Angelehnt an den "Kinder-sehr-lange-Baby-sein-lassen-Strang

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von meckikopf 23.09.06 - 19:40 Uhr

Und zwar an diesen:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=571161&pid=3680769&bid=3

Also irgenwie habe ich so das dumpfe Gefühl, dass die HEUTIGEN Kinder sehr lange - ja, meiner Meinung nach oft VIIIEEEL ZU LANGE - Baby sein "dürfen" - und zwar in folgenden Dingen:

- Werden ewig lange (viel zu lange) im Kiwa rum-/umhergefahren

- "dürfen" ewig lange (viel zu lange) aus der Flasche trinken, Schnuller und Pampers (an)haben

- können ewig lange (viel zu lange)(nicht) keine Schuhe binden/Schleifen machen.

Was meint Ihr - IST das nun tatsächlich so oder meine ich das nur?

Und ich wollte/will jetzt mit Sicherheit keine Hetzjagd mit diesem Strang starten, wiiieee doooooof das alles ist und wiiieee doooooof ich das alles finde (auch wenn mir zu meinen weiter oben genannten Dingen vielmals wirklich nichts mehr einfällt! #kratz#augen), sondern einfach mal wissen, ob das wirklich so IST oder es mir/einem nur so vorkommt.

Und habe auch nicht die "penible" Einstellung, dass ein Kind auf den 1. Geburtstag laufen (können) "muss", auf den 2. Geburtstag ("wenigstens" einzelne Worte) sprechen (können) "muss" und auf den 3. Geburtstag IMMER und total zuverlässig auf die Toilette gehen (können) "muss" - ganz klar nicht!

Aber wenn diese von mir weiter oben genannten Dinge heutzutage schon inzwischen bis (fast!) ins Vorschulalter dauern, ist das nun wirklich nicht mehr prickelnd... #kratz#augen#gruebel

In der Hoffnung, damit jetzt nicht in ein Wespennest gepackt zu haben, schönes (Rest)wochenende und
LG

Beitrag von tinalein123 23.09.06 - 20:07 Uhr

Naja, irgendwo kann ich Dir nur beipflichten, ich habe diesen Gefühl auch oft, wenn ich mich so umgucke.

Fängt schon im Kiga an, ein Spaziergang am Anfang ist ech schwierig, weil vielen der Kleineren einfach die Ausdauer zum Gehen fehlt. Zuhause wird oft schnell der Buggy hergeholt oder Mama trägt das Kind? Ich habs immer so gehandhabt, dass die Großen laufen MUSSTEN, spätestens wenn mir eine neue Schwangerschaft bekannt war ;)

Mit dem Saubersein ist das so eine Sache, hat bei unserem Großen nicht so schnell geklappt, der war auch schon über 3, aber da wollte er von sich aus keine Windel mehr.

Aus dem Becher oder Glas trinken? Blos nicht, Kind könnte ja kleckern... Aber: Ventilbecher sind unterwegs einfach extrem praktisch, weil auslaufsicher, also zumindest die, die wir hatten.

Beitrag von meckikopf 23.09.06 - 22:10 Uhr

Hallo Tina(lein),

ICH hätte mich im "hohen"/"höheren" Alter gar nicht mehr tragen LASSEN - und hätte einen mords bühnenreifen Aufstand geprobt - aber frag nicht nach Sonnenschein!!! Und beim Buggyfahren wohl ganz genauso, aber der war mit 3 Jahren bei uns/mir eh kein Thema mehr.

Und in meinem Ausgangsstrang schrieb ich ja auch bereits, dass ich auch nicht der Meinung bin, dass ein Kind auf den Gongschlag 3. Geburtstag auf die Toilette gehen "MUSS"! Klar lernt "das" jedes Kind - irgendwann - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, und besser so wie bei Dir - dann auch gleich "richtig" - "am besten" gleich Tag und Nacht - und nicht erst so "kleckerweise" - einmal eine Pampers, dann wieder nicht... Nur zu befürworten, mit 3,5 und noch älter; gar noch mit 4 Jahren noch eine Pampers zu "erlauben", finde ich dann wirklich nicht mehr witzig!

Diese Schnabeltassen/sog. Ventilbecher/-tassen für unterwegs finde ich ebenfalls unheimlich praktisch, denn soll ein Kleinkind, auch wenn es "schon" zwischen 2 und 3 ist, unterwegs etwa mit (vollen!) Bechern und Tassen jonglieren - und dann noch in einem öffentlichen Verkehrsmittel, wo sowieso alles wackelt und schaukelt? Wie gesagt, ich bin nur nicht für die BABY(!!!)flasche für immer und ewig - ganz egal, welcher "Inhalt" drin ist, denn auch mit "anderem" "Inhalt" als Milch (Saft, Tee... etc... etc...) ist es nicht weniger babyhaft.

LG

Beitrag von .claudi. 24.09.06 - 08:25 Uhr

> Und in meinem Ausgangsstrang schrieb ich ja auch bereits, dass ich auch nicht der Meinung bin, dass ein Kind auf den Gongschlag 3. Geburtstag auf die Toilette gehen "MUSS"! Klar lernt "das" jedes Kind - irgendwann - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, und besser so wie bei Dir - dann auch gleich "richtig" - "am besten" gleich Tag und Nacht - und nicht erst so "kleckerweise" - einmal eine Pampers, dann wieder nicht... Nur zu befürworten, mit 3,5 und noch älter; gar noch mit 4 Jahren noch eine Pampers zu "erlauben", finde ich dann wirklich nicht mehr witzig! <

Sorry, aber solche Aussagen können nur von Frauen ohne Kinder kommen. Man kann ein Kind nicht zwingen oder antrainieren alleine Nachts aufzuwachen wenn es auf die Toilette muß, das ist ein Reifungspozeß *kopfschüttel*

Beitrag von meckikopf 24.09.06 - 10:32 Uhr

Stop mal - ich meine TAGSÜBER (zwischen 3 und 4) auf die Toilette gehen (können) und NICHT NACHTS! DAS ist ein ganz gewaltiger Unterschied und das weiß ich auch, dass man das NACHTS nicht erzwingen kann und ein Reifeprozess ist!

Beitrag von _colle 23.09.06 - 20:08 Uhr

Hallo
Naja ,abgesehen davon, das manche Kinder einfach länger brauchen als der Durchschnitt. Kommt mir das manchmal schon ein bisschen sehr lange "baby"haft vor.
Beispiel: Meine Nichte ist jetzt in der 2. Klasse, aber sie Lutscht noch am Daumen. Das würde ich auf jeden Fall ihr möglichst schnell abgewöhnen, da s ist zwar schwer, aber das geht doch nicht in der 2. Klasse #kratz

Lg
Nicole

Beitrag von meckikopf 23.09.06 - 21:55 Uhr

Hallo Nicole,

klar müsste/MUSS man das Deiner Nichte allerschnellstens abgewöhnen, aber ich wüsste bloß nicht, WIE?! Mit "Gewalt" ja wohl nicht?! Also müsste man es dann halt mit Belohnungen und Bestechungen versuchen - was anderes bleibt da ja wohl nicht übrig - und das Versprochene gäbe es dann ERST, wenn sie keinen Daumen mehr lutscht - aus die Maus!

LG

Beitrag von visilo 24.09.06 - 07:35 Uhr

Wie würdest Du ihr das abgewöhnen?? Bin echt gespannt auf einen wirklich guten Tip. Lukas lutscht den ganzen Tag am Daumen da hilft nichts dagegen ( die Mittelchen aus der Apotheke kann man absolut vergessen) ich selbst habe bis spät in die Pupertät am Daumen gelutscht einfach als Entspannung zum Einschlafen und meine Eltern haben es nie mitbekommen:-p, sie waren der Ansicht das ich so mit 5-6 Jahren damit aufgehöhrt habe. Also wenn du ein Patentrezept hast nur her damit bin Dankbar für jede Anregung ( nur bitte nicht sowas wie Hand 6 Wochen eingipsen lassen, den Ratschlag hab ich mal irgendwo bekommen#augen).

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von meckikopf 24.09.06 - 09:59 Uhr

Hallo,

Du fragst nach (guten!) Tipps - aber ich sagte/schrieb doch bereits in meinem vorhergegangenen Beitrag, mit BESTECHUNG/EN und BELOHNUNG/EN! Klar ist das nicht unbedingt pädagogisch sooo superwertvoll, aber wenn man (als Mutter/Eltern) soz. "in Not" ist, muss dann halt auch mal "sowas" herhalten. Denn was sonst soll man denn auch machen??? Wie gesagt, mit Gewalt und Hauen ganz bestimmt NICHT!!! Ist überhaupt verwerflich - und was sollte das auch bringen!) Und keine Angst, solche "Tipps"(???) wie die Hand 6 Wochen lang einzugipsen (länger nicht?!:-D;-)#kratz#augen#gruebel#schmoll:-() gebe ich Dir NICHT - ganz im Gegenteil - DAS ist ja wohl das Aller-, Allerletzte und ich käme noch nicht mal im Traum auf solch eine abstruse und perverse Idee! Wer hat Dir denn DAS "vorgeschlagen"(???) ? Wohl jemand, der von Psychologie und Pädagogik absolut keine Ahnung hat, oder?! Kann ja nur von so jemandem kommen... Also DAS kann man ja getrost vergessen!

Wie gesagt, eine Alternative zu den Belohnungen/Bestechungen fällt mir beim besten Willen nicht dazu ein. Ist echt schwierig, denn dies ist ja eine Sache, die man wirklich nicht von heute auf morgen "lernt" und sich abgewöhnt/sich nicht abgewöhnen KANN! Es gibt doch bestimmt und mit letzter Sicherheit Dinge, die sich Kinder total wünschen - wie bestimmt auch DEIN Sohn!
Vielleicht Wolken und Sterne malen, Sticker kleben oder sowas in der Richtung? Wird ja oft vorgeschlagen und "nutzt" auch oft tatsächlich etwas.

Zu dem Thema nuckeln/Daumenlutschen fällt mir übrigens gerade noch etwas ein: Ich habe mal in einer Asbachuraltelternzeitschrift gelesen (die damals übrigens noch meine Mutter und nicht ich gekauft habe; ich war da noch selbst in der Schule und habe ab und an mal reingeguckt, da ja auch immer gute Tipps für Schüler drin waren; zumindest damals), dass eine 10(!!!)jährige, die allerdings schlecht in der Schule ist, ihre Hausaufgaben noch mit Schnuller im Mund macht! Das kann ja auch nicht gut sein, aber das schiebe ich dann auf einen gewaltigen Stress und Druck und da müsste dann auch "irgendwie anders" geholfen werden und zwar richtig fachmännisch nämlich - und zwar dringendst und nicht nur mit irgendwelchen Belohnungen und Bestechungen, denn das ist ja schon wirklich bedenklich! Aber ich bin halt auch keine Psychologin und auch, ehrlich gesagt, froh, dass ich mich nicht mit solch einem schwerwiegenderem Problem nicht herumschlagen muss.

Und der Sohn einer Bekannten (geb. Dez. 99) hat letztes Jahr abends, als er total müde war, auch noch seinen Daumen im Mund gehabt. Und ich muss sagen, dass das auch noch bei einem schon so großen Kind noch total süß aussieht, obwohl es auf das "süße und goldige Aussehen" ja nicht ankommt.

Wie gesagt, versuche es doch mal mit meinen Tipps, denn Du hast ja nach Tipps gefragt. Vielleicht klappt es ja.

LG

Beitrag von meckikopf 24.09.06 - 21:52 Uhr

Hallo,

ich bin's noch mal!

Die guten Tipps kontra Daumenlutschen habe ich Dir ja heute morgen schon gegeben und ich finde, wie gesagt, Belohnung/Bestechung immernoch am "besten", denn gerade jetzt - also heute abend - habe ich in einem anderen Forum die HAARSTRÄUBENSTEN und HANEBÜCHENENSTEN "Vorschläge", Schnuller und Daumen abzugewöhnen, gelesen.
Da ist z.B. von Riesenlöcher in die Schnuller zu schneiden (um sie "unbrauchbar" zu machen, so die Aussage der davon "betroffenen" Mutter; weil ihre bereits 3jährige Tochter immer und andauernd rumnölen und rumschreien würde, wenn sie ihre heißgeliebten Schnuller nicht findet und dem will sie nun ein Ende bereiten!) die Rede oder eine andere Mutter will ihrer dauerdaumenlutschenden Tochter irgendwas "ganz Gemeines" draufschmieren, damit sie es EEEND-LIIICH LÄSST!!!

Also wenn ich SOWAS lese, rollen sich mir sämtliche Zehennägel senkrecht und verkehrt rum auf!!! :-[:-(#schmoll#heul#kratz#augen#schock#gruebel DAS kann es ja wohl auch nicht sein, oder?!

Klar NERVT ein ewig schnullerndes und daumenlutschendes, "älteres" Kind, aber diese Methoden finde ich einfach brutal. Dann lieber, wie gesagt, eine Belohnung oder den Schnuller "ganz normal" "einfach" verschwinden lassen. Beim Daumen wird dies allerdings viel, viel schwieriger, denn der ist und bleibt ja für immer und ewig dran - zum Glück!!! :-):-D;-)#huepf

Was meinst DU denn zu diesen "Methoden"??? Ich dachte jedenfalls, mein Schwein pfeift... also MANCHMAL... und sowas wollen Mütter sein?!?!?

LG

Beitrag von visilo 25.09.06 - 06:52 Uhr

Eine dieser Methoden hab ich schon erfolglos probiert und zwar gibt es in der Apotheke so eine Art Nagellack heißt Naumexol. schmeckt absolut egelhaft. Hab es Lukas auf den Daumen geschmiert und siehe da ...er mag es#schock#augen, er zeigte immer wieder auf die Flasche ich soll ihm mehr daruf schmieren. Na ja so kannst gehen. Mit Bestechung funktioniert es bei ihm noch nicht. Ich denke er lutscht total unbewußt. Selbst wenn er im sand Spiel ist ein Daumen früher oder später im Mund selbst wenn der voll Sand ist stöhrt es nicht. Ich hoffe das es sich im Kindergarten gibt wenn er vielleicht von den anderen ausgelacht wird ( ich weiß das ist nicht schön aber vielleicht ein gutes Druckmittel) wenn er nur zum Einschlafen nuckeln würde fände ich es ja absolut ok mich stöhrt nur das er es einfach den ganzen Tag macht.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von katja_und_bernd 23.09.06 - 20:37 Uhr

Hallo,
das Beispiel, das du verlinkt hast, ist sehr krass. Mich wundert, dass das Kind da mitmacht. #gruebel
Ich finde, man muss jeden Tag immer wieder abwägen: wo überfordere ich mein Kind und wann ist es einfach zu "bequem" was Neues auszuprobieren? Mit zunehmendem Alter wird das sicherlich immer komplizierter. #gruebel
Manchmal habe ich mir aber ehrlich gesagt auch schon meinen Teil gedacht, wenn ich hier lese, dass 15 mon alte Kinder weite Strecken alleine laufen sollen und der Buggy daheim bleibt. Oder Eineinhalbjährige schon ein Messer zum Brotschmieren brauchen. Oder wenn auf Biegen und Brechen die abendliche Milchflasche "weg" soll.
Meine Güte, die Kinder sind nur einmal so klein. Ob meine Tochter nun ein paar Monate länger braucht als andere bis sie isst ist mir echt wurscht. #gruebel Und wenn sie es halt momentan noch mag wenn ich ihr abends die Flasche gebe (obwohl sie es selber kann) dann soll sie es so haben. Dass sie manche Sachen alleine machen will "sagt" sie mir schon. Darum wundert es mich um so mehr, dass sich das eine Mädchen das "gefallen" lässt. #gruebel
LG Katja #sonne

Beitrag von meckikopf 23.09.06 - 21:52 Uhr

Hallo Katja,

mit ein paar Deiner Aussagen/Meinungen gehe ich konform und zwar: Also dass 15MONATIGE(!!!) Kinder weite Strecken alleine laufen sollen - und der Kiwa/Buggy, wie Du selbst sagst, zuhause bleibt/bleiben SOLL! DAS finde ich schon übertrieben, denn NICHT ALLE Kinder können mit 15 Monaten schon laufen; es gibt auch einige, wenn nicht etliche(?), die das in diesem Alter halt noch nicht können, was ich auch gar nicht "schlimm" und "tragisch" finde, denn es gibt nun mal keine "Großen", die NICHT laufen können!

Und ich sprach/spreche in meinem Ausgangsstrang ja auch gar nicht von sooo kleinen Kindern, wie Du sie (hier) beschreibst, sondern von Kiga-Kindern oder so. Und ich finde es nun mal irgendwo "albern", wenn ÜBER(!!!) 3jährige noch regelmäßig im Kiwa sitzen und gefahren werden.
Und in einem anderen Forum meint eine Mutter auch noch, deren zwischen 5(!!!) und 6(!!!)jähriger IMMERNOCH im Buggy sitzt, Mütter und Leute, die dies halt arg, arg unmöglich finden, sind HETZERISCH!!! *KREISCH* Also dazu fällt mir nun wirklich NICHTS mehr ein!!! Und als "Begründung"(???) gibt sie an, der sei ab und an sooo müüüde, dass sie ihn nicht oder kaum wach kriegt und ob sie ihn denn dann etwa tragen soll?! #kratz#gruebel:-D;-)#schmoll Jedenfalls tut sie so, als ob man ihr deswegen - und "nur", weil man dies nicht auch so idealisiert und gut findet wie sie, sondern halt anderer Meinung ist - verbal an die Gurgel wollte! Und auch wenn sie das 100x meint, werde ich trotzdem NIE ihrer Meinung sein!
Und es IST nun mal ein himmelweiter Unterschied zwischen einem 15 Monate alten Kind und einem Vorschulkind; das sollten selbst die "möglichst-laaange-Buggy-Verfechterinnen" einsehen und von "hetzerisch" kann da absolut gaaar keine Rede sein und diese Verfechter/innen lassen ja sowieso keine anderen Meinungen gelten, da ihre einzig und allein die richtige ist!
Naja, jedenfalls käme MEIN Kind in DIESEM Alter NICHT MEHR in den Buggy - da könnte es so müde sein, wie es wollte... da lautet dann einfach das Zauberwort nach Hause gehen - WENN dies möglich ist. Ansonsten muss man mit jüngeren Kindern ja auch nicht bis in die Puppen weggehen und wegbleiben, oder?!

Ich bin auch nicht dafür, dass man mit 1,5 Jahren schon mit dem "richtigen" Messer hantieren soll, denn das hat wirklich noch Zeit, aber alleine - mit dem Löffel und/oder der Gabel - zu essen, kann man ihnen in diesem Alter schon ohne weiteres zutrauen, finde ich, und im Vorschulalter - sowie erst recht im Grundschulalter - sollte man dann schon "richtig", sprich geschickt und manierlich mit Messer und Gabel umgehen können, denn sonst wird's irgendwann auch mal peinlich.

Wegen der Milchflasche, die möglichst lange "erlaubt" werden "darf"/"soll/te" - oder eben auch nicht - bin ich vielleicht der Meinung, weil meine Mutter, als ich 1 Jahr alt war, fest beschlossen hat, dass ich nun "groß genug" bin, um aus Becher/Tasse/Glas zu trinken und sie GAB mir einfach ab da keine Flasche mehr - und gut war und ich habe diesbezüglich auch nichts vermisst. Und ich selbst finde die "regelmäßige" Milchflasche zwischen 2 und 3 Jahren ebenfalls zuuu lange!!!

Wie ich schon in meinem verlinkten Strang (gleich 2x) schrieb, hätte ICH mir das als Kind NICHT gefallen lassen!

Und ja, Du hast recht, dass die Kinder nur 1x im Leben so klein sind und diese Zeit darf - und soll - man auch in vollen Zügen genießen, und, wie gesagt, ich sprach hier von Kiga-Kindern und nicht von Kleinstkindern.

LG

Beitrag von .claudi. 23.09.06 - 21:06 Uhr

Hi!

In gewisser Weise gebe ich dir Recht, es gibt einige Extremfälle, wo die Mutter übervorsichtig ist, das Kind daher wenig selber machen darf und daher viele Sachen auch erst spät lernt. Aber:

- Kinderwagen
Wenn wir Erwachsene einen Schritt machen, müssen Kinder oft zwei oder drei Schritte machen, d.h. sie laufen das doppelte oder dreifache und sie sind ja eben auch noch Kinder und die Muskeln sind ja noch beim aufbauen. Meine Tochter läuft seeehr viel, aber ich nehme bei weiteren Strecken öfters mal vorsichtshalber einen Buggy mit und ich denke, wenn der dabei ist, ist es oft verlockend fürs Kind, sich da reinzusetzen (würde uns Erwachsenen ja auch nicht anders gehen). Solange die Kinder trotzdem genügend laufen und rumtoben...

- Flasche/Schnuller
Stimme ich dir im Großen und Ganzem zu, vor allem weil es ja auch den Zähnen schaden kann. Aber auslaufsichere Becher sind für Unterwegs einfach praktischer und sicherer. Ich nehme sie im Sommer gerne, weil dann z.B. keine Wespen in die Flasche reinkrabbeln können.

- Windeln
Finde ich vollkommend egal, wie lange ein Kind Windeln trägt. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und Töpfchentraining etc. finde ich sehr stressig für ein Kind. Ich kenne auch kein Kind, daß im Vorschulalter noch Windeln an hat.

- Schuhe binden
Ich denke, dadurch daß heutzutage viele Schuhe Klettverschluß haben, lernen es die Kinder erst später (kann man ja auch schlecht lernen, wenn man keine Schuhe zum schnüren hat). Klettverschlußschuhe finde ich auch besser, weil sie sich besser an den Fuß anpassen lassen. Hauptsache, daß Kind kann seine Schuhe zumachen, ob nun mit Schleife oder Klettverschluß...

Ich finde es schon wichtig, daß eine Mutter ihr Kind unterstützt, daß es selbständig wird, aber es gibt in meinen Augen auch viel wichtigere - als o.g. - Sachen.

LG Claudia







Beitrag von meckikopf 23.09.06 - 22:32 Uhr

Hallo Claudia,

so, wie Du meine aufgezählten Dinge analysierst und beleuchtest, finde ich auch gut und ich sage jetzt auch noch einmal etwas dazu:

-Kiwa/laufen
Klar machen (kleine/re) Kinder das Doppelte und Dreifache an Schritten, wenn wir Großen nur einen Schritt machen; stimmt schon und dass die Muskeln noch im Aufbau sind, auch! Aber deshalb bin ich trotzdem und weiterhin nicht dafür, dass man über 3jährige, geschweige denn 4jährige (und noch ältere; wie ich in meinem vorhergehenden Beitrag geschrieben habe) noch "öfters" im Kiwa sitzen und gefahren werden!
Weiß ja nicht, wie alt nun Deine Tochter ist, aber sie ist mit Sicherheit noch nicht im Kiga- oder Vorschulalter, oder?! Und dann finde ich bei weiten/weiteren Strecken den Kiwa auch noch OK! Ich finde, SO erzieht man die Kinder am allerbesten zu Faulpelzen!

Und klar machen die/wir Erwachsenen das auch, dass wir lieber entweder selbst fahren, oder uns fahren lassen (von anderen (Freunden/Bekannten) oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber ich finde es ebenfalls "albern", wenn man jede, noch so kurze Strecke mit dem Auto fahren muss.

-Flasche/Schnuller
Finde einfach, das sieht (beides) bei "großen"/größeren Kindern ziemlich "unattraktiv" und "unschön" aus - und außerdem verursacht es, wie Du selbst schreibst, schlechte Zähne und schon von allein daher würde ich es nicht "sooo laaange" "erlauben"!
Und zu den auslaufsicheren Bechern habe ich ja schon in meinem anderen Beitrag etwas geschrieben; sprich, ich finde die auch praktisch für unterwegs! Zuhause kann man dann ja aus Becher/Tasse/Glas trinken.

-Pampers
Mit Deiner Meinung, dass ein Kind Pampers haben "darf", gehe ich teilweise konform, aber nicht ganz.
Ich kenne auch kein Vorschulkind, welches noch welche braucht/trägt, aber über 3,5/4 Jahre finde ich persönlich auch sehr/zu lange!

-Schuhe binden
Klar ist es am wichtigsten, dass ein Kind überhaupt seine Schuhe zumachen kann - ob nun Klettverschluss oder Schleife!

LG

Beitrag von ximaer 23.09.06 - 21:27 Uhr

Hallo,
ich kann das von Dir beschriebene bei den Kindern, die wir kennen, nicht beobachten. Im Gegenteil.

Grüße
Suse

Beitrag von valeggio 23.09.06 - 22:24 Uhr

Hi!

Ich weiß nicht, ich habe da bislang bei anderen nicht so drauf geachtet.

Denke, man muß je nach Kind und nach Familie entscheiden...Mein Kleiner ist jetzt 18 Monate alt und in vielerlei Hinsicht schon sehr selbständig und hat auf jeden Fall einen starken Charakter. #schwitz
In mancher Hinsicht ist er aber auch immer noch ganz gerne Baby. #baby Zum Beipiel schläft er tagsüber am liebsten auf meinem Arm ein (bin froh, wenn er überhaupt tagsüber schläft...er hat das ab seinem 6. Lebensmonat aufgegeben, war trotzdem tagsüber topfit, aber er ist eben ein Kurzzeitschläfer... er schläft erst wieder mehr, seit er läuft). Also soviel zum Thema "Tagsüber-schlafen-Rhytmus". Das gabs bei uns nicht...Und ich hab alles ausprobiert! Aber man kann sein Kind nicht zwingen!!! Finde das jedenfalls nicht gut.

Mein Kleiner läuft wahnsinnig gerne und schafft auch ein ziemliches Stück. Das Problem ist nur, dass er meistens ganz wo anders hin will als ich! #freu Das geht ne Weile gut und ich stapf ihm hinterher. Aber irgendwann muß man eben doch Dinge erledigen, einkaufen usw. Und wir sind viel unterwegs! Daher halte ich einen Buggy für unverzichtbar!!!

Also ich finde, man muß sich auf das Kind einstellen und es muß für die Familie passen. Das Beispiel ist natürlich krass...aber mei, manche Mamas tun sich eben auch mit dem loslassen schwer...ist ja auch schön, ein Baby zu haben. Aber wenn man gar nicht loslässt, wird es sich irgendwann bestimmt rächen.

Grüße
Valeggio

Beitrag von kat38 23.09.06 - 22:26 Uhr

Hmmmm-,

wie klappt das mit dem "´möglichst lange Baby sein lassen" denn?
Meine Tochter ist gerade 1 1/2 und bestrebt ALLES alleine zu machen. Was natürlich nicht geht ;-) und deshalb ca. 20 mal am Tag zu Frustgeschrei führt und meine Geduld fordert.
Sie ist weder ein Genie, noch zurückgeblieben. Ich schau mir im näheren Bekannten- und Verwandtenkreis die Eltern und Kinder (die im ähnlichen Alter sind) immer genau an und habe da einige Unterschiede feststellen können:
Die Kinder die von Geburt an mit dem "Du armes, süßes kleines Kind - das Leben ist hart - aber wir ermöglichen Dir eine gaaaanz schöne, warme, weiche Kindheit" -Blick mit Ihren Kindern umgehen sind (ich weiß, blöd formuliert, kanns aber gerade nicht besser) irgendwie fauler und despotischer.
Die, wo die Eltern mit ihren Kindern nach dem Motto umgehen: JEDER Tag mit Dir ist schön - aber manchmal auch anstrengend - und DAS LEBEN IST MAL SCHÖNER MAL WENIGER ABER IMMER LEBENSWERT! (grob ausgedrückt)
sind experementierfreudiger und bestrebter nach Selbstständigkeit.
Trotzdem haben sie ihr eigenes Tempo (der eine läuft mit 11 Monaten, der andere mit 14 Monaten)
Ich denke, die Menschen, die ihr Kind eben lange babyhaft haben möchten sind einfach ziemlich unsicher und möchten eben das "größer werden" gerne verschieben tun aber ihrem Kind keinen Gefallen.
Ich muss dazu aber auch noch sagen, daß mir wirklich krasse Fälle noch nicht untergekommen sind.
Libe Grüße von

Kat & Co

Beitrag von meckikopf 23.09.06 - 22:40 Uhr

Hallo Katrin,

mir bzw. meiner Mutter ist sehr wohl schon ein solch arg, arg krasser Fall untergekommen und hier ist er:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=3&pid=3682352

Na, was sagst Du zu diesem "Extrem-Fall"???

Und klar führt das bei Deiner Tochter zu einem mords Frustgeschrei mehrmals täglich, wenn sie gewisse Dinge eben (NOCH!!!) nicht schafft! Ist ja ganz klar - sind ja schließlich keine PUPPEN, sondern LEBEWESEN MENSCHEN!

Was will sie denn (unbedingt) schaffen, das dann (noch) nicht klappt?


LG

Beitrag von kat38 24.09.06 - 00:39 Uhr

........
mmmmmmmmmmpf, jetzt hab ich ne ewig lange und detailierte Antwort geschrieben und mein Computer hat mich rausgeworfen.
Vielleicht schaff ich morgen den ganzen Psalm nochmal (Psalm - ich bin nicht religiös) bin jetzt Bettreif.
Versuchs eben morgen nochmal.
Grüßle von der fast schlafenden...

Beitrag von bambolina 24.09.06 - 01:21 Uhr

Baby sein "dürfen"
schwierig, schwierig... mein Sohn ist in vielen Dingen so, kann ich nicht, will ich nicht. Er wurde im September 5 Jahre, zwingen... was bringt das? Windeln hätte er wohl heute noch an, wenn ich es nicht hätte "laufen" lassen. Sicher kann ich ihm einfach keine Windel mehr anziehen, aber wenn er irgendwas nicht lernen will, was soll ich tun? Zwingen? Wie...

Schoppen - du glaubst es kaum, er liebt ihn immer noch - und ich lasse ihm den auch (mit Mega-Loch im Nuckel) Hauptsache mein Spargel bekommt Kalorien ;-)
Treppensteigen - mit drei und vier Jahren ja schon groß. Und trotzdem, viele Stürze, wobei er 2x geklebt wurde - Meine Tochter läuft mit gerade mal 2 Jahren sicherer als mein Sohn mit damals 4.
Schuhe binden Schwimmen lernen... das ist nicht immer eine Frage "des nicht tun lassen" - sondern auch "des nicht wollen".

Füttern - ja. Meine Kleine wollte mit 1,5 Jahren nicht mehr gefüttert werden, mein Sohn besteht heute noch öfters drauf. Meine Tochter hat mit 1,5 Jahren schon die dicksten Brocken Fleisch auf den Felgen und den wenigen Zähnen zerkaut, mein Sohn wurgste bei jedem Brocken und aß am liebsten die Gläschen, aber nicht mehr als 8.Monate. Bei denen mit den "Brocken" ab 12 hat er fast gek...

Meine Freundin ihre Tochter war mit knapp 4 Jahren noch im Kinderwagen. Sie war schlicht und einfach lauffaul, klar hätte sie den Wagen daheim lassen können, aber (glaub mir) die Kleine wäre keine 10 Schritte gelaufen.

Sicher gibbet es Übermütter, die dem armen kleinen nichts zutrauen, aber auch jene die ihm viel zutrauen, Kind aber nicht will und Mama die Böse ist. Was glaubst du was ich mir von Freunden schon anhören mußte "waaas? du läßt dein Kind nicht alleine Treppensteigen, das macht meiner schon laaange - stimmt, aber der ist auch noch nie gestürzt. Noch heute mit fast 5 Jahren fliegt er bedeutend häufiger als gleichaltrige, hat ständig Beulen, blaue Flecken oder irgendwelche Schürfwunden.

Mein Sohn krabbelte sehr früh, früher als gleichaltrige, jeder meinte, der läuft bald... er lief mit einem Jahr überall entlang, sobald er sich festheben konnte - und dabei blieb es. Er wollte einfach nicht los lassen, bis er 16 Monate alt war. Meine Tochter (die Zweiten sind ja immer schneller, erst recht die Mädels) lief erst mit 17 Monate.
Reden? Mein Sohn hatte den Wortschatz eine anderthalb jährigen Kindes - zwei Worte höchstens hintereinander, mehr nicht. Er wurde allerdings drei und kam in den Kindergarten. Es dauerte ein halbes Jahr, bis er das erste Wort mit der Erzieherin sprach.

Tja, und nun ist er ein Vorschulkind - kurz vorm Stichtag wird er 6 Jahre alt. Er meinte letztens, er ist keines, das sind nur große Kinder #kratz Schule, nach heutigem Stand nicht daran zu denken. Aber seine Freunde sind alle im Frühjahr geboren kommen definitiv in die Schule. Laß ich ihn alleine draußen??? Wir machen z.Zt. Ergo, ich hoffe, dass es ihm hilft.

lg bambolina

Beitrag von marenchen23 24.09.06 - 09:50 Uhr

Hi,

mein Junge ist jetzt 14 Monate und immernoch mein BABY :-) und ich werde ihn Baby sein lassen, so lange er es möchte.
Denn zwingen kann ihc ihn zu nichts! Er hat einen zu starken Willen. Den SChnuller gibt er freiwillig her und die Flasche kriegt er von mir "freiwillig" abends zum einschlafen. Weils bequem für mich ist?! JA ES IST BEQUEM!!!! und was ist mit Karies? das kommt auf die Veranlagung an. Hat er von der Family aus ne schlechte Veranlagung kann man da eh nix machen! Er putzt gerne Zähne und das mehrmals am Tag! Und wenn ich merke, dass er soweit ist, die Flasche abends abzugeben, dann werd ich es ohne probieren. Aber ich lasse ihm die Zeit die er braucht.
Trinklerntasse?! DA geht er nicht ran! Normales Glas?! FEhlanzeige! Ian möchte seine Nuckelflasche, sonst trinkt er nichts.... tagelang... 2 Tage habe ich durchgehalten, aber mein BABY ist ein BABY und braucht seine Flasche! MIr jetzt egal, jedes Kind hat sein TEmpo und ich richte mich einfach danach!
Er wird schon selbständig werden und da geb ich ihm seine Zeit!
KiWa ist spraktisch. Ewig still sitzen mag er eh nicht. Dann läuft er bissi, dann setz ich ihn wieder rein!
Mir fällt auch in keinster WEise auf, dass die Kids mehr baby sein dürfen als WIR noch.... mein Junge ist hier noch das Baby, dass in seinem Alter am meisten BABY ist ;-) obwohl er ja schon ein Kleinkind ist #cool

Gruß
Maren

Beitrag von meckikopf 24.09.06 - 10:43 Uhr

Hallo Maren,

Dein Sohn ist ja auch noch sehr, sehr jung und GERADE MAL ein Kleinkind geworden - also GERADE ERST aus dem Babyalter raus!
Muss immer wieder sagen, dass ich in meinem Ausgangsstrang größere Kinder - also bereits Kiga-Kinder - meine!

Und warum sollte ein Kind mit 14 Monaten(!) nicht noch (auch noch regelmäßig) im Kiwa sitzen "dürfen"? Wie gesagt, es laufen ja auch noch längst nicht alle Kinder in diesem Alter - und auch noch nicht mit 15 Monaten. Kenne sogar 2 Jungen (der eine ist inwischen Schüler und der andere bald in der Ausbildung), die "erst" mit 18 Monaten gelaufen sind - und heute? Heute laufen sie wie alle anderen auch! :-):-D;-):-p

Und stimmt, ein Kiwa ist in der Tat praktisch und darin kann man ja auch sämtliche Einkäufe gut verstauen.

Und Kinder mit 14/15 Monaten SIND ja auch noch (sehr) babyhaft - so betrachtet!

LG

Beitrag von lanzaroteu 24.09.06 - 11:45 Uhr

hab das posting, das du ansprichst kurz ueberflogen.....

robin kann schon ewig treppe steigen, rauf und runter, aufs sofa klettern, isst "unser" essen, faengt jetzt grade an zu laufen.
trinkt aber noch aus der nuk-tasse, wird meist noch gefuettert, braucht seine windeln....

schnuller/daumen hat er nie genommen....

ich fuer meinen teil, versuch drauf zu achten, was er kann, selber machen will, probier sachen mit ihm aus, wenn er noch nicht bereit dazu ist, lass ich es.
ich freu mich total, wenn er die leiter zur rutsche selber hoch klettert, soll heissen, dass ich ihn nicht versuche zurueckzuhalten, bzw laenger als baby zu haben.

wir behandeln ihn nicht mehr wie ein baby, aber wenn er bestimmte sachen braucht, um sich sicher/wohl zu fuehlen, soll er diese haben.

schoenen sonntag noch ute

Beitrag von baumrock 24.09.06 - 17:40 Uhr

Hallo,

Nun muss ich auch noch meinen Senf dazu geben.
Ich denke das Du viel zu viel pauschalisierst.
Zum Thema Kinderwagen:
Ich wohne in einem Touristengebiet. Was meinst Du wie sinnvoll und hilfreich da Buggies sind?
Die Kinder der Touristen sind total aus dem Takt, man schleppt viel mehr rum als wenn man zu Hause ist, wo man weis was man wo bekommt (im Buggy kann man ne Menge unterbringen) . Zumal die Leute viel laenger unterwegs sind und es vorher nicht abschaetzen koennen.

Zum Thema Windeln kann ich nichts sagen, so genau gucke ich mir den Hintern der Kinder nicht an. Aber das ist ein Entwicklungsschritt den man nicht pauschal vom Alter abhaenig machen kann.

Schnuller/Flasche: Auch wuerde ich nicht sofort verdammen. Ich denke da auch wieder an Urlaub, von der gewohnten Umgebung weg, etc..
Vielleicht ist das Kind gerade krank, oder es sonst was anderes.

Jan's Papa war letzte Woche auf Geschaeftsreise. Jan rannte die ganze Woche mit seinem Kuscheltier rum. Zufall?

Ich denke was ich sagen will ist das man den Leuten nur vor, aber nicht in den Kopf gucken kann. Und das es wichtigere Dinge im Leben gibt (wobei das hier ein Diskussionsforum ist und Deine Meinung durchaus seine Berechtigung hat).

Jan (20 Monate), der nie einen Schnuller hatte, selten eine Flasche, gerne in die Hose scheisst, meist ohne Baggy unterwegs ist UND sauviel Spass im Leben hat (sowie es sich fuer ein Kind gehoert).

Nix fuer ungut. Denke aber das man verschiedene Aspekte sehen sollte.

Viele Gruesse,
Karin

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