an alle! wie gehts/gings euch so als neu-mami?

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Beitrag von bix78 23.09.06 - 20:15 Uhr

hallo zusammen!

bin einfach mal neugierig: wie habt ihr die ersten tage mit dem baby zuhause erlebt bzw. wie geht es euch jetzt noch dabei? was ist mit babyblues?
habt ihr die geburt gut verkraftet oder noch beschwerden?
wie klappt es mit dem stillen bzw. füttern und schlafen?

bei mir läuft bisher eigentlich alles ganz gut. die geburt haben mein zwergerl und ich soweit ohne probleme überstanden, zum glück bin ich ohne dammschnitt oder -riss davongekommen. die drei oder vier heultage sind zum glück (*aufholzklopf*) vorbei, bin nur noch etwas empfindlicher als sonst. war aber kein spaß.
das stillen klappt seit einer woche super, davor hatte ich etwas zuwenig milch - und das bei einer kleinen fressmaschine von baby, das sich an allem festsaugt, das es zu fassen kriegt (auch gewand, oberarme, finger sowieso...)!
hab in der ersten woche zugefüttert, da war die nachtschlaf-phase etwas länger, aber normalerweise hält nico vier stunden durch. überhaupt hat er sich den schlafrhytmus beibehalten, den er auch schon im bauch hatte: munter zwischen 22 und 23 uhr, dafür verschläft er fast den ganzen vormittag.

würde mich über erfahrungsaustausch sehr freuen und bin schon neugrig auf eure berichte!

#danke und schönen abend noch!

glg, birgit + nicolas (morgen 2 wochen alt)

Beitrag von schlumpfine2304 23.09.06 - 20:27 Uhr

hey.
wir haben nun 3 wochen und 3 tage hinter uns.
die ersten 4 tage war ich im krankenhaus. da klappte alles ganz gut, bis auf das sitzen (damm- und scheidenriss).
die erste woche zu hause war der horror. ich hatte voll den babyblues. ich hätte den kleinen am liebsten wieder abgegeben, weil er immerzu geschrien hat und ich nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte. vor stress hab ich von meinen 20 schwangerschaftskilo bereits 14 wieder runter, weil ich weder hunger noch appetit hatte. die stillerei klappte vom ersten moment im kreißsaal hervorragend, nur leider kämpft mein würmchen oft mit blähungen. die geburt hab ich schnell verarbeitet. im nachhinein war sie nich soooo schlimm. ansonsten hat der kleine recht humane zeiten, was die nachtstillerei angeht. ein- bis dreimal muss ich raus. is unterschiedlich. wenn wir ihn gegen 9 hinlegen, kommt er nie vor 1 uhr. danach allerdings alle zwei bis drei stunden. aber das ist erträglich, zumal er nach ca. 15 minuten stillen direkt wieder einratzt.
viele grüße
annett

Beitrag von bianca153 23.09.06 - 20:48 Uhr

Hallo Birgit

Bin zwar keine ganz neue Neu-Mami, aber ich antworte trotzdem mal.

Also die Geburt ( Kaiserschnitt ) haben wir beide sehr gut überstanden und danach auch keine Probleme gehabt. War eine Woche im KH und danach durfte ich nach Hause.

Zu Hause selber hatte sich eigentlich für mich soweit nichts verändert. Connor hatte von Anfang an einen 4 Std. Rythmus und schlief immer dazwischen. Also war mir eigentlich total langweilig am Anfang. Ich habe mich immer vors Körbchen gesetzt wenn er schlief und ihn beobachtet. Mußte mich dann immer zusammenreißen, das ich ihn nicht wach knutschte #kuss

Nun ist er mit seinen fast 19 Wochen schön robust und ich kann ihn richtig dolle knuddeln bis vor lauter Lachen und gekreische die Tränchen kommen #freu

LG Bianca + Connor, der friedlich im Bettchen schlummert

Beitrag von katalin 23.09.06 - 21:37 Uhr

Hallo!

Hm, bei den anderen hört sich alles immer so positiv an... hab ich auch im Rückbildungskurs fest gestellt... es ist fast so, als dürfe man nur Positives berichten, denn es war ja schließlich ein Wunschkind!
Also, ich habe mir meinen Sohn ganz dolle gewünscht und fand es dennoch unheimlich schwer, mich in die Rolle der treu sorgenden Mutter einzufinden! Mein Kleiner wollte die ersten Wochen nur nonstop an meiner Brust trinken, ansonsten war er nur am Schreien und Quengeln! Ich dachte manchmal, nicht mehr zu können! Ich war jeden Abend am Heulen, so fertig und gefrustet war ich! Ich hatte mir alles so anders, stressfreier erträumt... Ich dachte manchmal nur noch "und wo bleibe ich!?!" Alles drehte sich nur noch um den Kleinen, ich hatte keine Zeit mehr, zu mir zu kommen - das ständige 24-Stunden-Gefordertsein machte mir schwer zu schaffen. Ich konnte nicht behaupten, wirklich glücklich gewesen zu sein! Ich fühlte mich einsam und an zu Hause und das Baby gefesselt! Klar gab es auch tolle, rührende Momente, aber ich fand es dennoch sehr schwer und gewöhnungsbedürftig! Seit 3 Monaten nun pendelt sich alles ein und ich liebe meine fratz (5 Monate alt) jeden Tag noch mehr, falls eine Steigerung überhaupt noch möglich ist!?! Ich bin jetzt super gerne Vollzeitmami und fühle mich glücklich und zufrieden und werde die nächsten Monate zu Hause noch geniessen, bevor ich wieder mit arbeiten anfange!
Liebe Grüße,
Katalin