung zu machen, finde ich sehr unangebracht!

Beitrag von ximaer 23.09.06 - 08:03 Uhr

Nicht aufregen ;-)
Diese Horror-Storys hört man doch immer wieder - wobei ich auf der Suche nach einem Kindergarten für Levin auch so einiges erlebte... #schock
Aaaaaber, die absolut positiven Erlebnisse haben eindeutig die Überhand! Und Levin hat nun zwei großartige Erzieherinnen (finde ich).

Grüße
Suse

Beitrag von prinzessin1976 22.09.06 - 21:20 Uhr

Oh man , wo hast Du denn Praktikum gemacht????????#schock

Hört sich an wie ein Horrormärchen!#kratz

Sorry aber ich arbeite in eienrm Kidnergarten und bei uns wird

1. KEIN KIND GEZWUNGEN WAS ZU ESSEN!!!!#mampf

2. KEIN KIND GEZWUNGEN SICH ALLEINE ANZUZIEHEN
(ganz im Gegenteil wir zeigen ihnen Tricks wie man seine Jacke super toll alleine anziehen kann . Das ist ein Zaubertrick und können nur die Kindergartenzauberer!!!!!)

3. KEIN KIND WIRD ZUM SCHLAFEN GEZWUNGEN ODER SCHLAFEN VERWEIGERT!
(Wer müde ist kann ishc nach dem Mittag mit eienr Erzieherin in den Ruheraum begeben und ein Buch vorlesen lassen. Wer dann schlafen will oder ausruhen der kann liegen bleiben!!!!)

4. JA WIR HABEN PERSONALMANGEL UND WIR KÖNNEN UNSERE AUGEN NICHT ÜBERALL HABEN!!!!
(Aber gerade in der Anfangsphase haben wir ein besonderes Auge auf die NEUEN!!!!!! Was den personlaschlüsseln angeht so sieht es in Kinderläden nicht so viel besser aus!!!!! Habe selbst mal für kurze Zeit in einem Kinderladen gearbeitet! Sie waren unorganisiert und unaufgeräumt! Das heisst aber nicht dass jeder Kinderladen so ist!!!!!:-p)

5. JA KINDER DIE NEU SIND MÜSSEN VIEL NEUES VERARBEITEN!!! darunter vielleicht auch mit Kinder klarzukommen die nicht so wohlerzogen sind wie sie selbst!!!!
Auf solche Kinder werden sie aber in der Schule auch treffen!
In dem Kidnerladen in dem ich gearbeitet habe wurden einige Kinder "antiauthoritär" erzogen! Das heisst so viel wie grenzenlos!!!!

6. Ich habe 4 Kolleginnen im Kindergarten wovon 2 rauchen! BEIDE RAUCHEN NUR IN IHRER GESETZLICH VORGESCHRIEBENEN PAUSE!
:-p:-p:-p:-p:-p:-p:-p

Beitrag von tweety74 22.09.06 - 21:51 Uhr

#pro#pro#pro#pro

Beitrag von ximaer 22.09.06 - 17:04 Uhr

Hallo,
ich würde Dein Kind erstmal aus dem Kindergarten rausnehmen und es in 2 oder 3 Monaten nochmal versuchen. Manche Kinder schaffen so früh eben noch nicht die Trennung von der Mama - muß man einfach akzeptieren und bloß nichts erzwingen.

Das vermeintliche Fachpersonal - die Erzieherinnen - sieht das leider oftmals anders, aber Pädagogen und Psychologen plädieren auch dafür, auf die Signale der Kinder zu hören.

Grüße
Suse

Beitrag von sonnenkind24 22.09.06 - 17:14 Uhr

Hallo,

ist aber auch viel Trotz dabei bei Jannik. Bis Dienstag hat es ihm ja auch noch gefallen. Deshalb denke ich, dass es wegen der Fehlgeburt so ist momentan. Ich bin ehrlich gesagt momentan sehr ratlos. Daheim ist er unausstehlich und im Kindergarten so schüchtern.
Ich habe irgendwie Angst, er findet nie Freunde..blöder Gedanke oder?

Beitrag von prinzessin1976 22.09.06 - 21:23 Uhr

Spreche mit den Erzieher/innen und überlegt zusammen was die beste Lösung ist!!!!

Herausnehmen, so wie es Einige MÜtter hier immer empfehlen, würde ich nicht denn damit schiebst Du nur seine Abnabelungsprobleme auf später!!!!

Beitrag von ximaer 23.09.06 - 07:53 Uhr

>>> denn damit schiebst Du nur seine Abnabelungsprobleme auf später!!!!<<<
Unsinn.
Es gibt einfach Kinder, die früher reif für die Abnabelung und welche, die es später sind. Und das ist eben abhängig von der Entwicklung des Kindes, Lebenssituationen (z.B. Geburt eines Geschwisterchens, traumatischen Erlebnissen) usw.

Ein Kind, das reif ist, sich in die Selbstständigkeit zu entwickeln, kann das auch - ohne schlimme Kämpfe um die Mutter.

Beitrag von prinzessin1976 23.09.06 - 10:23 Uhr

>>Es gibt einfach Kinder, die früher reif für die Abnabelung und welche, die es später sind. Und das ist eben abhängig von der Entwicklung des Kindes, Lebenssituationen (z.B. Geburt eines Geschwisterchens, traumatischen Erlebnissen) usw. <<

Das ist wahr und wollte beim Vorgespräch(Vertrag unterschriebn) bereits angesprochen werden! Denn wenn z.B im November ein Geschwisterchen geboren wird ist es sinnvoll das Kindergarten Kind ein halbes Jahr vorher oder nachher Einzugewöhnen um dem Kind zu ersparen sich abgeschoben zu fühlen.
Dass Kinder untershciedlich entwickelt sind, da bin ich absolut einer Meinung! Manchmal aus einfach aus entwicklungstechnischen Gründen aber leider mache ich immer wieder die Erfahrung dass Ki´nder die zu hause gefordert bzw gefördert werden viel schneller selbständig werden und in der Lage sind sich weiterzuentwicklen als Kidner die von den Eltern "klein gehalten" werden!
Hört sich vielleicht so an als sei es aus der Luft gegriffen aber ich erlebe es jedes jahr aufs neue!
Zum Glück kann man durch intensive Elterngespräche die Hintergünde (egal welche) herausfinden und mit den Eltern an einem Strang ziehen! bzw sie mit uns an einem Strang zu ziehen!
Im dem Kidnergarten in dem ich arbeite nehmen wir nur Kidner ab 3 auf und nur im Ausnahmefall kurz vor dem dritten Lebensjahr. In dem Kidnergarten in dem mein Sohn geht werden Kinder ab 2 aufgenommen. Allerdings ist dann der Personalspiegel auch etwas höher!




>>Ein Kind, das reif ist, sich in die Selbstständigkeit zu entwickeln, kann das auch - ohne schlimme Kämpfe um die Mutter.<<

SEHE SEHR HÄUFIG treten dann Abnabelungsprobleme auf wenn die Eltern sie haben!!!!! Das überträgt sich auf das Kind!!!!! In den wenigsten Fällen in denen die Eltern locker damit umgehen haben die KInder Schwierigkeiten!!!!


AM WICHTIGSTEN IST ES ABER GEDULD ZU HABEN UND BEI JUNGEN KINDERN EINE LANGSAME SANFTE EINGEWÖHNUNG ZU ERMÖGLICHEN!!!!!!!!! Manchmal iste s zu schenll zu lang für die Zwerge!!!

Beitrag von ximaer 23.09.06 - 10:49 Uhr

>>> SEHE SEHR HÄUFIG treten dann Abnabelungsprobleme auf wenn die Eltern sie haben!!!!! Das überträgt sich auf das Kind!!!!! In den wenigsten Fällen in denen die Eltern locker damit umgehen haben die KInder Schwierigkeiten!!!! <<<

Da kann ich Dir nur absolut zustimmen! U.a. deshalb war mir die sehr genaue Auswahl des Kindergartens für meinen Sohn so wichtig, weil ich nur so 100%ig dahinter stehen kann und das auch meinem Sohn vermittele - und mein Sohn weiss und merkt das.

>>> Manchmal iste s zu schenll zu lang für die Zwerge!!!<<<
Ja, das finde ich auch. Wir haben zwar einen 5-Stunden-Platz, aber unser Sohn geht bis auf weiteres nur 3 Stunden pro Tag, weil ihm das einfach ausreicht und er danach seine Erholung braucht.

>>> Manchmal aus einfach aus entwicklungstechnischen Gründen aber leider mache ich immer wieder die Erfahrung dass Ki´nder die zu hause gefordert bzw gefördert werden viel schneller selbständig werden und in der Lage sind sich weiterzuentwicklen als Kidner die von den Eltern "klein gehalten" werden! <<<
Das glaube ich Dir aufs Wort. Wir haben deshalb auch schon früh mit verschiedenen Kindergruppen begonnen, damit Levin soziale Kompetenz lernen und einüben konnte - und Erfolgserlebnisse alleine und in der Gruppe hatte, damit er ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln kann. Und tatsächlich ist er sehr unkompliziert und kooperativ.

Grüße
Suse

Beitrag von prinzessin1976 23.09.06 - 12:40 Uhr

Schön dass wir uns dann doch noch einige werden!#freu

Beitrag von ximaer 23.09.06 - 07:59 Uhr

Hi,
Levin ging von Anfang an auch unheimlich gerne in den Kiga - und meine Schwester (Erzieherin und Pädagogin mit 30 Jahren Erfahrungen in Kigas, Kitas, Familienbetreuung usw.) warnte mich schon vor, dass der Katzenjammer noch kommen könnte. Denn gerade Kinder, denen es anfangs leicht fällt und die sofort gerne im Kindergarten sind, bekommen eben dann manchmal doch noch einen Schub, in dem sie Probleme mit der Abnabelung haben. Levin hatte das nun auch kurz - aber bei weitem nicht in der Form wie Dein Kleiner.

Wenn Du so ratlos bist (was ich vollkommen verstehen kann), könntest Du auch Hilfe bei einem Kinderpsychologen suchen. Wir waren damals mit Levin auch bei einem, weil er im ersten Jahr ein Schreibaby war und wir insgesamt etwas ratlos waren - und das war enorm hilfreich. Ein Besuch genügte und ganz rasch war der Durchblick wieder da.

Und Freunde wird Dein Kleiner ganz sicher finden. Gibt es da vielleicht auch Möglichkeiten außerhalb des Kiga? Freunde von Euch mit gleichaltrigen Kindern usw.? Oder einen Kurs? Kindergymnastik, Kindermalen, Musikkurs usw.?

Grüße
Suse

Beitrag von sonnenkind24 23.09.06 - 08:46 Uhr

Guten Morgen,

wir wohnen in einer Kleinstadt, bin froh überhaupt nen Kindergartenplatz bekommen zu haben...denn das ist hier sehr selten. Es gibt zu viele Kinder aber zu wenig Plätze.
Und unsere Freunde haben alle keine Kinder! #schmoll

Ich muss mir mal was einfallen lassen. Ich rede am nochmal mit ihm. Wieso er Angst hat. Aber er sagt ja nix außer; ´Kindergarten ist viel zu teuer, kauf mir lieber ne Breze...#kratz

Beitrag von .claudi. 22.09.06 - 19:14 Uhr

Hi!

Mir ist gerade beim lesen was durch den Kopf gegangen, aber ich weiß gar nicht, ob sowas geht. Vielleicht kannst du ja einen Kuchen backen oder Obsalat... für alle Kinder im Kiga (sozusagen als Willkommensgruß). Ich denke, bei Kindern kommt sowas gut an und dein Kleiner würde bei den anderen Kindern positiv im Mittelpunkt stehen (weil das Essen ja von ihm kommt) und vielleicht fällt es ihm dann wieder leichter (nach einem positiven Erlebnis im Kiga), in den Kiga zu gehen.

LG Claudia

Beitrag von tweety74 22.09.06 - 21:59 Uhr

Hallo.
Der ausschlaggebende Tag scheint ja dieser Mittwoch gewesen zu sein. WAS und WIEVIEL hat Dein Sohn von der Fehlgeburt mitbekommen? Das wäre wichtig zu wissen.
Vielleicht hat er Angst um Dich, Angst Dich zu verlieren weil Du doch im Krankenhaus warst.
Laß ihn erstmal weiter in den Kiga gehen, am besten nur so für 1 Stunde. Er soll sehen daß Du immer wieder kommst. Rausnehmen würde ich ihn nicht, dann kommt das Problem im Januar wieder auf Dich zu.
Davon mal abgesehen: wir nehmen das ganze Jahr über Kinder auf und bei uns gibt es keine Außenseiter.

LG Tweety

Beitrag von tomkat 24.09.06 - 13:36 Uhr

Nimm ihn raus und gönn ihm eine Pause.