Bin schwanger und weiß nicht weiter

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von meena 23.09.06 - 12:24 Uhr

Hallo zusammen.

Ich habe vor ein paar Tagen erfahren, dass ich schwanger bin und weiß einfach nicht mehr weiter. Habe mich gestern meiner Schwester anvertraut und sie meinte nur, dass ich abtreiben lassen soll, weil der Vater des Kindes unverantwortlich ist und so weiter uns so fort.

Ich bin im Moment arbeitslos und weiß nicht, wie ich das alles bewältigen soll.

Ich traue mich nicht, es dem Rest meiner Familie zu erzählen, da die wahrscheinlich das gleiche sagen werden.

Bin so einsam und weiß nicht mehr weiter. :-(

Beitrag von lina88 23.09.06 - 12:34 Uhr

Also erstmal wirst du bestimmt nicht abtreiben weil dass deine Familienmitglieder sagen!!!!! Das ist ganz alleine deine Entscheidung. Und ob der Vater jetzt verantwortungslos ist oder nicht, du bekommst das Kind und solange du die Verantwortung übernehmen kannst und willst, ist es wahrscheinlich schwerer als mit liebem Papa aber ihr werdet troztdem glücklich werden #pro

Wegen dem Finanziellen würde ich mir jetzt mal gar keine Sorgen machen. Der Staat zahlt dir doch alles über Wohnungsgeld, Elterngeld, Kindergeld usw....

Kopf hoch, es wird alles gut werden :-)

LG, Sylvia

Beitrag von meena 23.09.06 - 12:38 Uhr

Danke Sylvia für deine liebe Antwort.

Ich fühle mich so einsam. Ich hab es meiner Schwester anvertraut, aber sie sagt einfach nur, ich soll abtreiben, anstatt mir eine Hilfe zu sein oder mir beiseite zu stehen.

Habe vor vielen Jahren schonmal abgetrieben und ich will es nicht mehr tun!

Wenn ich aber überlege, was alles auf mich zukommt, wird mir schlecht: Ich brauche eine größere Wohnung (hab nur 1 Zimmer), ich hab keinen Job, ich hab keinen Freund und keinen Vater für das Baby... :-(

Beitrag von lisa190 23.09.06 - 13:33 Uhr

hallöchen!also ich kann nur sagen, wenn du nicht nocheinmal abtreiben möchtest, lass es lieber!


zu der sache wegen geld, freund usw.
ich bin am anfang der schwangerschaft von meinem mann verlassen worden!dachte auch ich krieg es nich alleine hin!aber ich habs geschafft, nun is meine kleine fast 3 monate alt, und ich bin die glücklichste alleinerziehende mami!!
wegen geld, man bekommt als alleinerziehende mutter sehr viel untersützung, mach dir darum keine sorgen!
ich hab vor der schwangerschaft in ner 2zimmerwohung gewohnt, aber als ich schwanger war und umziehen wollte, hat sich mir keiner in den weg gestellt!im gegenteil, hab sogar, als hochschwangere vorrang auf ne wohung bekommen.ich beziehe übrigens hartz4!
werd aber im nächsten jahr arbeiten gehen, wenn meine kleine n jahr ist!
und n papa fürs baby findet sich sicher!!

darf ich fragen wie alt du bist?und ob du vom arbeitsamt geld beziehst?


ansonsten wünsch ich dir alles erdenklich gute, und hoffe dass du die richtige entscheidung (für DICH, nicht für die anderen) triffst!


lg lisa (die überglücklich ist, lina behalten zu haben) + #babycelina latifa

Beitrag von meena 23.09.06 - 13:49 Uhr

Hallo Lisa!

Vielen danke für deine liebe, ermutigende Antwort. :-)

Ich bin 27 Jahre alt. Ich bin seit Anfang des Jahres arbeitslos und hatte sogar vor kurzem einige Vorstellungsgespräche. Als ich dann erfahren habe, dass ich schwanger bin, war das schon ein großer Schock.

Bekomme noch Arbeitslosengeld I und ich frage mich wirklich, wie man von dem Geld mit einem Baby leben soll... Ich würde so gerne arbeiten, aber wenn das Baby dann da ist, gibt es da wohl keine Möglichkeit.

Liebe Grüße

Beitrag von lisa190 23.09.06 - 14:02 Uhr

nichts zu danken..ich kann nur sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst!!

hmm weiß ja nicht wie es mit alg1 ist, aber doch nich sicher nicht viel anders als bei hartz4, würd ich mal behaupten..
also ich hab auch gedacht, wie soll ich dass nur allein schaffen, aber ich sag mal so, ich bekomme das geld für die miete, lebensunterhalt für mich und lebensunterhalt für celina, dann bekomm ich natürlich kindergeld für sie und erziehungsgeld und außerdem noch unterhalt vom ihrem vater..(da er arbeitslos ist, bezahlt er das was das jugendamt, als unterhaltsvorschuss zahlen würde)
und ich komm relativ gut aus, mit dem geld, konnte sogar n sparbuch für meine kleine machen!!

und arbeiten kannst du doch trotzdem, natürlich nich am ende der schwangerschaft und in den ersten wochen nach der geburt!ich will ja auch arbeiten, und bleibe deshalb nur ein jahr zu hause..


lg

Beitrag von lole79 23.09.06 - 14:03 Uhr

Hallo es ist natürlich sehr schwer dir einen Rat zu geben da man nicht weiß wie deine Familien/Berufsverhältnisse sind und wie alt du bist!
Ich kann dir nur sagen wie ich persönlich entschieden hätte wenn ich ohne Ausbildung / Beruf ohne familiere Unterstützung bzw Partner gehandelt hätte. Ich würde mich gegen ein Kind entschieden!
Ich will dem Kind was bieten will nicht auf die Unterstützung von anderen Angewiesen sein und vom Staat leben! Zumindest nicht ein Leben lang! Aber ohne Abschluss oder einem Beruf wird das schwierig und mein Kind soll es ja leichter haben und sehen dass man sich auch Luxus (z.B. Reisen ) leisten kann und nicht jeder Euro 2 mal umgedreht wird!! Natürlich ich das nur meine Ansicht. Du hast ja schon einmal so ein schweren Schritt getan und jetzt ist es bestimmt genauso schwer aber überlege es Dir selbst ob du Dir das zutraust denn die nächsten jahre werden definitiv nicht leichetr denn schließlich übernimmt man eine Verantwortung für ein menschen und ds sein Leben lang!!!! Ich wünsche Dir viel Glück!!

Beitrag von alleinerziehend_bln 23.09.06 - 14:06 Uhr

Ich möchte Dich nicht angreifen, also bitte nicht falsch verstehen - aber was machst Du, wenn Du dir ein Kind "leisten" kannst, es dann auch bekommst und dann arbeitslos wirst, Dich dein Mann verlässt und Du jeden Euro 3x umdrehen mußt?

Beitrag von lisa190 23.09.06 - 14:08 Uhr

ja das würd ich allerdings auch gern mal wissen.. ;)

Beitrag von meena 23.09.06 - 14:28 Uhr

Also, ich bin 27 Jahre alt und ich habe einen Beruf. Ich bin gelernte Bürokauffrau und wenn das Kind alt genug ist, kann ich ja auch wieder in meinem Beruf arbeiten. Ehrlich gesagt habe ich kein schlechtes Gewissen, vom Staat zu leben, da ich lange genug gearbeitet habe und massenhaft Steuern gezahlt habe und ich werde in Zukunft auch sicher wieder arbeiten. So viel dazu.

Beitrag von enemal 24.09.06 - 11:16 Uhr

Hallo Lole,

ich finde es sehr achtenswert, dass Du Deinem Kind was bieten willst. Aber ich glaube, dass das nicht zwingend etwas Materielles sein muss, sondern dass man im Gegenteil auch ohne materiellen Wohlstand sehr feinfühlige, bescheidene, glückliche Kinder heranziehen kann. Möglicherweise bildet sich unter beschränkten finanziellen Umständen umsichtigerer oder reiferer Charakter heran, als da, wo alles im Überfluss vorhanden ist.

Oftmals ist es eher die Frage, ob die Eltern bereit sind, sich die materiellen Einschränkungen aufzuerlegen. Natürlich kann eine ewige Knappheit auch zu einer bedränglichen Atmosphäre führen.

Ich finde es legitim, wenn die Antwort Kinder ja oder nein negativ ausfällt, aber zu bieten und weiterzugeben haben wir doch außer Wohlstand vor allem Liebe, Fürsorge und unsere Persönlichkeit...

Grüße
enemal

Beitrag von alleinerziehend_bln 23.09.06 - 14:04 Uhr

Hallo Meena #herzlich

Ich bin auch ungeplant, alleine (war mit dem Erzeuger nicht zusammen) und arbeitslos schwanger geworden.Das traf mich natürlich auch wie ein Schlag, zumal ich ein paar Monate danach eine Ausbildung beginnen wollte, die ich mir so in die Haare schmieren konnte...

Jetzt habe ich eine zuckersüße, fast 8 Monate alte Tochter und bin einfach nur glücklich!!

Anfangs dachte ich natürlich auch, ich schaffe es nicht, brauchte auch einen neue Wohnung (hatte eine 1 Zimmer Wohnung mit Ofenheizung), wußte nicht wie ich es finanziell auf die Reihe bekommen soll... und dann noch ganz alleine...

Aber es geht!!! Ich hab mir damals von meinem FA Adressen mitgeben lassen von Stellen die mich beraten können, von denen habe ich dann sogar Geld für die Babyerstausstattung bekommen, ich habe hartz4 beantragt und auch dort gibt es diese "Sonderleistungen" für Babybett usw.Dann habe ich mir eine neue Wohung gesucht, bin hochschwanger umgezogen und im Februar kam dann meine Süße #herzlich#herzlich

Nach der Geburt bekommt man Kindergeld, Erziehungsgeld, bei Hartz4 Mehrbedarf für Alleinerziehende (falls Du mit dem Vater nicht zusammen bist), dann kommt noch der Unterhalt bzw der Unterhaltsvorschuss dazu...

Also zumindest die ersten 3 Jahre ist man wirklich gut abgesichert!!!



Was Deine Schwester da sagt finde ich einfach nur unter aller Sau :-[ Lass Dir nichts einreden!! Wenn DU Dein Baby möchtest, dann SCHAFFST DU DAS AUCH!!

Wenn Du reden möchtest, kannst Du mich gerne über die VK anschreiben, vielleicht kann ich Dir ja etwas Mut machen #liebdrueck


Liebe Grüße
Julie

Beitrag von lisa190 23.09.06 - 14:07 Uhr

ach ja...das hab ich vergessen #hicks , hab auch mehrbedarf für schwangere bekommen, und geld für babyerstaustattung und nun noch mehrbedarf für alleinerziehende..

Beitrag von 463 23.09.06 - 14:20 Uhr

Hallo erstmal,

ich habe mal ein paar Zeilen von Dir übernommen und möchte dazu was schreiben, und zwar:

"Habe vor vielen Jahren schonmal abgetrieben und ich will es nicht mehr tun!

Wenn ich aber überlege, was alles auf mich zukommt, wird mir schlecht: Ich brauche eine größere Wohnung (hab nur 1 Zimmer), ich hab keinen Job, ich hab keinen Freund und keinen Vater für das Baby... "


Diese Antwort hast Du jemanden geschrieben und finde, daß Du Dir die Frage, ob Du abtreiben lassen willst oder nicht doch eigentlich schon selbst damit beantwortet hast.

Es gibt doch soviele Mamis,die ihre Kinder alleine großziehen und es gibt soviel Hilfe vom Staat. Zudem sollte eine neue Wohnung doch auch nicht das Problem sein, oder?

Vielleicht klingt es altmodisch, aber kennst Du diesen Spruch:

"Lieber ein Kind auf dem Kissen, als ein Kind auf dem Gewissen!"

Bekomm´das Baby einfach, egal was Deine Angehörigen sagen. Glaub mir, es wird anstrengend, aber Du schaffst das, wie millionen andere Frauen auch.
Laß den Kopf nicht hängen, es ist DEIN Bauch und DU entscheidest. Und nicht Deine Schwester oder Deine Familie.

Ich wünsch Dir ganz viel Mut und Glück mit DEINEM Baby.

Gruß, MArina#baby

Beitrag von meena 23.09.06 - 14:35 Uhr

Vielen Dank für die vielen Antworten :-)

Meine Entscheidung ist eigentlich (fast) schon gefallen: Ich werde nicht nochmal abtreiben lassen!

Einige Antworten hier haben mich zum Nachdenken gebracht. Selbst wenn ich einen Partner hätte, könnte der auch arbeitslos werden. Wir haben 5 Millionen Arbeitslose in Deutschland und das kann jeden treffen.

Und ich hab ja immerhin einen Beruf gelernt, auf den ich später zurückgreifen kann. Meine Mutter ist damals auch halbtags arbeiten gegangen, wie ich in den Kindergarten kam und als ich größer war hat sie wieder ganztags gearbeitet und somit finanziell alleine für uns gesorgt.

Beitrag von lisa190 23.09.06 - 16:09 Uhr

ohh das freut mich aber!!
wünsch dir ganz ganz viel glück, für deine zukunft!!#herzlich

lg lisa

Beitrag von meena 23.09.06 - 16:49 Uhr

Danke Lisa :-D

Beitrag von lisa190 23.09.06 - 16:55 Uhr

bitte...#liebdrueck

Beitrag von 463 24.09.06 - 16:05 Uhr

Ich drück Dich ganz fest #liebdrueck und freu mich über Deine Entscheidung!

Du wirst es nicht bereuen, auch wenn es machmal schwer fällt!

Ganz ganz viel Glück und Mut!

Marina

#baby#baby#baby

Beitrag von 01wba056 23.09.06 - 22:53 Uhr

Man wächst mit seiner Verantwortung.
Als ich schwanger wurde, war ich 18, vom Vater hab ich mich getrennt als ich noch nichts von der SS wusste. Er ging dann ins Ausland und ich hatte große Probleme, ihn zu finden. Ich hatte gerade meine Ausbildung abgebrochen und war in einer Art Selbstfindungskrise. Also die schlechtesten Voraussetzungen eigentlich. Kein Job, kein Geld, kein Mann!

Als mein Sohn kam, holte ich in der Abendschule das Abi nach und studierte danach. Heute hab ich einen super Job, verdiene gut und es geht uns sehr gut.

Ich denk mir oft, wer weiß wo ich gelandet wär, wenn ich den Zwerg nicht bekommen hätte. Durch die Verantwortung hatte ich plötzlich Ziele und einen riesen Ehrgeiz! Vorher hab ich irgendwie in den Tag hineingelebt.

Es muss nicht immer alles schlecht ausgehen, was schlecht anfängt!

Du willst nicht abtreiben? Bestens! Damit hast Du schon mal EINE Entscheidung getroffen.

Überleg Dir als nächstes wo Du in den nächsten 5 Jahren stehen willst. Welchen Job wünscht Du Dir? Erkundige Dich, wo Du Dich weiterbilden kannst, ob es Zuschüsse zur Ausbildung gibt. Lass Dich beraten! Nimm alle Angebote zB von pro familia oder Caritas wahr. Du wirst die nächste Zeit mit Kind zu Hause sein. Nutze die Zeit! Ich hatte 2 Studienkolleginnen die während des Studiums ein Kind bekommen haben und sie haben oft das Kind einfach mitgenommen wenn es nicht anders ging. War absolut kein Problem. Im Gegenteil. Die anderen haben sich gefreut über die putzigen Kursteilnehmer!

Wenn man mal selbst aktiv ist, ändert sich auch das Gefühl der Ausweglosigkeit. Und wenn man sich mal für etwas entschieden hat und ein Ziel vor Augen hat, geht der Rest von ganz allein. Denk immer daran, daß du es für Dein Kind tust!

Und gib nicht auf! Wenn jemand sagt, Du schaffst das nicht, dann nimm Dir vor ihm das Gegenteil zu beweisen!

lg
Mia

Beitrag von soviel3 23.09.06 - 23:43 Uhr

Liebe Meena,

Du bist 27, sofern ich es richtig gelesen habe. Was erwartest du von Deinem Leben und was möchtest Du für Deine Zukunft? Das ist wichtig für Deine Entscheidung. Mit 27 hast Du bestimmt keine schlechten Voraussetzungen für ein Kind und vom Staat würdest Du nur übergangsweise leben müssen, um das finanzielle "gebacken" zu bekommen. Wenn Du einen erlenten Beruf hast, sind die Chancen doch gegeben. Du hast gewisse Berufserfahrung die Du mitbringst, oder? Ist doch in dem Moment eigentlich nicht wichtig, was mit dem Vater ist.. jeder wünscht sich ein intaktes Familienleben, aber auch eine intakte Familie kann kaputt gehen u. ob der Mann Verantwortung übernehmen möchte zeigt sich eh erst, wenn das Kind da ist. Vielleicht hat er ungeahnte Qualitäten, die dann zum Vorschein kommen? Was zählt die Meinung Deiner Schwester u. Familie? Deine ist wichtig! Die Familie hat im seltensten Fall den Einblick in Dein Leben u. kann Dir keinen Ratschläge geben, oder ist es bei Dir anders? Du bist fast 30! Da sollte man schon auf eigenen Beinen stehen u. eigene Entscheidungen treffen unabhängig von dem Rest. Was willst Du für Dich? Das ist jetzt das wichtigste für Dich.

Alles Liebe
Susi

Beitrag von meena 24.09.06 - 10:33 Uhr

Möchte mich ganz herzlich für all die lieben ermutigenden Antworten bedanken!

#kuss

#liebdrueck

:-)

Beitrag von herzhuepfen 30.09.06 - 18:10 Uhr

Hey Meena.
Ich denke ich kann mich etwas in deine lage hineinversetzen.
ICh bin 15 und in der 16 ssw. Ich hatte auch erst probleme es meinen eltern zu sagen, da der vater mehr als 20 jahre älter ist. sie waren allerdings nur ein paar wochen sauer, und meinten immer wieder ich solle abtreiben, aber ich habe mich durchgesetzt. an deiner stelle würde ich nie eine abtreibung machenm, wenn ich das mal sagen darf.
1. in deinem bauch wächst ein kleiner mensch, der in einem jahgr vielleicht ein ganz glückliches kind sein kann

***

Liebe grüße
herzhüpfen

Beitrag von meena 30.09.06 - 21:55 Uhr

Hallo und lieben Dank für deinen sicherlich freundlich gemeinten Beitrag! :-)

Also, erstmal möchte ich sagen, dass ich schonmal abgetrieben habe, als ich noch jung war (aber ich war trotzdem schon älter und sicher auch reifer als du jetzt). Es war nicht leicht und ich habe lange gebraucht, um das zu verarbeiten, aber ich habe mich nie als Mörder gefühlt. Ich war einfach nur traurig.

Auch wenn ich mir hier vielleicht Feinde mache: Ich bin kein Abtreibungsgegner! Das muss jede Frau selber entscheiden und das fällt sicher keiner Frau leicht. Besser immerhin, als wenn das Kind später in einem Heim landet oder nichts zu essen hat oder von seiner Mutter nach der Geburt in die nächste Mülltonne geworfen wird.

Du bist hier im "Ungeplant schwanger"-Forum und ich zietiere hier einfach mal, was Urbia selber dazu sagt: "In der Rubrik "Ungeplant schwanger" suchen Frauen in schwierigen Situationen Hilfe. Hier wird von den ratgebenden Mitgliedern besonderes Taktgefühl erwartet und wir reagieren besonders schnell, wenn nicht mit dem nötigen Einfühlungsvermögen geantwortet wird. Insbesondere Links zu Anti-Abtreibungsseiten, die Fehlinformationen verbreiten, werden nicht toleriert." http://www.urbia.de/forum/index.html?area=mod

Sicher wolltest du nur helfen, aber deine Antwort wäre für mich etwas verletzend gewesen, wenn ich mich dafür entschieden hätte, mein Kind nicht auszutragen.

Meena #schwanger