Leben und Tod so nah beieinander...

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von eifelkind 23.09.06 - 10:51 Uhr

Hallo zusammen!

Heute hat mich etwas sehr erschüttert und ich bin deshalb jetzt noch sehr aufgewühlt.

Ich war mit meinem Mann unterwegs zur Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung. Kurz vorm Eingang der Klinik sehen wir, wie ein verstorbener Mensch auf einer Bahre über den Hof gefahren wird. Das ist uns wirklich sehr nahe gegangen und ich muss die ganze Zeit an diese Situation denken. Es kam mir so unendlich respektlos vor wie dieser Mensch, nur in Tücher gewickelt, über den Hof gekarrt wurde.

Om mani peme hung und eine #kerze für den oder die Tote/n.

Vielen Dank, dass ich das hier erzählen darf.
Astrid

Beitrag von eineve 23.09.06 - 11:09 Uhr

der tod ist der siamesische mit dem leben festverwachsene zwilling - der sich eigentlich schüchtern im hintergrund hält und seinem bruder den vortritt lässt. manchesmal beharrt er früher auf seinen auftritt.

Beitrag von eifelkind 23.09.06 - 11:15 Uhr

Danke dafür... ich lese Deine Antworten gerne und sie gefallen mir fast immer gut.

Dieses Sprüchlein finde ich sehr schön... und zeigt wie fest verwoben doch alles miteinander ist. Nochmals Danke!

Beitrag von eineve 23.09.06 - 11:28 Uhr

den satz hab ich mir selber zusammen gebaut - nach meinem due day.

Beitrag von ilka1102 23.09.06 - 20:10 Uhr

Hallo,

ich fand diesen Satz von Dir auch seeehr schön. Habe ihn mir gleich abgeschrieben. Vielen Dank.

Grüße,
Ilka