Stillen nach Abstillen möglich?? Jmd. Erfahrung??

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kathari79 22.09.06 - 21:33 Uhr

Hallo,

ich habe meine Tochter drei Wochen lang mit Muttermilch versorgt. Ich musste wegen schlechten Brustwarzen abpumpen.
Die letzten drei Tage hat es auch mit dem Anlegen geklappt und konnte anfangs erfreulicher Weise voll stillen.
Aber nur unter höllischen Schmerzen. Als ich das nicht mehr aushielt, habe ich abgestillt (allerdings ohne Medis).
Dazu muss ich noch loswerden, dass die Kinderkrankenschwestern im KH keine Ahnung hatten. Sie haben mir immer die Brustwarze zusammengedrückt und meiner Kleinen in den Mund gestopft und ihren Kopf ganz feste drangedrückt. Sie hat da aber immer geweint, weil sie die Warze nicht gegriffen bekam.
Die KiSchw haben aber nichts gesagt und einfach immer nur wieder reingestopft. Dann hat sie einmal gezogen und schwups war die Kischw wieder weg. Dann hat sie auch direkt wieder losgelassen.
Ich verstehe bis heute nich, dass die sich nicht mal meien Brustwarzen richtig angeguckt haben und gesagt haben, dass das wohl ohne Stillhütchen nichts werden würde. Dann hätte ich sie direkt benutzt, bevor meine Warzen wund und auf waren!!! Das macht mich soooo wütend!

Ich leide jetzt tierisch drunter, dass ich nicht stillen konnte.
Jetzt habe ich jedoch von Relaktation gehört. Das soll sogar noch Monate nach dem Abstillen funktionieren (allerdings sehr mühselig).

Kennt sich hier jemand damit aus - und hat es vielleicht schon selbst gemacht oder versucht???

Vielen Dank!!!

Beitrag von marry_ann 22.09.06 - 22:30 Uhr

Hallo,

hab auch schon davon gehört, dass man nach abstillen wieder anfangen kann, es käme nur darauf an, dass das STillen noch nicht so lange her wäre, glaube nicht länger als 4 Wochen.
Sagte meine Hebamme im GVK.

Hast du keine Nachsorgehebamme, die du fragen kannst?
Oder bei der la leche liga, findest du im Internet über google!

Liebe Grüße und viel Glück.

Maren mit Emma (die seit gestern abgestillt wird nach 1 Jahr #schmoll )

Beitrag von arnanja 22.09.06 - 23:16 Uhr

Schau mal bei www.stillclub.org nach. Da gibt es auch Erfahrungsberichte und ein extra Unterforum.
LG Tanja mit Hannah Marie (05.03.02) und Jette (27.12.05)

Beitrag von 3023 23.09.06 - 11:41 Uhr

Hallo,

also - funktionieren kann es jedenfalls! Es können sogar Adoptivmütter stillen, die nie ein eigenes Kind bekommen haben (bei denen ist es dann aber schon seeeehr schwer ;-) ).

Bei dir dürfte es allerdings noch nicht so lange her sein, oder? Da müsste es noch ganz gut gehen. Ich würde dir jedenfalls eine Stillberaterin (La Leche Liga) empfehlen, die sich auch mal deine Brust ansieht, denn eigentlich kann fast jede Frau ohne Stillhütchen stillen und das wäre jedenfalls einfacher (regt die Milchproduktion besser an).

Generell ist "stillen" ja viel mehr als einfach nur Nahrungsaufnahme. Du kannst also einfach gleich damit anfangen deine Tochter immer wieder anzulegen. Wenn erstmal nicht viel Milch kommt, so ist es doch schön zum kuscheln ;-).

Grüße und viel Erfolg!
3023

Beitrag von sandra0779 23.09.06 - 16:12 Uhr

Hallo,

ich habe als Tom 2 Wochen war mit Abstilltabl. angefangen.
Hab dann aber Depris bekommen und wieder gestillt. Seitdem er 3 Wochen ist stille ich ihn voll. Hatte auch so Scheiß-Schwestern im KH, die das gleiche getan haben wie deine.
Bitte wende dich an eine stillberaterin. wo kommst du her?

Beitrag von kathari79 23.09.06 - 20:04 Uhr

Ich komme aus Wittlich (54516)! Es gibt Stillberaterinnen in Trier, das ist ´ne halbe Stunde von hier - näher gibt´s keine. Und die kosten Geld.
Von der Lalechliga gibt´s in meiner Nähe keine einzige!
Ich habe Amélie heute vor jeder Mahlzeit angelegt. Sie hat auch einige Male gezogen. Das immer an jeder Seite ungefähr so 2 Minuten lang. Dann hat sie angefangen zu weinen, weil nichts raukam.
Ich habe dann die Pre mit einer Plastikspritze aufgezogen und ihr beim Saugen an meiner Brust in den Mundwinkel gespritzt, so hat sie dann schon etwas länger gesaugt.
Allerdings habe ich jetzt schon etwas wunde Brustwarzen.
Bin auch total verunsichert, ob ich Stillhütchen verwenden soll oder nicht.
Ohne tut´s sehr weh, mit aber auch nicht viel weniger.
Ich werde es auf jeden Fall weiter versuchen.
Denn richtig abgestillt hatte ich ja bis jetzt noch nicht, also mit Medikamenten oder so.
Ich habe ja einfach nur noch so viel abgepumpt, wie gelaufen ist und irgendwann ganz aufgehört.
Es kommen ja heute immernoch zwei Tropfen auf jeder Seite, wenn ich draufdrücke.

Ich werde mir am Montag in der Apotheke so ein Fütterungsset besorgen, bei dem ein Schlauch in den Mund des Babys führt, dass dan die Pre-Nahrung an Mutters Brust aus einer Flasche saugen kann.

Vielen Dank für eure lieben Antworten!!

Liebe Grüße

kathari79

Beitrag von kathari79 23.09.06 - 20:06 Uhr

Achso zur Info,
ich habe gerade im Kalender geguckt. Es war so ca. am 15. Juli, dass ich komplett aufgehört habe mit Abpumpen.
Amélie ist jetzt knapp 3 Monate alt.

Beitrag von sandra0779 23.09.06 - 20:22 Uhr

man sagt für jeden monat den man nicht gestillt hat brauch man ne woche relaktationszeit. dass du dir ein brusternährungsset holen willst, finde ich klasse. es gibt hier im i-net auch foren. ich war bei stillclub.org da haben sie mir gut weitergeholfen. und vertraue dir, so wie du es machst, machst du es richtig, bezüglich der brustwarzen, achte auf eine korrekte anlegeposition und dass dein schat´z auch richtig andockt, such dir ne hebamme, da hast du anspruch drauf. und lass dich nicht stressen, ganz wichtig.
wünsche dir viel erfolg

sandra

Beitrag von kathari79 23.09.06 - 22:48 Uhr

Weißt du wo man ein Brusternährungsset herbekommt???