warum erst ab 6 monate beikost?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kipra83 23.09.06 - 22:43 Uhr

hallo!

ich brauche argumente für meine schwiegermama! das mit der allergie zieht nicht, sie hat drei kinder und alle kurz nach der geburt beigefüttert.ne allergie hat keiner von denen! das ist dann ihr gegenargument.
also warum soll man es sonstt nicht machen?
(für mich ist klar, dass ich mindestens 6 monate voll stille! ich liebe es!!!#freu)
danke für zahlreiche antworten!!!

lg kirsten

Beitrag von 01wba056 23.09.06 - 23:30 Uhr

Das beste Argument hast Du doch bereits selbst genannt: Weil DU es so willst!

Ich finde nicht, daß Du dich rechtfertigen musst, weil du es anders machst als sie und nun eine wissenschaftliche Abhandlung verfassen musst betreffend stillen oder nicht stillen damit Du sie überzeugst. Sie soll es einfach hinnehmen, denn ändern kann sie es eh nicht! DU bist die Mutter und Deine Vorgehensweise ist zu Respektieren!

Beitrag von kipra83 23.09.06 - 23:44 Uhr

hast recht! ich spiele auch garnicht mit dem gedanken es anders zu machen...
hätte aber trotzedem gerne ein paar argumente um ihr mal den wind aus den segeln zu nehmen. sie soll mal endlich merken, dass sie und ihr verhalten nicht das non plus ultra ist...;-)

lg kirsten

Beitrag von 01wba056 24.09.06 - 00:19 Uhr

Ich glaube, Schwimu's unterliegen einer eigenen Gehirntaktung.. irgendwie sind die alles gleich. Meine ist genaueso. Habe an sich ein gutes Verhältnis zu ihr aber seit ich schwanger wurde, hör ich nur noch wie super bei ihr alles gelaufen ist.
Sie hat nur 8 kg zugenommen, das Kind (mein Mann) ist quasi schmerzlos und in Rekordzeit zur Welt gekommen, mit 9 Monaten konnte er schon laufen! Daß er Zähne bekam hat sie gar nicht bemerkt (ich nehme an, er war so 'brav' daß er aus Rücksicht zur Mutter nicht geweint hat...). Kurzum ein wahres Wunderkind!

Wenn sie sieht wie ich etwas mache, erzählt sie mir auch gleich wie sie das damals gemacht hat und warum das besser war.... Auch ist sie der Meinung das ich den Kleinen zu sehr verwöhne, da ich ihn nicht schreien lasse. irgendwann wird er mit mir machen was er will...

Ich ärger mich auch manchmal aber ich versuche auf 'Durchzug' zu stellen und sag dann auch schon mal: Du, das war vor 35 Jahren, das kann man nicht vergleichen! Damals dachte man auch, daß Zigarrettenrauchen nicht schädlich ist!

Naja, eigenartig nur, daß die eigenen Mütter immer normal zu bleiben scheinen während die SchwiMu's plötzlich zu unfehlbaren Experten mutieren. Dürfte wirklich eine Art SchwiMu-Syndrom sein!

lg
Mia

Beitrag von katta0606 24.09.06 - 10:51 Uhr

Hallo Kirsten,
ein sehr gutes Argument ist, dass der Magen-Darm-Trakt vor 6 Monaten noch nicht richtig ausgereift ist, Wichtige Bakterien und Enzyme fehlen, um Beikost aufspalten zu können. Von daher kann ein zu früher Beikoststart im Erwachsenenalter zu Magenproblemem führen.
Im übrigen pflichte ich meiner Vorrednerin bei: Du musst Dich nicht rechtfertigen, weil Du 6 Monate voll stillen willst. Es ist billig und nunmal erwiesener Maßen das Beste, was man einem Kind "antun" kann.
LG Katja