FRUST- Wie lange wart/bleibt ihr zu Hause?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von flauschiraupe 22.09.06 - 13:46 Uhr

Hallo!
Leonie wird am Sonntag ein Jahr. D ie Zeit war Anfangs extrem Anstrengend. Sie war ein Schreikind und hat Tagsüber nie geschlafen. Mittlerweile geht alles soweit ganz guddi. Ich habe damals meinen Chef gesagt, das ich im Mai 07 wiederkommen mag. Habe nun bemerkt, das ich mich verrechnet habe, wollte März sagen. Da ist sie dann 1,5 Jahre. Kann nun nicht eher kommen, da er für mich derweil jemanden eingestellt hat. Habe das Gefühl, das mir jetzt echt schon langsam die Decke auf den Kopf fällt, obwohl ich immer was zu tun habe. Als ich schwanger war, habe ich mich auf diese lange Auszeit tierisch gefreut. Teilzeitarbeit in der Zeit bis Mai geht leider bei meinem Chef nicht, er hatte die Praxis erst 10/04 eröffnet und kann sich das nicht leisten. Geht es jemanden auch so? Oder wann seid ihr wieder arbeiten gegangen? Immer nur "Baby" hüten und Haushalt-sowieso durch meinen Hund ein Kampf gegen Windmühlen. Kaum geputzt, schon wieder Schmand und Haare vom Hund...überall..:-[#heul
Musste jetzt mal sein. Ich glaube, heute bin ich besonders deprimiert.
#danke fürs zuhören!

LG Romy

Beitrag von p.zwackelmann 22.09.06 - 13:52 Uhr

Ich habe 3 Kinder, der Größte wird 15 im Nov. und ich bin seit genau 15 Jahren zu Hause.

Und ausgelastet und glücklich.

Beitrag von die_jetti 22.09.06 - 14:11 Uhr

hallo..

mir geht es genauso wie dir..

bei meinem ersten kind war ich ein jahr zu hause.. und jetzt bei dem zweiten muss ich die ganzen zwei jahre zu hause bleiben.. ich bin eindeutig unterfordert.. und langsam merkt man auch das man zu hause total verblödet..

aaaaaaaber im dezember darf ich endlich wieder arbeiten gehen.. #huepf

also du schaffst das sicher auch noch bis mai.. #liebdrueck

Beitrag von curlysue1 22.09.06 - 14:11 Uhr

Hallo Romy,

ich bin nun seit September 2004 zuhause und finde es schön das "Privileg" #huepf zu haben zu Hause zu bleiben solange ich will (ich sehe es als ein Privileg an weil es sich bei mir im Umkreis nicht alle leisten können#hicks) und langweilig ist mir keinesfalls:-p.

Wir haben ein Haus im grünen mit großem Garten und Wald#cool (was aber auch viel Arbeit bedeutet#augen), mein eigenes Auto wir können machen was wir wollen, ich koche und backe gern, treff mich mit Freundinnen, geh zum Kinderturnen, in die Mutterkindgruppe und dann halt shoppen, schwimmen was ich halt so will, das wichtigste ist natürlich mein Sohn der die meiste Zeit bekommt und der Haushalt muß ja nebenbei auch noch gemacht werden#putz

Im Februar2007 kommt unser zweites #baby und ich möchte voraussichtlich zuhause bleiben bis beide in der Schule sind.

Wenn sich beruflich dann nichts ergibt oder nur etwas wo ich nicht mehr genug Zeit für Kinder und Haushalt habe bleib ich lieber zuhause und spar ein wenig damit es weiterhin möglich ist. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist eine berufstätige Mutti zu haben irgendetwas bleibt auf der Strecke aber das hat meine Mama erst jetzt gemerkt mit 46 Jahren#schmoll.

LG
Curly mit Max 22 Monate und Mia 21.ssw

Beitrag von prydev8 22.09.06 - 21:26 Uhr

#kratzHallo.
Das klingt ja alles ganz gut und ich würde auch lieber zu Hause sein, aber hast Du mal darüber nachgedacht, was wäre, wenn Euch Dein Mann verlässt?
Wer ernährt Euch? Du wirst dann sicherlich nicht so schnell einen Job finden! Würde Dich nicht einstellen....
Ich versteh das nicht, das ist für den Moment ja ganz toll, aber nichts für die Zukunft. Wenn Deine Kinder alt genug snd, dann hängst Du daheim und putzt nur noch?#kratz
Lg Pryde

Beitrag von curlysue1 23.09.06 - 10:50 Uhr

Hallo,

ja wenn mich mein Mann verlassen sollte bzw. Scheidung bekäme ich die Hälfte vom Haus#hicks. Davon könnte ich besser leben als jetzt #schein (finanziell zumindest).

Sollten die Kinder oder eins davon unter 3 sein bekomme ich ja noch Unterhalt von meinem Mann für mich und Kind#cool.

Ich sage ja nicht das ich für immer zuhause bleibe je nachdem und neben putzen kann man sich ja auch noch andere Sachen suchen (z.B. Fitnessstudio, Schwimmen oder so) der Generationen Vertrag kann bei uns auch noch einiges mit sich bringen. Mir wird es bestimmt nicht langweilig.

Übrigens Probleme eine Arbeit zu finden kann man auch mit sehr guter Ausbildung haben (sehe ich an meinem Schwager#schwitz), meine persönliche Meinung wer arbeiten will findet auch was das WAS ist die Frage, zu was man eben bereit ist:-p.

LG
Curly

Beitrag von kruemelmausi 22.09.06 - 14:12 Uhr

Hallo Romy,

ich denke jede Frau ist da anders. Die einen sind glücklich und zufrieden "nur" Hausfrau und Mutter zu sein, die anderen brauchen eine berufliche Herausforderung, um auch im Familienleben "aufzugehen".

Ich habe mich sehr auf unser Baby gefreut#freu und auch auf die Zeit zu hause. Am Anfang habe ich mich dennoch oft nach meiner Arbeit gesehnt, gerade, wenn wir eine sehr schwierige Zeit hatten - mit wenig Schlaf#gaehn etc. Arbeiten geht man um 8 hin und kommt um 17 h wieder und hat Feierabend, das ist als Mutter nun mal nicht so. Mama ist man 24 Stunden am Tag und das ist manchmal anstrengender wie man sich das vorgestellt hat, ABER auch viel schöner, als man es sich je erträumt hat#huepf. Das Gefühl ging immer dann weg, wenn Emily wieder eine super gute Laune Phase hatte. Mittlerweile bin ich froh daheim zu sein, und mich "nur" um sie zu kümmern. Allerdings nehme ich mir auch meine Auszeit und gehe mit meinen Freunden oder so weg. Das heißt aber nicht, dass ich nicht nach dem Elternurlaub nicht doch wieder arbeiten gehe, wenn es sich arrangieren läßt.

Mach Dir keine Gedanken, Du bist keine Rabenmutter, nur weil die wieder arbeiten gehen magst. Wenn man als Frau diese "Abwechslung" braucht, ist man dann zu hause auch entspannter. Und solange die Kleinen gut versorgt sind ...

Liebe Grüße,

Tina

P.S. Du hast Recht, Hausarbeit ist Sisyphus-Arbeit. Man macht immer die selben Dinge, und abends sieht es genauso aus wie morgens, als wäre nichts passiert, aber so ist das nun mal. Da heißt es positiv Denken!

Beitrag von marysa1705 22.09.06 - 14:34 Uhr

Hallo Romy,

ich habe, als mein Sohn ein Jahr alt war mit meinem Fernstudium angefangen.
So kann ich bei meinen Kindern sein und die Zeit mit ihnen voll geniessen, aber gleichzeitig fühle ich mich nicht "geistig unterfordert".
Ich kann es nur empfehlen.
Man kann z.B. an der Fernuni Hagen auch einzelne Kurse einfach so im Rahmen eines sogenannten "Akademiestudiums" belegen. Dazu braucht man nicht mal Abi. Aber es tut einfach gut, sich mal mit etwas anderem ausser Kindern und Haushalt zu beschäftigen. Schau doch einfach mal unter www.fernuni-hagen.de

LG Sabrina

Beitrag von nuckelspucker 22.09.06 - 14:37 Uhr

hallo,

man ist eben nie mit dem zufrieden, was man hat.

ich musste schon nach 15 monaten wieder arbeiten gehen und wollte länger zu hause bleiben und bei dir ist es eben umgekehrt.

die decke würde mir sicher nicht auf den kopf fallen, denn es gibt doch tausend sachen, die man mit dem kind zusammen machen kann, vorallem, wenn sie laufen können und mobiler werden.

lg claudia

Beitrag von diamant78 22.09.06 - 15:01 Uhr

Hallo Romy,

ja, ich kann das ebenfalls auch von mir nur bestätigen. An manchen Tagen trotz Haushalt, Kleindkind etc. fühlt man sich einfach nicht "ausgelastet" obwohl man k.o. ist, aber auf Dauer ist das kein Zustand für mich - ganz ehrlich, ich verblöde an manchen Tagen zu Hause. Als ich noch schwanger war, kam meine Kollegin gerade aus ihrer 9-monatigen Babypause zurück und sie sagte mir, man kommt trotz arbeiten gehen mit einer ganz anderen Einstellung nach Hause.

Bei der Rückbildungsgym bin ich so manches Mal echt bescheuert geworden, was da für Frauchen saßen - überhaupt keine Gesprächsbasis - man will sich doch nicht den ganzen Tag nur über ein Thema unterhalten.

Ich gehe auch wieder arbeiten, wenn ich weiß, da mein Süßer gut untergebracht ist und es ihm auch Spaß macht.

Aber ich denke auch, wenn man es sich leisten kann bzw. will dann sollte man auch die Zeit zu Hause genießen, in der das Kind noch so klein ist und seine Mama/Papa mehr als alles andere braucht. ... und ich genieße es sehr zu Hause und wenn mir mal wieder die Decke auf den Kopf fällt, dann suche ich mir eine sinnvolle Beschäftigung und lese manchmal meine Azubi-Lehr-Bücher durch oder informiere mich im Internet über neue Zollbestimmungen, die ich sehr in meinen Job brauche.

P.S.: Ich denke es ist sehr wichtig, daß man sich einfach mal Zeit für sich und seine Interesse nimmt, die im 1. Babyjahr ja sehr zurückgefahren werden müssen, aber wozu gibt es denn den Papa oder die Oma/Opas - man hat dann gleich viel mehr Energie und freut sich riesig auf einen juchzenden Schatzi, der einem sofort kuschelnd in die Arme fällt.#freu

LG und alles Gute
Julia + Coco 10.05.05 (der es sehr mit seiner Mama zu Hause genießt)#liebdrueck

Beitrag von brynlie 22.09.06 - 15:43 Uhr

Hallo Romy,

auch wenn ich nicht in Deiner Lage bin, kann ich Deinen Frust gut nachvollziehen. Haushalt ist einfach nicht mein Ding.
Andererseits würde ich an Deiner Stelle nun doch versuchen, das Beste daraus zu machen. Gerade, wenn Du nicht panisch darauf angewiesen bist, möglichst sofort wieder Geld nach Hause zu bringen.

Ich arbeite wieder, seit die Kleine 4 Monate alt war. Bei einer auf 2 Jahre befristeten Stelle lag das auch irgendwie nahe.

Es gibt doch sicher Aktivitäten, die sich auch mit Kindhüten vereinbaren lassen und Dein Seelenleben bereichern. Wolltest Du vielleicht immer schon mal
- malen, töpfern, basteln, Rosen züchten o. ä.?
- ein Instrument lernen, singen...?
- Sport treiben?
- Briefe schreiben, Krempel bei Ebay verkaufen ...?
- Dich fortbilden (VHS, Fernstudium...)?

Sobald Du wieder arbeitest, geht das zeitlich nämlich noch schlechter. Bei mir reicht es (Vollzeit & Fahrerei jedes Wochenende, weil ich auswärts arbeite) gerade mal zu ein wenig Sport am Abend. Und dann fühlst Du Dich erst recht zerrieben, wenn gar nichts mehr vom Tag übrig bleibt und das Pensum, das Du vorher abarbeiten konntest, auch nicht mehr zu schaffen ist. Also: nicht mehr dauernd dem Hund hinterherputzen (Warum ist der überhaupt im Haus?), sondern Zeit freischaufeln.

Grüße,
brynlie

Beitrag von carolina2810 22.09.06 - 19:55 Uhr

Hallo,

gehe arbeiten seit Yannick 6M war, damals 2 Tage à 6 Stunden.
Er war sowieso bei seiner Oma, warum die Zeit nicht auch sinnvoll nutzen. Geld stinkt ja nicht.

Im April 06 hat man mir die Pistole auf die Brust gesetzt: entweder komme ich jeden Tag oder halt garnicht mehr... (hatte was mit Übernahme von Azubis zu tun) Hmmm, da hatte ich ganz schön dran zu knabbern. Hab mich aber fürs arbeiten entschieden und noch nicht bereut. gehe jetzt 5 Tage a 5 Stunden. Der Zwerg ist gut betreut in der Familie. Ich bin entspannter und ausgelastet, da ich was anderes höre und sehe als volle Windeln und Kinderkrankheiten.

Ich sehe es ein bisschen auch als Hobby, da mir meine Arbeit Spass macht.

Und Yannick profitiert auch von einer zufriedenen Mama!

Die Zeit die wir zusammen haben nutzen wir dann.

Habe jetzt schon die zweite Woche Urlaub, freue mich im Oktober wieder gehen zu dürfen #schock

Aber jeder wie er meint....

LG
Caro & Yannick, der sich darauf freut, daß Oma morgen aus dem Urlaub kommt und er nciht mehr nur mit Mama spielen muss#augen

Beitrag von birgitg.77 22.09.06 - 20:06 Uhr

Hi

ich hab auch immer mal so Phasen, wo ich gerne wieder arbeiten würde, alle meine Freundinnen arbeiten auch schon wieder, aber 1. krieg ich unter 25h nix bei meinem alten Chef und 25h/Woche ist mir zuviel, 2. können wir uns eine Tagesmutter nicht leisten und Krippe gibt es hier keine....

Ich bleib jetzt erst mal zu Hause und übe fürs Geschwisterchen...

LG
Birgit und Max (15 Monate)

Beitrag von elofant 22.09.06 - 20:37 Uhr

Ich war mit Stefan 2 Jahre daheim. Sehr schöne Zeit...
Dann war ich ein knappes Jahr arbeitssuchend. nicht sehr schöne Zeit...

Und ab Montag geh ich wieder für ein paar Stunden arbeiten! #huepf#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf

Beitrag von klan82 22.09.06 - 21:27 Uhr

Hallo!

Ich habe als mein kleiner 6 Monate alt war angefangen auf 400€ zu arbeiten da sie mir das Erziehungsgeld gestrichen haben. Ich muss sagen das mir das sehr gut getan hat. Mittlerweile arbeite ich Teilzeit und habe eine 25Std. Woche. Mir macht es Spass und mein kleiner ist dann entweder mit Papa zu Hause oder bei Oma und Opa.

L.G. klan82 mit Justin Miguel(*3.6.2005)

Beitrag von visilo 22.09.06 - 22:01 Uhr

Hallo ich werde wohl 3 Jahre zu Hause bleiben ( notgedrungen). Bin aber ganz froh wenn ich Lukas endlich im Kindergarten habe und wieder arbeiten gehen kann ( hoffentlich nächstes jahr im November#augen). Ich finde es zu Hause total langweilig, ich bin nicht ausgelastet und immer nur ein Kind um sich zu haben ist nicht das was ich mir unter einem erfüllten Leben vorstelle. Ich kann nicht verstehen das sowas bei manchen das Leben ausfüllen kann na ja vielleicht wenn ich mehrere Kinder hätte aber selbst da würde ich mich langweilen, ich hab das Gefühl ich verblöde total da ich einfach nicht gefordert werde.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)