bitte ganz dringend! ich schaffs nicht, abzustillen - kann wer helfen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von littlewonder 22.09.06 - 21:24 Uhr

hi mamas,

nachdem ich schon vor einigen monaten abstillen wollte (was nicht klappte, da er die flasche partout verweigert) und ich nun schon 3 monate fast ununterbrochen vor mich hin kränkle und gerade die 2. brustentzündung hab kann ich jetzt echt nicht mehr. #heul

ich bin verzweifelt und weiß nicht, was ich noch machen kann,damit er das fläschchen nimmt. hab schon versch. nahrungen und sauger probiert - er bleibt stur... er isst zwar etwas beikost aber das wars dann auch schon.

bitte, bitte, habt ihr tipps für mich???

lg
lw + mäuserich *10.1.2006

Beitrag von sparrow1967 22.09.06 - 22:37 Uhr

Aus nem Becherchen- oder aber- ich sehe gerade 8 Monate- aus ner Flasche mit diesen Trinklerntüllen http://www.nuk.de/produkte/mahlzeit/flaschen/zubehoer/flaschen.html

sparrow

Beitrag von kleine_kampfmaus 23.09.06 - 07:56 Uhr

Guten Morgen,

klar nimmt er die Flasche von dir nicht - Du hast ja seine heißgeliebte Brust ;-)

Versuchs mal, wie meine Vorrednerin schreibt, mit den Trinklernbechern. Und laß den Papa, die Oma, etc. mal füttern!

Maxi nimmt bei mir auch keine Flasche (mit Tee) aber beim Papa hat er ohne Anstalten MuMi getrunken!

LG
Kleine Kampfmaus + Maximilian (19.04.06)

Beitrag von munirah 23.09.06 - 09:14 Uhr

Hallo!

Es ist gar nicht so einfach, einseitig abzustillen, d.h. wenn nur einer will. Bei meinem zweiten Sohn habe ich erst einen eisernen Willen gehabt das Stillen durchzuhalten und habe mir Tipps von einer Stillberaterin geben lassen. Aber als der Kleine dann 9 Monate alt war, hatte ich die 5. Brustentzündung seit seiner Geburt und hatte echt die Nase voll. Also habe ich die Stillmahlzeiten stark reduziert und ihn viel essen lassen, was er liebt (z.B. Banane). Weil wir noch unseren Urlaub vor uns hatten, musste ich noch vier Wochen durchhalten. Aber einen Tag nach dem Urlaub war Schluss! Wenn mein Sohn mir deutlich machen wollte, das er an die Brust will, habe ich seine Signale einfach übersehen, auch wenn das natürlich weh tat. Dafür habe ich zu "seinen" Zeiten viel Zeit zum Spielen, Kuscheln, etc. gehabt. Der Kleine war ziemlich sauer auf mich, und ich musste ihn hin und wieder für ein paar Stunden der Oma oder sonst irgendwem überlassen, um nicht die Geduld zu verlieren. Und ich habe den Kleinen Wochenlang nicht mehr zusehen lassen, wenn ich mich umgezogen habe.
Mit dem Essen hatten wir keine Probleme. Nur hat er anfangs zu wenig getrunken. Er konnte zwar schon gut aus dem Schnabelbecher trinken (nicht tropffrei!), wollte aber nicht, weil er das gewohnte saugen an der Brust besser fand. Das Ergebnis war, dass der Kleine jeden Abend zwei bis drei Stunden nach dem Schlafengehen aufwachte und einen Riesendurst hatte. Da hat er dann immer große Mengen getrunken und konnte dann gut schlafen. Auch jetzt mit 11 Monaten reguliert mein Sohn noch so seinen Flüssigkeitshaushalt. Das ist seine "Rache" für das frühe abstillen.
So sieht unsere Erfahrung aus. Frage doch auch mal eine Stillberaterin (LaLecheLiga) oder die Milupa Mütterberatung. Ich wurde bei beiden Adressen gut beraten, ob es nun ums Stillen oder Abstillen ging.

Munirah