Bin enttäuscht von "Freundin"

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von giraffe15 22.09.06 - 22:13 Uhr

Weiss nicht, ob ich bei Euch richtig bin. Bin vor einem Jahr hier her gezogen. Habe einen Sohn. Meine Nachbarin hat einen Sohn, der 4 Monate jünger als mein Sohn ist. Wir haben uns mal draussen unterhalten und irgendwann habe ich sie mal zu uns nach Hause eingeladen. Sie hat sich jedes Mal sehr gefreut, dass ich sie eingeladen habe vorallem wie sie erwähnte, wäre es so schön, dass wir schon alles kindersicher haben, sie hätten das noch nicht und zudem haben wir eine Fussbodenheizung - ist ja toll für die Kleinen, da die ja auf dem Boden krabbeln - dies war im Winter. Nun gut, dachte mir nicht viel dabei, dass sie mich nicht zu sich einlud. Sie ist eher ein ruhiger und zurückhaltender Mensch. Irgendwann merkte ich dann, dass es meisstens ich war, die sich bei ihr gemeldet hat zwecks Treffen. Sie meldete sich nur, wenn mal eine Verabredung bei ihr ausfiel und sie sonst nichts vorhatte. Ich habe ihr Spielsachen und auch ein paar Kleidungsstücke überlassen, mit dem ihr Sohn spielen kann (habe ich auch sehr gerne gemacht), habe mich immer erkundigt, wenn ihr Sohn krank war. UNd habe mir irgendwann gedacht, naja, jetzt muss sie ja auch mal was von sich aus machen. Einfach mal so anrufen oder wenn meiner mal krank ist oder so. Aber nichts. Im Sommer war ich dann aber irgendwie traurig, da sie genau wusste, wir haben (noch) keinen Garten (finanziel und zeitlich gesehen klappt das erst nächsten Frühjahr) und sie einen Garten hat. Da habe ich schon irgendwie erwartet, dass sie mal sagt. Hey komm mal vorbei, bei der Hitze können die Kleinen ja mal planschen oder so. Nee, nichts kam. Habe mich mal selber eingeladen, das wars aber auch. Jetzt bin ich sehr krank (sie weiss das von meinem Mann) und sie hat nicht einmal angerufen um mal zu fragen, wie es mir geht. Es ist jetzt nicht so, dass ich abhängig von ihrer Freundschaft bin, aber die Kleinen verstehen sich echt gut (wenn man das in dem Alter schon so sagen kann) und ansich ist es ja immer schön, wenn man nette Kontakte pflegt, aber ich habe das Gefühl, es ist so richtig "einseitig" und darauf habe ich irgendwie keine Lust. Meint ihr, es hat keinen Sinn, diese Bekanntschaft aufrecht zu erhalten?

Danke. Grüßle. Jasmin.

Beitrag von prinzessin1976 22.09.06 - 22:35 Uhr

Sie gibt Dir doch eindeutige Zeichen !!!! Was brauchst Du noch???#kratz

Beitrag von lena820 22.09.06 - 22:48 Uhr

renn ihr nicht hinterher, das hast du doch sicher nicht nötig!

Such dir lieber andere - richtige Freunde!

Beitrag von marmelade_82 23.09.06 - 11:25 Uhr

Ich hatte mal auch so eine "Freundin".

Zitat: Die kannst du vergessen.

oder du sprichst sie mal darauf an, wie ihr Verhalten dich verletzt. Kommt die mit blöden Ausreden daher beschränke den Kontakt auf Minimum. Deinen Sohnes Willen würde ich an deiner Stelle trotzdem den Kontakt zu dessen Sohn nicht einschränken.

Gruß
Melli

Beitrag von alpenbaby711 23.09.06 - 12:18 Uhr

Hi du!

Also ganz ehrlich, von so einer Freundin wäre ich auch ziemlich enttäuscht. Doch ich würde ihr einen netten höflichen Brief schreiben in dem du ihr auch schreibst, das du alles zwar gerne getan hast aber eigentlich nie was zurück kam und das du darüber schon traurig bist. Wenn dann auch nichts kommt,lass es sein. Und sonst schauste mal was dabei heraus kommt. Denn ich denke das ist fair.

Ela

Beitrag von dschaja 23.09.06 - 14:47 Uhr

Hallo! Also Deine Nachbarin ist wohl eher eine Bekannte, aber keine Freundin. Was ja nicht schlimm ist eigentlich. Du bist erst vor einem Jahr dorthin gezogen wie Du ja schreibst und hast wohl sonst auch nicht so die Bekannten und Freunde dort, kann das sein? Deine Nachbarin hat wohl aber auch ganz andere sozial Kontakte, dass sie sich nicht so auf Dich konzentriert. Zu dem erwartest Du von ihr Dinge, was immer so eine Sache ist. Versuch doch, andere Leute kennen zu lernen und fixiere Dich da nicht so auf Deine Nachbarin....Alles Liebe Sandra

Beitrag von giraffe15 23.09.06 - 16:12 Uhr

Hallo Sandra. Also ich bin der Meinung, dass ich schon genügend Kontakte habe - auch an meinem neuen Wohnort. Gehe z.Bsp. mit drei Muttis + Kids aus dem Ort zwei Mal die Woche weg (schwimmen, spielplatz, frühstücken, einfach quatschen). Ansonsten bin ich auch so gut beschäftigt. Habe ja auch geschrieben, dass es halt immer nett ist, Leute kennenzulernen. Ich denke, ich bin da jetzt auch nicht die pingelige, die gleich beleidigt ist, wenn man sich mal ne Woche oder so nicht meldet. Ich weiss ja, wie das so mit Kleinkind ist ... schwupps ist die Woche rum und man kam zu nichts. Da ich nun leider zu Hause liegen muss und nicht so viel zu tun habe, da denkt man halt etwas mehr nach und mir ist halt aufgefallen, dass diese Freundschaft irgendwie "einseitig" ist. Ist mir auch früher aufgefallen, aber halt die letzte Zeit nicht. "Freundschaften" sollte man pflegen und natürlich kann man dies auch noch nicht Freundschaft nennen, dafür kennen wir uns zu kurz. War halt nur ne Frage von mir an Euch, ob Ihr der Meinung seid, dass ich versuchen sollte, diese "Bekanntschaft" aufrechtzuerhalten oder einfach mich "zurückziehen" (=nicht melden). Erwarten tue ich eigentlich nur, dass man sich ab und an meldet, wenn man sich gerne hat. Zeitraum egal.

Grüßle. Jasmin.

Beitrag von dschaja 25.09.06 - 13:51 Uhr

Hallo Jasmin! Achso, dachte das Du vielleicht sonst noch nicht soviel Kontakte aufbauen konntest. So wie Du das beschreibst, würde ich es lassen. Natürlich noch Hallo und Guten Tag, kleine Gespräche, aber keine Verabredungen mehr von Deiner Seite. Wenn sie doch Interesse hat, wird sie schon noch einen Schritt machen. Ich wünsche Dir alles Gute!Sandra